Ein lesenswerter Beitrag in der Times of Israel über die Arbeit von Rabbi Michael Melchior (72)

Ein lesenswerter Beitrag in der Times of Israel über die Arbeit von Rabbi Michael Melchior (72)

Sanitation conditions in Gaza continue to deteriorate and remain critical. After months and years in displacement camps without adequate infrastructure, families face increasing health risks linked to inadequate waste management, sewage overflows, and accumulating rubble. Clean Shelter continues to work across these interconnected challenges, focusing on practical, mid-term measures to mitigate risks in waste management, sewage containment, and rubble clearance, and is committed to delivering water for multiple uses to remote areas that lack access.
House-Warming: 25 Additional Families Return Home
Through our Shelter Program, Clean Shelter has restored safer and more dignified living conditions for 25 families by repairing damaged homes and making them habitable and weather-resistant once again. These interventions help families move out of tents and return to more stable shelter, improving safety, dignity, and protection for vulnerable households.
In addition, we carried out essential sewage repairs in a residential building in Gaza, housing 28 families. The work helped address environmental contamination and significantly improved sanitation conditions for all residents.
Sewage Control
Sewage management remains one of our most urgent priorities. As part of an ongoing project providing bathroom panels and septic tanks, we delivered essential infrastructure across multiple displacement sites: five bathroom panels installed in five camps and seven septic tanks installed in seven camps.
These interventions improve hygiene conditions, help prevent sewage overflow, and reduce health risks for displaced families living under increasingly difficult circumstances.
Water Access Expanded to a New Area
In addition to our continuous provision of safe drinking water to 60,000 people per day, Clean Shelter has successfully extended water access to a community residing at a higher elevation in Tal Elamal. This community previously had to walk long distances to obtain water. The problem is now solved for 140 families, who no longer face this daily burden.
Looking Ahead
Clean Shelter remains committed to scaling our response as needs grow. With sanitation conditions deteriorating and funding remaining unpredictable, your support is essential to keep these vital services running and to reach more families in urgent need. Thank you for standing with displaced families in Gaza.
We are now fundraising for the continuation of our operations in the second half of 2026 – we need your help and support! Please feel free to share our newsletter and social media posts and donate today to ensure safer living conditions for the most vulnerable individuals and families in Gaza!
With gratitude, The Clean Shelter Team.
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Clean Shelter
Der 11. Kalender im Rahmen von israel & palästina | Zeitschrift für Dialog!
Dieser Kalender ging in den Druck zu einem Zeitpunkt, an dem es einen fragilen Waffenstillstand im Gazastreifen gab, von dem auch heute niemand weiß, ob er auch 2026 halten wird.
In der Westbank verschärft sich die Lage zugleich weiter und in Israel finden wir eine tiefgespaltene Gesellschaft vor, bei der noch nicht klar ist, ob sich die Kräfte der Dominanz oder der Kooperation durchsetzen werden.
Der Photobegleiter in Kalenderform für das Jahr lädt jeden Monat ein, noch einmal auf die Lage im Gazastreifen zu schauen. Die wenigen Quadratkilometer sind versehrt und zerstört, wie es kaum denkbar schien. Aber es sind nicht nur die zerbombten Häuser, auch die Menschen haben Schaden genommen und der Weg der Heilung wird lang.
Die Wunden sind auf beiden Seiten tief und es gilt, sie nicht gegeneinander aufzurechnen, sondern mit Empathie und Zuwendung nach Möglichkeiten zu suchen, wie eine andere Zukunft aussehen kann und was (man:frau:wir) dafür tun können. Eine Möglichkeit gibt es über die jeweiligen Spendenlinks und QR-Codes der Organisationen.

israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2025
Clean Shelter is a grassroots organization registered in Germany that delivers immediate relief to displaced communities in Gaza through essential sanitation and shelter solutions. Founded by Seba Abudaqa, a Palestinian from Gaza living between Munich and Cairo, and Tom Kellner, an Israeli based in Berlin, the organization focuses on
concrete action on the ground, providing shelter, sanitation, and water.
http://www.cleanshelter.org/donation
Instagram: clean_shelter_ngo | http://www.cleanshelter.org
Es war das elfte Mal, daß im Rahmen von israel & palästina | Zeitschrift für Dialog ein Photobegleiter in Kalenderform für das kommende Jahr erschienen ist:
Gaza – promise, we will rebuild it – Ein Begleiter durch das Jahr 2026
Kalender 2026


Nimrod Flaschenberg: Israelische Friedensarbeit in Deutschland / Israeli Peace Work in Germany
Welche Erfahrungen machen friedensbewegte Israelis in der deutschen Diaspora nach dem 7. Oktober? Wie funktioniert progressives politisches Engagement in Zeiten von “Staatsräson”? Über diese und andere Fragen wollen wir am 16. Juni 2026 mit Nimrod Flaschenberg sprechen, Ko-Gründer der Initiative “Israelis for Peace” in Berlin und ehemaliger politischer Berater für die sozialistische israelische Partei Chadash. Im Mittelpunkt unseres einstündigen Gesprächs soll es um israelischen Aktivismus in Berlin und die Zukunft von Friedensarbeit im Angesicht des Gaza-Krieges und der kommenden Parlamentswahlen in Israel gehen.
Das Gespräch findet von 19 bis 20 Uhr online auf Zoom und in englischer Sprache statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
What experiences do peace-oriented Israelis have in the German diaspora after October 7? How does progressive political engagement work in times of “Staatsräson”? These are the questions we will discuss with Nimrod Flaschenberg on June 16, 2026. Nimrod is the co-founder of the initiative “Israelis for Peace” in Berlin and a former political advisor to the socialist Israeli party Hadash. The focus of our one-hour discussion will be Israeli activism in Berlin and the future of peace work in the face of the Gaza war and the upcoming parliamentary elections in Israel.
The event will take place online via Zoom from 7PM to 8PM and will be held in English. No registration is required.
Hier findet sich am 16. Juni der Zoom Link / The Zoom link will be posted here on June 16.
Gemeinsame Erklärung der Staats- und Regierungschefs des Vereinigten Königreichs, Italiens, Frankreichs und Deutschlands zur Lage im Westjordanland
In den letzten Monaten hat sich die Lage im Westjordanland erheblich verschlechtert.
Die Gewalt durch Siedler hat ein noch nie dagewesenes Ausmaß erreicht. Die Politik und Vorgehensweise der israelischen Regierung, einschließlich einer weiteren Verfestigung der israelischen Kontrolle, untergraben die Stabilität und die Aussichten auf eine Zwei-Staaten-Lösung.
Das Völkerrecht ist unmißverständlich: israelische Siedlungen im Westjordanland sind illegal. Bauprojekte im Gebiet E1 wären keine Ausnahme.
Die Siedlungserschließung im Gebiet E1 würde das Westjordanland zweiteilen und wäre ein schwerwiegender Bruch internationalen Rechts.
Wirtschaftsunternehmen sollten sich nicht an Bauausschreibungen für das Gebiet E1 oder an anderen Projekten zur Siedlungserschließung beteiligen. Sie sollten sich der rechtlichen und auch der rufschädigenden Folgen bewußt sein, die ihre Beteiligung am Siedlungsbau hätte, einschließlich des Risikos, an schweren Verstößen gegen das Völkerrecht beteiligt zu sein.
Wir fordern die Regierung Israels auf, die Ausweitung der Siedlungen und ihrer administrativen Kompetenzen zu beenden, die Rechenschaftspflicht für Gewalttaten durch Siedler sicherzustellen und Anschuldigungen gegen israelische Streitkräfte nachzugehen, die haschemitische Obhut über die heiligen Stätten Jerusalems und die historischen Status-Quo-Regelungen zu respektieren sowie die der Palästinensischen Behörde und der palästinensischen Wirtschaft auferlegten finanziellen Beschränkungen aufzuheben. Wir stellen uns entschieden denjenigen entgegen, einschließlich Mitgliedern der israelischen Regierung, die sich für eine Annexion des Westjordanlandes sowie die gewaltsame Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung aussprechen.
Wir bekräftigen unser unerschütterliches Bekenntnis zu einem umfassenden, gerechten und dauerhaften Frieden auf der Grundlage einer verhandelten Zwei-Staaten-Lösung im Einklang mit den einschlägigen Resolutionen des VN-Sicherheitsrats, eine Lösung, nach der zwei demokratische Staaten, Israel und Palästina, in Frieden und Sicherheit innerhalb sicherer und anerkannter Grenzen nebeneinander existieren.
Freitag, 22. Mai 2026

