Ein Essay der 1946 geborenen Elfriede Jelinek, Nobelpreisträgerin für Literatur (2004), auf ihrem Blog:
„… man spricht also Luftblasen, wenn man die Voraussetzungen für einen solchen Staat nicht grundlegend ändert.“

Ein Essay der 1946 geborenen Elfriede Jelinek, Nobelpreisträgerin für Literatur (2004), auf ihrem Blog:
„… man spricht also Luftblasen, wenn man die Voraussetzungen für einen solchen Staat nicht grundlegend ändert.“

Mönchsgemeinschaft der Dormitio-Abtei wird heute in Schwerte (29. August 2026) ausgezeichnet
»Wir wollen zwei Hoffnungsinseln in einem Ozean von Leid sein« (Abt Dr. Nikodemus C. Schnabel OSB). Diesen Anspruch verfolgen die Mönchsgemeinschaft der Dormitio-Abtei in Jerusalem und des Priorats Tabgha seit vielen Jahren. Für ihr konsequentes Zeugnis christlichen Lebens inmitten vielfältiger Konflikte erhalten sie 2026 den Communio-Preis der Gesellschaft zur Förderung der Katholischen Akademie Schwerte e.V. und der Campus-Weggemeinschaft e.V. Trotz wiederholter Anfeindungen und Übergriffe – darunter Brandanschläge, Schmierereien, Vandalismus und persönliche Angriffe – halten die Benediktiner an ihrer Präsenz fest und bieten Juden, Christen und Muslimen, Israelis und Palästinensern, Migranten, Asylsuchenden, Pilgern und Gästen gleichermaßen Hoffnungsoasen.
Engagement für Versöhnung, Dialog und Frieden
Mit dem Preis würdigt die Jury zugleich das vielfältige Engagement der Gemeinschaft: das Versöhnungswerk in der Begegnungsstätte Beit Noah für Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Kulturen in Tabgha, die zahlreichen Kontakte und Dialoginitiativen im Land sowie die friedensfördernden sozialen und kulturellen Projekte. Besondere Beachtung findet auch der von der Abtei ins Leben gerufene Mount Zion Award, der öffentlich die interreligiöse Verständigung zwischen Judentum, Christentum und Islam fördert.

Der COMMUNIO-Preis wurde 2014 im Gedenken an den 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs gestiftet. Er wird alle zwei Jahre an Persönlichkeiten verliehen, die sich in herausragender Weise im Geist christlicher Wertorientierung um eine Kultur des Dialogs, der Verständigung und Versöhnung bemühen und zum Aufbau einer menschenwürdigen und lebenswerten Gesellschaft in versöhnter Verschiedenheit beitragen. Gestiftet wird die Auszeichnung von der »Gesellschaft zur Förderung der Katholischen Akademie e.V.« sowie der »Campus-Weggemeinschaft e.V.«, einem gemeinnützigen Verein junger engagierter Menschen.
Einer der ganz großen Künstler Palästinas ist am 24. August in Jerusalem gestorben – R.I.P.
Art is a form of saying, that we are here!
Ein Portrait auf Al Jazeera – Nachruf in Haaretz – Eine bewegende Erinnernung von Asmaa al-Ghoul auf Qantara.de (erg. 6.9.26)
Seine offizielle Website

CC BY-SA 4.0 – Sliman Mansour by Fares S. Mansour
A visual essay on witnessing and rendering violence from Jana Traboulsi, assistant professor at the American University of Beirut (MERIP)



Am 10. Mai 1934, dem ersten Jahrestag der NS-Bücherverbrennungen, wurde im Haus Nr. 65 am Boulevard Arago im 13. Pariser Arrondissement die Deutsche Freiheitsbibliothek eingeweiht. Sie sammelte Bücher, die in Deutschland verboten und vernichtet worden waren. Gegründet wurde sie von Exilierten aus Deutschland mit Unterstützung französischer Intellektueller.
Mittels deutscher und französischer Quellen erzählt die Germanistin Ute Lemke die Geschichte dieser besonderen Bibliothek: Von wem wurde sie initiiert und finanziert? Wann und warum musste sie schließen? Und was geschah mit den Büchern während des Zweiten Weltkrieges und danach?
Zwei Chöre aus Tel Aviv und Ost-Jerusalem treffen sich für ein musikalisches Experiment in den Schweizer Bergen – und erleben dabei, wie aus Fremden Freunde werden. …

Gihan AbouZeid beschreibt auf Qantara.de, wie KI-Überwachungstechnik das Erleben des Kriegs verändert hat

Ein Beitrag von Yahia Lababidi auf der Seite von World Literatur Today (- auch ein Blick nach Nazarteh heute)

Auch wenn dies nicht sein Laden in Nazareth war, aber ganz dicht dabei …

Und etwas von ihm:

Transaidency
Der 11. Kalender im Rahmen von israel & palästina | Zeitschrift für Dialog!
Dieser Kalender ging in den Druck zu einem Zeitpunkt, an dem es einen fragilen Waffenstillstand im Gazastreifen gab, von dem auch heute niemand weiß, ob er auch 2026 halten wird.
In der Westbank verschärft sich die Lage zugleich weiter und in Israel finden wir eine tiefgespaltene Gesellschaft vor, bei der noch nicht klar ist, ob sich die Kräfte der Dominanz oder der Kooperation durchsetzen werden.
Der Photobegleiter in Kalenderform für das Jahr lädt jeden Monat ein, noch einmal auf die Lage im Gazastreifen zu schauen. Die wenigen Quadratkilometer sind versehrt und zerstört, wie es kaum denkbar schien. Aber es sind nicht nur die zerbombten Häuser, auch die Menschen haben Schaden genommen und der Weg der Heilung wird lang.
Die Wunden sind auf beiden Seiten tief und es gilt, sie nicht gegeneinander aufzurechnen, sondern mit Empathie und Zuwendung nach Möglichkeiten zu suchen, wie eine andere Zukunft aussehen kann und was (man:frau:wir) dafür tun können. Eine Möglichkeit gibt es über die jeweiligen Spendenlinks und QR-Codes der Organisationen.

israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2025
We Feed Gaza is a Catholic grassroots movement distributing food, water, medicine, and life essentials in the
Gaza Strip. They have prepared, served, and cooked for over 17,000 families since April, 2024.
Gofundme.com/f/wefeedgaza
Instagram: wefeedgaza
Es war das elfte Mal, daß im Rahmen von israel & palästina | Zeitschrift für Dialog ein Photobegleiter in Kalenderform für das kommende Jahr erschienen ist:
Gaza – promise, we will rebuild it – Ein Begleiter durch das Jahr 2026
Kalender 2026
