Perspektiven für Palästina?

Dr. Konstantin Witschel, Leiter des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung für die Palästinensischen Autonomiegebiete in Ost-Jerusalem, analysiert für das ipg-journal.de die Optionen, die sich für die palästinensische Seite bei einer neuen israelischen Regierung ergeben – und stellt ernüchtert fest: Auch ohne Netanjahu bleibt eine politische Lösung für Palästina in weiter Ferne.

20 Jahre CoP – ein anderer Weg ist möglich!

Kalender 2026 – November

israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2025

During war, displacements, and destruction, Ahmed Muin founded a musical group called Gaza Birds Singing (GBS), made up of displaced children and talented music teachers from Gaza. Together, they sing for love, for freedom, for life. Through music, they try to give children their voice back and offer hope against the rubble.

gofund.me/e4b2135a | : gazabirdssinging
www.songsfromtherubble.com

Es war das elfte Mal, daß im Rahmen von israel & palästina | Zeitschrift für Dialog ein Photobegleiter in Kalenderform für das kommende Jahr erschienen ist:

Kalender 2026

Und der Nachtrag aus dem September!

27.Oktober 2027 – woran heute noch denken?

An kleinen Schritten festhalten …

Beim Ökumenischen Friedensdialog am 23. Oktober 2026 in Osnabrück stand die Frage im Mittelpunkt, wie angesichts der anhaltenden Gewalt im Nahen Osten Wege zu einem gerechten Frieden gefunden werden können.

„Kleine Schritte sind mühselig, aber doch so bedeutend“, erklärte der Paderborner Erzbischof Udo Markus Bentz, Vorsitzender der Deutschen Kommission Justitia et Pax. Auch unter schwierigen Bedingungen müsse versucht werden, den Dialog zwischen den Konfliktparteien wieder aufzunehmen. Selbst mitten im Krieg seien Friedensbemühungen möglich, die langfristig Wirkung entfalten könnten.

Der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Friedrich Kramer, betonte, dass einzelne Friedensschritte eine übergeordnete Perspektive benötigten. Ein gerechter Frieden müsse Gewalt verringern, Freiheit gewährleisten und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. „Wir müssen wegkommen von einem rein militärischen Denken“, forderte Kramer.

Auch die Politikwissenschaftlerin Muriel Asseburg von der Stiftung Wissenschaft und Politik unterstrich die Bedeutung diplomatischer Bemühungen. Zwar hätten bisherige Waffenstillstände keinen dauerhaften Frieden gebracht, dennoch seien die Verringerung der Gewalt und die Freilassung von Geiseln wichtige Fortschritte. Kirchen könnten dabei Orientierung geben, indem sie Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen klar benannten.

(Bericht Radio Vatikan)

Videodokumentation folgt hier später

Bearing Witness Gaza

Bringing to light the evidence and testimonies coming from Gaza since October 7, 2023

Und der Bericht von Haaretz dazu

OCHA: Humanitarian Situation Report

| 15 October 2026 |

Sternberg attackiert

Spendenaufruf für das von Siedlergewalt betroffene Rehabilitationszentrum Sternberg/ bei Ramallah, einer Einrichtung der Herrnhuter Brüdergemeine (der Moravian Church) in der Westbank nördlich von Jerusalem.

Auf dem Sternberg nahe bei Jerusalem liegt dieses Förderzentrum der weltweiten Herrnhuter Brüdergemeine, die von der Herrnhuter Missionshilfe in Deutschland betrieben wird. Dort erhalten Kinder und Jugendliche mit geistigen Behinderungen Förderung und Unterstützung. Auch Inklusion und Zusammenarbeit mit kommunalen Verantwortlichen spielt eine wichtige Rolle. Die circa 100 Kinder und Jugendlichen werden von ungefähr 20 Lehrkräften (vorwiegend Frauen) gefördert.

Aktuell herrscht Angst und Schrecken: Am Freitag, den 09. Oktober 2026, überfiel eine große Gruppe von jüdisch-israelischen Siedlern die Einrichtung und zerstörte ein Gewächshaus, riss Pflanzen heraus und durchschnitt die Wasserversorgung.

Dieser Überfall auf ein ausgewiesenes Kirchengelände ist nicht nur ein Rechtsbruch. Dieser Überfall auf eine christlich-soziale Einrichtung durch radikale jüdische Siedler verbreitet Angst und Schrecken. Bisher war der Sternberg ein sicherer Zufluchtsort für verletzliche Menschen mit Behinderungen.

IBAN: DE25 5206 0410 0000 4151 03

BIC: GENODEF1EK1 (Evangelische Bank) / Verwendungszweck: Sicherheit Sternberg

60 Minutes – CBS 11. Oktober 26

The West Bank, where Israeli settler violence against Palestinians is surging

Transcript und einige Minuten des Features online (rechts am Rand)

Ein unglücklicher Rabbi

Wie Israels Zukunft aussehen wird, weiß Jeremy Milgrom auch nicht. Doch der Rabbi und Friedensaktivist hört nicht auf, für ein friedliches Zusammenleben zu werben. Auch und gerade in Deutschland, zum Beispiel an der Gottlieb-Daimler-Schule in Sindelfingen.

Kontext 811

Kontext 811 - Rabbiner Jeremy Milgrom