Beitrag auf jpg von Tal Schneider: Selbst eine Abwahl Netanjahus wäre noch keine politische Wende. Doch ein weiterer Wahlsieg könnte Israels Rechtsruck zementieren.
SWP-Podcast 2026/P 22, 22.10.2026 – Muriel Asseburg und Peter Lintl: Auf der Kippe: Wer gewinnt die Parlamentswahl in Israel?
Aus der Selbstdarstellung: „Willkommen bei ‚Über Israel und Palästina sprechen‘, dem Podcast, der die Vielfalt der Meinungen zu diesem komplexen Thema in unserer deutschen Gesellschaft hörbar macht. Begleitet uns auf einer Reise durch Perspektiven von Expert*innen, Lehrkräften und Pädagog*innen – mit und ohne Betroffenheitsperspektive – und taucht ein in den facettenreichen Nahostkomplex. Ein Podcast der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert von der Robert Bosch Stiftung. Impressum: https://www.gesellschaftimwandel.org/impressum
Der „friedensbewegte Rabbiner“ Jeremy Milgrom wieder einmal in Deutschland zu Besuch
Wie Israels Zukunft aussehen wird, weiß Jeremy Milgrom auch nicht. Doch der Rabbi und Friedensaktivist hört nicht auf, für ein friedliches Zusammenleben zu werben. Auch und gerade in Deutschland, zum Beispiel an der Gottlieb-Daimler-Schule in Sindelfingen.
Im Rahmen der Arbeit des Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der FU Berlin wurde gerade eine neue Studie veröffentlicht: „Unter Druck. Journalistische Handlungsspielräume in der deutschen Nahostberichterstattung“ aufmerksam machen, die von Carola Richter, Jannis Grimm und Nina Moya Schreieder durchgeführt wurde.
Darin wurden Nahost-Journalist:innen deutscher Medien mittels einer standardisierten Umfrage zu ihren Wahrnehmungen und Erfahrungen des medialen und gesellschaftlichen Umgangs mit Nahostberichterstattung befragt.
Die vollständige Studie inkl. aller Anhänge findet sich hier. Ein campus.leben-Interview zu der Studie ist hier abrufbar.
Zwei Drittel der Befragten sehen eine Verschlechterung der Pressefreiheit im Themenfeld Nahost seit dem 7. Oktober 2023; 71 % berichten von eigenen Bedrohungserfahrungen im Zusammenhang mit der Nahostberichterstattung. 35 %verspüren ein Bedürfnis nach Selbstzensur, weitere 19 % antworten mit „teils/teils“. Neben öffentlichen Anfeindungen spielen insbesondere die Sorge vor beruflichen Nachteilen sowie Konflikte und Hierarchien innerhalb von Redaktionen eine Rolle.
Die Ergebnisse sind nicht repräsentativ für den deutschen Journalismus insgesamt. Sie geben jedoch wichtige Hinweise auf Belastungen und eingeschränkte Handlungsspielräume, aus denen wir Empfehlungen für transparentere redaktionelle Entscheidungsprozesse und bessere Unterstützung für betroffene Medienschaffende ableiten.
Auf der Internetseite „verbrannte-orte.de“ entsteht im Laufe der Zeit ein Atlas. Aktuelle Photographien rücken dort ausgewählte Perspektiven ins Blickfeld und machen die vergessenen Orte der Bücherverbrennungen sichtbar.