Heute Abend: DienstagZoom mit Alon Sahar

 Israelnahe Advocacy-Akteure in Deutschland

Alon Sahar ist ein israelischer Filmemacher, politischer Analyst und Autor mit Sitz in Berlin. Er ist Herausgeber des Newsletters „Staatsräson Monitor“, seine politischen Analysen wurden unter anderem im Spiegel und auf Verfassungsblog veröffentlicht. 2026 erschien außerdem seine Studie „Die Kampagne gegen das UNRWA und das palästinensische Rückkehrrecht in Deutschland: Israel-nahe Akteur*innen, Narrative und ihre politische Resonanz “ bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

In unserem diAk-Talk möchten wir mit Alon über diese Studie, seine Perspektive auf Advocacy-Arbeit im Zusammenhang mit Israel/Palästina und die Spezifika des deutschen Diskurses in diesem Kontext sprechen.

Das diAk-Gespräch findet am Dienstagabend, den 13. Oktober, von 20.15 bis 21.15 Uhr auf Zoom statt. Die Veranstaltungssprache ist Englisch. Wenn Sie Interesse haben, schicken Sie bitte eine kurze E-Mail an zoom@diak.org. Wir senden Ihnen dann kurz vor der Veranstaltung den Zugangslink.

Alon Sahar: Israel-aligned advocacy actors in Germany

Alon Sahar is an Israeli filmmaker, analyst, and author who is based in Berlin. He runs the policy-oriented newsletter “Staatsräson Monitor,” and his political analyses have been published, among other places, in Der Spiegel and on Verfassungsblog. In 2026, his study “The Campaign against UNRWA and the Palestinian Right of Return in Germany: Israel-aligned Actors, Narratives, and Policy Uptake” was published by the Rosa Luxemburg Foundation.

In our diAk talk, we would like to speak with Alon about this study, his perspective on advocacy work concerning Israel/Palestine, and the specific characteristics of the German discourse in this context.

The diAk conversation will take place on Tuesday evening, October 13, from 8.15 to 9.15 p.m. on Zoom. The presentation will be in English. If you are interested, please send a short email to zoom@diak.org and we will send you the link.

Nächster DienstagZoom: Alon Sahar

 Israelnahe Advocacy-Akteure in Deutschland

Alon Sahar ist ein israelischer Filmemacher, politischer Analyst und Autor mit Sitz in Berlin. Er ist Herausgeber des Newsletters „Staatsräson Monitor“, seine politischen Analysen wurden unter anderem im Spiegel und auf Verfassungsblog veröffentlicht. 2026 erschien außerdem seine Studie „Die Kampagne gegen das UNRWA und das palästinensische Rückkehrrecht in Deutschland: Israel-nahe Akteur*innen, Narrative und ihre politische Resonanz “ bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

In unserem diAk-Talk möchten wir mit Alon über diese Studie, seine Perspektive auf Advocacy-Arbeit im Zusammenhang mit Israel/Palästina und die Spezifika des deutschen Diskurses in diesem Kontext sprechen.

Das diAk-Gespräch findet am Dienstagabend, den 13. Oktober, von 20.15 bis 21.15 Uhr auf Zoom statt. Die Veranstaltungssprache ist Englisch. Wenn Sie Interesse haben, schicken Sie bitte eine kurze E-Mail an zoom@diak.org. Wir senden Ihnen dann kurz vor der Veranstaltung den Zugangslink.

Alon Sahar: Israel-aligned advocacy actors in Germany

Alon Sahar is an Israeli filmmaker, analyst, and author who is based in Berlin. He runs the policy-oriented newsletter “Staatsräson Monitor,” and his political analyses have been published, among other places, in Der Spiegel and on Verfassungsblog. In 2026, his study “The Campaign against UNRWA and the Palestinian Right of Return in Germany: Israel-aligned Actors, Narratives, and Policy Uptake” was published by the Rosa Luxemburg Foundation.

In our diAk talk, we would like to speak with Alon about this study, his perspective on advocacy work concerning Israel/Palestine, and the specific characteristics of the German discourse in this context.

The diAk conversation will take place on Tuesday evening, October 13, from 8.15 to 9.15 p.m. on Zoom. The presentation will be in English. If you are interested, please send a short email to zoom@diak.org and we will send you the link.

COMMUNIO-Preis 2026

Mönchsgemeinschaft der Dormitio-Abtei wird heute in Schwerte (29. August 2026) ausgezeichnet

»Wir wollen zwei Hoffnungsinseln in einem Ozean von Leid sein« (Abt Dr. Nikodemus C. Schnabel OSB). Diesen Anspruch verfolgen die Mönchsgemeinschaft der Dormitio-Abtei in Jerusalem und des Priorats Tabgha seit vielen Jahren. Für ihr konsequentes Zeugnis christlichen Lebens inmitten vielfältiger Konflikte erhalten sie 2026 den Communio-Preis der Gesellschaft zur Förderung der Katholischen Akademie Schwerte e.V. und der Campus-Weggemeinschaft e.V. Trotz wiederholter Anfeindungen und Übergriffe – darunter Brandanschläge, Schmierereien, Vandalismus und persönliche Angriffe – halten die Benediktiner an ihrer Präsenz fest und bieten Juden, Christen und Muslimen, Israelis und Palästinensern, Migranten, Asylsuchenden, Pilgern und Gästen gleichermaßen Hoffnungsoasen.

Engagement für Versöhnung, Dialog und Frieden
Mit dem Preis würdigt die Jury zugleich das vielfältige Engagement der Gemeinschaft: das Versöhnungswerk in der Begegnungsstätte Beit Noah für Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Kulturen in Tabgha, die zahlreichen Kontakte und Dialoginitiativen im Land sowie die friedensfördernden sozialen und kulturellen Projekte. Besondere Beachtung findet auch der von der Abtei ins Leben gerufene Mount Zion Award, der öffentlich die interreligiöse Verständigung zwischen Judentum, Christentum und Islam fördert.

