IN EINEM AUSGELOBTEN LAND

Ein Essay der 1946 geborenen Elfriede Jelinek, Nobelpreisträgerin für Literatur (2004), auf ihrem Blog:

„… man spricht also Luftblasen, wenn man die Voraussetzungen für einen solchen Staat nicht grundlegend ändert.“

Sliman Mansour (1947-2026)

Einer der ganz großen Künstler Palästinas ist am 24. August in Jerusalem gestorben – R.I.P.

Ein Portrait auf Al Jazeera – Nachruf in Haaretz

Seine offizielle Website

CC BY-SA 4.0 – Sliman Mansour by Fares S. Mansour

Auf den Spuren der Deutschen Freiheitsbibliothek in Paris

Am 10. Mai 1934, dem ersten Jahrestag der NS-Bücherverbrennungen, wurde im Haus Nr. 65 am Boulevard Arago im 13. Pariser Arrondissement die Deutsche Freiheitsbibliothek eingeweiht. Sie sammelte Bücher, die in Deutschland verboten und vernichtet worden waren. Gegründet wurde sie von Exilierten aus Deutschland mit Unterstützung französischer Intellektueller. 

Mittels deutscher und französischer Quellen erzählt die Germanistin Ute Lemke die Geschichte dieser besonderen Bibliothek: Von wem wurde sie initiiert und finanziert? Wann und warum musste sie schließen? Und was geschah mit den Büchern während des Zweiten Weltkrieges und danach? 

Taha Muhammad Ali – eine Erinnerung

Ein Beitrag von Yahia Lababidi auf der Seite von World Literatur Today (- auch ein Blick nach Nazarteh heute)

Auch wenn dies nicht sein Laden in Nazareth war, aber ganz dicht dabei …

Und etwas von ihm:

Wieviele dieser Nachrichten noch?

Beitrag der ORF / Beitrag der Combatants for Peace

Und dazu eine lesenswerte Erklärung von Rabbi Jonathan Wittenberg, Senior Rabbi of Masorti Judaism UK, und  Rabbi Emeritus of the New North London Synagogue

… Thank God for those who have the courage, through their protective presence, to oppose such intimidation, injustice and aggression with body and soul. It is they who truly uphold the commandments of the Torah and the essential values of Judaism.
We cannot remain bystanders. We must affirm through our words and deeds what the Torah demands of us in the name of justice, compassion and human dignity, and for the sake, however distant it currently seems, of a better future for all.

Der ganze Text findet sich https://www.jewishnews.co.uk/

Vieles verändert sich …

Vielleicht nicht mehr bei dieser Knesset-Wahl (und hoffend, das System ist stabil genug, daß es nicht die letzte sein wird), es tut sich auch einiges in der ultra-orthodoxen Welt der Haremdim: Ein interessanter Beitrag von Aaron Rabinowitz auf Haaretz.com:

„As frustration mounts over the draft crisis and the Haredi parties‘ record in government, new ultra-Orthodox movements are calling for direct voter influence, posing an unprecedented challenge to the establishment“

Das israelische Musiker-Duo Noga Erez und Ori Rousso

Ein Beitrag der ard-Mediathek aus ttt – Die Dokumentation „Noga“ portraitiert die kritische Stimme Israels im Spannungsfeld von Pop und Politik.

Die 1989 geborene Sängerin, Songwriterin und Rapperin Noga Erez wechselt zwischen Pop, Hip-Hop, Elektronik, Alternative und Punk – Musik die sie gemeinsam mit ihrem künstlerischen, wie Lebenspartner Ori Rousso schafft. Das Regieduo Jono und Benji Bergmann begleitete das Paar über fünf Jahre – in der Zeit als der Angriff der Hamas im Oktober 2023 und der darauf folgende Gaza-Krieg das Leben in Israel komplett veränderte. „Noga“ kommt am 13. August 2026 in die Kinos.

Screenshort ard ttt

God, Land and Politics

Ein Essay aus der ja nicht liberal zu nennenden Times of Israel von Rossella Tercatin, der Reporterin der ToI für Archäologie und Religion. (darin auch ein Abschnitt zu Smol Emuni/Faithful Left.

Zum Schicksal von Dr. Hussam Abu Safiya

„Dr Abu Safiya must be immediately released. So too should all Palestinian detainees, including the 82 other healthcare workers still in Israeli prisons“

Link zum Artikel

„Wie aus Journalismus Propaganda wurde“

Essay von Fabian Goldmann auf dem Portal Jacobin

Zur Quelle die Selbstauskunft: „Jacobin ist eine führende Publikation der sozialistischen Linken. Wir bringen Euch scharfe und lesbare Analysen zu Politik, Wirtschaft und Kultur. 2011 in New York geboren, erscheint Jacobin auf Englisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Griechisch und Niederländisch – und seit 2020 auch auf Deutsch.“