Das Kalenderblatt vom Februar 2018

An dieser Stelle präsentieren wir in jedem Monats Kalenderblatt aus dem diAk-Kalender für das Jahr 2018 (erschienen als Ausgabe IV/2017) – ein Gespräch in Bildern…

Februar

Luli (* 4. Juli 1985)  and Yehudit (* 6. Februar 1985) met at the age of 18. Tey like to think of themselves as childhood fiends. Both born in Israel, they have each gone their separate path and their fiendship has become one of overseas. Te project ‘Visual Correspondences’ was born afer a conversation in which the two observed that the different choices they have made in life, and the places they have been, places they have called home cast a light on both the similarities and differences of their visual observations.
Using their phones, they began writing each other ‘picture messages’. Each picture
is answered with a picture. Te text was later atached to the pictures.

1tesQuartal

Dokumentation: Aus dem Koalitionsvertrag

Im folgenden die (Nahost) relevanten Passagen des zwischen CDU/CSU und SPD ausgehandelten ‚Koalitionsvertrages‘:

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Region des Nahen und Mittleren Ostens, Golfregion und Nordafrika

Wir bekennen uns zu der besonderen Verantwortung Deutschlands gegenüber Israel als jüdischem und demokratischem Staat und dessen Sicherheit. Das Existenzrecht Israels ist für uns unumstößlich und ein Pfeiler deutscher Politik. Unser Ziel ist ein Leben aller Menschen im Nahen und Mittleren Osten ohne Angst und in Würde.

Deutschland wird sich weiter für eine Lösung des Nahostkonflikts auf Basis einer Zweistaatenlösung einsetzen. Der Status von Jerusalem wird genauso wie andere abschließende Statusthemen erst im Zuge von Verhandlungen geklärt werden, um dauerhaft akzeptiert und haltbar zu sein. Die aktuelle Siedlungspolitik Israels widerspricht geltendem Völkerrecht und findet nicht unsere Unterstützung, weil sie eine Zwei-Staatenlösung erschwert.

Wir werden in der EU eine Initiative sowohl zur ausreichenden und nachhaltigen Finanzierung als auch der Reform des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) ergreifen. Zugleich verurteilen wir jegliche Aufrufe zu Gewalt und Hetze. Das Existenzrecht Israels darf nicht in Frage gestellt werden. Wir fordern, dass Handlungen, egal von welcher Seite, die einer endgültigen Friedenslösung entgegenstehen, sofort beendet werden. In den palästinensischen Gebieten sind auf allen Ebenen demokratische Fortschritte nötig.

Der Nahe und Mittlere Osten ist von politischer Instabilität, innerstaatlichen Konflikten und regionalen Spannungen geprägt. Der Krieg in Syrien ist nicht beendet, der Terror des IS ist nicht überwunden. Diese Krisen betreffen Deutschland und Europa direkt durch Fluchtbewegungen sowie durch Terroranschläge.

Es ist unser zentrales Interesse, den politischen Prozess zur Überwindung des syrischen Konflikts in Zusammenarbeit mit den internationalen Partnern mitzugestalten. Dabei halten wir am Prinzip der territorialen Integrität Syriens und des Iraks fest. Wir sind bereit, unser stabilisierendes, humanitäres und entwicklungspolitisches Engagement in beiden Staaten weiter zu intensivieren. Deutschland wird sich u. a. auch durch den Ausbau freiwilliger Rückkehrprogramme dafür engagieren, dass die Menschen wieder in ihre Heimat zurückkehren können.

Wir werden in diesem Rahmen auch unser Engagement im Rahmen der Anti-IS-Koalition fortsetzen und anpassen.

Wir werden unsere Anstrengungen fortsetzen, Spannungen und Rivalitäten innerhalb der Region abzubauen. Dort, wo unsere Partner in der Region Reformen zur Modernisierung und Öffnung voranbringen (z. B. „Vision 2030“ in Saudi-Arabien“), begrüßen wir dies. Gleichzeitig erwarten wir insbesondere die Verbesserung der besorgniserregenden Menschenrechtslage.