Dr. Abed Schokry ist Professor für Arbeitswissenschaft, Arbeitsschutz und Qualitätsmanagement am Institut für Wirtschaftsingenieurwesen an der Islamischen Universität Gaza, seit 1. Juli 2025 ist er Gastprofessor am Fachgebiet Industrielle Automatisierungstechnik (Leitung Prof. Dr. Jörg Krüger) und wird gefördert durch die Philipp Schwartz-Initiative.
Hier ein Gespräch auf der Seite der TU Berlin, geführt von Bettina Klotz zur Frage der akademischen Freiheit …

Unabhängige Presse zu Israel und Palästina | 03.06.2026, 19:00 – 21:00 Uhr

Die Pressefreiheit in Israel wurde in den letzten Jahren drastisch eingeschränkt: Journalist*innen werden bei ihrer Arbeit behindert, kritische Stimmen werden an den Rand gedrängt und unabhängige Medien stehen unter Druck. Im kürzlich veröffentlichten Index zur Pressefreiheit 2026 von „Reporter ohne Grenzen“ (RSF) belegt das Land Platz 116 (ein Rückgang um 4 Plätze gegenüber 2025). Gleichzeitig geben die meisten israelischen Medienhäuser die Narrative der Regierung weitgehend wieder, anstatt sie kritisch zu hinterfragen – was angesichts des genozidalen Angriffs Israels auf den Gazastreifen und der verheerenden Zerstörung palästinensischen Lebens, die Israel in Gaza, im Westjordanland und innerhalb Israels verursacht, insbesondere seit Oktober 2023, umso problematischer ist. Dennoch wehren sich unabhängige Medien im Land – durch mutigen Journalismus als Beitrag zur Stärkung progressiver Stimmen im In- und Ausland.
Das “+972 Magazine” ist eine der führenden unabhängigen Medienplattformen in Israel und Palästina, auf der israelische und palästinensische Journalist*innen gemeinsam für ein Millionenpublikum berichten. Sie widersetzen sich dem zunehmenden Autoritarismus und der Zensur und setzen sich für fairen und sachlichen Journalismus ein.
Wir sprechen mit unseren Gästen über die großen Herausforderungen und Gefahren, denen Medienschaffende in Israel heute mehr denn je ausgesetzt sind, und welche möglichen Auswirkungen diese Einschränkungen auf die kritische Berichterstattung in Deutschland über die Lage in Israel und Palästina haben.
Unsere Gäste:
Sprache: English mit Übersetzung Englisch <> Deutsch
Die Veranstaltung wird auch per Livestream übertragen: https://www.rosalux.de/livestream
MITVIM – The Strategic Reconstruction Forum Policy Series
Reconstruction as a Lever for Political Change: How reconstruction tools can strengthen Palestinian governance in Gaza and serve as a positive model for the West Bank
[## So sieht es aus, wenn aus dem „progressiven“ Lager auf Gaza geschaut wird … ##]
While the Gaza Strip faces unprecedented destruction, with reconstruction costs estimated at approximately $70 billion, we recognize that the reconstruction process is not merely a humanitarian response, but constitutes a strategic decision point for building a governing alternative to Hamas, which may reshape the entire Palestinian arena.

Mitvim: „We invite you to delve deeper into the conclusions and concrete recommendations appearing in the full document.„