Jetzt lieferbar: 100 Dokumente aus 100 Jahren

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100 Dokumente aus 100 Jahren
Teilungspläne, Regelungsoptionen und Friedensinitiativen im israelisch-palästinensischen Konflikt (1917-2017).

Herausgegeben von Angelika Timm

Buchvorstellung am 3. Juli in der Heinrich Böll Stiftung in Berlin und am 10. Juli im Moses Mendelssohn Zentrum Potsdam. Ab dem früheren Herbst werden auch in Südwestdeutschland (Heidelberg, Kaiserslautern, Mainz u.a.) Buchvorstellungen mit der Herausgeberin stattfinden.

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Erstmals in kommentierter Gesamtschau – die wichtigsten ‚Palästina-Papiere‘ der vergangenen 100 Jahre: Positionsbestimmungen internationaler Mächte und Organisationen bzw. israelischer, arabischer und palästinensischer Akteure sowie binationale israelisch-palästinensische Friedensinitiativen, unterlegt durch themenrelevantes Kartenmaterial.


 

 

 

 


Hier ein paar Eindrücke unserer gutbesuchten Buchvorstellung in der Heinrich Böll Stiftung Berlin am 3. Juli 2017 mit der Herausgeberin Angelika Timm und Christian Sterzing, moderiert von Marianne Zepp.

A letter from Amos Schocken

Ein Aufruf des Haaretz-Herausgebers Amos Schocken anläßlich des zwanzigjährigen Jubiläum der englischsprachigen Ausgabe zur Bedeutung von kritischem Journalismus in unserer heutigen Zeit.

On September 1, 1997, Haaretz English Edition was published for the first time, as part of a joint venture with the International Herald Tribune.

On the front page of the inaugural edition were two reports which encapsulated the very reasons that we, the publishers of Israel’s oldest daily newspaper, decided to venture into English-language publishing.

In the first article, the paper’s diplomatic correspondent reported that the United States was pressing Israel to accept a formula by which settlement expansion would be limited to existing communities. The second article reported that Prime Minister Benjamin Netanyahu had been seeking a private donation to help him pay an outstanding debt to the lawyer who had represented him in court.

Two decades later, despite the best efforts of many courageous people and organizations, and notwithstanding spectacular advances in many fields, Israel is no nearer a solution to many of its most pressing problems.

One of the charges most often levelled against the voices of opposition in Israel is that they ‘air the country’s dirty laundry’ in public – and in English. They are told that to do so is treasonous and feeds the monster of anti-Semitism.

Haaretz is proud to be one of the few critical voices in Israel – and in English – speaking out against injustice. We believe that we are serving the best interests of our country, which we love, and that our reporting, our analysis and our commentary enrich the discussion and deepen our readers’ understanding of hugely complex issues. Our writers – in English and Hebrew – are Israel’s most thought-provoking and original and our digital platforms are updated around the clock by two news desks.

In today’s climate, the voice of Haaretz is more important than ever before, both here in Israel and in the United States, where recent events are of grave concern to Jews in both countries. That is why it is just as important for Haaretz’s voice to be heard in English.

With your continued support, we will continue to produce the kind of journalism that is vital in these perilous times. We will continue to create cutting-edge multimedia content on all our platforms and we will continue to invest in making our apps and websites even better.

Yours faithfully,

Amos Schocken
Publisher, Haaretz

Zum Jubiläum bietet die Zeitung das digitale Abo für Haaretz.com im Sonderangebot an.

 

Das Kalenderblatt im September 2017

An dieser Stelle präsentieren wir zu jedem Monatsanfang ein neues Kalenderblatt aus dem diAk-Kalender für das Jahr 2017 (erschienen als Ausgabe IV/2016) – mit vielen Photos und Geschichten zu den Personen und Projekten hinter der Initiative Combatants for Peace. Im September berichtet Avner von der Möglichkeit, in der Begegnung und besonders während des israelisch-palästinensischen Gedenktages der Opfer des Konfliktes gemeinsam zu gedenken.

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Das Kalenderblatt im August 2017

An dieser Stelle präsentieren wir zu jedem Monatsanfang ein neues Kalenderblatt aus dem diAk-Kalender für das Jahr 2017 (erschienen als Ausgabe IV/2016) – mit vielen Photos und Geschichten zu den Personen und Projekten hinter der Initiative Combatants for Peace. Im August wird der bewegende Film Disturbing the Peace / Den Frieden stören vorgestellt.

