Der tägliche Blog des diAk

Nachrichten aus Israel-Palästina/Palästina-Israel gibt es viele und auch nicht wenige, in denen das Dreieck Deutschland-Israel-Palästina eine Rolle spielt, genau die Schnittstelle, die uns in der Arbeit des diAk besonders interessiert.

Zusammen denken und zusammendenken – dafür bieten wir an dieser Stelle jeden Tag einen Beitrag, manchmal mit einer Einordnung/Einleitung, oft ein Hinweis auf eine spannende Verstaltung oder ein Onlineformat, dann auch wieder eine Erinnerung, zu der die Kalender und die unterschiedlichen Narrationen Anlaß geben.

Das wollen wir möglichst vielfältig tun, ohne uns jeden Beitrag oder jede Position zu eigen zu machen, aber immer in dem Bemühen über die Zeit hin die Vielfalt und die Verwobenheiten erkennbar werden zu lassen …

Haben wir verloren?

Ein nachdenklich machender Beitrag in der taz-Kolumne Schlagloch von Charlotte Wiedemann

Taha Muhammad Ali – eine Erinnerung

Ein Beitrag von Yahia Lababidi auf der Seite von World Literatur Today (- auch ein Blick nach Nazarteh heute)

Auch wenn dies nicht sein Laden in Nazareth war, aber ganz dicht dabei …

Und etwas von ihm:

Wieviele dieser Nachrichten noch?

Beitrag der ORF / Beitrag der Combatants for Peace

Und dazu eine lesenswerte Erklärung von Rabbi Jonathan Wittenberg, Senior Rabbi of Masorti Judaism UK, und  Rabbi Emeritus of the New North London Synagogue

… Thank God for those who have the courage, through their protective presence, to oppose such intimidation, injustice and aggression with body and soul. It is they who truly uphold the commandments of the Torah and the essential values of Judaism.
We cannot remain bystanders. We must affirm through our words and deeds what the Torah demands of us in the name of justice, compassion and human dignity, and for the sake, however distant it currently seems, of a better future for all.

Der ganze Text findet sich https://www.jewishnews.co.uk/

Wahlen in Palästina

Für Ende November 2026 sind in den Besetzten Gebieten Wahlen zu einem neuen Parlament vorgesehen, in diesem Zusammenhang sind auch Reformen des Gesamtpalästinensischen Parlaments (der PLO) als gemeinsames Gremium aus Legislativrat und Vertretungen der Diaspora, vorgesehen. Für 2027 könnten auch Präsidentschaftswahlen stattfinden.

Ob dies geschieht, hängt von vielen Faktoren ab, nicht zuletzt davon, ob die palästinensische Führung Israel eine Veto-Position einräumt, international werden solche Wahlen seit langem gefordert und unterstützt. Wir wollen an dieser Stelle in den nächsten Wochen dazu Beiträge verlinken. Zuerst einen Beitrag von Omar H. Rahman: Can PA Reform Give Palestinians a Way Out of Their Leadership Crisis? erschienen auf der Seite des Middle East Council on Global Affairs und auch auf der Seite +972mag.

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Gleiche Rechte für alle

Der Gründer von Matzpen wurde 90

Eine Würdigung von Mosche Machover von Helga Baumgarten (Junge Welt 5. August 2026)

RHINO on TOUR 

RHINO on TOUR 

Ein überlebensgroßes Nashorn macht sich auf den Weg durch Sachsen-Anhalt.

Das weiße Nashorn wirkt auf den ersten Blick ruhig und beinahe harmlos. Doch genau darin liegt seine Irritation: Es macht auf gesellschaftliche Entwicklungen aufmerksam, die oft schleichend beginnen – Konformität, autoritäres Denken und die Frage, wie wir als Gesellschaft damit umgehen. „Rhinozerisieren“ bedeutet im Hebräischen sinngemäß: sich autoritärem Gedankengut zu öffnen und sich unhinterfragt der Meinung anderer anzuschließen.

Inspiriert von Eugène Ionescos Theaterstück „Die Nashörner“, in dem sich Menschen nach und nach in Nashörner verwandeln, erinnert das Kunstwerk daran, dass Demokratie nicht selbstverständlich ist, sondern von Aufmerksamkeit, Widerspruchsfähigkeit und dem Mut zum eigenständigen Denken lebt – und was verloren gehen kann, wenn die Gleichgültigkeit gegenüber autoritären Entwicklungen wächst.

Mit RHINO on TOUR verlässt das Kunstwerk den klassischen Museumsraum und wandert durch Sachsen-Anhalt. An verschiedenen Stationen schafft es Raum für Begegnung, Gespräche und neue Perspektiven.

Nächste Station: Nikolaikirche Zeitz

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… und noch mal zur Erinnerung: Gemeinsame Stellungnahme von Kulturinstitutionen

Kalender 2026 – August

israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2025

We Feed Gaza is a Catholic grassroots movement distributing food, water, medicine, and life essentials in the
Gaza Strip. They have prepared, served, and cooked for over 17,000 families since April, 2024.

Gofundme.com/f/wefeedgaza
Instagram: wefeedgaza

Es war das elfte Mal, daß im Rahmen von israel & palästina | Zeitschrift für Dialog ein Photobegleiter in Kalenderform für das kommende Jahr erschienen ist:

Kalender 2026


Vieles verändert sich …

Vielleicht nicht mehr bei dieser Knesset-Wahl (und hoffend, das System ist stabil genug, daß es nicht die letzte sein wird), es tut sich auch einiges in der ultra-orthodoxen Welt der Haremdim: Ein interessanter Beitrag von Aaron Rabinowitz auf Haaretz.com:

„As frustration mounts over the draft crisis and the Haredi parties‘ record in government, new ultra-Orthodox movements are calling for direct voter influence, posing an unprecedented challenge to the establishment“

Achtung, wir stolpern in eine andere Republik

Ein Zwischenruf von Meron Mendel & Deborah Schnabel