Kommt und feiert Sukkot mit ‚Israelis für Frieden‘ 🍋

***Montag, 28. September · Mariannenplatz · 16:00–20:00 Uhr***

Nach einem Wahlkampf, der Antisemitismus zynisch als politisches Instrument eingesetzt hat, bauen wir eine Sukka, um dagegen zu protestieren.

Wir sagen deutlich: Jüdische Sicherheit entsteht durch Solidarität, nicht durch Spaltung.

Wir laden euch herzlich ein, mit uns in unserer Sukka Platz zu nehmen! Wir werden gemeinsam dekorieren, essen, trinken und über das Berlin sprechen, in dem wir gemeinsam leben möchten.

Offener Brief: Berliner Jüdinnen und Juden für eine soziale und sichere Stadt

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Herr Werner wird zum Dieb

Aus dem DLF Podcast Lesart

Als die Nazis Bilder aus der Hamburger Kunsthalle entfernen, trifft Hausmeister Wilhelm Werner eine Entscheidung. Er versteckt Bilder der jüdischen Malerin Anita Rée. Ein Comic erzählt die Geschichte und stellt dabei eine noch heute aktuelle Frage.

International Day of Peace 2026

UN-Internet page – Berghoff Foundation page

Wohin steuert Israel?

Eine sehenswerte aspekte Reportage

Kollateralschäden …

Ein Beitrag auf ttt über den provokativen und gerade in Venedig ausgezeichneten Film, der in der inner-jüdisch-israelischen Auseinandersetzung zu heftigsten Debatten geführt hat – und von dem sich die Filmemacher Yuval Abraham und Rachel Szor insbesondere wünschen, daß er in Deutschland gesehen werden soll…

ttt-Beitrag

Zu den Angriffen auf die Filmschaffenden eine Petition der Kolleg:innen – Was ist eine Staatsbürgerschaft wert, wenn der Kulturminister wie gefordert, den beiden Künstlern die ihre entziehen lassen will …

Haaretz-Beitrag

Beitrag zum Film auf +972mag

Jedes einzelne Leben

(Leider hinter der Bezahlschranke) … aber sehr lesenswert: Carolin Emcke fragt danach, wie wir unsere Empathie im Gaza-Konflikt? Was braucht es, um das Leid des jeweils anderen zu verstehen und anzuerkennen.

Am 23. September erscheint bei S. Fischer ihr Buch: Was zählt ein Mensch? (978-3-10-397698-4 / 24,00 €), der SZ-Magazin-Beitrag ist Collage und VOrabdruck daraus.

(Für private Kopien Mail an den diAk)

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IN EINEM AUSGELOBTEN LAND

Ein Essay der 1946 geborenen Elfriede Jelinek, Nobelpreisträgerin für Literatur (2004), auf ihrem Blog:

„… man spricht also Luftblasen, wenn man die Voraussetzungen für einen solchen Staat nicht grundlegend ändert.“

COMMUNIO-Preis 2026

Mönchsgemeinschaft der Dormitio-Abtei wird heute in Schwerte (29. August 2026) ausgezeichnet

»Wir wollen zwei Hoffnungsinseln in einem Ozean von Leid sein« (Abt Dr. Nikodemus C. Schnabel OSB). Diesen Anspruch verfolgen die Mönchsgemeinschaft der Dormitio-Abtei in Jerusalem und des Priorats Tabgha seit vielen Jahren. Für ihr konsequentes Zeugnis christlichen Lebens inmitten vielfältiger Konflikte erhalten sie 2026 den Communio-Preis der Gesellschaft zur Förderung der Katholischen Akademie Schwerte e.V. und der Campus-Weggemeinschaft e.V. Trotz wiederholter Anfeindungen und Übergriffe – darunter Brandanschläge, Schmierereien, Vandalismus und persönliche Angriffe – halten die Benediktiner an ihrer Präsenz fest und bieten Juden, Christen und Muslimen, Israelis und Palästinensern, Migranten, Asylsuchenden, Pilgern und Gästen gleichermaßen Hoffnungsoasen.

Engagement für Versöhnung, Dialog und Frieden
Mit dem Preis würdigt die Jury zugleich das vielfältige Engagement der Gemeinschaft: das Versöhnungswerk in der Begegnungsstätte Beit Noah für Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Kulturen in Tabgha, die zahlreichen Kontakte und Dialoginitiativen im Land sowie die friedensfördernden sozialen und kulturellen Projekte. Besondere Beachtung findet auch der von der Abtei ins Leben gerufene Mount Zion Award, der öffentlich die interreligiöse Verständigung zwischen Judentum, Christentum und Islam fördert.

Der COMMUNIO-Preis wurde 2014 im Gedenken an den 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs gestiftet. Er wird alle zwei Jahre an Persönlichkeiten verliehen, die sich in herausragender Weise im Geist christlicher Wertorientierung um eine Kultur des Dialogs, der Verständigung und Versöhnung bemühen und zum Aufbau einer menschenwürdigen und lebenswerten Gesellschaft in versöhnter Verschiedenheit beitragen. Gestiftet wird die Auszeichnung von der »Gesellschaft zur Förderung der Katholischen Akademie e.V.« sowie der »Campus-Weggemeinschaft e.V.«, einem gemeinnützigen Verein junger engagierter Menschen.

Sliman Mansour (1947-2026)

Einer der ganz großen Künstler Palästinas ist am 24. August in Jerusalem gestorben – R.I.P.

Ein Portrait auf Al Jazeera – Nachruf in Haaretz – Eine bewegende Erinnernung von Asmaa al-Ghoul auf Qantara.de (erg. 6.9.26)

Seine offizielle Website

CC BY-SA 4.0 – Sliman Mansour by Fares S. Mansour