Zusammenhalt in Krisenzeiten

Download PDF

Persönliche Beziehungen können gesellschaftliche Polarisierung abfedern. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Studie „Zusammenhalt in Krisenzeiten. Jüdisch-muslimische Freundschaften in Frankfurt am Main“ der Bertelsmann Stiftung. In zwölf Porträts dokumentiert sie, wie Vertrauen, Solidarität und Zusammenhalt zwischen Jüdinnen, Juden und Muslim:innen auch unter den Belastungen des Nahostkonflikts entstehen und bestehen können.

In zwölf Freundschaftsporträts dokumentiert die Studie Beispiele gelebten Zusammenhalts zwischen Jüdinnen, Juden und Muslim:innen in Frankfurt am Main und der Rhein-Main-Region. Die Porträts erzählen von Nachbar:innen im Frankfurter Bahnhofsviertel, von Eltern auf dem Fußballplatz, von Wissenschaftler:innen, Künstler:innen, Politiker:innen und Aktivist:innen. Gemeinsam ist ihnen die Erfahrung, dass Vertrauen dort wächst, wo Menschen sich nicht zuerst als Vertreter ihrer Religion oder Herkunft begegnen, sondern als Kolleg:innen, Vereinsmitglieder oder Nachbarinnen und Nachbarn. So können persönliche Beziehungen gesellschaftliche Polarisierung abfedern.

DienstagsZoom: 16. Juni 2026

Welche Erfahrungen machen friedensbewegte Israelis in der deutschen Diaspora nach dem 7. Oktober? Wie funktioniert progressives politisches Engagement in Zeiten von “Staatsräson”? Über diese und andere Fragen wollen wir am 16. Juni 2026 mit Nimrod Flaschenberg sprechen, Ko-Gründer der Initiative “Israelis for Peace” in Berlin und ehemaliger politischer Berater für die sozialistische israelische Partei Chadash. Im Mittelpunkt unseres einstündigen Gesprächs soll es um israelischen Aktivismus in Berlin und die Zukunft von Friedensarbeit im Angesicht des Gaza-Krieges und der kommenden Parlamentswahlen in Israel gehen.

Das Gespräch findet von 19 bis 20 Uhr online auf Zoom und in englischer Sprache statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

What experiences do peace-oriented Israelis have in the German diaspora after October 7? How does progressive political engagement work in times of “Staatsräson”? These are the questions we will discuss with Nimrod Flaschenberg on June 16, 2026. Nimrod is the co-founder of the initiative “Israelis for Peace” in Berlin and a former political advisor to the socialist Israeli party Hadash. The focus of our one-hour discussion will be Israeli activism in Berlin and the future of peace work in the face of the Gaza war and the upcoming parliamentary elections in Israel.

The event will take place online via Zoom from 7PM to 8PM and will be held in English. No registration is required.

Hier findet sich am 16. Juni der Zoom Link / The Zoom link will be posted here on June 16.

Zuschlag für München

Yad Vashem eröffnet Bildungszentrum in München – das erste außerhalb Israels

Yad Vashem wird in München ein Shoa-Bildungszentrum („Holocaust-Bildungszentrum“) eröffnen und damit sein weltweites Engagement in der und Erinnerungsarbeit verstärken.

Dies geschehe in einer Zeit, so Yad Vashem, in der weltweit verzerrte Darstellungen der Geschichte der Shoa zunähmen und der Antisemitismus sich weiter ausbreite.

Der Standort des Zentrums wurde nach einer umfassenden bundesweiten Machbarkeitsstudie mit Unterstützung der deutschen Regierung ausgewählt.

Hier der Pressetext von YadVashem

Zum Thema Meinungsfreiheit

Neues Gesetzesvorhaben aus Hessen / Zwei kritsiche Stimmen:

taz – Daniel Bax

Meinungsfreiheit in Deutschland. Ein gefährlicher Gesetzentwurf

FR – Gastbeitrag von Etienne Balibar

Über den Gesetzentwurf zur Staatsräson – Eine Anhäufung von Ungerechtigkeiten

15. Mai 1948 / 2026

MEZ 19.00 Uhr / 20.00 Uhr Jerusalem

More information on the Ceremony, including how attend screenings can be found on Combatants for Peace (American Friends) website.

