DienstagZoom: 7. Juli 2026

Spätestens am 27. Oktober 2026, wahrscheinlich aber schon früher, stehen Knesset-Wahlen in Israel an. Es werden die ersten Wahlen nach dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober 2023 sein, aber auch die ersten Wahlen nach den Massenprotesten gegen die geplante Justizreform, die ersten Wahlen nach der Wiederwahl Trumps, die ersten Wahlen seit dem Beginn des Irankrieges.

Was diese neue Ausgangslage für die Wahlen bedeutet und welche Themen den Wahlkampf bestimmen, darüber wollen wir am 7. Juli 2026 mit dem Journalisten Ignaz Szlacheta sprechen.

Ignaz schreibt als freier Autor über Israel, unter anderem für Zenith und die Blätter für deutsche und internationale Politik. Das Gespräch findet von 19 bis 20 Uhr auf Zoom statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Am 7. Juli dann an dieser Stelle der Zoom Link.

Wie über Zionismus sprechen?

Silwan – immer stärker bedroht …

Etty

Inspiriert von den Tagebüchern der jüdischen Intellektuellen Etty Hillesum erzählt „Etty“ vom menschlichen Reifen und spirituellen Erwachen. Während in Amsterdam der Faschismus erstarkt, gerät sie in eine stürmische Beziehung zu dem älteren Psychochirologen Julius Spier. Regisseur Hagai Levi („BeTipul“, dem Original von „In Therapie“) kreiert ein Lehrstück über Autoritarismus und Widerstand.

Photo: (c) AphorismA

Es geht auch anders!

An einem Tag, an dem Bilder eines israelischen Ministers um die Welt gehen, wie er öffentlich (festgenommene) Demonstranten behandelt, von denen sich selbst sein Kabinettskollege und Außenminister distanziert, hier ein Hinweis auf ein paar andere Bilder:

Aus dem FB-Pst des anglikanischen Geistlichen Richard Sewell (Jerusalem)

Lost Books Lab

Geraubte Bücher erzählen von Enteignung, Verfolgung und kultureller Auslöschung. Genau hier setzt das neue Projekt „Lost Books Lab – Partizipative Bildungsformate zu NS-Raubgut im beruflichen Kontext“ an, das zum 1. Mai 2026 gestartet ist. Das Vorhaben wird im Rahmen des Programms „Bildunggegen Antisemitismus“ von der Baden-Württemberg Stiftung gefördert. Ziel ist es, ein übertragbares Bildungsformat zu entwickeln, das Antisemitismus am konkreten historischen Objekt – dem im Nationalsozialismus geraubten Buch – nachvollziehbar macht.


Das “Lost Books Lab Baden-Württemberg” richtet sich an Auszubildende und Mitarbeitende von Unternehmen in Baden-Württemberg und eröffnet damit neue Zugänge zur antisemitismuskritischen Bildung im beruflichen Kontext. In Kooperation mit Bibliotheken setzen sich die Teilnehmenden in drei-stündigen Workshops mit historischen Buchbeständen auseinander, recherchieren Provenienzmerkmale und gehen den Spuren ehemaliger jüdischer Eigentümerinnen und Eigentümer nach. Nach einer Einführung in die Geschichte des systematischen Raubs jüdischer Bibliotheken und in Methoden der Provenienzforschung arbeiten sie eigenständig in Gruppen mit historischen Büchern, dokumentieren ihre Funde und reflektieren deren Bedeutung für die Gegenwart. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Das Angebot ist für Teilnehmende und Unternehmen kostenfrei.

„Geraubte Bücher zeigen, daß Antisemitismus sich in konkreten Handlungen der Ausgrenzung, Enteignung und kulturellen Auslöschung niederschlug. Das Lost Books Lab verbindet historische Bildung mit aktiver Recherche und ermöglicht Teilnehmenden, selbst einen Beitrag zur Aufarbeitung dieses Unrechts zu leisten“, sagt Botschafter a. D. Shimon Stein, Vorstandsvorsitzender des Fördervereins des Leo Baeck Instituts.

Das Projekt wird von der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg, den Freunden und Förderern des Leo Baeck Instituts e. V. und dem Leo Baeck Institut (West-)Jerusalem durchgeführt.

In der 24-monatigen Projektlaufzeit bis April 2028 werden Workshops in Baden-Württemberg entwickelt, erprobt und gemeinsam mit lokalen Partnern umgesetzt. Ergänzend entstehen ein digitales Handbuch, Qualifizierungsangebote für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie eine modulare Ausstellung.

Für die Umsetzung werden weitere Partner in Baden-Württemberg gesucht. Bibliotheken, Unternehmen, Archive, Antiquariate und regionale Netzwerke, die Interesse an einer Zusammenarbeit haben oder das Format an ihrem Standort erproben möchten, sind eingeladen, Kontakt aufzunehmen.

Wieder einmal im Schatten des Krieges

Auch wenn es nichts zu feiern gibt, möge doch der Geist dieses Festes zum Ende des Ramadans Kraft geben und Wege zu Gerechtigjeit und Frieden öffnen …

Und zur Realiät „on the ground“

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Drone-Song …

Auf Instgram zu finden:

„Even as the world anxiously awaits peace in Gaza, a powerful artistic response to the relentless suffering is echoing across social media. Palestinian composer and writer Nahed Elrayes’s remix of Gaza-based music teacher Ahmed Muin Abu Amsha’s haunting ‘Drone Song,’ released on October 2, has struck a deep chord much like the original. His remix intensifies the portrayal of the drone sounds that have become a grim part of daily life for children in Gaza. In a region scarred by violence, this song is more than a sonic experience — it’s a testament to how art can stand witness, evoke empathy and help heal.“

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Und die „Weitergabe“ bei Studieendenkonzert an der Humboldt Universität Berlin (8. Febr. 2026) …

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Nachtrag 8. März 2026: Text zum Lied (mit Übersetzung)