Nachrichten aus Israel-Palästina/Palästina-Israel gibt es viele und auch nicht wenige, in denen das Dreieck Deutschland-Israel-Palästina eine Rolle spielt, genau die Schnittstelle, die uns in der Arbeit des diAk besonders interessiert.
Zusammen denken und zusammendenken – dafür bieten wir an dieser Stelle jeden Tag einen Beitrag, manchmal mit einer Einordnung/Einleitung, oft ein Hinweis auf eine spannende Verstaltung oder ein Onlineformat, dann auch wieder eine Erinnerung, zu der die Kalender und die unterschiedlichen Narrationen Anlaß geben.
Das wollen wir möglichst vielfältig tun, ohne uns jeden Beitrag oder jede Position zu eigen zu machen, aber immer in dem Bemühen über die Zeit hin die Vielfalt und die Verwobenheiten erkennbar werden zu lassen …
Der 11. Kalender im Rahmen von israel & palästina | Zeitschrift für Dialog!
Dieser Kalender ging in den Druck zu einem Zeitpunkt, an dem es einen fragilen Waffenstillstand im Gazastreifen gab, von dem auch heute niemand weiß, ob er auch 2026 halten wird.
In der Westbank verschärft sich die Lage zugleich weiter und in Israel finden wir eine tiefgespaltene Gesellschaft vor, bei der noch nicht klar ist, ob sich die Kräfte der Dominanz oder der Kooperation durchsetzen werden.
Der Photobegleiter in Kalenderform für das Jahr lädt jeden Monat ein, noch einmal auf die Lage im Gazastreifen zu schauen. Die wenigen Quadratkilometer sind versehrt und zerstört, wie es kaum denkbar schien. Aber es sind nicht nur die zerbombten Häuser, auch die Menschen haben Schaden genommen und der Weg der Heilung wird lang.
Die Wunden sind auf beiden Seiten tief und es gilt, sie nicht gegeneinander aufzurechnen, sondern mit Empathie und Zuwendung nach Möglichkeiten zu suchen, wie eine andere Zukunft aussehen kann und was (man:frau:wir) dafür tun können. Eine Möglichkeit gibt es über die jeweiligen Spendenlinks und QR-Codes der Organisationen.
israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2025
Clean Shelter is a grassroots organization registered in Germany that delivers immediate relief to displaced communities in Gaza through essential sanitation and shelter solutions. Founded by Seba Abudaqa, a Palestinian from Gaza living between Munich and Cairo, and Tom Kellner, an Israeli based in Berlin, the organization focuses on concrete action on the ground, providing shelter, sanitation, and water. http://www.cleanshelter.org/donation
Es war das elfte Mal, daß im Rahmen von israel & palästina | Zeitschrift für Dialog ein Photobegleiter in Kalenderform für das kommende Jahr erschienen ist:
Gaza – promise, we will rebuild it – Ein Begleiter durch das Jahr 2026
Nimrod Flaschenberg: Israelische Friedensarbeit in Deutschland / Israeli Peace Work in Germany
Welche Erfahrungen machen friedensbewegte Israelis in der deutschen Diaspora nach dem 7. Oktober? Wie funktioniert progressives politisches Engagement in Zeiten von “Staatsräson”? Über diese und andere Fragen wollen wir am 16. Juni 2026 mit Nimrod Flaschenberg sprechen, Ko-Gründer der Initiative “Israelis for Peace” in Berlin und ehemaliger politischer Berater für die sozialistische israelische Partei Chadash. Im Mittelpunkt unseres einstündigen Gesprächs soll es um israelischen Aktivismus in Berlin und die Zukunft von Friedensarbeit im Angesicht des Gaza-Krieges und der kommenden Parlamentswahlen in Israel gehen.
