American Palestinian Women’s Association: Standing with Our Jewish Sisters

Standing with Our Jewish Sisters Against Anti-Semitism, Bigotry and Hate

Like other Americans of conscience, we are alarmed by the recent rise of unfiltered offensive rhetoric against fellow Americans that is threatening our core American values and the safety of our children.

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In the wake of the recent xenophobic wave that has been articulated and observed during and after the US presidential election, many of our Jewish sisters are legitimately anxious and worried about the recent rise in anti-Semitism. While Americans of Palestinian and Arab decent are Semites too, our community is concerned about the Jewish directed anti-Semitic rhetoric.

Our shared Semitic roots and values compel us to stand shoulder-to-shoulder with our Jewish sisters to protect the dignity of our children and defend their right to live free of fear, anxiety, and stress. To that end, APWA denounces and rejects all forms and expressions of anti-Semitism, Islamophobia, Afrophobia, xenophobia, homophobia, misogyny, racism, and bigotry.

If you agree with the spirit of this statement, please download the attached APWA flier. Please feel free to share and post the flier on your community bulletins.

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Thank you,

Mai Abdul Rahman
President
American Palestinian Women’s Association

This statement is taken from:
https://americanpalestinianwomen.wordpress.com/2016/12/12/standing-with-our-jewish-sisters-against-anti-semitism-bigotry-and-hate/

Trumps radical message to Israel

Die Gespräche des israelischen Ministerpräsidenten in Washington und sein Treffen mit dem neugewählten US-Präsidenten verfestigen die Befürchtung, daß seitens der USA im überschaubaren Zeitraum keine produktiven Impulse für die Regelung des Nahostkonflikts zu erwarten sind. Die gemeinsame Pressekonferenz von Donald Trump und Benjamin Netanjahu in Washington am 16. Februar 2017 bestätigte – zu Recht – die Annahme, daß der neue US-Präsident im Unterschied zu seinen Vorgängern von der Idee bzw. vom Projekt einer Zwei-Staaten-Regelung abrückt und die Ambitionen der radikalen israelische Rechten bestärkt.
Haggai Matar weist in seinem Beitrag darauf hin, daß Trumps Erklärung jedoch auch eine andere Botschaft beinhalten könne: Trump zufolge sei eine vereinbarte Regelung zwischen Israel und Palästina erforderlich. Das bedeute, die israelische Regierung könne die Grenzen nicht so festlegen, wie sie es möchte, bzw. sie dürfe nicht einseitig Teile des Westjordangebiets annektieren. Die Hoffnung stirbt zuletzt…

 

https://972mag.com/trumps-radical-message-to-israel/125250/

Die Wannsee-Konferenz jährt sich am 20. Januar 2017 zum 75. Mal

Das Protokoll der Wannsee-Konferenz vom 20. Januar 1942 ist ein erschütterndes Dokument des nationalsozialistischen Rassenwahns. Wann genau die Ermordung der europäischen Juden durch die Vertreter des Nazi-Apparatus beschlossen wurde, ist jedoch auch 75 Jahre danach unter Historiker(inne)n noch umstritten.

Peter Klein, Professor für Holocaust Studies am Touro College in Berlin, hat in der letzten Ausgabe der ZEIT (3/2017) die Vorgeschichte der Konferenz und den dabei deutlich werdenden Machtkampf innerhalb der NS-Hierarchie nachverfolgt sowie die unterschiedlichen Annahmen der Expert(inn)en gegenüber der Bedeutung und Aussagekraft des Schriftstücks verglichen.

Er kommt zu dem Ergebnis, daß

(d)as Wannsee-Protokoll (…) das einzige erhaltene amtliche Dokument (ist), das dieses Menschheitsverbrechen als arbeitsteilige Tat deutlich formuliert. Eine Antwort auf die Frage, wann genau der Genozid beschlossen wurde, bietet der Text jedoch auch bei genauester Lektüre nicht.

An Israeli delegation of Intellectuals and former Ambassadors submit the „Petition of 1200“

„Support for the Paris Peace Conference and Call To Recognize Palestine Now“

Tomorrow, Thursday 12.1.2017, a delegation of Israeli intellectuals and former ambassadors will meet with Helene Le Gal, Ambassador of France to Israel, in order to present a petition of support for the French initiative to  organize a Peace Conference in Paris on Sunday, January 15.

In recent days, some 1200 Israeli citizens signed that petition in support of the French Initiative.  The conference aims to provide a broad international base of support for the Israeli-Palestinian peace process.

The conference will convene on Sunday, 15 January 2017.  Foreign ministers from approximately 70 countries are expected to attend.  The conference will signal that the world expects to see an Israeli-Palestinian peace agreement based on two states for two peoples – Israel and Palestine – that will maintain mutual relations based on peace and security.

