Entschleunigend und fast ein wenig puritanisch

Marian Brehmer über einen Sufi-Musiker mit einer Mission

Den Atem des Ney-Spielers bewahren – so ist der lesenswerte Beitrag auf der Onlineplattform Quantara überschrieben. La Mélancolie Royale ist eine einstündige Sufi-Meditation auf der Rohrflöte des großen türkischen Virtuosen Kudsi Ergüner – der auch auf Youtube zu hören ist als ein Mitschnitt eines Konzertes an der Franz Liszt Hochschule in Weimar – eine gute Gelegenheit an diesem heutigen Sonntag zwischen Reformationstag und Allerheiligen ….

Aktuelle Filme/Festivals

Seret-Filmfestival   – Vom 1. bis 10. September 2020 findet zum fünften Mal ein Festival des israelischen Kino- und Fernsehfilms in Deutschland statt. Aufführungen und anschließend Gesprächsrunden gibt es in Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt und München.  
Hier die Übersicht dazu und mehr zu den einzelnen Filmen.  Und die Neuerung für dieses Jahr:  Sie können mit maximaler social distance ins Heimkino gehen. Beim Virtual Film Festival kaufen Sie Ihre Tickets online ein und sehen Ihre ausgewählte Filme am heimischen Bildschirm an.  

JF BB – Das Jüdische Filmfestival Berlin & Brandenburg ist seit mehr als 26 Jahren das Forum für den jüdischen und israelischen Film in Deutschland. 1995 gegründet, gehört es zu den ältesten und größten jüdischen Filmfestivals in Europa, ist das einzige seiner Art in Deutschland und wesentlicher Bestandteil des vielfältigen jüdischen Lebens hierzulande. In diesem Jahr vom 6.-13. September und auch hier viel Heimkino!

11. ALFILM – Arabisches Filmfestival Berlin – Vom 01. -29.09.2020. Fünf Monate nach dem geplanten Auftakt kehrt das 11. Arabische Filmfestival Berlin – ALFILM vom 01. bis 29. September unter den Bedingungen der fortdauernden Pandemie in die Berliner Kinos zurück. Als konzentrierte „Nomad Edition“ reist ALFILM nun mit leichterem Gepäck von Spielort zu Spielort. Das komplette Festivalprogramm mit ausführlichen Informationen finden Sie auf www.alfilm.berlin.

„Durch unsere Kulturarbeit sind wir mit der ganzen Welt verbunden“

 

Der Konflikt ist nicht politisch allein. So gut wie jeder Aspekt des alltäglichen Lebens ist davon betroffen und prägt dementsprechend die Erfahrungswelt und das Selbstverständnis, dies- und jenseits der Grünen Linie.
Da liegt es mehr als nahe, daß sich auch die künstlerische Produktion Palästinas mit Besatzung, Konflikt und Erbtraumata auseinandersetzt.
Hierzu ein lesenswertes Interview mit Mahmoud Abu Hashhash (Qattan Foundation, Ramallah), geführt von Peter Schäfer für Telepolis.