Religion und Frieden

Clean Shelter – Newsletter for May

Sanitation conditions in Gaza continue to deteriorate and remain critical. After months and years in displacement camps without adequate infrastructure, families face increasing health risks linked to inadequate waste management, sewage overflows, and accumulating rubble. Clean Shelter continues to work across these interconnected challenges, focusing on practical, mid-term measures to mitigate risks in waste management, sewage containment, and rubble clearance, and is committed to delivering water for multiple uses to remote areas that lack access.

House-Warming: 25 Additional Families Return Home

Through our Shelter Program, Clean Shelter has restored safer and more dignified living conditions for 25 families by repairing damaged homes and making them habitable and weather-resistant once again. These interventions help families move out of tents and return to more stable shelter, improving safety, dignity, and protection for vulnerable households.

In addition, we carried out essential sewage repairs in a residential building in Gaza, housing 28 families. The work helped address environmental contamination and significantly improved sanitation conditions for all residents.

Sewage Control

Sewage management remains one of our most urgent priorities. As part of an ongoing project providing bathroom panels and septic tanks, we delivered essential infrastructure across multiple displacement sites: five bathroom panels installed in five camps and seven septic tanks installed in seven camps.

These interventions improve hygiene conditions, help prevent sewage overflow, and reduce health risks for displaced families living under increasingly difficult circumstances.


Water Access Expanded to a New Area

In addition to our continuous provision of safe drinking water to 60,000 people per day, Clean Shelter has successfully extended water access to a community residing at a higher elevation in Tal Elamal. This community previously had to walk long distances to obtain water. The problem is now solved for 140 families, who no longer face this daily burden.

Looking Ahead

Clean Shelter remains committed to scaling our response as needs grow. With sanitation conditions deteriorating and funding remaining unpredictable, your support is essential to keep these vital services running and to reach more families in urgent need. Thank you for standing with displaced families in Gaza.

We are now fundraising for the continuation of our operations in the second half of 2026 – we need your help and support! Please feel free to share our newsletter and social media posts and donate today to ensure safer living conditions for the most vulnerable individuals and families in Gaza!


With gratitude, The Clean Shelter Team.

To stay informed, follow us on Facebook, Instagram, LinkedIn, and X for real-time updates and

Silwan – immer stärker bedroht …

Kalender 2026 – Juni

israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2025

Clean Shelter is a grassroots organization registered in Germany that delivers immediate relief to displaced communities in Gaza through essential sanitation and shelter solutions. Founded by Seba Abudaqa, a Palestinian from Gaza living between Munich and Cairo, and Tom Kellner, an Israeli based in Berlin, the organization focuses on
concrete action on the ground, providing shelter, sanitation, and water.
http://www.cleanshelter.org/donation

Instagram: clean_shelter_ngo | http://www.cleanshelter.org

Es war das elfte Mal, daß im Rahmen von israel & palästina | Zeitschrift für Dialog ein Photobegleiter in Kalenderform für das kommende Jahr erschienen ist:

Kalender 2026


DienstagsZoom: 16. Juni 2026

Welche Erfahrungen machen friedensbewegte Israelis in der deutschen Diaspora nach dem 7. Oktober? Wie funktioniert progressives politisches Engagement in Zeiten von “Staatsräson”? Über diese und andere Fragen wollen wir am 16. Juni 2026 mit Nimrod Flaschenberg sprechen, Ko-Gründer der Initiative “Israelis for Peace” in Berlin und ehemaliger politischer Berater für die sozialistische israelische Partei Chadash. Im Mittelpunkt unseres einstündigen Gesprächs soll es um israelischen Aktivismus in Berlin und die Zukunft von Friedensarbeit im Angesicht des Gaza-Krieges und der kommenden Parlamentswahlen in Israel gehen.

