30.8 – 7.9.2026 – https://www.seretfilmfestival.org/


HRFFB zeigt 24 herausragende Dokumentarfilme vom 10. bis 18. April 2026
Insgesamt präsentiert das HRFFB in diesem Jahr 24 Dokumentarfilme, die ein breites Themenspektrum abdecken: von Klimagerechtigkeit, Konflikten und Frieden sowie Dekolonisierung bis zu wirtschaftlicher Gerechtigkeit, Meinungsfreiheit, Geschlechtergerechtigkeit und Flüchtlingsrechten. Zahlreiche Filmemacher:innen, Protagonist:innen und Aktivist:innen kommen nach Berlin, um mit dem Publikum nach den Filmscreenings zu diskutieren.
Für das vollständige Programm und weitere Informationen zum Festival: www.hrffb.de / Programm


***
Und „passend“ dazu ein Beitrag von Hanno Hauenstein auf seinem Blug null.punkt
At the Berlinale, Art Is Political. Except on Palestine.
Eine Filmkritik von Mia Pflüger auf https://www.kino-zeit.de



Ergänzung 22. Januar 2026 – Filmnstart
Perlentaucher faßt in Efeu Die Kulturrundschau (in gewohnter Manier) einige Reaktion auf den Film zusammen.
Wie geht es jüdischen Rückkehrer:innen in Deutschland und wie steht die Bevölkerung zu ihnen? Ist Antisemitismus Vergangenheit?
NDR – Ein Beitrag aus dem Jahr 1959 – Leben in der Nachkriegsgesellschaft – NDR Retro

Nachruf auf den deutsch-französische Dokumentarfilmer Marcel Ophüls auf tageschau.de / auf Die Zeit
Als Ophüls‘ Meisterwerk gilt „Hotel Terminus“. Für den Dokumentarfilm über den stellvertretenden Gestapo-Chef in Lyon, Klaus Barbie, wurde Ophüls 1989 mit dem Oscar ausgezeichnet.
60 Jahre später – Auf Phoenix History der Film 60 Jahre Auschwitzprozeß
Im Dezember 1963 trafen die ersten Augenzeugen der Verbrechen von Auschwitz in Frankfurt ein, um im Prozeß ihre Aussagen zu machen – im Angesicht der Täter und im Land der Täter. Eine enorme Belastung. Damit wollte das Gericht die ganze Wahrheit der Verbrechen der Nationalsozialisten in Auschwitz ans Licht bringen und die Deutschen mit ihrer Vergangenheit konfrontieren.
Die Tonbandmitschnitte, aufbereitet vom Fritz Bauer-Institut.

Die Debatte darum, was im Israel-Palästina-Konflikt alles gesagt oder nicht gesagt, getan oder gelassen werden solle oder dürfe, hat in den letzten Jahren zahlreiche Blüten getrieben, wobei Blüten wahrscheinlich nicht der richtige Ausdruck ist.
Peter Merg führt auf der Seite JungeWelt ein neues, wirklich verstörendendes Beispiel vor, bei dem es am Ende heißt:
„Wer selbst einen israelische Verbrechen anprangernden Film wie »No Other Land« bekämpft, der den bedrängten Palästinensern eine Sichtbarkeit bringt wie sonst kaum ein anderes Werk der jüngeren Vergangenheit und damit Bewusstsein für eine Friedenslösung schafft, der will eine solche vielleicht gar nicht. Eine durch kollektivierende Feinderklärung bestimmte Ausschlusslogik, wie sie die PACBI demonstriert, stellt eine internationalistische Palästina-Solidarität in genau die Ecke, in die sie die Miki Zohars und Felix Kleins drängen wollen.“
