Texte zur Kunst 119

Analog ist das Heft zwar ausverkauft, aber einige Texte sind auf der Website zugänglich, das ganze Heft – mit sicher diskussionswürdigen Beiträgen- , kann digital bestellt werden.

„In der September-Ausgabe mit dem Titel „Anti-Antisemitismus“ bezieht TEXTE ZUR KUNST klar Stellung gegen jegliche Form von Anfeindung gegenüber Jüdinnen und Juden. Gemeinsam mit der Kunsthistorikerin Sabeth Buchmann, der Herausgeberin Isabelle Graw und dem freien Autor Aram Lintzel hat die Redaktion ein Heft konzipiert, das nicht nur kritisch die massive Zunahme antisemitischer Diskriminierung reflektiert, sondern auch auf die Komplexität jüdischer Kunst- und Kulturpraktiken fokussiert. Antisemitismus im Kunstbetrieb wird hier ebenso diskutiert wie antisemitische Implikationen der BDS-Bewegung oder künstlerische Verfahren im Umgang mit Antisemitismus.“

Einfach mal in die Ausstellung …

das geht ja gerade nicht, auch bei uns ja noch nicht so einfach.

Aber die palästinensische Kunstgalerie Al Ma’mal hat zu ihrer aktuellen Austellung in den Räumen am Jaffator den Katalog online gestellt. So läßt sich zumindest in Gedanken jetzt am Neutor oder am Jaffator in die Altstadt spazieren und das Blättern im Katalog läßt uns die nächste Reise antizipieren…

For its 5th edition, the Gift offers an approachable and accessible overview of Palestinian Contemporary art, through featuring 110 artworks by 37 Palestinian artists from across Palestine.  Drawn from various disciplines from painting, photography, drawing and sculpture, the selection of works reflects on everything art can offer even during such difficult times. The Gift is an attempt to encourage people and art enthusiasts to engage, view, enjoy and purchase art. 

Entschleunigend und fast ein wenig puritanisch

Marian Brehmer über einen Sufi-Musiker mit einer Mission

Den Atem des Ney-Spielers bewahren – so ist der lesenswerte Beitrag auf der Onlineplattform Quantara überschrieben. La Mélancolie Royale ist eine einstündige Sufi-Meditation auf der Rohrflöte des großen türkischen Virtuosen Kudsi Ergüner – der auch auf Youtube zu hören ist als ein Mitschnitt eines Konzertes an der Franz Liszt Hochschule in Weimar – eine gute Gelegenheit an diesem heutigen Sonntag zwischen Reformationstag und Allerheiligen ….

Aktuelle Filme/Festivals

Seret-Filmfestival   – Vom 1. bis 10. September 2020 findet zum fünften Mal ein Festival des israelischen Kino- und Fernsehfilms in Deutschland statt. Aufführungen und anschließend Gesprächsrunden gibt es in Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt und München.  
Hier die Übersicht dazu und mehr zu den einzelnen Filmen.  Und die Neuerung für dieses Jahr:  Sie können mit maximaler social distance ins Heimkino gehen. Beim Virtual Film Festival kaufen Sie Ihre Tickets online ein und sehen Ihre ausgewählte Filme am heimischen Bildschirm an.  

JF BB – Das Jüdische Filmfestival Berlin & Brandenburg ist seit mehr als 26 Jahren das Forum für den jüdischen und israelischen Film in Deutschland. 1995 gegründet, gehört es zu den ältesten und größten jüdischen Filmfestivals in Europa, ist das einzige seiner Art in Deutschland und wesentlicher Bestandteil des vielfältigen jüdischen Lebens hierzulande. In diesem Jahr vom 6.-13. September und auch hier viel Heimkino!

11. ALFILM – Arabisches Filmfestival Berlin – Vom 01. -29.09.2020. Fünf Monate nach dem geplanten Auftakt kehrt das 11. Arabische Filmfestival Berlin – ALFILM vom 01. bis 29. September unter den Bedingungen der fortdauernden Pandemie in die Berliner Kinos zurück. Als konzentrierte „Nomad Edition“ reist ALFILM nun mit leichterem Gepäck von Spielort zu Spielort. Das komplette Festivalprogramm mit ausführlichen Informationen finden Sie auf www.alfilm.berlin.

„Durch unsere Kulturarbeit sind wir mit der ganzen Welt verbunden“

 

Der Konflikt ist nicht politisch allein. So gut wie jeder Aspekt des alltäglichen Lebens ist davon betroffen und prägt dementsprechend die Erfahrungswelt und das Selbstverständnis, dies- und jenseits der Grünen Linie.
Da liegt es mehr als nahe, daß sich auch die künstlerische Produktion Palästinas mit Besatzung, Konflikt und Erbtraumata auseinandersetzt.
Hierzu ein lesenswertes Interview mit Mahmoud Abu Hashhash (Qattan Foundation, Ramallah), geführt von Peter Schäfer für Telepolis.