Das Gespräch findet von 19 bis 20 Uhr online auf Zoom und in englischer Sprache statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

What experiences do peace-oriented Israelis have in the German diaspora after October 7? How does progressive political engagement work in times of “Staatsräson”? These are the questions we will discuss with Nimrod Flaschenberg on June 16, 2026. Nimrod is the co-founder of the initiative “Israelis for Peace” in Berlin and a former political advisor to the socialist Israeli party Hadash. The focus of our one-hour discussion will be Israeli activism in Berlin and the future of peace work in the face of the Gaza war and the upcoming parliamentary elections in Israel.

The event will take place online via Zoom from 7PM to 8PM and will be held in English. No registration is required.

Hier findet sich am 16. Juni der Zoom Link / The Zoom link will be posted here on June 16.

Zum Thema Meinungsfreiheit

Neues Gesetzesvorhaben aus Hessen / Zwei kritsiche Stimmen:

taz – Daniel Bax

Meinungsfreiheit in Deutschland. Ein gefährlicher Gesetzentwurf

FR – Gastbeitrag von Etienne Balibar

Über den Gesetzentwurf zur Staatsräson – Eine Anhäufung von Ungerechtigkeiten

Zur Lage in der Westbank

In den letzten Monaten hat sich die Lage im Westjordanland erheblich verschlechtert. 

Die Gewalt durch Siedler hat ein noch nie dagewesenes Ausmaß erreicht. Die Politik und Vorgehensweise der israelischen Regierung, einschließlich einer weiteren Verfestigung der israelischen Kontrolle, untergraben die Stabilität und die Aussichten auf eine Zwei-Staaten-Lösung.

Das Völkerrecht ist unmißverständlich: israelische Siedlungen im Westjordanland sind illegal. Bauprojekte im Gebiet E1 wären keine Ausnahme.

Die Siedlungserschließung im Gebiet E1 würde das Westjordanland zweiteilen und wäre ein schwerwiegender Bruch internationalen Rechts.

Wirtschaftsunternehmen sollten sich nicht an Bauausschreibungen für das Gebiet E1 oder an anderen Projekten zur Siedlungserschließung beteiligen. Sie sollten sich der rechtlichen und auch der rufschädigenden Folgen bewußt sein, die ihre Beteiligung am Siedlungsbau hätte, einschließlich des Risikos, an schweren Verstößen gegen das Völkerrecht beteiligt zu sein. 

Wir fordern die Regierung Israels auf, die Ausweitung der Siedlungen und ihrer administrativen Kompetenzen zu beenden, die Rechenschaftspflicht für Gewalttaten durch Siedler sicherzustellen und Anschuldigungen gegen israelische Streitkräfte nachzugehen, die haschemitische Obhut über die heiligen Stätten Jerusalems und die historischen Status-Quo-Regelungen zu respektieren sowie die der Palästinensischen Behörde und der palästinensischen Wirtschaft auferlegten finanziellen Beschränkungen aufzuheben. Wir stellen uns entschieden denjenigen entgegen, einschließlich Mitgliedern der israelischen Regierung, die sich für eine Annexion des Westjordanlandes sowie die gewaltsame Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung aussprechen.

Wir bekräftigen unser unerschütterliches Bekenntnis zu einem umfassenden, gerechten und dauerhaften Frieden auf der Grundlage einer verhandelten Zwei-Staaten-Lösung im Einklang mit den einschlägigen Resolutionen des VN-Sicherheitsrats, eine Lösung, nach der zwei demokratische Staaten, Israel und Palästina, in Frieden und Sicherheit innerhalb sicherer und anerkannter Grenzen nebeneinander existieren.

Freitag, 22. Mai 2026

Auch eine Stimmer aus/über Gaza

Dr. Abed Schokry ist Professor für Arbeitswissenschaft, Arbeitsschutz und Qualitätsmanagement am Institut für Wirtschaftsingenieurwesen an der Islamischen Universität Gaza, seit 1. Juli 2025 ist er Gastprofessor am Fachgebiet Industrielle Automatisierungstechnik (Leitung Prof. Dr. Jörg Krüger) und wird gefördert durch die Philipp Schwartz-Initiative.

