Was heißt „Religiöser Zionismus?“

Ohne die Person und das Denken von Rav Kook ist nicht zu verstehen, was heute in Israel geschieht, zur kritischen Auseinandersetzung hilft dieser Podcast (… neben weiteren Stimmen …)

„In the third and final episode of our series on religious Zionism, Noam Weissman explores how every major debate within religious Zionism, from West Bank settlements and the Haredi draft to the relationship between faith, ethics, and nationalism, leads back to Rav Abraham Isaac Kook. Noam is joined by scholar Yehudah Mirsky, author of Rav Kook: Mystic in a Time of Revolution, to discuss the mystic, chief rabbi, and foundational thinker whose complex legacy continues to shape Israeli religious and political life. This episode is sponsored by Jewish Lives, a prize-winning series of biographies from Yale University Press. To learn more about Rav Kook’s life, identity, and legacy, you should check out Rav Kook: Mystic in a Time of Revolution by Yehudah Mirsky at www.jewishlives.org and you can use the special promo code KOOKPOD to get 30% off. If you want to sponsor an episode of Unpacking Israeli History email ⁠⁠⁠⁠⁠⁠noam@unpacked.media⁠⁠⁠⁠⁠⁠. Connect with Noam on Istragram at ⁠⁠⁠⁠Noamlweissman_⁠⁠⁠⁠⁠. And check out our episodes on ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Youtube⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠.⁠⁠⁠⁠⁠⁠ ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ This podcast is brought to you by Unpacked, an OpenDor Media brand.“

Im Gespräch mit Mati Shemoelof

Ein taz-Beitrag von Uta Schleiermacher am 7. Oktober …

Bernd Asbach (1949-2026)

Am 28. September 2026 wurde Bernd Asbach nach einer Trauerfeier in der Dorfkirche Alt-Stralau auf dem dortigen Friedhof beigesetzt.

Die Trauerrede von Jörn Böhme fügen wir hier ein:

Die Adresse Groner Tor ist irgendwie noch immer präsent bei mir… Dort saß die „Buntstiftung“, eine der Vorläuferinnen der Heinrich Böll-Stiftung und da war auch Bernd Asbachs Büro. Schon Mitte der 1990er Jahre gab es Kontakt zum diAk, dem Bernd über Jahrzehnte verbunden war, aktiv im Vorstand oder bei den Publikationen, aber auch immer wo es möglich war, durch institutionelle Kooperationen, Stichwort etwa Arnoldshain. Als Nahostreferent der Heinrich Böll-Stiftung seit 1997 baute er die Büros Tel Aviv, Ramallah, Beirut und Rabat mit auf. Davon hat auch die Arbeit des diAk immer wieder profitieren können.

Photo: Stephan Röhl – Lizenz: CC-BY-SA 4.0 / aus dem Nachruf der Böll-Stiftung.

Julia Scherf, über viele Jahre Vorsitzende des diAk, hat es so beschrieben:

„Anstatt zu hetzen, plante Bernd mit Bedacht. Als mein unmittelbarer Vorgesetzter in Berlin unterstützte mich seine Anerkennung und Förderung unserer Ideen aus dem Büro Tel Aviv. Natürlich kam er auch während der 2. Intifada mit Selbstmordanschlägen in Israel zu Besuch: Er gab mir uneingeschränkt Zugang und Vertrauen zu den von ihm in den neunziger Jahren aufgebauten exzellenten Kontakte in die israelische Zivilgesellschaft. Bernd brachte mich auch zur Vorstandsarbeit im Deutsch-Israelischen Arbeitskreis und brachte dort seine Erfahrungen im Nahen Osten in die ehrenamtliche Arbeit ein, weit über Textredaktionen der vierteljährlichen israel & palästina Ausgaben hinaus!“ 

Der diAk wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren und seine Arbeit zwischen den Linien und über Grenzen hinweg dankbar erinnern.

Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Birte und seinem Sohn Anton.

rzw

Bernd Asbach, hier mit (rechts) René Wildangel in der Ev. Akademie Arnoldshain, auf einem der legendären – diAk-Jahresseminare; im Hintergrund Khalil Toama aus Frankfurt/M. – Photo: Jörn Boehme. Oktober 2006.

Etwas streng schauend, aber engagiert: Bernd Asbach im Böll-Büro in Ramallah, Februar 2008 – Photo: Christian Sterzing.

