Nicht Naivität, sondern eine Alternative!

Im Angesicht der sich zuspitzenden Situation in Jerusalem, insbesondere rund um den Haram-al-Shareef/Tempelberg hier eine Nachricht vom heutigen Abend (07. Mai 2021), die für ein anderes Jerusalem steht:

Standing together | standing-together.org

The situation in Jerusalem is reaching boiling point.

The racists of Lehava are marching through the streets chanting “death to Arabs”, police are using extreme violence against Palestinians who live in the city, and settler organizations are closer than ever to dispossessing dozens of Palestinian families from their homes in the neighborhood of Sheikh Jarrah. And it’s not about to end.

This coming Monday, to mark the annual Jerusalem Day, thousands of far-right Israelis will participate in the “Flag Parade” in which they’ll march through the Old City’s Muslim Quarter, chanting slogans of hatred, incitement and racism. As for us, we’re organizing to stop them.

We know that another way is possible. Just imagine that on Jerusalem Day the city could instead be filled with a clear and concise message: that this place is a home for all of us, Arabs and Jews. That’s what we’re planning to do in the face of the Flag Parade – to put up signs and distribute thousands of flyers with a message of hope instead of hatred.

In order for us to be able to do that, we’re asking for your support. Each donation of $15 will allow us to print 10 signs, and with each donation of $30 we can distribute 50 flyers in the city. Can you contribute so that we can paint Jerusalem with a message of hope and partnership? Yes! I will donate Jerusalem belongs to all of us, Arabs and Jews. On Monday, we mustn’t abandon the city’s streets to those who seek to spread racism and hatred. Help us show that there is an alternative – that peace, equality and partnership can radiate from Jerusalem instead of yet more news of violence and incitement. In recent weeks, we’ve already started work to make this vision a reality. We’ve been out in the field talking to Palestinian business owners in the Old City, and we know that we can succeed. But in order for us to do that, we need your help. Can you support our action? I will support your action Thank you for your support, 

The Jerusalem chapter members

Standing Together – Our mailing address is: info@standing-together.org

Third-Party Peacemakers in Judaism: Text, Theory and Practice

A special Zoom book launch Wednesday May 5th 2021 | 1:00-2:30PM ET/ 8:00-9:30PM Israel time. 

To register for the event click here.   

Zum Erscheinen des neuen Buches von Rabbi Daniel Roth (Mosaica) Third-PartyPeacemakers in Judaism: Text Theory and Practice (Oxford University Press)

Moderation: Dr. Rob Eisen, George Washington University. 

Frieden ist mehr als ein Immobiliengeschäft

Ein spannendes Gespräch über Frieden und Religion, über Veränderung und Begegnung, über „aushalten“ und „durchhalten“ – Konflikttransformation geht nicht nur mit denen, die schon überzeugt sind. Israel und Palästina / Palästina und Israel braucht einen neuen Anfang, der all die mitnimmt, für die das Stück Land zwischen Mittelmeer und Jordan „Heiliges Land“ ist. Ofer Zalzberg vom Herbert C. Kelman Institute führt in das Gespräch ein…

Aufgaben und Herausforderungen an eine moderne Religionspädagogik

Religion im öffentlichen Raum – Online Ringvorlesung der Heidelberger Hoschschule für Jüdische Studien

Online über Zoom: Webinar-ID: 843 1354 6444 | Kenncode: 296470
Donnerstags um 18.00 Uhr c.t. – Mehr Informationen unter: http://www.hfjs.eu

Schulischer Religionsunterricht, gleich welcher Konfession oder Religion, findet stets an der Schnittstelle von religiöser Gemeinschaft und säkularer Gesellschaft statt und ist daher vielen Erwartungen und Vorbehalten ausgesetzt. Deshalb ist die Religionspädagogik als wissenschaftliche Disziplin innerhalb theologischer Reflexionen die Disziplin, die Religion nach innen konkretisiert, indem sie sie im Leben des Einzelnen verortet, und nach außen gesellschaftlich reflektiert, indem sie religiöse Rationalisierungsangebote für eine moderne Gesellschaft formuliert.

Die Ringvorlesung greift dieses Themenspektrum auf und entwickelt Denkansätze für die heutigen Herausforderungen, die an die Religion in einer modern-säkularen Gesellschaft gestellt werden

Göttliches Essen und Trinken – Wozu Speisegebote?

KOSCHER TO GO - Perspektiven auf
                                religiöse Speisevorschriften

Im Livestream: 22. April 2021 – 19.00 Uhr – Jüdisches Museum Berlin

Im Judentum wird Essen als eine Gottesgabe angesehen, daher soll ein religiöser Jude vor der Mahlzeit eine Danksagung, einen Segen, aussprechen. Nicht alle Lebensmittel sind jedoch nach jüdischer Auffassung zum Verzehr bestimmt. Bestimmte Tiere und Pflanzen sind verboten, es gibt Regelungen für Fasten- und Festzeiten und für die Vermischung von Speisen.

Nicht nur im Judentum gibt es jedoch solche Vorschriften, sie sind allgegenwärtig. Welche theologischen und anderen Erklärungen gibt es für die Existenz der Speisevorschriften im Judentum und in anderen Religionen? Und ist koscheres Essen tatsächlich gesünder als Essen, das nicht koscher ist?

In der dialogischen Vortragsreihe werden die jüdischen Speisegebote mit Speisevorschriften anderer Weltreligionen (Christentum, Hinduismus, Islam) in Beziehung gesetzt und mit Forschungsansätzen aus der Anthropologie, Ethnologie und der Ernährungssoziologie gedeutet. Zu jeder Sitzung sind ein*e Judaist*in sowie ein*e Wissenschaftler*in einer anderen Disziplin eingeladen, die das Thema aus ihrer jeweiligen Perspektive beleuchten.

Es diskutieren Kikuko Kashiwagi-Wetzel und David Kraemer

Diese Veranstaltung findet als Livestream auf dem YouTube-Kanal des Jüdischen Museums Berlin statt. Fragen können Sie während der Veranstaltung über Pfeil Slido stellen, Code #061904.