Besprechung der Neuerscheinung im Neofelis-Verlag von Joachim Nicolas Trezib, Buber-Rosenzweig-Institut, Goethe-Universität Frankfurt am Main auf dem Portal hsozkult.de.

Eyal Weizman, director of Forensic Architecture and professor of Spatial and Visual Cultures at Goldsmiths, University of London, reflektiert für die London Review of Books über seine Seh-Erfahrungen und Einschätzungen: Necro-Economics lautet der Titel seines Beitrages anläßlich des Films „NAZA, directed by Yuval Abraham and Rachel Szor“ – daran sei an diesem Tag erinnert, der vielleicht eine bedeutende Weichenstellung für die, für eine, für eine andere? Zukunft zwischen Mittelmeer und Jordan bedeuten kann… Und zu den Traumata dieser Tage gehört unzweifelhaft Gaza….

Ohne die Person und das Denken von Rav Kook ist nicht zu verstehen, was heute in Israel geschieht, zur kritischen Auseinandersetzung hilft dieser Podcast (… neben weiteren Stimmen …)

„In the third and final episode of our series on religious Zionism, Noam Weissman explores how every major debate within religious Zionism, from West Bank settlements and the Haredi draft to the relationship between faith, ethics, and nationalism, leads back to Rav Abraham Isaac Kook. Noam is joined by scholar Yehudah Mirsky, author of Rav Kook: Mystic in a Time of Revolution, to discuss the mystic, chief rabbi, and foundational thinker whose complex legacy continues to shape Israeli religious and political life. This episode is sponsored by Jewish Lives, a prize-winning series of biographies from Yale University Press. To learn more about Rav Kook’s life, identity, and legacy, you should check out Rav Kook: Mystic in a Time of Revolution by Yehudah Mirsky at www.jewishlives.org and you can use the special promo code KOOKPOD to get 30% off. If you want to sponsor an episode of Unpacking Israeli History email noam@unpacked.media. Connect with Noam on Istragram at Noamlweissman_. And check out our episodes on Youtube. This podcast is brought to you by Unpacked, an OpenDor Media brand.“
Über Israel und Palästina sprechen Podcast

Aus der Selbstdarstellung: „Willkommen bei ‚Über Israel und Palästina sprechen‘, dem Podcast, der die Vielfalt der Meinungen zu diesem komplexen Thema in unserer deutschen Gesellschaft hörbar macht. Begleitet uns auf einer Reise durch Perspektiven von Expert*innen, Lehrkräften und Pädagog*innen – mit und ohne Betroffenheitsperspektive – und taucht ein in den facettenreichen Nahostkomplex. Ein Podcast der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert von der Robert Bosch Stiftung. Impressum: https://www.gesellschaftimwandel.org/impressum
Deutsches Historisches Museum: Ausstellung Koloniale und nationalsozialistische Gewalt / Pei-Bau, Untergeschoß

Was verbindet koloniale und nationalsozialistische Gewalt? Worin unterscheiden sie sich? Und warum ist die mögliche Verwandtschaft beider Gewaltregime bis heute umstritten? Seit den 1930er Jahren wurden diese Fragen immer wieder gestellt: von antikolonialen Denkern, Publizisten, Politikerinnen, Historikern und Überlebenden der Shoa.
Die Ausstellung „Umstrittene Verwandtschaft. Koloniale und nationalsozialistische Gewalt“ widmet sich somit einer Gegenüberstellung, die eine beinahe hundertjährige Geschichte hat und weit über die Geschichtswissenschaft hinausgeht. Die Ausstellung führt die fortdauernde Debatte um Ähnlichkeiten, Unterschiede und Gleichsetzung auf ihre historischen Ursprünge zurück. Damit möchte das Deutsche Historische Museum zu einer differenzierten Auseinandersetzung beitragen und es dem Publikum ermöglichen, die Vergleiche auf Basis historischer Fakten selbst zu beurteilen.
Hier der gesamte Text der beeindruckenden Rede von Phillipe Sands zur Verleihung des Friedesnpreises der Deutschen Buchhandels 2026
Aufzeichnung in der ARD-Mediathek (bis 10.10.2028)
Ein Ausschnitt:
„Die Tatsache der Verbrechen zum Schweigen zu bringen ist unanständig. Diejenigen zum Schweigen zu bringen, die versuchen, die Verbrechen anzuprangern, ist unanständig. Deutschland hat viele Gräuel angeprangert und ist aktiv geworden, von den Jesid*innen bis zu den Uigur*innen, von Syrien bis Iran, von Myanmar bis Sudan und der Ukraine. Doch zu Israel, zum Gazastreifen und zum Westjordanland ist das deutsche Schweigen bis heute laut. Zugleich sind die Debattenbeschränkungen beunruhigend. Dies umso mehr nach dem eindeutigen Gutachten des Internationalen Gerichtshofs von 2024 zum palästinensischen Selbstbestimmungsrecht. Großbritannien, Kanada, Frankreich und andere haben seitdem einen palästinensischen Staat anerkannt. In jüngster Zeit haben sie Sanktionen verhängt, der britische Außenminister hat die Handlungsweise in den besetzten Gebieten als ethnische Säuberung bezeichnet.
Deutschland kennt sich aus mit ethnischer Säuberung. Warum dann das Schweigen?“

Auf der Internetseite „verbrannte-orte.de“ entsteht im Laufe der Zeit ein Atlas. Aktuelle Photographien rücken dort ausgewählte Perspektiven ins Blickfeld und machen die vergessenen Orte der Bücherverbrennungen sichtbar.
Fünf Neuerscheinungen erklären den Faschismusbegriff. Klaus-Jürgen Scherer stellt sie in der neuen Ausgabe 10/26 der Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte (NG/FH) vor und ordnet sie ein.

Israelis für Frieden: Sukkot ist ein Fest der Gastfreundschaft und offenen Türen.
***Montag, 28. September · Mariannenplatz · 16:00–20:00 Uhr***
Nach einem Wahlkampf, der Antisemitismus zynisch als politisches Instrument eingesetzt hat, bauen wir eine Sukka, um dagegen zu protestieren.
Wir sagen deutlich: Jüdische Sicherheit entsteht durch Solidarität, nicht durch Spaltung.
Wir laden euch herzlich ein, mit uns in unserer Sukka Platz zu nehmen! Wir werden gemeinsam dekorieren, essen, trinken und über das Berlin sprechen, in dem wir gemeinsam leben möchten.
