Mit immer mehr Waffen zum Frieden in der Region?

Immer neue Rekorde im Waffenkauf im Nahen Osten – Neue Zahlen veröffentlicht von der britischen Regierung. Middle East Eye hat die Zahlen aufbereitet: In den letzten zehn Jahren hat der Nahe Osten mehr Geld für ‚Verteidigung‘ ausgegeben, als jede andere Region in der Welt!

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Zum vollständigen Bericht hier.

US-Wahlen und palästinensischer Pessimismus

Die USA sind noch immer einer der wichtigsten Akteure, wenn es um Diplomatie und Mediation in Nahost geht. Spätestens seit dem Camp David Abkommen zwischen Israel und Ägypten unter Vermittlung von Jimmy Carter hat jeder US-Präsident eine prägende Rolle im Konflikt gespielt. Die im November stattfindenen Wahlen werden wieder ein neues Kapitel für die Nahostpolitik bedeuten, unabhängig von deren Ausgang. Nichtsdestotrotz scheint die Stimmung in den palästinensischen Gebieten dem gegenüber gleichgültig bis pessimistisch, aus berechtigten Gründen. Emily Judd mit einer Analyse für Al Arabiya.

Auch ein Splitter der Beziehungen im Dreieck

Das Wort (und die Wirklichkeit dahinter) Kolonialisten hat heute zu Recht keinen guten Klang. Wie eng oder weniger eng der Bezug zu ‚Kolonisten‘ ist, lohnt sich zu studieren. So lohnt es sich auch einmal solche Erinnerungen und Aufbereitungen zu lesen, wie sie Internetseite Deutsche Kolonisten bietet, hier zum Stichwort: Palästina. Ohne hier allem zuzustimmen enthält die Seite interessante historische Facetten.

Achtungszeichen

Fortgesetzte deutsch-französische Kooperation

Die Außenminister Deutschlands und Frankreichs trafen am Donnerstag, 24. September 2020, ihre Kollegen Ägyptens und Jordaniens und bekräftigten, daß sie zu den Beschlüssen der Vereinten Nationen zur Regelung des Israel-Palästina-Konfliktes und der Arbeit der VN-Unterorganisationen in Nahost stehen. Die Hauptakteure waren erwartungsgemäß nicht präsent. Die veröffentlichte Erklärung ist dennoch als eine deutliche Positionierung der Interessen der beiden zentralen europäischen Staaten zu werten.

Kartell Hisbollah?


Zum einen selbst ernannte Schutzmacht der schiitischen Gläubigen, zum anderen selbst ernannte Speerspitze im Kampf gegen Israel: die Hisbollah hat nicht nur erheblichen Einfluß auf Politik und Alltag in Libanon und Israel, sondern agiert offenbar weltweit, wie eine Recherche des Spiegel ergeben hat. Internationale Finanznetzwerke und Kollaborationen mit Drogenkartellen in Südamerika machen die ‚Partei Gottes‘ zu einer globalen Akteurin, dessen Profite hauptsächlich in Aufrüstung und Machtausbau fließen.