Wollen wir nicht besser sein?

Eine wichtige Ergänzung zum gestrigen Beitrag der Jüdinnen und Juden, die sich der Kampagne gegen die Partei Die Linke widersetzen: Dinah Riese, Ressortleiterin Inland der taz, die in ihrem Beitrag in der taz ein solidarisches und wichtiges „aber“ formuliert, das uns nicht unberührt bleiben lassen darf.

Offener Brief: Berliner Jüdinnen und Juden für eine soziale und sichere Stadt

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Herr Werner wird zum Dieb

Aus dem DLF Podcast Lesart

Als die Nazis Bilder aus der Hamburger Kunsthalle entfernen, trifft Hausmeister Wilhelm Werner eine Entscheidung. Er versteckt Bilder der jüdischen Malerin Anita Rée. Ein Comic erzählt die Geschichte und stellt dabei eine noch heute aktuelle Frage.

Jedes einzelne Leben

(Leider hinter der Bezahlschranke) … aber sehr lesenswert: Carolin Emcke fragt danach, wie wir unsere Empathie im Gaza-Konflikt? Was braucht es, um das Leid des jeweils anderen zu verstehen und anzuerkennen.

Am 23. September erscheint bei S. Fischer ihr Buch: Was zählt ein Mensch? (978-3-10-397698-4 / 24,00 €), der SZ-Magazin-Beitrag ist Collage und VOrabdruck daraus.

(Für private Kopien Mail an den diAk)

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Confronting Antisemitism: Education and Transformation over Denunciation and Punishment

Zur Frage der Kriminalisierung als Kennzeichen Verbotener Organisationen

ONLINE-Informationsveranstaltung, Donnerstag, 27. August 2026 – 18:00 Uhr (Online)
Teilnahme kostenlos – Anmeldung über Link: https://lnkd.in/eyibqgim



ELSC Senior Legal Officer, Rechtsanwältin Nadija Samour, sowie die ELSC Partner-Rechtsanwältinnen Leonora Arslani und Yolanda Scheytt, führen seit Jahren erfolgreich Verfahren gegen die Kriminalisierung der Äußerung von „Palestine will be free, from the river to the sea“ – in dieser Informationsveranstaltung werden sie Einblicke in ihre Prozeßführung geben und dabei insbesondere auch auf wissenschaftliche Gutachten und deren richterliche Behandlung und Bewertung eingehen.

Die Informationsveranstaltung richtet sich nicht nur an ein juristisches Fachpublikum, sondern wird juristische Vorgänge für ein breites Publikum veranschaulichen. Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt.

Auf den Spuren der Deutschen Freiheitsbibliothek in Paris

Am 10. Mai 1934, dem ersten Jahrestag der NS-Bücherverbrennungen, wurde im Haus Nr. 65 am Boulevard Arago im 13. Pariser Arrondissement die Deutsche Freiheitsbibliothek eingeweiht. Sie sammelte Bücher, die in Deutschland verboten und vernichtet worden waren. Gegründet wurde sie von Exilierten aus Deutschland mit Unterstützung französischer Intellektueller. 

Mittels deutscher und französischer Quellen erzählt die Germanistin Ute Lemke die Geschichte dieser besonderen Bibliothek: Von wem wurde sie initiiert und finanziert? Wann und warum musste sie schließen? Und was geschah mit den Büchern während des Zweiten Weltkrieges und danach? 

Haben wir verloren?

Ein nachdenklich machender Beitrag in der taz-Kolumne Schlagloch von Charlotte Wiedemann

Gleiche Rechte für alle

Der Gründer von Matzpen wurde 90

Eine Würdigung von Mosche Machover von Helga Baumgarten (Junge Welt 5. August 2026)

RHINO on TOUR 

RHINO on TOUR 

Ein überlebensgroßes Nashorn macht sich auf den Weg durch Sachsen-Anhalt.

Das weiße Nashorn wirkt auf den ersten Blick ruhig und beinahe harmlos. Doch genau darin liegt seine Irritation: Es macht auf gesellschaftliche Entwicklungen aufmerksam, die oft schleichend beginnen – Konformität, autoritäres Denken und die Frage, wie wir als Gesellschaft damit umgehen. „Rhinozerisieren“ bedeutet im Hebräischen sinngemäß: sich autoritärem Gedankengut zu öffnen und sich unhinterfragt der Meinung anderer anzuschließen.

Inspiriert von Eugène Ionescos Theaterstück „Die Nashörner“, in dem sich Menschen nach und nach in Nashörner verwandeln, erinnert das Kunstwerk daran, dass Demokratie nicht selbstverständlich ist, sondern von Aufmerksamkeit, Widerspruchsfähigkeit und dem Mut zum eigenständigen Denken lebt – und was verloren gehen kann, wenn die Gleichgültigkeit gegenüber autoritären Entwicklungen wächst.

Mit RHINO on TOUR verlässt das Kunstwerk den klassischen Museumsraum und wandert durch Sachsen-Anhalt. An verschiedenen Stationen schafft es Raum für Begegnung, Gespräche und neue Perspektiven.

Nächste Station: Nikolaikirche Zeitz

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… und noch mal zur Erinnerung: Gemeinsame Stellungnahme von Kulturinstitutionen