Nachrichten aus Israel-Palästina/Palästina-Israel gibt es viele und auch nicht wenige, in denen das Dreieck Deutschland-Israel-Palästina eine Rolle spielt, genau die Schnittstelle, die uns in der Arbeit des diAk besonders interessiert.
Zusammen denken und zusammendenken – dafür bieten wir an dieser Stelle jeden Tag einen Beitrag, manchmal mit einer Einordnung/Einleitung, oft ein Hinweis auf eine spannende Verstaltung oder ein Onlineformat, dann auch wieder eine Erinnerung, zu der die Kalender und die unterschiedlichen Narrationen Anlaß geben.
Das wollen wir möglichst vielfältig tun, ohne uns jeden Beitrag oder jede Position zu eigen zu machen, aber immer in dem Bemühen über die Zeit hin die Vielfalt und die Verwobenheiten erkennbar werden zu lassen …
„Even as the world anxiously awaits peace in Gaza, a powerful artistic response to the relentless suffering is echoing across social media. Palestinian composer and writer Nahed Elrayes’s remix of Gaza-based music teacher Ahmed Muin Abu Amsha’s haunting ‘Drone Song,’ released on October 2, has struck a deep chord much like the original. His remix intensifies the portrayal of the drone sounds that have become a grim part of daily life for children in Gaza. In a region scarred by violence, this song is more than a sonic experience — it’s a testament to how art can stand witness, evoke empathy and help heal.“
Below is message of CfP that they shared on the social media to with their International allies
The Palestinian and Israeli members of Combatants for Peace are united in our profound alarm at the current military escalation between the United States, Israel, and Iran.
As a joint movement committed to nonviolence and to ending the occupation through political means, we firmly reject the belief that expanded military force will bring safety or stability to our region.But why do we feel like this?
A few days ago in the West Bank, two Palestinian brothers were shot and killed by settlers in the village of Qaryut, part of a documented rise in settler violence and displacement that human rights organizations and UN monitors have repeatedly warned the world about. Such attacks are not isolated eruptions of chaos; they unfold within a system of occupation that fragments Palestinian life, weakens accountability, and entrenches a reality of unequal rights that corrodes any genuine prospect for peace.
In Israel, civilians have been killed and injured by Iranian missile strikes on residential areas, a stark reminder that when confrontation escalates between states, it is ordinary people who absorb the consequences. International humanitarian law is unequivocal: civilians must never be targeted, and indiscriminate attacks on populated areas are unlawful. As governments invoke deterrence and security to justify their actions, Israeli and Iranian families mourn loved ones as the confrontation spreads. Official statements speak in strategic terms; on the ground, it is grief that endures.
We refuse the hierarchy of grief that measures one life against another, and we reject the logic that treats civilian deaths as currency in a wider struggle. What binds these realities together is not only escalation between states, but the political structures that normalize and perpetuate harm – occupation, annexation, collective punishment, and regional brinkmanship that treats civilian lives as leverage rather than as equal human beings entitled to protection and dignity.
Moral clarity at this moment requires holding these truths together: opposing attacks on civilians everywhere while confronting the underlying reality of occupation, oppression and entrenched injustice that makes repeated escalation inevitable. Expanding war will not resolve either; it will only prologue the suffering.
If we are serious about protecting civilian life, we must be serious about ending the systems that endanger it. In hope,
Unser heutiger Zoom war vom Pech verfolgt – erst startete Zoom nicht korrekt, dann gab es Ton/Mikrophonprobleme – wir mußten den Zoom für heute abbrechen, wir holen das Gespräch so bald wie möglich nach und bitten unseren heutigen Gast vielmals um Entschuldigung….
