(Leider hinter der Bezahlschranke) … aber sehr lesenswert: Carolin Emcke fragt danach, wie wir unsere Empathie im Gaza-Konflikt? Was braucht es, um das Leid des jeweils anderen zu verstehen und anzuerkennen.
Am 23. September erscheint bei S. Fischer ihr Buch: Was zählt ein Mensch? (978-3-10-397698-4 / 24,00 €), der SZ-Magazin-Beitrag ist Collage und VOrabdruck daraus.
As Rabbi Arik Asherman from Torat Tzedek has phrased it this year in his reflections for the High Holidays ..:
„Wishing All of You and All Humanity A World A Sweet New Year As Full of Justice, Loving Kindness, Mercy and Human Decency as the Pomegranate is Full of Seeds“
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Auf daß – und hier mit dem Logobild der Combatants for Peace, einem der Projekte, der letzten Jahre, die Anlaß und Kraft für Hoffnung geben – ein besseres Jahr werde …
Aus ihrem heutigen Mailing:
„Whatever the political environment ahead, we will continue to defend Palestinian rights, oppose displacement and occupation, and strengthen Palestinian-Israeli nonviolent co-resistance. Our work is rooted in the conviction that Palestinian freedom and equality, and Israeli democracy and security, are not competing goals, and neither can be secured at the expense of the other.
As Yom Kippur approaches, its call for accountability feels especially relevant: to recognise injustice, and to take responsibility for changing what is within our power to change.
To all those celebrating Rosh Hashanah, we wish you and your families a peaceful and meaningful Shana Tova.“
Die Adresse Groner Tor ist irgendwie noch immer präsent bei mir… Dort saß die „Buntstiftung“, eine der Vorläuferinnen der Heinrich Böll-Stiftung und da war auch Bernd Asbachs Büro. Schon Mitte der 1990er Jahre gab es Kontakt zum diAk, dem Bernd über Jahrzehnte verbunden war, aktiv im Vorstand oder bei den Publikationen, aber auch immer wo es möglich war, durch institutionelle Kooperationen, Stichwort etwa Arnoldshain. Als Nahostreferent der Heinrich Böll-Stiftung seit 1997 baute er die Büros Tel Aviv, Ramallah, Beirut und Rabat mit auf. Davon hat auch die Arbeit des diAk immer wieder profitieren können.
Julia Scherf, über viele Jahre Vorsitzende des diAk, hat es so beschrieben:
„Anstatt zu hetzen, plante Bernd mit Bedacht. Als mein unmittelbarer Vorgesetzter in Berlin unterstützte mich seine Anerkennung und Förderung unserer Ideen aus dem Büro Tel Aviv. Natürlich kam er auch während der 2. Intifada mit Selbstmordanschlägen in Israel zu Besuch: Er gab mir uneingeschränkt Zugang und Vertrauen zu den von ihm in den neunziger Jahren aufgebauten exzellenten Kontakte in die israelische Zivilgesellschaft. Bernd brachte mich auch zur Vorstandsarbeit im Deutsch-Israelischen Arbeitskreis und brachte dort seine Erfahrungen im Nahen Osten in die ehrenamtliche Arbeit ein, weit über Textredaktionen der vierteljährlichen israel & palästina Ausgaben hinaus!“
Der diAk wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren und seine Arbeit zwischen den Linien und über Grenzen hinweg dankbar erinnern.
Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Birte und seinem Sohn Anton.
rzw
Bernd Asbach, hier mit (rechts) René Wildangel in der Ev. Akademie Arnoldshain, auf einem der legendären – diAk-Jahresseminare; im Hintergrund Khalil Toama aus Frankfurt/M. – Photo: Jörn Boehme. Oktober 2006.
Etwas streng schauend, aber engagiert: Bernd Asbach bei der Eröffnung des Böll-Büros in Ramallah, Februar 2008 – Photo: Christian Sterzing.
This morning (3.9.26) Standing Together put up a massive billboard along Tel Aviv’s busiest highway reading “A peace government will bring change. Yes to a Palestinian state alongside Israel,” as part of a campaign calling on the next government to enter into negotiations with Palestinian leaders on a real, just peace agreement.
Vereinzelte Übergriffe, Strategie zusammen mit (Teilen der) Armee – die Situation in der Westbank?
Ein Essay von David Shulman in der The New York Review (einzelner Artikel frei zugänglich)
David Shulman is the author of Tamil: A Biography, among other books. He is Professor Emeritus at the Hebrew University of Jerusalem and was awarded the Israel Prize for Religious Studies in 2016. He is a longtime activist with Ta’ayush, the Arab–Jewish Partnership, in the occupied Palestinian territories.
Mönchsgemeinschaft der Dormitio-Abtei wird heute in Schwerte (29. August 2026) ausgezeichnet
»Wir wollen zwei Hoffnungsinseln in einem Ozean von Leid sein« (Abt Dr. Nikodemus C. Schnabel OSB). Diesen Anspruch verfolgen die Mönchsgemeinschaft der Dormitio-Abtei in Jerusalem und des Priorats Tabgha seit vielen Jahren. Für ihr konsequentes Zeugnis christlichen Lebens inmitten vielfältiger Konflikte erhalten sie 2026 den Communio-Preis der Gesellschaft zur Förderung der Katholischen Akademie Schwerte e.V. und der Campus-Weggemeinschaft e.V. Trotz wiederholter Anfeindungen und Übergriffe – darunter Brandanschläge, Schmierereien, Vandalismus und persönliche Angriffe – halten die Benediktiner an ihrer Präsenz fest und bieten Juden, Christen und Muslimen, Israelis und Palästinensern, Migranten, Asylsuchenden, Pilgern und Gästen gleichermaßen Hoffnungsoasen.
Engagement für Versöhnung, Dialog und Frieden Mit dem Preis würdigt die Jury zugleich das vielfältige Engagement der Gemeinschaft: das Versöhnungswerk in der Begegnungsstätte Beit Noah für Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Kulturen in Tabgha, die zahlreichen Kontakte und Dialoginitiativen im Land sowie die friedensfördernden sozialen und kulturellen Projekte. Besondere Beachtung findet auch der von der Abtei ins Leben gerufene Mount Zion Award, der öffentlich die interreligiöse Verständigung zwischen Judentum, Christentum und Islam fördert.
Der COMMUNIO-Preiswurde 2014 im Gedenken an den 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs gestiftet. Er wird alle zwei Jahre anPersönlichkeiten verliehen, die sich in herausragender Weise im Geist christlicher Wertorientierung um eine Kultur des Dialogs, der Verständigung und Versöhnung bemühen und zum Aufbau einer menschenwürdigen und lebenswerten Gesellschaft in versöhnter Verschiedenheit beitragen. Gestiftet wird die Auszeichnung von der »Gesellschaft zur Förderung der Katholischen Akademie e.V.« sowie der »Campus-Weggemeinschaft e.V.«, einem gemeinnützigen Verein junger engagierter Menschen.