„Wie aus Journalismus Propaganda wurde“

Essay von Fabian Goldmann auf dem Portal Jacobin

Zur Quelle die Selbstauskunft: „Jacobin ist eine führende Publikation der sozialistischen Linken. Wir bringen Euch scharfe und lesbare Analysen zu Politik, Wirtschaft und Kultur. 2011 in New York geboren, erscheint Jacobin auf Englisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Griechisch und Niederländisch – und seit 2020 auch auf Deutsch.“

Wer sich verweigert …

On Instagram | Instagram II | Haaretz 20. Juni 2026

A Journey through the Israeli-Occupied West Bank in the Shadow of the Gaza War

Entering the West Bank from Israel is like passing into a parallel universe, with a military checkpoint serving as portal. One overarching structure but two realities: in people, law and policing. 

Israel has been steadily altering the West Bank’s human and physical landscape since it first occupied the territory in 1967. As Crisis Group expert Joost Hiltermann found, it now controls Palestinians’ freedom of movement to an unprecedented degree, with ruinous socio-economic effects.

Zusammenhalt in Krisenzeiten

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Persönliche Beziehungen können gesellschaftliche Polarisierung abfedern. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Studie „Zusammenhalt in Krisenzeiten. Jüdisch-muslimische Freundschaften in Frankfurt am Main“ der Bertelsmann Stiftung. In zwölf Porträts dokumentiert sie, wie Vertrauen, Solidarität und Zusammenhalt zwischen Jüdinnen, Juden und Muslim:innen auch unter den Belastungen des Nahostkonflikts entstehen und bestehen können.

In zwölf Freundschaftsporträts dokumentiert die Studie Beispiele gelebten Zusammenhalts zwischen Jüdinnen, Juden und Muslim:innen in Frankfurt am Main und der Rhein-Main-Region. Die Porträts erzählen von Nachbar:innen im Frankfurter Bahnhofsviertel, von Eltern auf dem Fußballplatz, von Wissenschaftler:innen, Künstler:innen, Politiker:innen und Aktivist:innen. Gemeinsam ist ihnen die Erfahrung, dass Vertrauen dort wächst, wo Menschen sich nicht zuerst als Vertreter ihrer Religion oder Herkunft begegnen, sondern als Kolleg:innen, Vereinsmitglieder oder Nachbarinnen und Nachbarn. So können persönliche Beziehungen gesellschaftliche Polarisierung abfedern.

Schulbesuch in Al Khadr

Januar 2026: Früh morgens machen wir uns auf den Weg nach Al Khadr. Unsere Aufgabe dort als ökumenische Begleiter:innen: Den Schulweg beobachten und Vorfälle dokumentieren. Denn in Al Khadr nahe Bethlehem gibt es mehrere Schulen, an denen es immer wieder zu Vorfällen mit der israelischen Armee kommt, von einschüchternder Präsenz schwerbewaffneter Soldat:innen bis zum Einsatz von Tränengas und der Verhaftung von Minderjährigen.

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Podcast: Saba-Nur Cheema und Meron Mendel

Die ZEIT: „Sie sind das bekannteste muslimisch-jüdische Ehepaar Deutschlands. Im Podcast sprechen sie über ihre Herkunft und ihren Kampf gegen Antisemitismus und Islamfeindlichkeit.“

Ein Tag, Ein-Blick

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Was ist heute Faschismus?

Ein Beitrag in der ARD Mediathek aus dem Magazin ttt.

Die Philosophin Eva von Redecker definiert und erklärt den Rechtsruck unserer Gegenwart.

Ein Rechtsruck geht um die Welt – überall gewinnen autoritäre Kräfte an Macht und Einfluss. In der Folge werden Minderheiten ausgegrenzt oder körperlich angegriffen. Aber welche Entwicklungen in der Gesellschaft begünstigen dies? Der Faschismus der Gegenwart ist nicht mit dem der Vergangenheit zu vergleichen, er hat eine neue Gestalt, die nicht leicht zu erkennen und noch schwerer zu erklären ist. Mit „Dieser Drang nach Härte“ hat die Philosophin Eva von Redecker eine Analyse des neuen Faschismus vorgelegt, der hilft, ihn zu entschlüsseln und Strategien der Gegenwehr zu entwickeln.

Screenshot aus ttt - Eva von Redecker

Ehrendoktorat für Leon Weintraub

Leon Weintraub nahm 1946 sein Medizinstudium in Göttingen auf. Zuvor hatte er mehrere Konzentrationslager überlebt. Seitdem setzt sich der Auschwitz-Überlebende für die Menschlichkeit ein. Im März 2026 erhielt er die Ehrendoktorwürde und den Friedenspreis.

NDR-BeitragARD-MediathekARD-Mediathek II

Überleben – und (weiter) leben

Sophie von der Tann für den Weltspiegel:

Ein Jahr nach seiner Freilassung aus der Geiselhaft der Hamas spricht Eli Sharabi aus dem Kibbutz Be’eri erstmals ausführlich über seine 491 Tage als Geisel der Hamas im Gazastreifen.

Bettina Meier, ARD Tel Aviv für die Tagesschau:

491 Tage war Eli Sharabi in Geiselhaft in Gaza – und hat darüber ein Buch geschrieben. Darin schildert der Familienvater, wie er auch in den dunkelsten Stunden durchgehalten hat, um zu überleben.