Der COMMUNIO-Preis wurde 2014 im Gedenken an den 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs gestiftet. Er wird alle zwei Jahre an Persönlichkeiten verliehen, die sich in herausragender Weise im Geist christlicher Wertorientierung um eine Kultur des Dialogs, der Verständigung und Versöhnung bemühen und zum Aufbau einer menschenwürdigen und lebenswerten Gesellschaft in versöhnter Verschiedenheit beitragen. Gestiftet wird die Auszeichnung von der »Gesellschaft zur Förderung der Katholischen Akademie e.V.« sowie der »Campus-Weggemeinschaft e.V.«, einem gemeinnützigen Verein junger engagierter Menschen.

DienstagZoom: 7. Juli 2026

Spätestens am 27. Oktober 2026, wahrscheinlich aber schon früher, stehen Knesset-Wahlen in Israel an. Es werden die ersten Wahlen nach dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober 2023 sein, aber auch die ersten Wahlen nach den Massenprotesten gegen die geplante Justizreform, die ersten Wahlen nach der Wiederwahl Trumps, die ersten Wahlen seit dem Beginn des Irankrieges.

Was diese neue Ausgangslage für die Wahlen bedeutet und welche Themen den Wahlkampf bestimmen, darüber wollen wir am 7. Juli 2026 mit dem Journalisten Ignaz Szlacheta sprechen.

Ignaz schreibt als freier Autor über Israel, unter anderem für Zenith und die Blätter für deutsche und internationale Politik. Das Gespräch findet von 19 bis 20 Uhr auf Zoom statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Am 7. Juli dann an dieser Stelle der Zoom Link.

Silwan – immer stärker bedroht …

Etty

Inspiriert von den Tagebüchern der jüdischen Intellektuellen Etty Hillesum erzählt „Etty“ vom menschlichen Reifen und spirituellen Erwachen. Während in Amsterdam der Faschismus erstarkt, gerät sie in eine stürmische Beziehung zu dem älteren Psychochirologen Julius Spier. Regisseur Hagai Levi („BeTipul“, dem Original von „In Therapie“) kreiert ein Lehrstück über Autoritarismus und Widerstand.

Photo: (c) AphorismA

Es geht auch anders!

An einem Tag, an dem Bilder eines israelischen Ministers um die Welt gehen, wie er öffentlich (festgenommene) Demonstranten behandelt, von denen sich selbst sein Kabinettskollege und Außenminister distanziert, hier ein Hinweis auf ein paar andere Bilder:

Aus dem FB-Pst des anglikanischen Geistlichen Richard Sewell (Jerusalem)

Lost Books Lab

Geraubte Bücher erzählen von Enteignung, Verfolgung und kultureller Auslöschung. Genau hier setzt das neue Projekt „Lost Books Lab – Partizipative Bildungsformate zu NS-Raubgut im beruflichen Kontext“ an, das zum 1. Mai 2026 gestartet ist. Das Vorhaben wird im Rahmen des Programms „Bildunggegen Antisemitismus“ von der Baden-Württemberg Stiftung gefördert. Ziel ist es, ein übertragbares Bildungsformat zu entwickeln, das Antisemitismus am konkreten historischen Objekt – dem im Nationalsozialismus geraubten Buch – nachvollziehbar macht.


Das “Lost Books Lab Baden-Württemberg” richtet sich an Auszubildende und Mitarbeitende von Unternehmen in Baden-Württemberg und eröffnet damit neue Zugänge zur antisemitismuskritischen Bildung im beruflichen Kontext. In Kooperation mit Bibliotheken setzen sich die Teilnehmenden in drei-stündigen Workshops mit historischen Buchbeständen auseinander, recherchieren Provenienzmerkmale und gehen den Spuren ehemaliger jüdischer Eigentümerinnen und Eigentümer nach. Nach einer Einführung in die Geschichte des systematischen Raubs jüdischer Bibliotheken und in Methoden der Provenienzforschung arbeiten sie eigenständig in Gruppen mit historischen Büchern, dokumentieren ihre Funde und reflektieren deren Bedeutung für die Gegenwart. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Das Angebot ist für Teilnehmende und Unternehmen kostenfrei.

„Geraubte Bücher zeigen, daß Antisemitismus sich in konkreten Handlungen der Ausgrenzung, Enteignung und kulturellen Auslöschung niederschlug. Das Lost Books Lab verbindet historische Bildung mit aktiver Recherche und ermöglicht Teilnehmenden, selbst einen Beitrag zur Aufarbeitung dieses Unrechts zu leisten“, sagt Botschafter a. D. Shimon Stein, Vorstandsvorsitzender des Fördervereins des Leo Baeck Instituts.

Das Projekt wird von der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg, den Freunden und Förderern des Leo Baeck Instituts e. V. und dem Leo Baeck Institut (West-)Jerusalem durchgeführt.

In der 24-monatigen Projektlaufzeit bis April 2028 werden Workshops in Baden-Württemberg entwickelt, erprobt und gemeinsam mit lokalen Partnern umgesetzt. Ergänzend entstehen ein digitales Handbuch, Qualifizierungsangebote für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie eine modulare Ausstellung.

Für die Umsetzung werden weitere Partner in Baden-Württemberg gesucht. Bibliotheken, Unternehmen, Archive, Antiquariate und regionale Netzwerke, die Interesse an einer Zusammenarbeit haben oder das Format an ihrem Standort erproben möchten, sind eingeladen, Kontakt aufzunehmen.