Wir setzen uns dafür ein, dass die Nuklearvereinbarung mit Iran (JCPOA) bewahrt und vollständig umgesetzt wird. Dazu gehört u. a. die strikte Beachtung ihrer nukleartechnischen Bestimmungen ebenso wie der Abbau spezifischer Hindernisse, die die wirtschaftliche Aktivität Irans belasten.

Die Rolle Irans im Nahen- und Mittleren Osten bleibt problematisch. Wir haben Sorge wegen des ballistischen Raketenprogramms und Irans Aktivitäten in seiner Nachbarschaft. Hierzu wollen wir gemeinsam mit unseren Partnern Politikansätze entwickeln.

In Ländern wie Jordanien, Libanon, Ägypten und Tunesien werden wir die wirtschaftliche und politische Stabilisierung fördern und die Resilienz gegen Gefahren terroristischer Strukturen stärken. Zudem werden wir die Einheitsregierung Libyens und den dortigen VN-Prozess und Institutionenaufbau auch im Rechtsbereich unterstützen.

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Hinzu tritt das Bekenntnis zur Förderung des Denkmalerbes von Tel Aviv („Weiße Stadt“) und zum German Israeli Start-up Exchange Program (GISEP). Der Begriff Palästina kommt nur im Zusammenhang des Flüchtlingshilfswerkes UNRWA vor.

Das Kalenderblatt vom Januar 2018

An dieser Stelle präsentieren wir in jedem Monats Kalenderblatt aus dem diAk-Kalender für das Jahr 2018 (erschienen als Ausgabe IV/2017) – ein Gespräch in Bildern…

Blog_alternativ

Luli (* 4.7.1985)  and Yehudit (* 6.2.1985) met at the age of 18. Tey like to think of themselves as childhood fiends. Both born in Israel, they have each gone their separate path and their fiendship has become one of overseas. Te project ‘Visual Correspondences’ was born afer a conversation in which the two observed that the different choices they have made in life, and the places they have been, places they have called home cast a light on both the similarities and differences of their visual observations.
Using their phones, they began writing each other ‘picture messages’. Each picture
is answered with a picture. Te text was later atached to the pictures.

 

„Mitten im Nahost-Konflikt: Neve Shalom / Wahat al-Salam – Oase des Friedens“

DeutschlandTour Neve Shalom / Wahat al-Salam
11.-19. März: Muna Boulos (23) und Eden Zohar (20) unterwegs zu Vorträgen

Zwei Bewohnerinnen des Dorfes sind im März in Deutschland unterwegs, das genaue Programm findet sich hier; die beiden jungen Frauen werden Berlin, Leipzig, Hannover, Münster/W., Oberhausen, St. Augustin, Solingen, Frankfurt/M. und Groß Gerau besuchen.

Informationen zum Dorf und seiner Arbeit: Newe Shalom / Wahat as-Salam und zum deutschen Freundeskreis

Gesellschaften in Israel

Buchvorstellung: Eine Einführung in zehn Bildern

       Donnerstag, 18. Januar 2018 – 20.00 Uhr

Eine Veranstaltung der Heinrich Böll Stiftung
In Kooperation mit dem Jüdischen Verlag und dem diAk e.V.

 

  • Natan Sznaider, Soziologe und Autor von Gesellschaften in Israel. Eine Einführung in zehn Bildern
  • Heinz Bude, Soziologe und Autor, zuletzt Das Gefühl der Welt. Über die Macht von Stimmungen

Moderation: Marianne Zepp, Heinrich-Böll-Stiftung / Mitglied im diAk-Vorstand

http://calendar.boell.de/de/event/gesellschaften-israel-eine-einfuehrung-zehn-bildern?dimension1=startseite

Natan Sznaider bietet in seinem Buch eine Analyse der fragmentierten israelischen Gesellschaft an und fragt, wie normal Israel ist.

Das Kalenderblatt im Dezember 2017

An dieser Stelle präsentieren wir in jedem Monats Kalenderblatt aus dem diAk-Kalender für das Jahr 2017 (erschienen als Ausgabe IV/2016) – mit vielen Photos und Geschichten zu den Personen und Projekten hinter der Initiative Combatants for Peace.

Das Monatsblatt Dezember würdigt die Arbeit der weltweit bekannten Aktivistin Galia Golan.