Archimandrit Justinos gestorben

Wer in den letzten Jahrzehnten (!) Gelegenheit hatte, Nablus und genauer den Jacobsbrunnen zu besuchen, wird sich dankbar an den griechisch-orthodoxen Hüter, Bewahrer und Erneuerer dieses besonderen heiligen Ortes erinnern: Fr. Justinos. Ihm ist der Wiederaufbau und die Ausschmückung dieser Kirche zu danken, dazu viele viele, viele Ikonen und Mosaiken …

Hier ein Nachruf auf Facebook (Anglican St. George College)

Gerade in der letzten Woche war das Sonntagsrätsel des APhorismA Verlags auf Instagram seinem Wirken gewidmet, ohne von seinem Tod zu wissen – Er ruhe in Frieden und die Fülle des himmlischen Jerusalems umgebe ihn …

Andere Geschichten

Ein Beitrag von Doaa Shaheen auf Qantara.de

Ehekrach, Streit mit den Nachbarn, familiäre Probleme: Faten Harb ist eine der ersten weiblichen „Mukhtaras“ in Gaza. In dieser traditionellen Männerrolle vermittelt sie, wo es Konflikte gibt. Doch seit Kriegsbeginn dreht sich vieles um Vertreibung, Armut und Tod. …

Wohin steuert Israel?

Eine sehenswerte aspekte Reportage

Jedes einzelne Leben

(Leider hinter der Bezahlschranke) … aber sehr lesenswert: Carolin Emcke fragt danach, wie wir unsere Empathie im Gaza-Konflikt? Was braucht es, um das Leid des jeweils anderen zu verstehen und anzuerkennen.

Am 23. September erscheint bei S. Fischer ihr Buch: Was zählt ein Mensch? (978-3-10-397698-4 / 24,00 €), der SZ-Magazin-Beitrag ist Collage und VOrabdruck daraus.

(Für private Kopien Mail an den diAk)

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Bernd Asbach (1949-2026)

Die Adresse Groner Tor ist irgendwie noch immer präsent bei mir… Dort saß die „Buntstiftung“, eine der Vorläuferinnen der Heinrich Böll-Stiftung und da war auch Bernd Asbachs Büro. Schon Mitte der 1990er Jahre gab es Kontakt zum diAk, dem Bernd über Jahrzehnte verbunden war, aktiv im Vorstand oder bei den Publikationen, aber auch immer wo es möglich war, durch institutionelle Kooperationen, Stichwort etwa Arnoldshain. Als Nahostreferent der Heinrich Böll-Stiftung seit 1997 baute er die Büros Tel Aviv, Ramallah, Beirut und Rabat mit auf. Davon hat auch die Arbeit des diAk immer wieder profitieren können.

Photo: Stephan Röhl – Lizenz: CC-BY-SA 4.0 / aus dem Nachruf der Böll-Stiftung.

Julia Scherf, über viele Jahre Vorsitzende des diAk, hat es so beschrieben:

„Anstatt zu hetzen, plante Bernd mit Bedacht. Als mein unmittelbarer Vorgesetzter in Berlin unterstützte mich seine Anerkennung und Förderung unserer Ideen aus dem Büro Tel Aviv. Natürlich kam er auch während der 2. Intifada mit Selbstmordanschlägen in Israel zu Besuch: Er gab mir uneingeschränkt Zugang und Vertrauen zu den von ihm in den neunziger Jahren aufgebauten exzellenten Kontakte in die israelische Zivilgesellschaft. Bernd brachte mich auch zur Vorstandsarbeit im Deutsch-Israelischen Arbeitskreis und brachte dort seine Erfahrungen im Nahen Osten in die ehrenamtliche Arbeit ein, weit über Textredaktionen der vierteljährlichen israel & palästina Ausgaben hinaus!“ 

Der diAk wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren und seine Arbeit zwischen den Linien und über Grenzen hinweg dankbar erinnern.

Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Birte und seinem Sohn Anton.

rzw

Bernd Asbach, hier mit (rechts) René Wildangel in der Ev. Akademie Arnoldshain, auf einem der legendären – diAk-Jahresseminare; im Hintergrund Khalil Toama aus Frankfurt/M. – Photo: Jörn Boehme. Oktober 2006.

Etwas streng schauend, aber engagiert: Bernd Asbach bei der Eröffnung des Böll-Büros in Ramallah, Februar 2008 – Photo: Christian Sterzing.

IN EINEM AUSGELOBTEN LAND

Ein Essay der 1946 geborenen Elfriede Jelinek, Nobelpreisträgerin für Literatur (2004), auf ihrem Blog:

„… man spricht also Luftblasen, wenn man die Voraussetzungen für einen solchen Staat nicht grundlegend ändert.“

Sliman Mansour (1947-2026)

Einer der ganz großen Künstler Palästinas ist am 24. August in Jerusalem gestorben – R.I.P.

Ein Portrait auf Al Jazeera – Nachruf in Haaretz – Eine bewegende Erinnernung von Asmaa al-Ghoul auf Qantara.de (erg. 6.9.26)

Seine offizielle Website

CC BY-SA 4.0 – Sliman Mansour by Fares S. Mansour