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… der mit der Mundharmonika…

Reuven Moskovitz2

Ein Kirchentag, ein Katholikentag ohne ihn? Viele Jahre gar nicht zu denken, wer an Nahost, an Israel und Palästina interessiert war. Als Sandwich-Plakat eine Minidemonstration vor den großen Foren oder unterwegs auf dem Markt der Möglichkeiten. Und wer in als Reisebegleiter erlebt hat, den kleinen Mann voller Energie und Kraft, wird bleibende Eindrücke mit nach Hause genommen haben…

Am 4. August 2017 ist er in Jerusalem gestorben: Reuven (Ruben) Moskovits. Am 27. Oktober 1928 im rumänischen Schtetl Frumușica geboren, blieb mit ihm immer etwas von dessen Geist am Leben, nicht nur, wenn er zu seiner Geige griff. 2003 erhielt er den Aachener Friedenspreis, eine Auszeichnung aus den Reihen der Friedensbewegung in unserem Land, der er immer verbunden war. Ich erinnere mich an einen Begegnung mit ihm, ganz kurz nach den Angriffen Saddam Hussein auf Israel, als eine Delegation der deutschen Friedensbewegung nicht gerade mit offenen Armen in Israel empfangen wurde… Aber Reuven blieb sich treu, er forderte von „den“ Deutschen den Mut zur Versöhnung, zwischen Deutschen und Juden, wenn dieses Begriffspaar hier einmal erlaubt ist, aber er forderte auch die deutsche Unterstützung und das mutige Worte (- und auch die Tat) für die Versöhnung zwischen Israelis und Palästinensern. Mehr Mut, mehr Vertrauen in das Wort, daran hielt er fest. Ausgezeichnet mit dem AMOS-Preis (2011) der Offenen Kirche und dem Mount Zion Award (2001) der Jerusalemer Dormitio-Abtei ist er in der Stadt der Friedens, die noch so weit vom irdischen Frieden entfernt zu sein scheint, gestorben, begraben wurde er auf dem Friedhof von Neve Shalom/Wahat as-Salam, nahe bei dem Dominikaner Bruno Hussar (1911-1996), mit dem er einst das Dorf begründete und das er Zeit seines Lebens unterstützt hat.

Ein langes Leben, über all die Brüche des 20. Jahrhunderts hinweg, ist zu Ende gegangen. Was bleibt ist das Vermächtnis eines Lebens gegen die Gewalt und für eine Alternative: „Frieden muß doch möglich sein“.

Rainer Zimmer-Winkel

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(Photos: H. Schmitz, Viersen)

Eine Zukunft für die Gewaltfreiheit?

Ein lesenswerter Artikel in der US-amerikanisch-jüdischen Zeitung Forward aus der Feder von Issa Amro, einem palästinensischen Aktivisten aus Hebron/al-Khalil – auch eine Sicht auf die Ereignisse der letzten Tage in der Altstadt von Jerusalem..

Our prayers in the street, met with massive force and violence by the Israeli military, are not only religious practice. They are civil disobedience, a show of nonviolent force. They represent a refusal to cooperate with a system that subjugates, oppresses and controls every aspect of our lives…

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Steigende Spannungen um die ‚Holy Esplanade‘

Mit Blick auf die sich weiter steigenden Spannungen um die ‚Holy Esplanade‘ in der Altstadt und das bevorstehende Freitagsgebet, das zweite seit dem Beginn der Spannungen, sei das Statement von Ir Amim zur Lektüre empfohlen.

Besonders der Satz

What is important to underscore is that perception matters and all events that happen on the Temple Mount / Haram al-Sharif will be seen through the political lenses of the multiple parties involved.

sollte den politisch Verantwortlichen einleuchten.

http://messages.responder.co.il/2660335/82465888/7649373d51a0e5b181dd82c2781a7336

‚Game Changer?‘ Naomi Chazan über die Wahl von Avi Gabbay

Neben den seit Tagen andauernden Unruhen und den ‚Status Quo‘ in der Jerusalemer Altstadt (siehe israel & palästina I 2016) ist die Nachricht über den Ausgang der parteinternen Wahlen der israelischen Arbeitspartei hierzulande ziemlich untergegangen. Naomi Chazan legt in ihrem Blogeintrag für die Times of Israel eine lesenswerte Analyse zur Wahl des ‚Außenseiters‘ und Neulings in der Partei, Avi Gabbay, vor.

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