Over the past three years, Israel has dramatically reshaped the West Bank area around Jerusalem, often referred to in Israeli political discourse as “Greater Jerusalem.” Through accelerated settlement expansion, the establishment of outposts and related infrastructure, and escalating state and settler violence against Palestinian communities, annexation of this area is advancing at full force.
While annexation has largely been understood as the deepening of Israeli control over the space, application of Israeli sovereignty, and the obstruction of a future Palestinian state, Ir Amim’s new report underscores how the forcible transfer of Palestinian communities is central to the annexation paradigm. Expulsion and displacement are not side effects of annexation, but rather inextricable components of it.
These developments are part of a broader Israeli government agenda across the West Bank: expanding Israeli territorial contiguity while pushing Palestinians into disconnected enclaves within an increasingly fragmented Palestinian space. This strategy is unfolding throughout the West Bank, but it is especially visible around Jerusalem.
The report details the cumulative system of pressure being used to make life unsustainable for Palestinian communities, including land confiscation, settlement and outpost expansion, demolition orders and denial of building permits, military closure orders, new permit regimes, settler and military violence, severe restrictions on movement, and the closure of entire areas to Palestinian access.
An einem Tag, an dem Bilder eines israelischen Ministers um die Welt gehen, wie er öffentlich (festgenommene) Demonstranten behandelt, von denen sich selbst sein Kabinettskollege und Außenminister distanziert, hier ein Hinweis auf ein paar andere Bilder:
Aus dem FB-Pst des anglikanischen Geistlichen Richard Sewell (Jerusalem)
Monday 18th May 2026 – Interfaith March for Human Rights and Peace in Jerusalem, organised by the Interfaith Forum for Human Rights – All are welcome – at least in spirit – The march is designed as a counterpoint to Jerusalem Flag Day (14/5/26), as a stand for a unified peace with justice.
“Blessed be the God and Father of our Lord Jesus Christ! By his great mercy he has given us a new birth into a living hope through the resurrection of Jesus Christ from the dead . . .” 1 Peter 1:3
In the weeks leading up to this year’s commemoration of Christ’s death and resurrection, a new and devastating regional war has once again plunged the Holy Land and the wider Middle East into turmoil. Each passing day has brought increasingly fierce escalations—a relentless cycle of death, destruction, and frightful suffering that now ripples across the globe in rising economic hardship. From the blackened smoke of this expanding wreckage, a deep darkness has engulfed our region, as stifling as the air inside the sealed tomb of the crucified Christ. Hope itself appears to have abandoned us.
Yet as Scripture teaches and our faith reveals, the desolation of the tomb was not the end of the story. Death did not have the final word. By the power of God, Christ rose victorious from the grave, bursting the bonds of sin and death. As the Apostle Paul wrote, “In fact Christ has been raised from the dead, the first-fruits of those who have fallen asleep” (1 Corinthians 15:20). As a consequence, for those who look to the Risen Lord in faith, God grants them “a new birth into a living hope” (1 Peter 1:3, above).
Thus, in the midst of these cataclysmic times, We, the Patriarchs and Heads of the Churches in Jerusalem, affirm these powerful and encouraging words to our communities and to Christians around the world as the heart of our Easter Message. For “just as Christ was raised from the dead by the glory of the Father, so we too might walk in newness of life” (Romans 6:4b).
In keeping with this profound truth, we bid the faithful and all those of goodwill to work and pray ceaselessly for the relief of the countless multitudes throughout the Middle East and beyond who are suffering severely from the ravages of this war. Likewise, we appeal to them to advocate and intercede for an immediate end to the bloodshed and for justice and peace to finally prevail throughout our war-torn region, beginning in Jerusalem and extending to Gaza, Lebanon, and all the Holy Land; to the Gulf States and Tehran; and to the ends of the earth.
Finally in this vein, we recall once more the words of St. Paul who, in the midst of his countless ordeals, wrote: “We are afflicted in every way but not crushed, perplexed but not driven to despair, persecuted but not forsaken, struck down but not destroyed, always carrying around in the body the death of Jesus, so that the life of Jesus may also be made visible in our bodies” (2 Corinthians 4:8–10).
With this same deep faith in the transformative power of Christ’s Resurrection, in the midst of our own torments, let us exchange with each other that ancient Easter greeting that continues to echo across eternity: “Christ is Risen! (Al Maseeh Qam! Christos Anesti! Christos haryav i merelotz! Pekhrestos aftonf! Christ est Ressuscité! Cristo è risorto! Christus resurrexit! Meshiha qam! Christos t’ensah em‘ muhtan! Christus ist auferstanden!) He is Risen, indeed! Alleluia!”
