Beauftragt von der giz im Rahmen ihres Programms Migration für Entwicklung haben Katharina Koch und Nora Jasmin Ragab an der Maastricht Graduate School of Governance (MGSoG) eine Untersuchung zum Thema Mapping and Study of the Palestinian Diaspora in Germany erstellt, die hilftreiche Ein- /Überblicke in die Situation in Deutschland eröffnet.
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Wahl, die Zweite – auch ein Ergebnis…
Über Ayman Odeh
Der Grenzgänger, so betitelt der Freitag ein Portrait, das Alexandra Senfft über den israelisch-arabischen Politker verfaßt hat, der „als Sprecher der arabischen Parteien Oppositionsführer im israelischen Parlament werden könnte“.
Kalender Oktober 2019

Ein-Blicke in die Geschichte – unser Jahreskalender
Für den Oktober
• ‚Haifa – Panorama‘ [Blick vom Karmelgebirge über Haifa auf die Bucht von Akko], Verlag CM & S, Hamburg (ca. 1925?).
• ‚Haifa, The Palm Forest, Verlag Elijahu Brothers Jaffa & Tel Aviv (um 1935) (gelaufen Juli 1936).
• ‚Haifa‘ [Altstadt in Richtung Karmelgebirge; im Vordergrund „Bank der Templergesellschaft“] – Photo J. Rosio, Verlag Emile J. Farsoun, Haifa (um 1910?).
Einige wenige Restexemplare sind noch beim Verlag erhältlich.
Wahl, die Zweite – Final
Amtliches Wahlergebnis. Regierungsbildung dauert an
Inzwischen hat das Wahlkomitee das offizielle Ergebnis der Wahlen zur 22. Knesset vom 17. September 2019 veröffentlicht („Elections Committee publishes final results, hands them to president”,).
Nachdem die Bildung einer großen Koalition aus Likud und „Blue and White“ gescheitert war, hat Präsident Rivlin nun den amtierenden Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu beauftragt, innerhalb von zunächst 28 Tagen eine neue Regierung zusammenzustellen („Israeli president taps Netanyahu to form gov’t after unity talks fail“, i24NEWS, ).
In den Parteien der arabischen israelischen Staatsbürger ist die Haltung zur Regierungsbildung uneinheitlich. Der Analyst der International Crisis Group, Ofer Zalzberg, kommentiert das Engagement der arabischen Parteien bereits als historisch („Why Arab Parties’ New Political Engagement Is Historic for Israel”).
Eine frühzeitige Positionierung zu Gunsten der Wahlliste „Blue and White“ unter Leitung von Benny Gantz wird nicht nur kontrovers diskutiert, sondern führte nach Einschätzung des palästinensischen Analysten Dr. Adnan Abu Amer (Umma University Open Education in Gaza) zu „shockwaves“ in Israel und in den palästinensischen Gebieten, denn Gantz sei eben nur das kleinere Übel: „Benny Gantz: the lesser of two evils for Palestinians”.
Die palästinensische Politikwissenschaftlerin Dr. Yara Hawari argumentiert in Foreign Affairs klar, daß eine Positionierung für Gantz den Palästinensern nicht helfen werde („Backing Benny Gantz Won’t Help Palestinians“.
Hin-Sehen
Photoprojekt von Felix Koltermann
Israeli Landscapes ist ein künstlerisch-dokumentarisches Photoprojekt über Landschaften und urbane Räume in Israel und erscheint als eine 32-seitige Zeitung im Eigenverlag des jetzt in Hannover lehrenden und arbeitenden wissenschaftlichen Mitarbeiters am Studiengang Photojournalismus und Dokumentarphotographie der Hochschule Hannover (PostDoc-Forschungsprojekt zu bildredaktionellen Praktiken im deutschen Zeitungsjournalismus).
Die Publikation verbindet die Landschaftsphotographie mit Zitaten von Autor*innen zur Politisierung der Landschaft in Israel/Palästina. Die Zeitung erscheint im Tabloid-Format in einer auf 100 Exemplare limitierten Auflage. Jedes Exemplar ist nummeriert und signiert.
Eine Vorschau auf die Zeitung gibt es auf VIMEO.
Wahl, die Zweite – mehr als ein Detail
Das Israel Democracy Institute hat eine erste Wahlanalyse vorgelegt, über die es einen Bericht in der ToI gibt und der spannende Details enthält, die ein interessantes Licht auf die einen Teil der innergesellschaftlichen Veränderungen in Israel werfen: Für Meretz, jetzt als Teil des Democratic Camps angetreten, stimmten nur noch 2,9 % der arabischen Wählerinnen und Wähler, verglichen mit 8,9 % im April. Insgesamt stieg der Anteil der Vereinigten Liste in den arabischen Dörfern und Städten deutlich an an. Nur noch 17,6% der Abstimmenden votierten für Parteien der jüdischen Mehrheit, verglichen 28,4% in April.
rls – Büroleiter/in gesucht
Die Rosa Luxemburg-Stiftung sucht eine neue Büroleitung für ihre Tel Aviver Repräsentanz: Bewerbungsschluß für die offene Ausschreibung:
01. Oktober 2019
Mehr Informationen hier
Wahlen in Israel 2019, die Zweite…
Schicksalswahl in Israel, so die Überschrift des Beitrages von Inge Günter auf Qantara.
„Programmatisch hat der gegenwärtige Wahlkampf in Israel nur wenig zu bieten. Nicht soziale Fragen, die Ökonomie oder der Konflikt mit den Palästinensern sind das beherrschende Thema, sondern Machtfragen.“
This Is The Least Important Israeli Election Ever, so der Beitrag von David Hazony auf Forward.
„A boring election is not a bad thing, so long as people vote. It suggests that maybe the Jewish state has finally come into its own.“
Zur aktuellen bundesdeutschen Politik und ihrem Blick auf Israel und Palästina
Umfangreiche Stellungsnahme der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen: Politische und menschenrechtliche Lage der Palästinenserinnen und Palästinenser in der Westbank.
Das 16 Seiten lange Dokument, formal eine Antwort namens der Bundesregierung, wurde mit Schreiben des Auswärtigen Amts vom 23. August 2019 übermittelt und findet sich hier. Der Text bietet eine Vielzahl von Einschätzungen und Positionen, wie sie aktuell die offizielle bundesdeutsche Politik charakterisieren und deren Möglichkeiten und Grenzen erkennbar werden lassen..
Eine interessante Einordnung der Erklärung bietet Daniel Brössler aus der Parlamentsredaktion der Zeitung in einem Beitrag vom 5. September 2019 in der Süddeutschen Zeitung; der Titel des Beitrags: Berlin übt scharfe Kritik an israelischer Regierung ordnet den diplomatischen Text gut ein.
Kalender September 2019

Ein-Blicke in die Geschichte – unser Jahreskalender
Für den September
• ‚Jerusalem, modernes Stadtviertel‘ [Mamilla, nahe Jaffator] (Photo: G. Roßmanith), Edition Eisenmenger, Wien (ca. 1930?) (Nr. 5).
• ‚Gruß aus Jerusalem – Panorama – Neue deutsche evang. Erlöserkirche – Johanniterplatz mit der deutschen Kapelle (vor Erbauung der Kirche)‘, Verlag L. Schoenecke, Jerusalem (1898) (April 1899).
• Jerusalem Stephanstor (Löwentor) (mit Soldaten vor 1918),
ohne Verlag (um 1910?) (Stempelaufdruck: „Postkarte“).
Einige wenige Restexemplare sind noch beim Verlag erhältlich.
