What Makes a Diaspora?

Middle Eastern Minorities, the Americas, and Jewish Studies in Conversation

Konferenz in Köln im Mai 2027 – Deadline for proposals: October 1, 2026

What makes a diaspora? Not every population on the move becomes one, and
not every dispersed community claims the term. This workshop is
designed to bring three fields into conversation: American studies,
Middle Eastern and North African (MENA) studies, and Jewish studies.

Zuschlag für München

Yad Vashem eröffnet Bildungszentrum in München – das erste außerhalb Israels

Yad Vashem wird in München ein Shoa-Bildungszentrum („Holocaust-Bildungszentrum“) eröffnen und damit sein weltweites Engagement in der und Erinnerungsarbeit verstärken.

Dies geschehe in einer Zeit, so Yad Vashem, in der weltweit verzerrte Darstellungen der Geschichte der Shoa zunähmen und der Antisemitismus sich weiter ausbreite.

Der Standort des Zentrums wurde nach einer umfassenden bundesweiten Machbarkeitsstudie mit Unterstützung der deutschen Regierung ausgewählt.

Hier der Pressetext von YadVashem

Zum Thema Meinungsfreiheit

Neues Gesetzesvorhaben aus Hessen / Zwei kritsiche Stimmen:

taz – Daniel Bax

Meinungsfreiheit in Deutschland. Ein gefährlicher Gesetzentwurf

FR – Gastbeitrag von Etienne Balibar

Über den Gesetzentwurf zur Staatsräson – Eine Anhäufung von Ungerechtigkeiten

Nürnberger Zeppelinfeld und die Kongreßhalle

Aus dem Bundeskulturetat werden insgesamt 90,6 Millionen Euro im Rahmen des parlamentarisch initiierten Förderverfahrens KulturInvest zur Verfügung gestellt. Der Freistaat Bayern stellt rund 37 Millionen Euro zur Verfügung.Mit den Mitteln sollen der Erhalt der historischen Bausubstanz und die kulturelle Nutzung der Kongreßhalle sowie die Weiterentwicklung der Zeppelintribüne und des Zeppelinfelds als Lern- und Begegnungsort ermöglicht werden. Der Zeugniswert dieser Bauten wird erhalten bleiben, um unmittelbar am historischen Ort über ihre Entstehung und Nutzung während der NS-Zeit sowie über den Umgang bis in die Gegenwart zu informieren.

Bereits seit Jahrzehnten setzt sich die Stadt Nürnberg intensiv mit der nationalsozialistischen Vergangenheit auseinander. Eine wichtige Rolle für die Geschichtsvermittlung und Demokratiebildung spielt hierbei das ehemalige Reichsparteigelände. Die geplanten Bauvorhaben sowie die künftige Nutzung der Kongreßhalle für Kunst und Kultur sind Meilensteine auf dem erinnerungskulturellen Weg, den Nürnberg eingeschlagen hat.

Marcus König, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg, sagt: „Nürnberg war Stadt der Reichsparteitage, und die baulichen Relikte des Nationalsozialismus sind steingewordene Inszenierungen der NS-Diktatur. Daraus erwächst für uns eine dauerhafte Verantwortung, sich diesem Erbe zu stellen. Dort, wo Nationalsozialisten Macht demonstrieren wollten, schaffen wir heute auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände Räume für Freiheit, Bildung, Kunst und kritischen Dialog. Wir sind dankbar, daß der Bund und der Freistaat Bayern uns dabei unterstützen. Die finanzielle Förderung ist ein klares Signal: Die Auseinandersetzung mit der Geschichte ist keine lokale Aufgabe, sondern eine gesamtgesellschaftliche Verpflichtung von nationaler Bedeutung.“

Die Kongreßhalle ist eine der größten baulichen Hinterlassenschaften aus der NS-Zeit. In dem Monumentalbau sollte während der Reichsparteitage der sogenannte Parteikongreß der NSDAP stattfinden. Mit Kriegsbeginn 1939 wurden die Bauarbeiten fast komplett eingestellt – zurück blieb ein unvollendeter Rohbau mit zwei Kopfbauten und einem offenen Innenhof, der das Halleninnere gebildet hätte. Nach der Sanierung soll die Kongreßhalle mit neuem inhaltlichem Konzept zu einem Ort des Gedenkens und Weiterdenkens entwickelt werden.

Wikipedia: Jaimrsilva / CC BY-SA 4.0

Die in der Kongreßhalle geplanten „Ermöglichungsräume“ schaffen auf über 7 000 Quadratmeter gemeinsam mit der neuen Spielstätte des Staatstheaters die Basis für die künstlerische Arbeit in der Kongreßhalle. BKM unterstützt die künftige kulturelle Nutzung der Kongreßhalle und fördert die grundsätzliche Nutzbarmachung und den Substanzerhalt mit 29,5 Millionen Euro der insgesamt 59 Millionen Euro. 14,75 Millionen Euro trägt das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Die Stadt Nürnberg und der Freistaat Bayern beteiligen sich je mit einem Viertel der Kosten. 

Für die Schaffung der „Ermöglichungsräume“ stellt BKM weitere 20 Millionen Euro der Gesamtkosten von 44 Millionen Euro zur Verfügung. Aus dem Kulturfonds Bayern werden diese Flächen mit einer Million Euro unterstützt. Dieser Betrag wurde zudem von der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag um 675.000 Euro aus den Mitteln der Fraktionsinitiativen aufgestockt.