+ The Patriarchs and Heads of the Churches in Jerusalem +
Der Vatikan ruft zu Spenden für die Christ:innen im Heiligen Land auf. In einem am Montag, 16.3.26, veröffentlichten Brief an die Bischöfe weltweit erinnert der Leiter der vatikanischen Ostkirchenbehörde, Claudio Kardinal Gugerotti, an die Folgen des Krieges.
Lieber Mitbruder,
wie sehr haben wir gehofft, dass der Frieden endlich Leben und Hoffnung ins Heilige Land zurückbringen möge! Sogenannte Dialoge und Vereinbarungen haben sich vervielfacht, doch die Waffen schweigen nicht. Man hat gesagt, dass Frieden erreicht worden sei, aber auch wenn die Medien weniger berichten als früher, geschieht es weiterhin: die Waffen feuern, die Menschen sterben, Gebiete sind umkämpft, Christen wandern aus, um ihr Leben zu retten. Sogar in den Schulen fehlen oft die Lehrer, weil ihnen die Einreise verweigert wird.
Ich weiß, dass es immer schwieriger wird, mich an Dich und an die christliche Gemeinde, für die Du Verantwortung trägst, zu wenden, und die Worte, die ich von Jahr zu Jahr an Dich richte, wiederholen sich. Ich weiß, dass es schwieriger wird, sich vorzustellen, die Wunden dieser so grausam zerrissenen Welt zu verbinden und zu desinfizieren, solange dies noch möglich ist. Doch wir Christen können nicht anders als hoffen, weil Gott unsere Hoffnung ist und Gott keinen Verrat begeht. Das in unseren Räumen und an unseren heiligen Orten aufgehängte Kreuz ist das Zeichen eines Lebens, das stärker ist als der Tod, ja den Tod überwunden hat. Wir müssen Vieles ändern: die Mentalität, die Sensibilität, die Prioritäten im täglichen Leben, weil uns diese Welt immer mehr entmenschlicht und wir es nicht merken.
Gott ist unsere Hoffnung
Vergessen wir nie zu beten, denn Gott ist unsere Hoffnung. Nun aber möchte ich Dir eine kleine Geste vorschlagen, genau im Sinne dieser Umkehr, dieser Veränderung: ein wenig von unserem Geld zu geben, um unseren Brüdern und Schwestern in äußerster Gefahr zu helfen, damit sie einen weiteren Tag leben können und die Möglichkeit haben, zu hoffen und neu anzufangen. Eine wichtige Geste für sie und auch zentral für die Kustodie des Heiligen Landes, die seit langer Zeit über die Orte wacht, die das Leben Jesu, unseres Herrn, geprägt haben. Es handelt sich auch für uns um eine wichtige Geste, da sie uns verstehen lässt, dass wir ohne ein Opfer, ohne eine Veränderung unseres Lebens in dieser in Flammen stehenden Welt untätig bleiben und damit zu Komplizen derer werden, die sie in Brand stecken.
Eine Geste, die fast überall auf der Welt (weil manche Gemeinschaften ein anderes Datum gewählt haben) am Karfreitag Wirklichkeit wird, an dem Tag, an dem wir an Jenen denken, der kein Almosen, sondern sein Leben gegeben hat, seinen letzten Atemzug, den Heiligen Geist, damit diese Welt heil werde und wieder Ungeahntes erhoffe. Die Päpste haben diese Geste gewollt und befürworten sie weiterhin, weil sie überzeugt sind, dass man nur in der Väterlichkeit, im Teilen und in solidarischer Freundschaft eine Wirklichkeit aufbauen kann, die wieder menschliche Züge trägt und die den Plan einer Menschheit aufgreift, wie Gott sie beim Schöpfungsakt wollte. Notwendiger Beitrag
Für das Überleben ist auch Euer Beitrag notwendig. Sehr viele Christen im Heiligen Land haben alles verloren, auch die Arbeit im Dienst an den Pilgern, denn aus Angst wagt sich jetzt kaum jemand mehr in diese Gebiete. Unsere Brüder und Schwestern im Glauben, die an den heiligen Stätten leben, wissen, dass mit Eurem Beitrag, und vielleicht nur mit diesem, ihre Sicherheit zwar nicht gewährleistet werden kann, aber doch wenigstens ihre Schulen wieder funktionieren, neue Häuser gebaut werden können und, wo die Zerstörung total ist, eine gewisse Versorgung gesichert ist. Zuerst haben Bomben, dann Naturkatastrophen ihr Land verwüstet und unbewohnbar gemacht, ganz zu schweigen von den immer zahlreicheren Trauerfällen, ohne dass es einen Tag gibt, an dem man ruhig durchatmen könnte.