Das Gespräch findet von 19 bis 20 Uhr online auf Zoom und in englischer Sprache statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
What experiences do peace-oriented Israelis have in the German diaspora after October 7? How does progressive political engagement work in times of “Staatsräson”? These are the questions we will discuss with Nimrod Flaschenberg on June 16, 2026. Nimrod is the co-founder of the initiative “Israelis for Peace” in Berlin and a former political advisor to the socialist Israeli party Hadash. The focus of our one-hour discussion will be Israeli activism in Berlin and the future of peace work in the face of the Gaza war and the upcoming parliamentary elections in Israel.
The event will take place online via Zoom from 7PM to 8PM and will be held in English. No registration is required.
Hier findet sich am 16. Juni der Zoom Link / The Zoom link will be posted here on June 16.
Middle Eastern Minorities, the Americas, and Jewish Studies in Conversation
Konferenz in Köln im Mai 2027 – Deadline for proposals: October 1, 2026
What makes a diaspora? Not every population on the move becomes one, and not every dispersed community claims the term. This workshop is designed to bring three fields into conversation: American studies, Middle Eastern and North African (MENA) studies, and Jewish studies.
Ein Beitrag von Katharina Köhler im Tagesspiegel über die Organisation Standing Together, auf die an dieser Stelle schon gelegentlich hingewiesen wurde [- und quasi auch als Hinweis auf die nächste (verspätet erscheinende) Ausgabe unserer Zeitschrift israel & palästina, die Standing Together zum Thema haben wird.]
Januar 2026: Früh morgens machen wir uns auf den Weg nach Al Khadr. Unsere Aufgabe dort als ökumenische Begleiter:innen: Den Schulweg beobachten und Vorfälle dokumentieren. Denn in Al Khadr nahe Bethlehem gibt es mehrere Schulen, an denen es immer wieder zu Vorfällen mit der israelischen Armee kommt, von einschüchternder Präsenz schwerbewaffneter Soldat:innen bis zum Einsatz von Tränengas und der Verhaftung von Minderjährigen.
Yad Vashem eröffnet Bildungszentrum in München – das erste außerhalb Israels
Yad Vashem wird in München ein Shoa-Bildungszentrum („Holocaust-Bildungszentrum“) eröffnen und damit sein weltweites Engagement in der und Erinnerungsarbeit verstärken.
Dies geschehe in einer Zeit, so Yad Vashem, in der weltweit verzerrte Darstellungen der Geschichte der Shoa zunähmen und der Antisemitismus sich weiter ausbreite.
Der Standort des Zentrums wurde nach einer umfassenden bundesweiten Machbarkeitsstudie mit Unterstützung der deutschen Regierung ausgewählt.
Die extreme Kriegs- und Flüchtlings-Situation im Libanon ist „beyond words“. Die Menschen vor Ort wissen nicht, was sie morgen zu essen bekommen, ob sie die nächsten Stunden noch überleben werden. Mehr als 1 Million Geflüchtete im Libanon, Leid und Tod allgegenwärtig. Der aktuelle Waffenstillstand bietet zumindest gerade einen kleinen Moment zum Durchatmen, doch er ist sehr brüchig und wird auch andauernd von beiden Seiten (Staat Israel und Hisbollah) gebrochen:
An der prekären leidvollen Situation der Menschen hat sich nichts geändert. Daher:
Es braucht mehr Aufmerksamkeit auch in der deutschen Öffentlichkeit und vor allem in der deutschen Politik. So haben Mitglieder aus dem „Freundeskreis der NEST e.V.“ einen offenen Brief formuliert, der Ende April an knapp 40 Mitglieder des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag verschickt worden ist (außer an die AfD).
Auch ging der Brief an den „Parlamentskreis Libanon“ beim Bundestag. Angeschrieben wurden dabei u.a. Paul Ziemiak MdB, Omid Nouripour MdB sowie Niels Annen, der zu seiner Zeit als MdB Mitglied dieses Parlamentskreises war.
Die ZEIT: „Sie sind das bekannteste muslimisch-jüdische Ehepaar Deutschlands. Im Podcast sprechen sie über ihre Herkunft und ihren Kampf gegen Antisemitismus und Islamfeindlichkeit.“