Lern- und Begegnungsort Zeppelintribüne und Zeppelinfeld mit Bahnhof Dutzendteich

Auf dem Reichsparteitagsgelände in Nürnberg sind das Zeppelinfeld und die Zeppelintribüne die einzigen Bauten, die in der NS-Zeit fertiggestellt, genutzt und heute noch im Wesentlichen erhalten sind. Die Weiterentwicklung zum Lern- und Begegnungsort des Zeppelinfeldes und der Tribüne umfaßt mehrere Maßnahmen: Die bauliche Sicherung gewährleistet, daßs die Zeppelintribüne einschließlich des „Goldenen Saales“ im Innern und die Wallanlage auf dem Zeppelinfeld erhalten bleiben und als begehbare Exponate fungieren können. Im Mittelbau der Tribüne wird eine Ausstellung eingerichtet. Der ehemalige Bahnhof Dutzendteich wird als Ankunfts- und Informationsort erschlossen. Jährlich besuchen über eine Millionen Interessierte das ehemalige Reichsparteitagsgelände. 

Die Fertigstellung des Projekts ist für das Jahr 2030 geplant. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 88,3 Millionen Euro. BKM stellt hierfür 41,1 Millionen Euro zur Verfügung, aus dem Etat des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus fließen 20,57 Millionen Euro in das Vorhaben. Die übrigen Kosten trägt die Stadt Nürnberg.

Beides anschauen – und aushalten

15. Mai 1948 / 2026

MEZ 19.00 Uhr / 20.00 Uhr Jerusalem

More information on the Ceremony, including how attend screenings can be found on Combatants for Peace (American Friends) website.

### Zum Nachschauen: https://www.youtube.com/live/KMmmK6nC444 ###

Guarding the Sanctity of Life

Monday 18th May 2026 – Interfaith March for Human Rights and Peace in Jerusalem, organised by the Interfaith Forum for Human Rights – All are welcome – at least in spirit – The march is designed as a counterpoint to Jerusalem Flag Day (14/5/26), as a stand for a unified peace with justice.

Lost Books Lab

Geraubte Bücher erzählen von Enteignung, Verfolgung und kultureller Auslöschung. Genau hier setzt das neue Projekt „Lost Books Lab – Partizipative Bildungsformate zu NS-Raubgut im beruflichen Kontext“ an, das zum 1. Mai 2026 gestartet ist. Das Vorhaben wird im Rahmen des Programms „Bildunggegen Antisemitismus“ von der Baden-Württemberg Stiftung gefördert. Ziel ist es, ein übertragbares Bildungsformat zu entwickeln, das Antisemitismus am konkreten historischen Objekt – dem im Nationalsozialismus geraubten Buch – nachvollziehbar macht.


Das “Lost Books Lab Baden-Württemberg” richtet sich an Auszubildende und Mitarbeitende von Unternehmen in Baden-Württemberg und eröffnet damit neue Zugänge zur antisemitismuskritischen Bildung im beruflichen Kontext. In Kooperation mit Bibliotheken setzen sich die Teilnehmenden in drei-stündigen Workshops mit historischen Buchbeständen auseinander, recherchieren Provenienzmerkmale und gehen den Spuren ehemaliger jüdischer Eigentümerinnen und Eigentümer nach. Nach einer Einführung in die Geschichte des systematischen Raubs jüdischer Bibliotheken und in Methoden der Provenienzforschung arbeiten sie eigenständig in Gruppen mit historischen Büchern, dokumentieren ihre Funde und reflektieren deren Bedeutung für die Gegenwart. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Das Angebot ist für Teilnehmende und Unternehmen kostenfrei.

„Geraubte Bücher zeigen, daß Antisemitismus sich in konkreten Handlungen der Ausgrenzung, Enteignung und kulturellen Auslöschung niederschlug. Das Lost Books Lab verbindet historische Bildung mit aktiver Recherche und ermöglicht Teilnehmenden, selbst einen Beitrag zur Aufarbeitung dieses Unrechts zu leisten“, sagt Botschafter a. D. Shimon Stein, Vorstandsvorsitzender des Fördervereins des Leo Baeck Instituts.

Das Projekt wird von der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg, den Freunden und Förderern des Leo Baeck Instituts e. V. und dem Leo Baeck Institut (West-)Jerusalem durchgeführt.

In der 24-monatigen Projektlaufzeit bis April 2028 werden Workshops in Baden-Württemberg entwickelt, erprobt und gemeinsam mit lokalen Partnern umgesetzt. Ergänzend entstehen ein digitales Handbuch, Qualifizierungsangebote für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie eine modulare Ausstellung.

Für die Umsetzung werden weitere Partner in Baden-Württemberg gesucht. Bibliotheken, Unternehmen, Archive, Antiquariate und regionale Netzwerke, die Interesse an einer Zusammenarbeit haben oder das Format an ihrem Standort erproben möchten, sind eingeladen, Kontakt aufzunehmen.

8. Mai

Befreiung, ja, Stunden 0 – doch wohl eher nein…

Eine gute Gelegenheit (noch) einmal online zu schauen, wer von den Deutschen, wer (… unser Großeltern, Urgroßeltern …) im Jahr 1945 Mitglied der NSDAP gewesen ist.

Zugang zu den „Berlin Documents“

Neue Wege für das DIZ – Gedenken weiterdenken in Erinnerung an Habbo Knoch