The signatories congratulate the French Government on convening the conference, stress the critical need to renew the peace process, and call on the conference to adopt UNSC Resolution 2334 and the principles for a peace agreement laid out in Secretary of State John Kerry’s 28 December speech.

The signatories also call for the immediate end to the occupation, which is entering its 50th year; for the establishment of a sovereign, independent State of Palestine alongside the State of Israel; and for the acceptance of the State of Palestine as a full member of the United Nations.

Furthermore, the signatories call for the recognition of Jerusalem as the capital of the two states and appeal to the international community to strengthen its support for Israel within the 1967 borders while, at the same time, differentiating in its dealings with Israel between the legitimate State of Israel and the settlements on occupied territory, which constitute a violation of international law and a key obstacle to peace.

Among the signatories are Nobel Prize laureate Daniel Kahneman, 20 Israel Prize laureates, five Israeli ambassadors, former Attorney General Michael Ben-Yair, former Minister Yair Zaban, and five former Members of Knesset.

Ambassador Ilan Baruch
Policy Working Group
Peace NGO Forum

Women Wage Peace – der Friedensmarsch einer Bewegung

Ein kleines Wunder ist geschehen, das seitens der Medien völlig ignoriert wurde: Tausende Frauen, Hebrews, Muslima und Christinnen haben sich in Israel vom 4. bis 19. Oktober 2016 auf einen Friedensmarsch (‚March of Hope‘) begeben.

http://womenmarchsantacruz.com/blog/march-for-peace-just-a-month-ago-is-a-beautiful-example-of-unity-and-inclusion

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228054ef-1d55-411d-bd12-3f612ee2db0e© Women Wage Peace

In diesem neuen offiziellen Video der Bewegung Women Wage Peace, singt die israelische Sängerin Yael Deckelbaum das Lied „Prayer of Mothers“ zusammen mit Frauen und Müttern unterschiedlicher Religionen, um zu zeigen, dass Musik etwas verändert. Ein vollkommenes, weibliches Wunder, das mehr sagt als 1000 Worte.

Naomi Chazan: When religion and nationalism spawn sexism

Eine der bekanntesten israelischen Publizistin und Politikwissenschaftlerin Naomi Chazan, frühere Sprecherin der Knesset und heute Direktorin des Academic College in Tel Aviv-Jaffa, hat die in letzter Zeit sich häufenden Zwischenfälle von sexuellen Übergriffen hochrangiger Politiker und Militärs zum Anlass genommen, eine der Ursachen für diese Übergriffe zu analysieren. Sie stellt eine Verbindung her zwischen der Ablehnung von Geschlechtergleichheit und extremen religiös begründetem Nationalismus.

Ihrer Ansicht nach haben die rechten Parteien (Habayit Hayehudi, Teile des Likud und Israel Beyteinu und die ultra-orthodoxen Parteien) nicht nur die Macht im Regierungslager übernommen, sie beeinflussen auch das gesellschaftliche Klima. Sie identifiziert besonders die Armee als ein Ort, an dem die Forderung nach der Gleichstellung von Frauen die männliche Vorherrschaft in Frage stellt. Die Nationalisten reagieren darauf, indem sie Frauen ihren Platz in der Gesellschaft (wieder) zuweisen, egal mit welchen Mitteln.

Hier der Artikel in voller Länge: http://blogs.timesofisrael.com/religion-nationalism-and-sexism/

Beitar Jerusalem und seine Ultras – Fußball und Konflikt

Die Löwen, wie Beitar genannt wird, wurden sechsmal israelischer Meister – sind aber auch ein Verein, der ein Problem des israelischen Fußballs gut aufzeigt. Dr. Steffen Hagemann, Vorstandsmitglied des diAk e.V., berichtet gegenüber der Sportseite goal.com über die Fußballfans von Beitar Jerusalem, die als besonders radikal, rassistisch und nationalistisch gelten.

„Auch die jüdisch-arabische Konfliktlinie spiegelt sich im Fußball. Besonders die Fans von Beitar Jerusalem fallen immer wieder negativ durch rassistische Äußerungen auf“, betont Hagemann. Im Juli dieses Jahres wurden über 50 ultra-nationale Fans des 1936 gegründeten Klubs festgenommen. „Die Festnahmen sind das Ergebnis der Gewalttaten von ‚La Familia'“, sagte ein Polizeisprecher. Er bezieht sich auf das Herzstück der anti-islamischen Bewegung. Die Ultra-Gruppe ist nicht nur im Stadion das Zentrum des Fantums Beitars, sondern ist auch im Drogen- und Waffenhandel aktiv. Hört man von Menschenjagden auf Palästinenser oder von Brandanschlägen, sind fast immer Mitglieder der „Familie“ involviert, die so gar nichts Warmes und Familiäres an sich hat.

Hier geht es zum ganzen Artikel.