Ein Beitrag von Yahia Lababidi auf der Seite von World Literatur Today (- auch ein Blick nach Nazarteh heute)

Auch wenn dies nicht sein Laden in Nazareth war, aber ganz dicht dabei …

Und etwas von ihm:

Ein Beitrag von Yahia Lababidi auf der Seite von World Literatur Today (- auch ein Blick nach Nazarteh heute)

Auch wenn dies nicht sein Laden in Nazareth war, aber ganz dicht dabei …

Und etwas von ihm:

Transaidency
Der 11. Kalender im Rahmen von israel & palästina | Zeitschrift für Dialog!
Dieser Kalender ging in den Druck zu einem Zeitpunkt, an dem es einen fragilen Waffenstillstand im Gazastreifen gab, von dem auch heute niemand weiß, ob er auch 2026 halten wird.
In der Westbank verschärft sich die Lage zugleich weiter und in Israel finden wir eine tiefgespaltene Gesellschaft vor, bei der noch nicht klar ist, ob sich die Kräfte der Dominanz oder der Kooperation durchsetzen werden.
Der Photobegleiter in Kalenderform für das Jahr lädt jeden Monat ein, noch einmal auf die Lage im Gazastreifen zu schauen. Die wenigen Quadratkilometer sind versehrt und zerstört, wie es kaum denkbar schien. Aber es sind nicht nur die zerbombten Häuser, auch die Menschen haben Schaden genommen und der Weg der Heilung wird lang.
Die Wunden sind auf beiden Seiten tief und es gilt, sie nicht gegeneinander aufzurechnen, sondern mit Empathie und Zuwendung nach Möglichkeiten zu suchen, wie eine andere Zukunft aussehen kann und was (man:frau:wir) dafür tun können. Eine Möglichkeit gibt es über die jeweiligen Spendenlinks und QR-Codes der Organisationen.

israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2025
We Feed Gaza is a Catholic grassroots movement distributing food, water, medicine, and life essentials in the
Gaza Strip. They have prepared, served, and cooked for over 17,000 families since April, 2024.
Gofundme.com/f/wefeedgaza
Instagram: wefeedgaza
Es war das elfte Mal, daß im Rahmen von israel & palästina | Zeitschrift für Dialog ein Photobegleiter in Kalenderform für das kommende Jahr erschienen ist:
Gaza – promise, we will rebuild it – Ein Begleiter durch das Jahr 2026
Kalender 2026

Ein Beitrag der ard-Mediathek aus ttt – Die Dokumentation „Noga“ portraitiert die kritische Stimme Israels im Spannungsfeld von Pop und Politik.
Die 1989 geborene Sängerin, Songwriterin und Rapperin Noga Erez wechselt zwischen Pop, Hip-Hop, Elektronik, Alternative und Punk – Musik die sie gemeinsam mit ihrem künstlerischen, wie Lebenspartner Ori Rousso schafft. Das Regieduo Jono und Benji Bergmann begleitete das Paar über fünf Jahre – in der Zeit als der Angriff der Hamas im Oktober 2023 und der darauf folgende Gaza-Krieg das Leben in Israel komplett veränderte. „Noga“ kommt am 13. August 2026 in die Kinos.

Screenshort ard ttt
Ein Beitrag von Dastan Jasim auf dem Blog emanzipation & frieden
Antikurdische Gewalt durch Regime, Ideologien und politische Bewegungen in arabischen Ländern ist für Dastan Jasim Ausdruck eines geteilten rassifizierenden Verständnisses der kurdischen Präsenz als unvereinbar mit politischer Ordnung. Zugrunde liegt ihr eine pseudoantiimperialistische Lesart der Geschichte des Nahen Ostens, in der Araber:innen als das einzig wahre indigene politische Subjekt gelten. Westliche Länder haben diese Lesart übernommen.

