Jetzt lieferbar: 100 Dokumente aus 100 Jahren

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100 Dokumente aus 100 Jahren
Teilungspläne, Regelungsoptionen und Friedensinitiativen im israelisch-palästinensischen Konflikt (1917-2017).

Herausgegeben von Angelika Timm

Buchvorstellung am 3. Juli in der Heinrich Böll Stiftung in Berlin und am 10. Juli im Moses Mendelssohn Zentrum Potsdam. Ab dem früheren Herbst werden auch in Südwestdeutschland (Heidelberg, Kaiserslautern, Mainz u.a.) Buchvorstellungen mit der Herausgeberin stattfinden.

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Erstmals in kommentierter Gesamtschau – die wichtigsten ‚Palästina-Papiere‘ der vergangenen 100 Jahre: Positionsbestimmungen internationaler Mächte und Organisationen bzw. israelischer, arabischer und palästinensischer Akteure sowie binationale israelisch-palästinensische Friedensinitiativen, unterlegt durch themenrelevantes Kartenmaterial.


 

 

 

 


Hier ein paar Eindrücke unserer gutbesuchten Buchvorstellung in der Heinrich Böll Stiftung Berlin am 3. Juli 2017 mit der Herausgeberin Angelika Timm und Christian Sterzing, moderiert von Marianne Zepp.

Das Kalenderblatt im August 2017

An dieser Stelle präsentieren wir zu jedem Monatsanfang ein neues Kalenderblatt aus dem diAk-Kalender für das Jahr 2017 (erschienen als Ausgabe IV/2016) – mit vielen Photos und Geschichten zu den Personen und Projekten hinter der Initiative Combatants for Peace. Im August wird der bewegende Film Disturbing the Peace / Den Frieden stören vorgestellt.

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… der mit der Mundharmonika…

Reuven Moskovitz2

Ein Kirchentag, ein Katholikentag ohne ihn? Viele Jahre gar nicht zu denken, wer an Nahost, an Israel und Palästina interessiert war. Als Sandwich-Plakat eine Minidemonstration vor den großen Foren oder unterwegs auf dem Markt der Möglichkeiten. Und wer in als Reisebegleiter erlebt hat, den kleinen Mann voller Energie und Kraft, wird bleibende Eindrücke mit nach Hause genommen haben…

Am 4. August 2017 ist er in Jerusalem gestorben: Reuven (Ruben) Moskovits. Am 27. Oktober 1928 im rumänischen Schtetl Frumușica geboren, blieb mit ihm immer etwas von dessen Geist am Leben, nicht nur, wenn er zu seiner Geige griff. 2003 erhielt er den Aachener Friedenspreis, eine Auszeichnung aus den Reihen der Friedensbewegung in unserem Land, der er immer verbunden war. Ich erinnere mich an einen Begegnung mit ihm, ganz kurz nach den Angriffen Saddam Hussein auf Israel, als eine Delegation der deutschen Friedensbewegung nicht gerade mit offenen Armen in Israel empfangen wurde… Aber Reuven blieb sich treu, er forderte von „den“ Deutschen den Mut zur Versöhnung, zwischen Deutschen und Juden, wenn dieses Begriffspaar hier einmal erlaubt ist, aber er forderte auch die deutsche Unterstützung und das mutige Worte (- und auch die Tat) für die Versöhnung zwischen Israelis und Palästinensern. Mehr Mut, mehr Vertrauen in das Wort, daran hielt er fest. Ausgezeichnet mit dem AMOS-Preis (2011) der Offenen Kirche und dem Mount Zion Award (2001) der Jerusalemer Dormitio-Abtei ist er in der Stadt der Friedens, die noch so weit vom irdischen Frieden entfernt zu sein scheint, gestorben, begraben wurde er auf dem Friedhof von Neve Shalom/Wahat as-Salam, nahe bei dem Dominikaner Bruno Hussar (1911-1996), mit dem er einst das Dorf begründete und das er Zeit seines Lebens unterstützt hat.

Ein langes Leben, über all die Brüche des 20. Jahrhunderts hinweg, ist zu Ende gegangen. Was bleibt ist das Vermächtnis eines Lebens gegen die Gewalt und für eine Alternative: „Frieden muß doch möglich sein“.

Rainer Zimmer-Winkel

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(Photos: H. Schmitz, Viersen)

Eine Zukunft für die Gewaltfreiheit?

Ein lesenswerter Artikel in der US-amerikanisch-jüdischen Zeitung Forward aus der Feder von Issa Amro, einem palästinensischen Aktivisten aus Hebron/al-Khalil – auch eine Sicht auf die Ereignisse der letzten Tage in der Altstadt von Jerusalem..

Our prayers in the street, met with massive force and violence by the Israeli military, are not only religious practice. They are civil disobedience, a show of nonviolent force. They represent a refusal to cooperate with a system that subjugates, oppresses and controls every aspect of our lives…

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Steigende Spannungen um die ‚Holy Esplanade‘

Mit Blick auf die sich weiter steigenden Spannungen um die ‚Holy Esplanade‘ in der Altstadt und das bevorstehende Freitagsgebet, das zweite seit dem Beginn der Spannungen, sei das Statement von Ir Amim zur Lektüre empfohlen.

Besonders der Satz

What is important to underscore is that perception matters and all events that happen on the Temple Mount / Haram al-Sharif will be seen through the political lenses of the multiple parties involved.

sollte den politisch Verantwortlichen einleuchten.

http://messages.responder.co.il/2660335/82465888/7649373d51a0e5b181dd82c2781a7336

‚Game Changer?‘ Naomi Chazan über die Wahl von Avi Gabbay

Neben den seit Tagen andauernden Unruhen und den ‚Status Quo‘ in der Jerusalemer Altstadt (siehe israel & palästina I 2016) ist die Nachricht über den Ausgang der parteinternen Wahlen der israelischen Arbeitspartei hierzulande ziemlich untergegangen. Naomi Chazan legt in ihrem Blogeintrag für die Times of Israel eine lesenswerte Analyse zur Wahl des ‚Außenseiters‘ und Neulings in der Partei, Avi Gabbay, vor.

Das Kalenderblatt im Juli 2017

An dieser Stelle präsentieren wir zu jedem Monatsanfang ein neues Kalenderblatt aus dem diAk-Kalender für das Jahr 2017 (erschienen als Ausgabe IV/2016) – mit vielen Photos und Geschichten zu den Personen und Projekten hinter der Initiative Combatants for Peace. Das Kalenderblatt im Juni erzählt von Ahmad, ein ehemaliges Mitglied der lokalen Hamas-Bewegung und Rettungssanitäter, der trotz schmerzvollen Erfahrungen und Verlusten bis heute daran glaubt, daß ein Dialog mit den Israelis der einzige Weg ist, die Besatzung zu beenden und in Frieden zu leben.

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