### Zum Nachschauen: https://www.youtube.com/live/KMmmK6nC444 ###

Standing together – für die Kinder in Gaza

Hier geht`s zu den Unterschriftslisten der Friends of Standing Together Berlin

In eigener Sache: DienstagsZoom – 5. Mai 2026

Ulrich Kusche wurde 1944 in Breslau (heute Wrocław) geboren. Später studierte er evangelische Theologie, promovierte in Heidelberg zum „Judentum im Urteil deutscher Alttestamentler“ und wurde Vertreter des Bundesverbands Deutsch-Israelischer Studiengruppen (BDIS) in Jerusalem. Danach sammelte er 45 Jahre lang Erfahrung als Pastor in der Seelsorge und Bildungsarbeit. 1977 gehörte Kusche zu den Gründungsmitgliedern des deutsch-israelischen Arbeitskreises für Frieden im Nahen Osten (diAk); später war er für einige Jahre Vorsitzender des Vereins. 

Bei unserem nächsten Vortrags- und Diskussionsabend wollen wir mit Ulrich Kusche über die deutsch-israelische Beziehungsarbeit in den 1970er Jahren, die Entwicklung der DIG, die Entstehung des diAk und dessen frühe Vereinsgeschichte, aber auch über die Rolle des diAk heute sprechen.

Das Gespräch findet am Dienstag, dem 5. Mai 2026, von 19 bis 20 Uhr auf Zoom statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Link für den Zoom-Room ist ab Dienstag hier zu finden:

diAk lädt Sie zu einem geplanten Zoom-Meeting ein.

Thema: DienstagsZoom
Zeit: 5. Mai 2026 18:55 Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien
An Zoom-Meeting teilnehmen
https://us06web.zoom.us/j/86256874242

Meeting-ID: 862 5687 4242


Über SIP beitreten

  • 86256874242@zoomcrc.com

Beitreten – So geht’s

https://us06web.zoom.us/meetings/86256874242/invitations?signature=UAEYLxay2EA1MGC9WnDMu9ylTmLE413QnwCB7RpDHVw

Im März hatten wir dieses Gespräch aus technischen Gründen abbrechen und verschieben müssen …

Der diAk – Ein Blick zurück und nach vorn

Der deutsch-israelische Arbeitskreis für Frieden im Nahen Osten: Ein Blick zurück und nach vorn

Ulrich Kusche wurde 1944 in Breslau (heute Wrocław) geboren. Später studierte er evangelische Theologie, promovierte in Heidelberg zum „Judentum im Urteil deutscher Alttestamentler“ und wurde Vertreter des Bundesverbands Deutsch-Israelischer Studiengruppen (BDIS) in Jerusalem. Danach sammelte er 45 Jahre lang Erfahrung als Pastor in der Seelsorge und Bildungsarbeit. 1977 gehörte Kusche zu den Gründungsmitgliedern des Deutsch-israelischen Arbeitskreises für Frieden im Nahen Osten (diAk); später war er für einige Jahre Vorsitzender des Vereins. 

Bei unserem nächsten Vortrags- und Diskussionsabend wollen wir mit Ulrich Kusche über die deutsch-israelische Beziehungsarbeit in den 1970er Jahren, die Entwicklung der DIG, die Entstehung des diAk und dessen frühe Vereinsgeschichte, aber auch über die Rolle des diAk heute sprechen.

26. April

Der 26. April steht auch für Guernica. 1937, also vor 89 Jahren zerstörten insbesondere Kampfflugzeuge der deutschen Legion Condor und der italienischen Aviazione Legionaria die schutzlose Stadt.

Bundespräsident R. von Weizsäcker bat 1997 in deutschem Namen um Verzeihung für das Verbrechen.

Als Lesehinweis dazu ein aufrüttelnder, ja provizierender – und umso mehr lesenswerter Artikel von Elat Lapidot: Gaza as World War, der auch dieses Datum in seine Reflektionen einbezieht.

„Es ist Deutschlands Verpflichtung, gegen Israels Politik aufzustehen“

No Longer Ladies and Gentlemen