Prosa und Lyrik der Mizrachi

Ein Online-Begegung mit Tehila Hakimi, Shlomi Hatuka, Amira Hess, Mati Shemuelof und Yossi Sucary.

Montag, 3. Oktober 2022 – 18.00 Uhr (12.00-14.00 Michigan)

Anmeldung zum Zoom

Offering a glimpse into the vital Mizrahi literary landscape, this panel will gather several Mizrahi authors of different generations, backgrounds, and experiences. These well-known authors will be reading from their invaluable work and engaging the audience in a conversation about their specific texts as well as about their more general struggles and challenges. While aiming at giving a flavor of the wide-ranging aesthetics, generic, and stylistic scope of Mizrahi creativity, the panel, more broadly, hopes to give a sense of the intricacies of the Mizrahi story. The reading will be accompanied with English translation to facilitate the discussion with the audience.

Sparen am falschen Ende

Das Außenministerium will der renommierten Plattform die Fördermittel streichen. Stiftungen, Wissenschaft und Medienschaffende reagieren entsetzt.

Das Auswärtige Amt will offenbar die Förderung für das angesehene Onlineportal Qantara.de ab 2023 komplett einstellen. Das würde das Aus für die Plattform bedeuten, die sich seit fast 20 Jahren dem Dialog mit der arabisch-islamischen Welt verschrieben hat, kritisch die Lage von Menschenrechten und Demokratie in der Region kommentiert und Autor:innen zu Wort kommen lässt, die in ihrer Heimat nicht frei schreiben können. Wissenschaftler:innen, Medienschaffende und Vertreter:innen politischer Stiftungen reagierten entsetzt auf die Streichungspläne.

Es geht, angesichts eines Ministeriums-Etats von in diesem Jahr 7,1 Milliarden Euro, nicht um sehr viel Geld: Rund 360 000 Euro steckt das Ministerium derzeit noch in Qantara.de, das von der Deutschen Welle betrieben wird. Die Förderung müsse „aus Spargründen“ wegfallen, wurde dem Beirat mitgeteilt, wie die FR erfuhr. Eine Anfrage dazu ließ das Ministerium zunächst unbeantwortet. Im Beirat sitzen das Goethe-Institut und das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa).

Quelle: Frankfurter Rundschau

Kalender 2022 – September

Licht aus Licht

In diesem Monat in besonderem Gedenken
an die Opfer des palästinensischen Terroranschlages auf die
israelische Mannschaft bei den Olympischen Spielen 1972 in München

Ein Begleiter durch das Jahr 2022 – Photos von Andreas Schröder

Mit einem Text von Hafis:

for all other knowledge will leave us again in want and aching
only imbibing the glorious sun will complete us.

israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2021


Israelisches Filmfestival in Deutschland

Vom 4.-14. September 2022 – im Saal und auf dem Sofa

„SERET, das größte israelische Filmfestival der Welt, ist stolz darauf, im Jahr 2022 seine Vorführungen in Deutschland zu eröffnen. Auf dem Festival werden israelische Filme in voller Länge, Dokumentarfilme und Kurzfilme gezeigt.
In diesem Jahr wird das 7-jährige Bestehen von SERET Deutschland gefeiert. Veranstaltet wird zum dritten Mal in Folge ein hybrides Festival – sowohl auf der Leinwand für Zuschauer, die das volle Kinoerlebnis bevorzugen, als auch per Online-Streaming für Zuschauer, die lieber zu Hause schauen. Die Filme werden in verschiedenen Top-Kinos in Berlin, Hamburg, München, Frankfurt und Köln zu sehen sein.“

Albert Einstein, Hans Kaufmann und der Zionismus

Am 12. September 2022 veranstaltet das Jüdische Museum, Berlin ein Symposium

Der Hintergrund ist ein Brief, den Albert Einstein am 12. September 1942, mitten im Zweiten Welt­krieg, ver­faßte. Er war eine Antwort an den 19jährigen deutsch-jüdischen Flücht­ling Hans Kauf­mann in Santiago de Chile, in dem er seinen großen Zweifel an der Schaffung einer zen­tralen Instanz zur Wahrung der jüdischen Interessen äußert.

Der Brief war eine Ant­wort auf ein Schreiben des jungen Mannes, in dem dieser Ein­stein gebeten hatte, an der Spitze einer jüdischen Orga­nisation zu stehen, welche die Belange der Juden, ihre Würde und das Projekt einer nationalen Heim­stätte in Palästina ver­teidigen würde.

An­läßlich der Schenkung dieses bedeutenden Briefs aus der Feder des welt­berühmten Nobel­preis­trägers, ver­anstaltet das Archiv des Jüdischen Museums Berlin ein Sym­posium, das sich Themen widmet, die im Kontext der Briefe von Hans Kaufmann und Albert Einstein stehen: der Geschichte der Familie Kauf­mann, der deutsch-jüdischen Emi­gration nach Chile während der NS-Zeit, Albert Einsteins Stellung zum jüdischen nationalen Pro­jekt und der Lage des Zio­nismus im Jahr 1942.