
Kategorie: Musik,
Das israelische Musiker-Duo Noga Erez und Ori Rousso
Ein Beitrag der ard-Mediathek aus ttt – Die Dokumentation „Noga“ portraitiert die kritische Stimme Israels im Spannungsfeld von Pop und Politik.
Die 1989 geborene Sängerin, Songwriterin und Rapperin Noga Erez wechselt zwischen Pop, Hip-Hop, Elektronik, Alternative und Punk – Musik die sie gemeinsam mit ihrem künstlerischen, wie Lebenspartner Ori Rousso schafft. Das Regieduo Jono und Benji Bergmann begleitete das Paar über fünf Jahre – in der Zeit als der Angriff der Hamas im Oktober 2023 und der darauf folgende Gaza-Krieg das Leben in Israel komplett veränderte. „Noga“ kommt am 13. August 2026 in die Kinos.

Screenshort ard ttt
Giora Feidman – Seele der Klarinette
arte Mediathek – Verfügbar bis zum 28.Juli 2026
Kurz vor seinem 90. Geburtstag arbeitet Giora Feidman an seinem neuen Album „For A Better World“ – während im Nahen Osten erneut Krieg herrscht. Die Dokumentation begleitet ihn zwischen Tel Aviv, Hamburg und Zürich und zeigt einen Künstler, der persönliche Verluste, politische Realität und künstlerische Verantwortung zusammendenkt.

Drone-Song …
Auf Instgram zu finden:
„Even as the world anxiously awaits peace in Gaza, a powerful artistic response to the relentless suffering is echoing across social media. Palestinian composer and writer Nahed Elrayes’s remix of Gaza-based music teacher Ahmed Muin Abu Amsha’s haunting ‘Drone Song,’ released on October 2, has struck a deep chord much like the original. His remix intensifies the portrayal of the drone sounds that have become a grim part of daily life for children in Gaza. In a region scarred by violence, this song is more than a sonic experience — it’s a testament to how art can stand witness, evoke empathy and help heal.“
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Und die „Weitergabe“ bei Studieendenkonzert an der Humboldt Universität Berlin (8. Febr. 2026) …

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Nachtrag 8. März 2026: Text zum Lied (mit Übersetzung)
Hoffnungsklänge
Zur Nachahmung auch anderenorts empfohlen …
Benefizkonzert für israelisch-palästinensische Friedensorganisationen und humanitäre Hilfe

Die St. Matthäus Stiftung und die Response Culture Society e. V. laden ein – Anmeldung sinnvoll!
19. Dezember 2025 | 19:00 Uhr | Einlaß 18:30 Uhr
St. Matthäus Kirche – Kulturforum Berlin, Matthäikirchplatz – 10785 Berlin

Musik für Menschlichkeit
KAYAN‐Projekt
Friedenskonzert in der Passionskirche Berlin | Sa 26. Okt 2024, 20:00 Uhr (Marheinekeplatz 1‐2)

Musik ersetzt nicht die harte Arbeit für den den Frieden, aber sie kann die Kraft dafür mobilisieren …
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„Kayan“ ist das arabische Wort für „Existenz“. Als Kayan Projekt existieren Berliner Musiker aus Israel‐Palästina, Syrien und Polen als ein außergewöhnliches Ensemble, das sich um die Sängerin Eden Cami versammelt hat. Die junge Formation aus arabischer Ud, Kontrabaß und Percussion verbindet klassische und moderne Musik sowie Poesie aus der Levante mit Elementen des Jazz, die Eden Cami mit ihrem arabischen und hebräischen Gesang verwebt.
Der Lyriker Jan Wagner schreibt: „Die virtuos gezupfte Ud und das Gleiten und Schnippen und kunstvolle Stolpern des Kontrabasses treffen sich irgendwo an der Grenze zwischen Folk und Jazz, und der wunderbare Gesang der Singer‐Songwriterin Eden Cami läßt beides anklingen.
Besetzung / Stab
Eden Cami Gesang
Or Rozenfeld Kontrabass
Wassim Mukdad Oud
Borys Slowikowski Schlagzeug

A sacred song by Rabbi Yaacov Abehsira
Aus der musikalischen Tradition der Judentums in Marokko hat der israelische Künster Amit Hai Cohen zusammen mit dem Piyut Ensemble und weiteren Künstler:innen eine beeindruckende Performance geschaffen… [wer ein wenig gedanklich in West-Jerusalem unterwegs ist, wird die Brücke über die Derek Hebron/Tareek al-Khalil in Talpioth, nahe der britischen Pill-Box erkennen, über die hier u.a. getanzt wird…]
Longa Vienna
Marwan Abado & Ensemble

Der aus Palästina stammende Musiker Marwan Abado lebt seit bald vierzig Jahren in Wien. Das Album Longa Vienna kommt kurz vor seinem feierlichen Rückblick auf diese Jahre heraus.
Longa ist die Bezeichnung einer orientalisch-musikalischen Form, die um die Mitte des 18. Jahrhunderts von Rumänien aus durch das Volk der Roma in das Osmanische Reich gebracht wurde. Es war eine Tanzmusikform, die in schnellem Tempo den Abschluß eines Konzertes ankündigte. Arabische Musiker und Komponisten, die damals Teil des osmanischen Reiches waren, übernahmen diese Form und pflegten sie als ein Element der arabisch-instrumentalen Musiktradition weiter.
Longa Vienna ist eine musikalische Reise durch Wien – der kulturelle Schmelztiegel der Metropole wird hörbar (Klangproben hier), das pulsierende Leben der Großstadt, bunte, poetische und dicht gewobene musikalische Geschichten erklingen. Wiener Klang der Gegenwart, interpretiert von Marwan Abado, Oud und Gesang, Maciej Golebiowski, Klarinetten, Arnulf Lindner, Bassgitarre, Peter Rosmanith, Perkussion sowie als Gast die syrische Sängerin Dima Orsho.
Erschienen beim Wiener Label Gramola – zu beziehen auch über AphorismA (Mail)
Mustafa al-Kurd
(10. Dezember 1945 – 18. Februar 2023)
Palästina, meine Liebe
In Jerusalem ist der politische Sänger, Komponist und Dichter Mustafa al-Kurd im Kreise seiner Familie gestorben. Seine Lieder, seine Texte werden noch gesungen und erinnert werden, wenn sie endlich Wirklichkeit geworden sind, all der furchtbaren Wirklichkeit unserer Tage zum Trotz.
Oh, Jerusalem,
Du Stadt der Hoffnung
des Lächelns
der Liebe
Sternenhimmel und Freudentänze
Nach Jahren des Exils, der Arbeit mit der PLO etwa in libanesischne Flüchtlingslagern (davon zeugt etwa die oben gezeigte LP, konnte er 1985 in seine Heimat zurückkehren…

CD Fawanis (1993)
Nachruf in Junge Welt (22. Februar 2024)



