Über das laute Schweigen

Hier der gesamte Text der beeindruckenden Rede von Phillipe Sands zur Verleihung des Friedesnpreises der Deutschen Buchhandels 2026

Aufzeichnung in der ARD-Mediathek (bis 10.10.2028)

Ein Ausschnitt:

„Die Tatsache der Verbrechen zum Schweigen zu bringen ist unanständig. Diejenigen zum Schweigen zu bringen, die versuchen, die Verbrechen anzuprangern, ist unanständig. Deutschland hat viele Gräuel angeprangert und ist aktiv geworden, von den Jesid*innen bis zu den Uigur*innen, von Syrien bis Iran, von Myanmar bis Sudan und der Ukraine. Doch zu Israel, zum Gazastreifen und zum Westjordanland ist das deutsche Schweigen bis heute laut. Zugleich sind die Debattenbeschränkungen beunruhigend. Dies umso mehr nach dem eindeutigen Gutachten des Internationalen Gerichtshofs von 2024 zum palästinensischen Selbstbestimmungsrecht. Großbritannien, Kanada, Frankreich und andere haben seitdem einen palästinensischen Staat anerkannt. In jüngster Zeit haben sie Sanktionen verhängt, der britische Außenminister hat die Handlungsweise in den besetzten Gebieten als ethnische Säuberung bezeichnet.

Deutschland kennt sich aus mit ethnischer Säuberung. Warum dann das Schweigen?“

Im Gespräch mit Mati Shemoelof

Ein taz-Beitrag von Uta Schleiermacher am 7. Oktober …

Kommt und feiert Sukkot mit ‚Israelis für Frieden‘ 🍋

***Montag, 28. September · Mariannenplatz · 16:00–20:00 Uhr***

Nach einem Wahlkampf, der Antisemitismus zynisch als politisches Instrument eingesetzt hat, bauen wir eine Sukka, um dagegen zu protestieren.

Wir sagen deutlich: Jüdische Sicherheit entsteht durch Solidarität, nicht durch Spaltung.

Wir laden euch herzlich ein, mit uns in unserer Sukka Platz zu nehmen! Wir werden gemeinsam dekorieren, essen, trinken und über das Berlin sprechen, in dem wir gemeinsam leben möchten.

Wollen wir nicht besser sein?

Eine wichtige Ergänzung zum gestrigen Beitrag der Jüdinnen und Juden, die sich der Kampagne gegen die Partei Die Linke widersetzen: Dinah Riese, Ressortleiterin Inland der taz, die in ihrem Beitrag in der taz ein solidarisches und wichtiges „aber“ formuliert, das uns nicht unberührt bleiben lassen darf.

Offener Brief: Berliner Jüdinnen und Juden für eine soziale und sichere Stadt

…

Zeit zu Reden: / spore.initiative

Twenty percent of Israel’s population (around two million people) are Palestinian citizens of Israel.

Their story begins with the Nakba, the catastrophe of 1948: while roughly 750,000 Palestinians were expelled from or fled their homes, about 150,000 remained within the newly established State of Israel & were granted citizenship under the 1952 Nationality Law.

The panel discusses historical continuities from the Nakba to the present, social and spatial realities, and legal strategies. How can Palestinians use Israeli citizenship to protect their existence? Under what conditions does Jewish-Palestinian cooperation in politics and civil society work? And what role does the international community play?

Panelists: Sleman Altehe, Himmat Zoubi and Sawsan Zaher

Moderator: Kristin Helberg

Wohin steuert Israel?

Eine sehenswerte aspekte Reportage

Jedes einzelne Leben

(Leider hinter der Bezahlschranke) … aber sehr lesenswert: Carolin Emcke fragt danach, wie wir unsere Empathie im Gaza-Konflikt? Was braucht es, um das Leid des jeweils anderen zu verstehen und anzuerkennen.

Am 23. September erscheint bei S. Fischer ihr Buch: Was zählt ein Mensch? (978-3-10-397698-4 / 24,00 €), der SZ-Magazin-Beitrag ist Collage und VOrabdruck daraus.

(Für private Kopien Mail an den diAk)

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Eine Anregung für Herrn Wadephul

Confronting Antisemitism: Education and Transformation over Denunciation and Punishment