Das deutsche Beschweigen wird so schnell nicht enden – und eine Abrechnung mit Wagner steht vielleicht (hoffentlich?) endlich am Anfang

Michel Friedman sprach zur Eröffnungsfeier des 150. Jubiläums der Bayreuther Festspiele über Richard Wagner, Antisemitismus, jüdische Identität und deutsche Verantwortung. (Die SZ druckt die Rede in leicht gekürzter Form)
Ein Auszug:
Er halte die Rede „nicht, weil ich Jude bin, sondern weil ich Bürger bin. Nicht nur ich werde angegriffen. Sondern wir alle. Was ist uns die Freiheit also wert? Sind wir sicher, dass dieses Land in fünf Jahren noch demokratisch und frei ist? Ich würde mir wünschen, dass in diesem Festspielhaus, im nächsten Jahr, bei den 151. Festspielen, im Foyer eine Dauerausstellung über die antisemitische Biografie des Musikers Richard Wagner Realität werden würde. Und über die naziaffine Familiengeschichte bis weit in die Siebzigerjahre. (…) Es wäre wunderbar, wenn aufgearbeitet werden würde, dass seit Jahrzehnten die Eliten der Bundesrepublik – all die Showstars, Künstler, Politikerinnen und Politiker aller Parteien lächelnd und begeistert und sich vor den Kameras im Kreis drehend – beglückt zu den Festspieltagen pilgern, ohne jemals ihre Zweifel an diesem Ort öffentlich formuliert haben zu müssen. Einige taten es, natürlich. Aber weiter nötig war es im Interesse der ‚reibungslosen Durchführung‘ nicht.“
FR – taz – BackstageClassical – BR
Die außerordentlich bemerkenswerte Rede Navid Kermani zum Feierlichen Gelöbnis der Bundeswehr am 20. Juli 2026 im Bendlerblock in Berlin –
[online gestellt gerade einmal 100 km östlich von „Rastenburg“ …]

Im Eilverfahren sind auf der 48th session of the World Heritage Committee in Busan (Südkorea) fünf Burgen im Südlibanon und Sebastia (nördlich von Nablus) zum Teil des Weltkulturerbes erklärt worden.
Aufgrund der militärischen Situation in der Region beschloß der Ausschuß bei seinem Treffen die beiden Stätten künftig zudem als gefährdetes Weltkulturerbe zu betrachten.

Berichte: AP News – Deutsche Welle (Englischer DIenst) – Yahoo – WTVBan.com – Zum Hintergrund: +972mag
Die ablehnende Haltung der israelischen Regierung findet sich hier.
Die Geschichte von Nirit Sommerfeld und ihrem Chemnitz.
Ein ausführlicher Artikel von Oliver Hach in der Freien Presse


Peter Beinart im Gespräch (in Englisch), Juli 2026
Über den Sommer hinweg gelegentlich einmal einen Hinweis eher am Rande unseres Kernthemas …

Im mythologischen Saal des Neuen Museum zeigen das Ägyptische Wörterbuch und das Ägyptische Museum ab Juni eine Ausstellung zum 100. Geburtstag eines für die Ägyptologie bis heute unverzichtbaren Werkzeugs – dem ägyptischen Wörterbuch.
2026 jährt sich zum einhundertsten Mal das Erscheinen des ersten Bandes des ägyptischen Wörterbuchs. Adolf Erman und sein Team begannen im Jahre 1897, im Neuen Museum, mit der Arbeit. Dabei wurden die bekannten ägyptischen Texte abschnittsweise auf Zettel geschrieben und diese vervielfältigt. So entstand in kürzester Zeit eine „Datenbank“ mit mehr als einer Million Zettel. Dieses „Zettelarchiv“ bildet die Grundlage für das Wörterbuch. Es ist alphabetisch geordnet und zeigt uns die einzelnen Worte jeweils im Zusammenhand des jeweiligen Textes.
Aufgrund des ersten Weltkriegs und der galoppierenden Inflation war an eine Drucklegung eines mehrbändigen Wörterbuchs nichtzu denken. Doch die Verbindung von amerikanischen Schülern zu A. Erman vermittelte im Jahr 1924 eine finanzielle Zuwendung von J. D. Rockefeller jun., die schließlich die Weichen für den Druck stellte. A. Erman, zusammen mit seinen Schülern Kurt Sethe und Hermann Grapow, erarbeitete dann die Druckvorlage des Wörterbuchs, welche von Wolja Erichsen geschrieben wurde.
Der Weg von den ägyptischen Texten zum fertigen Wörterbuch wird in der kleinen Ausstellung anhand von Objekten aus dem Archiv des Wörterbuchs veranschaulicht.
Monatlich werden an einem Mittwoch jeweils 17 Uhr Führungen zum Thema „100 Jahre Wörterbuch“ angeboten.