Rainer Zimmer-Winkel, für den diAk-Vorstand
Der diAk – Ein Blick zurück und nach vorn
Der deutsch-israelische Arbeitskreis für Frieden im Nahen Osten: Ein Blick zurück und nach vorn
Ulrich Kusche wurde 1944 in Breslau (heute Wrocław) geboren. Später studierte er evangelische Theologie, promovierte in Heidelberg zum „Judentum im Urteil deutscher Alttestamentler“ und wurde Vertreter des Bundesverbands Deutsch-Israelischer Studiengruppen (BDIS) in Jerusalem. Danach sammelte er 45 Jahre lang Erfahrung als Pastor in der Seelsorge und Bildungsarbeit. 1977 gehörte Kusche zu den Gründungsmitgliedern des Deutsch-israelischen Arbeitskreises für Frieden im Nahen Osten (diAk); später war er für einige Jahre Vorsitzender des Vereins.
Bei unserem nächsten Vortrags- und Diskussionsabend wollen wir mit Ulrich Kusche über die deutsch-israelische Beziehungsarbeit in den 1970er Jahren, die Entwicklung der DIG, die Entstehung des diAk und dessen frühe Vereinsgeschichte, aber auch über die Rolle des diAk heute sprechen.
Das Gespräch findet am Dienstag, dem 3. März 2026, von 19 bis 20 Uhr auf Zoom statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Link für den Zoom-Room ist:
7. Oktober 2025 – Sally Azar (Jerusalem), Evangelisch-Lutherische Kirche in Jordanien und im Heiligen Land: Die Situation palästinensischer Christ*innen nach dem 7. Oktober 2023
4. November 2025 – Prof. Dr. Markus Dreßler (Leipzig), Religionswissenschaftler und Türkeiexperte: Türkische Perspektiven auf den Nahostkonflikt und die Antisemitismusdebatte
2. Dezember 2025 – Dr. Maya Rosenfeld (Jerusalem), Soziologin an der Hebräischen Universität in Jerusalem: The Anthropology of Occupation – The Case of Dheheishe Refugee Camp
6. Januar 2026 – Dr. Dr. Peter Ullrich (Berlin), Soziologe und Kulturwissenschaftler, Zentrum für Antisemitismusforschung: Autoritärer Anti-Antisemitismus
3. Februar 2026 – Marina Klimchuk (Graz), freie Journalistin: Postsowjetische Identität im deutschen Judentum und der Genozid in Gaza
Der 11. Kalender im Rahmen von israel & palästina | Zeitschrift für Dialog!
Dieser Kalender ging in den Druck zu einem Zeitpunkt, an dem es einen fragilen Waffenstillstand im Gazastreifen gab, von dem auch heute niemand weiß, ob er auch 2026 halten wird.
In der Westbank verschärft sich die Lage zugleich weiter und in Israel finden wir eine tiefgespaltene Gesellschaft vor, bei der noch nicht klar ist, ob sich die Kräfte der Dominanz oder der Kooperation durchsetzen werden.
Der Photobegleiter in Kalenderform für das Jahr lädt jeden Monat ein, noch einmal auf die Lage im Gazastreifen zu schauen. Die wenigen Quadratkilometer sind versehrt und zerstört, wie es kaum denkbar schien. Aber es sind nicht nur die zerbombten Häuser, auch die Menschen haben Schaden genommen und der Weg der Heilung wird lang.
Die Wunden sind auf beiden Seiten tief und es gilt, sie nicht gegeneinander aufzurechnen, sondern mit Empathie und Zuwendung nach Möglichkeiten zu suchen, wie eine andere Zukunft aussehen kann und was (man:frau:wir) dafür tun können. Eine Möglichkeit gibt es über die jeweiligen Spendenlinks und QR-Codes der Organisationen.
israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2025
Gaza Little Lights provides long term support to between 60 – 90 malnourished infants monthly in North and South Gaza. https://chuffed.org/project/114252 – Instagram:gazalittlelights
Es war das elfte Mal, daß im Rahmen von israel & palästina | Zeitschrift für Dialog ein Photobegleiter in Kalenderform für das kommende Jahr erschienen ist:
Gaza – promise, we will rebuild it – Ein Begleiter durch das Jahr 2026
NS-Gedenkstätten sehen sich vermehrt Angriffen ausgesetzt. Entsprechende Straftaten haben in der Mehrzahl einen rechtsextremen Hintergrund, bei jeder siebten Tat besteht ein Zusammenhang mit dem Nahost-Konflikt.