Auf den Spuren der Deutschen Freiheitsbibliothek in Paris

Am 10. Mai 1934, dem ersten Jahrestag der NS-Bücherverbrennungen, wurde im Haus Nr. 65 am Boulevard Arago im 13. Pariser Arrondissement die Deutsche Freiheitsbibliothek eingeweiht. Sie sammelte Bücher, die in Deutschland verboten und vernichtet worden waren. Gegründet wurde sie von Exilierten aus Deutschland mit Unterstützung französischer Intellektueller. 

Mittels deutscher und französischer Quellen erzählt die Germanistin Ute Lemke die Geschichte dieser besonderen Bibliothek: Von wem wurde sie initiiert und finanziert? Wann und warum musste sie schließen? Und was geschah mit den Büchern während des Zweiten Weltkrieges und danach? 

What four years of far-right rule has done to Israel

Gleiche Rechte für alle

Der Gründer von Matzpen wurde 90

Eine Würdigung von Mosche Machover von Helga Baumgarten (Junge Welt 5. August 2026)

RHINO on TOUR 

RHINO on TOUR 

Ein überlebensgroßes Nashorn macht sich auf den Weg durch Sachsen-Anhalt.

Das weiße Nashorn wirkt auf den ersten Blick ruhig und beinahe harmlos. Doch genau darin liegt seine Irritation: Es macht auf gesellschaftliche Entwicklungen aufmerksam, die oft schleichend beginnen – Konformität, autoritäres Denken und die Frage, wie wir als Gesellschaft damit umgehen. „Rhinozerisieren“ bedeutet im Hebräischen sinngemäß: sich autoritärem Gedankengut zu öffnen und sich unhinterfragt der Meinung anderer anzuschließen.

Inspiriert von Eugène Ionescos Theaterstück „Die Nashörner“, in dem sich Menschen nach und nach in Nashörner verwandeln, erinnert das Kunstwerk daran, dass Demokratie nicht selbstverständlich ist, sondern von Aufmerksamkeit, Widerspruchsfähigkeit und dem Mut zum eigenständigen Denken lebt – und was verloren gehen kann, wenn die Gleichgültigkeit gegenüber autoritären Entwicklungen wächst.

Mit RHINO on TOUR verlässt das Kunstwerk den klassischen Museumsraum und wandert durch Sachsen-Anhalt. An verschiedenen Stationen schafft es Raum für Begegnung, Gespräche und neue Perspektiven.

Nächste Station: Nikolaikirche Zeitz

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… und noch mal zur Erinnerung: Gemeinsame Stellungnahme von Kulturinstitutionen

Kalender 2026 – August

israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2025

We Feed Gaza is a Catholic grassroots movement distributing food, water, medicine, and life essentials in the
Gaza Strip. They have prepared, served, and cooked for over 17,000 families since April, 2024.

Gofundme.com/f/wefeedgaza
Instagram: wefeedgaza

Es war das elfte Mal, daß im Rahmen von israel & palästina | Zeitschrift für Dialog ein Photobegleiter in Kalenderform für das kommende Jahr erschienen ist:

Kalender 2026


Achtung, wir stolpern in eine andere Republik

Ein Zwischenruf von Meron Mendel & Deborah Schnabel

Die Namen kehren zurück

Diese Arbeit, dieses Engagement hört nicht auf: Ein Beitrag von Andre Wokittel auf der Seite der Tageszeitung Junge Welt

Der Verstorbenen würdevoll gedenken. Die Aktion Sühnezeichen Friedensarbeit setzt einen Teil des verwilderten und geschändeten neuen jüdischen Friedhofs in Wrocław / Breslau wieder in Stand.

Braune Erde unter Grünem Hügel

Das deutsche Beschweigen wird so schnell nicht enden – und eine Abrechnung mit Wagner steht vielleicht (hoffentlich?) endlich am Anfang

Michel Friedman sprach zur Eröffnungsfeier des 150. Jubiläums der Bayreuther Festspiele über Richard Wagner, Antisemitismus, jüdische Identität und deutsche Verantwortung. (Die SZ druckt die Rede in leicht gekürzter Form)

Ein Auszug:

Er halte die Rede „nicht, weil ich Jude bin, sondern weil ich Bürger bin. Nicht nur ich werde angegriffen. Sondern wir alle. Was ist uns die Freiheit also wert? Sind wir sicher, dass dieses Land in fünf Jahren noch demokratisch und frei ist? Ich würde mir wünschen, dass in diesem Festspielhaus, im nächsten Jahr, bei den 151. Festspielen, im Foyer eine Dauerausstellung über die antisemitische Biografie des Musikers Richard Wagner Realität werden würde. Und über die naziaffine Familiengeschichte bis weit in die Siebzigerjahre. (…) Es wäre wunderbar, wenn aufgearbeitet werden würde, dass seit Jahrzehnten die Eliten der Bundesrepublik – all die Showstars, Künstler, Politikerinnen und Politiker aller Parteien lächelnd und begeistert und sich vor den Kameras im Kreis drehend – beglückt zu den Festspieltagen pilgern, ohne jemals ihre Zweifel an diesem Ort öffentlich formuliert haben zu müssen. Einige taten es, natürlich. Aber weiter nötig war es im Interesse der ‚reibungslosen Durchführung‘ nicht.“

FR tazBackstageClassicalBR

Dieser Tag lehrt Sie, Nein zu sagen

Die außerordentlich bemerkenswerte Rede Navid Kermani zum Feierlichen Gelöbnis der Bundeswehr am 20. Juli 2026 im Bendlerblock in Berlin –
[online gestellt gerade einmal 100 km östlich von „Rastenburg“ …]

Zwischen Beduinenmilch und Julius im Schocken