Eine sehenswerte aspekte Reportage

Ein Beitrag auf ttt über den provokativen und gerade in Venedig ausgezeichneten Film, der in der inner-jüdisch-israelischen Auseinandersetzung zu heftigsten Debatten geführt hat – und von dem sich die Filmemacher Yuval Abraham und Rachel Szor insbesondere wünschen, daß er in Deutschland gesehen werden soll…

Zu den Angriffen auf die Filmschaffenden eine Petition der Kolleg:innen – Was ist eine Staatsbürgerschaft wert, wenn der Kulturminister wie gefordert, den beiden Künstlern die ihre entziehen lassen will …

Beitrag zum Film auf +972mag
Ein Essay der 1946 geborenen Elfriede Jelinek, Nobelpreisträgerin für Literatur (2004), auf ihrem Blog:
„… man spricht also Luftblasen, wenn man die Voraussetzungen für einen solchen Staat nicht grundlegend ändert.“

Einer der ganz großen Künstler Palästinas ist am 24. August in Jerusalem gestorben – R.I.P.
Art is a form of saying, that we are here!
Ein Portrait auf Al Jazeera – Nachruf in Haaretz – Eine bewegende Erinnernung von Asmaa al-Ghoul auf Qantara.de (erg. 6.9.26)
Seine offizielle Website

CC BY-SA 4.0 – Sliman Mansour by Fares S. Mansour
A visual essay on witnessing and rendering violence from Jana Traboulsi, assistant professor at the American University of Beirut (MERIP)


Ein Beitrag von Yahia Lababidi auf der Seite von World Literatur Today (- auch ein Blick nach Nazarteh heute)

Auch wenn dies nicht sein Laden in Nazareth war, aber ganz dicht dabei …

Und etwas von ihm:

Ein Beitrag der ard-Mediathek aus ttt – Die Dokumentation „Noga“ portraitiert die kritische Stimme Israels im Spannungsfeld von Pop und Politik.
Die 1989 geborene Sängerin, Songwriterin und Rapperin Noga Erez wechselt zwischen Pop, Hip-Hop, Elektronik, Alternative und Punk – Musik die sie gemeinsam mit ihrem künstlerischen, wie Lebenspartner Ori Rousso schafft. Das Regieduo Jono und Benji Bergmann begleitete das Paar über fünf Jahre – in der Zeit als der Angriff der Hamas im Oktober 2023 und der darauf folgende Gaza-Krieg das Leben in Israel komplett veränderte. „Noga“ kommt am 13. August 2026 in die Kinos.

Screenshort ard ttt
Das deutsche Beschweigen wird so schnell nicht enden – und eine Abrechnung mit Wagner steht vielleicht (hoffentlich?) endlich am Anfang

Michel Friedman sprach zur Eröffnungsfeier des 150. Jubiläums der Bayreuther Festspiele über Richard Wagner, Antisemitismus, jüdische Identität und deutsche Verantwortung. (Die SZ druckt die Rede in leicht gekürzter Form)
Ein Auszug:
Er halte die Rede „nicht, weil ich Jude bin, sondern weil ich Bürger bin. Nicht nur ich werde angegriffen. Sondern wir alle. Was ist uns die Freiheit also wert? Sind wir sicher, dass dieses Land in fünf Jahren noch demokratisch und frei ist? Ich würde mir wünschen, dass in diesem Festspielhaus, im nächsten Jahr, bei den 151. Festspielen, im Foyer eine Dauerausstellung über die antisemitische Biografie des Musikers Richard Wagner Realität werden würde. Und über die naziaffine Familiengeschichte bis weit in die Siebzigerjahre. (…) Es wäre wunderbar, wenn aufgearbeitet werden würde, dass seit Jahrzehnten die Eliten der Bundesrepublik – all die Showstars, Künstler, Politikerinnen und Politiker aller Parteien lächelnd und begeistert und sich vor den Kameras im Kreis drehend – beglückt zu den Festspieltagen pilgern, ohne jemals ihre Zweifel an diesem Ort öffentlich formuliert haben zu müssen. Einige taten es, natürlich. Aber weiter nötig war es im Interesse der ‚reibungslosen Durchführung‘ nicht.“
FR – taz – BackstageClassical – BR
Im Eilverfahren sind auf der 48th session of the World Heritage Committee in Busan (Südkorea) fünf Burgen im Südlibanon und Sebastia (nördlich von Nablus) zum Teil des Weltkulturerbes erklärt worden.
Aufgrund der militärischen Situation in der Region beschloß der Ausschuß bei seinem Treffen die beiden Stätten künftig zudem als gefährdetes Weltkulturerbe zu betrachten.

Berichte: AP News – Deutsche Welle (Englischer DIenst) – Yahoo – WTVBan.com – Zum Hintergrund: +972mag
Die ablehnende Haltung der israelischen Regierung findet sich hier.