Nachrichten aus Israel-Palästina/Palästina-Israel gibt es viele und auch nicht wenige, in denen das Dreieck Deutschland-Israel-Palästina eine Rolle spielt, genau die Schnittstelle, die uns in der Arbeit des diAk besonders interessiert.
Zusammen denken und zusammendenken – dafür bieten wir an dieser Stelle jeden Tag einen Beitrag, manchmal mit einer Einordnung/Einleitung, oft ein Hinweis auf eine spannende Verstaltung oder ein Onlineformat, dann auch wieder eine Erinnerung, zu der die Kalender und die unterschiedlichen Narrationen Anlaß geben.
Das wollen wir möglichst vielfältig tun, ohne uns jeden Beitrag oder jede Position zu eigen zu machen, aber immer in dem Bemühen über die Zeit hin die Vielfalt und die Verwobenheiten erkennbar werden zu lassen …
International Crisis Group Statement: Israeli Actors Should Face a Choice Mit einer anschaulichen interaktiven Karte zu E1
Israel’s new settlement construction plans threaten to split the occupied West Bank, poking a finger in the eye of those who support Palestinian statehood. With the Trump administration largely keeping mum, responsibility to try stopping this project falls most heavily on European governments.
This morning (3.9.26) Standing Together put up a massive billboard along Tel Aviv’s busiest highway reading “A peace government will bring change. Yes to a Palestinian state alongside Israel,” as part of a campaign calling on the next government to enter into negotiations with Palestinian leaders on a real, just peace agreement.
Vereinzelte Übergriffe, Strategie zusammen mit (Teilen der) Armee – die Situation in der Westbank?
Ein Essay von David Shulman in der The New York Review (einzelner Artikel frei zugänglich)
David Shulman is the author of Tamil: A Biography, among other books. He is Professor Emeritus at the Hebrew University of Jerusalem and was awarded the Israel Prize for Religious Studies in 2016. He is a longtime activist with Ta’ayush, the Arab–Jewish Partnership, in the occupied Palestinian territories.
Israel’s far-right government is advancing construction in the contentious E1 area between Jerusalem and Ma’aleh Adumim, issuing tenders for 1,200 new housing units despite decades of international opposition. Critics warn the move could divide the West Bank, sever East Jerusalem from Palestinian territory, undermine prospects for a Palestinian state and risk mass Palestinian displacement. With contracts imminent, it could soon become irreversible.
Hollow Promises: Resetting Gaza’s Ceasefire / Eine Analyse der International Crisis Group:
A July roadmap sponsored by the Board of Peace has failed to overcome obstacles that have mired Gaza’s ceasefire deal ten months on. A mix of sustained pressure and diplomatic guarantees is needed to break the logjam and centre Palestinian agency in the strip’s recovery.
Mönchsgemeinschaft der Dormitio-Abtei wird heute in Schwerte (29. August 2026) ausgezeichnet
»Wir wollen zwei Hoffnungsinseln in einem Ozean von Leid sein« (Abt Dr. Nikodemus C. Schnabel OSB). Diesen Anspruch verfolgen die Mönchsgemeinschaft der Dormitio-Abtei in Jerusalem und des Priorats Tabgha seit vielen Jahren. Für ihr konsequentes Zeugnis christlichen Lebens inmitten vielfältiger Konflikte erhalten sie 2026 den Communio-Preis der Gesellschaft zur Förderung der Katholischen Akademie Schwerte e.V. und der Campus-Weggemeinschaft e.V. Trotz wiederholter Anfeindungen und Übergriffe – darunter Brandanschläge, Schmierereien, Vandalismus und persönliche Angriffe – halten die Benediktiner an ihrer Präsenz fest und bieten Juden, Christen und Muslimen, Israelis und Palästinensern, Migranten, Asylsuchenden, Pilgern und Gästen gleichermaßen Hoffnungsoasen.
Engagement für Versöhnung, Dialog und Frieden Mit dem Preis würdigt die Jury zugleich das vielfältige Engagement der Gemeinschaft: das Versöhnungswerk in der Begegnungsstätte Beit Noah für Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Kulturen in Tabgha, die zahlreichen Kontakte und Dialoginitiativen im Land sowie die friedensfördernden sozialen und kulturellen Projekte. Besondere Beachtung findet auch der von der Abtei ins Leben gerufene Mount Zion Award, der öffentlich die interreligiöse Verständigung zwischen Judentum, Christentum und Islam fördert.
Der COMMUNIO-Preiswurde 2014 im Gedenken an den 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs gestiftet. Er wird alle zwei Jahre anPersönlichkeiten verliehen, die sich in herausragender Weise im Geist christlicher Wertorientierung um eine Kultur des Dialogs, der Verständigung und Versöhnung bemühen und zum Aufbau einer menschenwürdigen und lebenswerten Gesellschaft in versöhnter Verschiedenheit beitragen. Gestiftet wird die Auszeichnung von der »Gesellschaft zur Förderung der Katholischen Akademie e.V.« sowie der »Campus-Weggemeinschaft e.V.«, einem gemeinnützigen Verein junger engagierter Menschen.