Bitte bringe mit den Worten, die Deine Gläubigen am besten verstehen, unsere Pflicht zum Ausdruck, für das Heilige Land sowie für viele andere verwüstete Orte Sorge zu tragen. Zeige Bilder, sensibilisiere das Bewusstsein durch die vielfältigen Informationsquellen, die die täglichen Mühen der wenigen Christen verständlich machen, denen es gelingt, in ihrer Heimat zu bleiben. Es gibt viele Mittel, angefangen bei den Appellen der Päpste sowie der opferbereiten Hirten vor Ort. Versuchen wir, unseren Gläubigen bewusst zu machen, dass das Geben bei der Kollekte für das Heilige Land ein starkes Zeichen des Glaubens ist, dass ein Heiliges Land ohne Gläubige ein verlorenes Land ist, weil die lebendige Erinnerung verloren ginge, die die Kontinuität mit der Quelle der Erlösung sichert, die uns in Christus erneuert hat. Ermahne, überzeuge, rüttle die Gewissen auf, rufe auf zur Solidarität mit dem einen Leib Christi, der die Kirche ist und sich über alle Länder der Welt erstreckt. Ein Frevel ist nicht nur eine Tat gegen die Eucharistie; Frevel ist auch die Tat gegen den Leib Christi, der die Kirche ist. Der heilige Augustinus betont dies eindringlich: Wenn du den Leib Christi am Altar empfängst, sei dir bewusst, dass du empfängst, was du bist. „Werdet, was ihr seht, und empfangt, was ihr seid“ (Serm. 272).
Ich bin überzeugt, dass unsere Gläubigen, Deine Gläubigen, für diesen Apell empfänglich sein werden, denn die tiefsten Kräfte – die durch die Taufe fester Teil der universalen Sehnsucht nach dem Guten geworden sind, die uns auf die Begegnung mit Gott vorbereitet – warten nur darauf, gestärkt oder geübt zu werden. Unermüdlich appelliert Papst Leo XIV. an Herz und Verstand und erinnert an die Verpflichtung, eins zu sein, damit es Frieden gebe, keinen vorläufigen Waffenstillstand, keinen endlosen Hass, keine ungeheuren Ausgaben für Waffen, sondern ein Beitrag zu einem gemeinsamen Neubeginn: „Ich danke Gott für jene Christen, die vor allem im Nahen Osten ausharren und, in ihrer Heimat bleiben und der Versuchung widerstehen, sie zu verlassen. Den Christen muss die Möglichkeit gegeben werden, mit allen Rechten, die ihnen ein sicheres Leben garantieren, in ihrer Heimat zu bleiben, und das nicht nur mit Worten. Ich bitte euch: setzen wir uns dafür ein!“ (Audienz für die Teilnehmer am Jubiläum der Ostkirchen, 14. Mai 2025).
Wie oft habe ich diese christlichen Minderheiten persönlich besucht, die jeden Morgen mit dem Risiko aufwachen, dass sie keinen Platz mehr zum Leben finden. Helft uns, ihnen konkrete Hoffnung und nicht nur Worte des Trostes zu schenken, weil wir, die wir sie besuchen, wissen, dass wir wieder gehen werden, während sie mit ihren Ängsten zurückbleiben, ja sogar mit der großen Furcht, ausgelöscht zu werden, gerade weil sie Christen sind. Die Kollekte für das Heilige Land wird, zusammen mit der unschätzbaren täglichen Hilfe unserer Franziskaner und all jener, die in den Gemeinden vor Ort leben und arbeiten, ein Tropfen im Ozean sein, doch ohne diesen Tropfen wird der Ozean zur Wüste.
Der Herr möge all jenen seinen reichen Segen schenken, die sich auch an diesem Karfreitag bewusst sind, dass sie Schuldner sind angesichts des unverdiente Geschenks des Lebens und die sich als Mitarbeiter an einer Schöpfung verstehen, die das irdische Jerusalem dem himmlischen Jerusalem ähnlicher macht. Danke, lieber Mitbruder, dass Du mir zugehört hast. Der himmlische Vater stärke Deine Bemühungen um Frieden und Deinen Einsatz für das Leben jener, die unschuldige Opfer des Krieges sind. Kain und Abel gibt es auch heute. Und doch hat der Sohn Gottes uns gezeigt: Wenn man sich entscheiden muss, dann nimmt man dem anderen das Leben nicht, sondern gibt das eigene Leben für ihn hin.