Universität!

Anerkennung von Dar al-Kalima (Bethlehem) als Universität – die Krönung vieler Jahre des Engagements, Hoffung ein Gesicht zu geben und eine Adresse – Herzlichen Glückwunsch!

Mehr zum Hintergrund von Dar al-Kalima in unserer Themenausgabe von israel & palästina: 25 Jahre Dar al-Kalima (Heft 2-3/2020)

Ist möglicherweise ein Bild von Torte

Kalender August 2021

Zum sechsten Mal erschien in israel & palästina | Zeitschrift für Dialog ein Bildbegleiter für das ganze Jahr. 2016 haben wir auf Andere Visionen geschaut. 2017 Erfahrungen aus der Arbeit der Combatants for Peace zum Thema genommen, 2018 waren es Visual Correspondences, zweier junger Frauen, 2019 waren alte Postkarten als Träger für die unterschiedlichen Narrationen zu sehen. 2020 haben uns Photographien von Felix Koltermann durch die realen und imaginierten Landschaften begleitet.

2021 begleiten Gedichte – jeweils in arabisch, deutsch und hebräisch – uns als Dreiklang durch das Jahr, zusammen mit Photos von Andreas Schröder zu jedem Monat. Beim AphorismA Verlag sind noch ein paar letzte Exemplare verfügbar.

Der August bringt ein Gedicht von Rose Ausländer: Im Umkreis … ich gehe auf | und unter | im Gebet

Einfach mal von oben

Ein ’sehenswerter‘ Bericht auf der Seite https://www.israel21c.org über die Arbeiten des Photographen Roni Kiperman.

Twelf gorgeous views of Israel from above – ‘There is something terribly exciting about seeing places for the first time from above. Everything looks completely different from the sky,’ photographer Roni Kiperman.

The Bahá’í Gardens in Haifa as seen from above.Photo © Roni Kiperman

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The MIDDLE EAST UNION Festival

Berlin – und digital: 12.-15. August 2021 – Progammseite

Kann und darf man:frau: aus dem heutigen Berlin einen in Frieden und Gleichheit geeinten Nahen Osten imaginieren? Über nationale Grenzen, religiöse und sprachliche Unterschiede hinweg? Das viertägige Middle East Union Festival läßt mit Literatur, Diskurs und Musik, mit Performance, Poesie, feministischen und queeren Diskussionen mit Gästen aus aller Welt diese Vision zum Greifen nah erscheinen und lädt dazu ein, Ideen der Utopie frei zu erkunden.

Logo Middle East Union

Jüdische Musiken

So betitelte die Zeitschrift „Melodie und Rhythmus“ den Heftschwerpunkt, in dem Klezmer neben jüdischen Partisanenliedern und religiöser jüdischer Musik steht:  

„In der Musikkultur reicht die »jüdische Dimension«, wie Moshe Zuckermann die Präsenz des Jüdischen in der Diaspora und im zionistischen Staat bezeichnet, weit über Klezmer und jiddische Lieder hinaus. Nicht zuletzt hat die Leiderfahrung der Juden Eingang in neue Genres, etwa den Punk, gefunden, und der Kontrast zwischen den Identitäten der »Welt von Gestern« und des modernen Israels wird in vielen sehr unterschiedlichen Musiken hörbar.“

Alle Textbeiträge des Heftes und weitere Audiobeiträge sind abrufbar im Netz:

M&R gedenkt aber auch des politischen und künstlerischen Wirkens der vor im Juli 2021 verstobenen hoch geachteten Esther Bejarano und bringt Veranstaltungen und Interviews mit ihr.

Auch nicht-analog, ein Besuch lohnt sich

Yiddish Book Center home

Einladung einmal durch diese Site zu stöbern, da ist viel Spannendes, Berührendes und Schönes dabei …

„The Yiddish Book Center was founded in 1980 by Aaron Lansky, then a twenty-four-year-old graduate student of Yiddish literature (and now the Center’s president). – In the course of his studies, Lansky realized that untold numbers of irreplaceable Yiddish books—the primary, tangible legacy of a thousand years of Jewish life in Eastern Europe—were being discarded by American-born Jews unable to read the language of their Yiddish-speaking parents and grandparents. So he organized a nationwide network of zamlers (volunteer book collectors) and launched a concerted campaign to save the world’s remaining Yiddish books before it was too late.“

Podcast: Mark Rothko

Auch „nur“ (englisch) zu hören, macht Eindruck – Über einen der größten Maler den 20. Jahrhundert, geboren 1903 in Lettland …

How did a little boy from Latvia become one of the greatest and most original painters of the 20th century?

Annie Cohen-Solal, author of the Jewish Lives biography Mark Rothko: Toward the Light in the Chapel, offers a fascinating exploration of the life and work of one of America’s most enigmatic postwar visual artists

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Und wer ein wenig weiter’gehen‘ will: Rothko Chapel (Youtube) eine Komposition von Morton Feldman

Must read: Hanno Hauenstein zur aktuellen Debatte

Eigentlich soll man:frau mit Superlativen ja vorsichtig sein – aber diesen Beitrag in der Berliner Zeitung sollte gelesen haben, wer zu aktuellen Debatte eine vernüftige, pointierte und zudem auch eloquent geschriebene Position sucht: Hanno Hauenstein in der Berlienr Zeitung: Antisemitismus in Deutschland: Warum Springer-Medien hysterische Kritik üben

Exil, Lebensgeschichte und Nachlaß: Else Lasker-Schüler

Online-Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe:
Literatur im Archiv – Nachlässe an der Israelischen Nationalbibliothek West-Jerusalem

Donnerstag 24. Juni 2021 | 18.00 Uhr
Online – Bitte registrieren sie sich unter: office.cjs@uni-graz.at

 

Der Nachlaß von Else Lasker-Schüler an der Israelischen Nationalbibliothek ist in vielerlei Hinsicht ein typisches Beispiel für das Schicksal von Exilarchiven. Durch die erzwungene Auswanderung 1933, die Zwischenstation Zürich und den letzten Aufenthaltsort Jerusalem wurden die Manuskripte und Aufzeichnungen der Dichterin mehrfach aus ihrem Zusammenhang gerissen und sind bis heute nicht an einem Ort vereint. Durch die Bemühungen früherer Nachlaßverwalter befindet sich eine große Sammlung zu Lasker-Schüler in (West-)Jerusalem. Die heutigen Möglichkeiten der digitalen Verknüpfung bieten zeitgemäße Lösungen für eine virtuelle Zusammenführung an.

Vortrag: Stefan Litt (Israelische Nationalbibliothek)
Kommentar: Caroline Jessen (Deutsches Literaturarchiv )
Moderation: Anne-Kathrin Reulecke (Institut für Germanistik, Karl-Franzens-Universität Graz)

Eine Kooperationsveranstaltung des Centrums für Jüdische Studien der Karl-Franzens-Universität Graz, der Israelischen Nationalbibliothek, des Instituts für Germanistik der Karl-Franzens-Universität Graz und des Lichtenberg-Kollegs an der Georg-August-Universität Göttingen.