Hier ein Gespräch auf der Seite der TU Berlin, geführt von Bettina Klotz zur Frage der akademischen Freiheit …

Progressiver Journalismus als Akt des Widerstands in autoritären Zeiten

Die Pressefreiheit in Israel wurde in den letzten Jahren drastisch eingeschränkt: Journalist*innen werden bei ihrer Arbeit behindert, kritische Stimmen werden an den Rand gedrängt und unabhängige Medien stehen unter Druck. Im kürzlich veröffentlichten Index zur Pressefreiheit 2026 von „Reporter ohne Grenzen“ (RSF) belegt das Land Platz 116 (ein Rückgang um 4 Plätze gegenüber 2025). Gleichzeitig geben die meisten israelischen Medienhäuser die Narrative der Regierung weitgehend wieder, anstatt sie kritisch zu hinterfragen – was angesichts des genozidalen Angriffs Israels auf den Gazastreifen und der verheerenden Zerstörung palästinensischen Lebens, die Israel in Gaza, im Westjordanland und innerhalb Israels verursacht, insbesondere seit Oktober 2023, umso problematischer ist. Dennoch wehren sich unabhängige Medien im Land – durch mutigen Journalismus als Beitrag zur Stärkung progressiver Stimmen im In- und Ausland.

Das “+972 Magazine” ist eine der führenden unabhängigen Medienplattformen in Israel und Palästina, auf der israelische und palästinensische Journalist*innen gemeinsam für ein Millionenpublikum berichten. Sie widersetzen sich dem zunehmenden Autoritarismus und der Zensur und setzen sich für fairen und sachlichen Journalismus ein.

Wir sprechen mit unseren Gästen über die großen Herausforderungen und Gefahren, denen Medienschaffende in Israel heute mehr denn je ausgesetzt sind, und welche möglichen Auswirkungen diese Einschränkungen auf die kritische Berichterstattung in Deutschland über die Lage in Israel und Palästina haben.

Unsere Gäste:

  • Ben Reiff ist stellvertretender Chefredakteur des +972 Magazine, bei dem er seit 2021 tätig ist. Er hat unter anderem für The Guardian, The Nation, New Statesman und Haaretz geschrieben. Er ist Gründungsmitglied des Redaktionskollektivs von Vashti Media, einem linksgerichteten jüdischen Magazin in Großbritannien. Nach mehreren Jahren als Aktivist und Journalist in Israel-Palästina lebt er heute in London.
  • Alaa Salama ist Redakteur für Audience Development beim +972 Magazine. Alaa ist Autor und Journalist und wurde in Syrien als Sohn einer palästinensischen Flüchtlingsfamilie geboren. Er hat einen Master-Abschluss in Israelstudien von der Birzeit-Universität. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte des christlichen Zionismus und dessen Einfluss auf Politik, Kultur und Literatur.
  • Dr. Dana Mills ist Leiterin der Abteilung für Ressourcenentwicklung beim +972 Magazine. Dana ist seit fünf Jahren in der israelisch-palästinensischen Zivilgesellschaft tätig, nachdem sie zuvor 15 Jahre lang als Wissenschaftlerin gearbeitet hatte. Sie promovierte 2014 in Oxford und ist Autorin von fünf Büchern, darunter eine Biografie über Rosa Luxemburg.
  • Moderation: Hanno Hauenstein, in Berlin ansässiger freier Journalist und Autor.

Sprache: English mit Übersetzung Englisch <> Deutsch

Die Veranstaltung wird auch per Livestream übertragen: https://www.rosalux.de/livestream

Reconstruction?

Reconstruction as a Lever for Political Change: How reconstruction tools can strengthen Palestinian governance in Gaza and serve as a positive model for the West Bank

While the Gaza Strip faces unprecedented destruction, with reconstruction costs estimated at approximately $70 billion, we recognize that the reconstruction process is not merely a humanitarian response, but constitutes a strategic decision point for building a governing alternative to Hamas, which may reshape the entire Palestinian arena.

Mitvim: „We invite you to delve deeper into the conclusions and concrete recommendations appearing in the full document.