Aufruf zur Mitarbeit an der nächsten Ausgabe des Magazin Brücken

Aufruf zur Mitarbeit an der nächsten Ausgabe des Magazin Brücken

Am 28. September 2026 wurde Bernd Asbach nach einer Trauerfeier in der Dorfkirche Alt-Stralau auf dem dortigen Friedhof beigesetzt.
Die Trauerrede von Jörn Böhme fügen wir hier ein:
Die Adresse Groner Tor ist irgendwie noch immer präsent bei mir… Dort saß die „Buntstiftung“, eine der Vorläuferinnen der Heinrich Böll-Stiftung und da war auch Bernd Asbachs Büro. Schon Mitte der 1990er Jahre gab es Kontakt zum diAk, dem Bernd über Jahrzehnte verbunden war, aktiv im Vorstand oder bei den Publikationen, aber auch immer wo es möglich war, durch institutionelle Kooperationen, Stichwort etwa Arnoldshain. Als Nahostreferent der Heinrich Böll-Stiftung seit 1997 baute er die Büros Tel Aviv, Ramallah, Beirut und Rabat mit auf. Davon hat auch die Arbeit des diAk immer wieder profitieren können.

Photo: Stephan Röhl – Lizenz: CC-BY-SA 4.0 / aus dem Nachruf der Böll-Stiftung.
Julia Scherf, über viele Jahre Vorsitzende des diAk, hat es so beschrieben:
„Anstatt zu hetzen, plante Bernd mit Bedacht. Als mein unmittelbarer Vorgesetzter in Berlin unterstützte mich seine Anerkennung und Förderung unserer Ideen aus dem Büro Tel Aviv. Natürlich kam er auch während der 2. Intifada mit Selbstmordanschlägen in Israel zu Besuch: Er gab mir uneingeschränkt Zugang und Vertrauen zu den von ihm in den neunziger Jahren aufgebauten exzellenten Kontakte in die israelische Zivilgesellschaft. Bernd brachte mich auch zur Vorstandsarbeit im Deutsch-Israelischen Arbeitskreis und brachte dort seine Erfahrungen im Nahen Osten in die ehrenamtliche Arbeit ein, weit über Textredaktionen der vierteljährlichen israel & palästina Ausgaben hinaus!“
Der diAk wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren und seine Arbeit zwischen den Linien und über Grenzen hinweg dankbar erinnern.
Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Birte und seinem Sohn Anton.
rzw

Bernd Asbach, hier mit (rechts) René Wildangel in der Ev. Akademie Arnoldshain, auf einem der legendären – diAk-Jahresseminare; im Hintergrund Khalil Toama aus Frankfurt/M. – Photo: Jörn Boehme. Oktober 2006.

Etwas streng schauend, aber engagiert: Bernd Asbach im Böll-Büro in Ramallah, Februar 2008 – Photo: Christian Sterzing.
Was an diesem Bericht soll man:frau nicht glauben können/dürfen?

Israelis für Frieden: Sukkot ist ein Fest der Gastfreundschaft und offenen Türen.
***Montag, 28. September · Mariannenplatz · 16:00–20:00 Uhr***
Nach einem Wahlkampf, der Antisemitismus zynisch als politisches Instrument eingesetzt hat, bauen wir eine Sukka, um dagegen zu protestieren.
Wir sagen deutlich: Jüdische Sicherheit entsteht durch Solidarität, nicht durch Spaltung.
Wir laden euch herzlich ein, mit uns in unserer Sukka Platz zu nehmen! Wir werden gemeinsam dekorieren, essen, trinken und über das Berlin sprechen, in dem wir gemeinsam leben möchten.

The Forum for the Universal Vocation of Jerusalem
A forum for applied interdisciplinary research and outreach — rooted in the realities of Jerusalem — convening scholars, faith and civic leaders across traditions to serve the common good of the Holy City.

(Leider hinter der Bezahlschranke) … aber sehr lesenswert: Carolin Emcke fragt danach, wie wir unsere Empathie im Gaza-Konflikt? Was braucht es, um das Leid des jeweils anderen zu verstehen und anzuerkennen.
Am 23. September erscheint bei S. Fischer ihr Buch: Was zählt ein Mensch? (978-3-10-397698-4 / 24,00 €), der SZ-Magazin-Beitrag ist Collage und VOrabdruck daraus.

(Für private Kopien Mail an den diAk)
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