Fritz Bauer – Die Kriegsverbrecher vor Gericht

Noch im Exil verfasste Fritz Bauer sein bedeutendes Plädoyer für die Ahndung der nationalsozialistischen Verbrechen – und machte deren strafrechtliche Verfolgung zu seiner Lebensaufgabe.

Fritz Bauer legte am Ende des Zweiten Weltkriegs für ein breites Publikum dar, daßan der völkerrechtlichen Legitimität eines alliierten Strafgerichtshofs, der über die Verantwortlichen des »Dritten Reichs« zu Gericht sitzt, kein Zweifel bestehen könne. Sein Buch erschien bereits 1945 kurz nach Kriegsende auf dem deutschen Markt, nachdem es im Jahr zuvor im schwedischen Original publiziert worden war.

Es zeigt die Gedankenwelt des politischen Emigranten »vor Nürnberg«, spiegelt historisch weit ausgreifend die völkerrechtliche Diskussion wider und gibt Aufschluß über Bauers Erwartungen: Er fordert ein Straftribunal und setzt sich zudem eingehend mit den drängenden juristischen Fragen auseinander. In der Bundesrepublik Deutschland wurde sein Buch in juristischen Fachkreisen ignoriert, dies auch und gerade nachdem Bauer 1949 aus dem Exil zurückgekehrt war. Dennoch wurde Fritz Bauer später Generalstaatsanwalt in Hessen und Initiator des ersten Auschwitz-Prozesses, die strafrechtliche Verfolgung von NS-Verbrechen wurde zu seiner Lebensaufgabe. In seinem aufschlußreichen Nachwort ordnet Joachim Rückert Bauers Buch und dessen Bedeutung in den historischen Kontext ein.

Fritz-Bauer-Schriften, Band 1 – Neu erschienen – OPEN ACCESS

Sicherheit braucht Recht – für Israelis und PalästinenserInnen

Kalender 2026 – Juli

israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2025

Transaidency leistet seit Beginn des Kriegs lebensrettende Soforthilfe in Gaza. Sie versorgen Familien mit warmen Mahlzeiten, Wasser, Medikamenten und Shelter-Unterstützung.
Gemeinsam mit lokalen Partnern betreiben sie einen Medical Point für akute Behandlungen und haben eine Schule eröffnet, um Kindern trotz der Zerstörung Zugang zu Bildung zu ermöglichen.
https://transaidency.org/gaza%20soforthilfe

Instagram: transaidency

Es war das elfte Mal, daß im Rahmen von israel & palästina | Zeitschrift für Dialog ein Photobegleiter in Kalenderform für das kommende Jahr erschienen ist:

Kalender 2026


Stammheim nach Stammheim

Auf dem „Verfassungsblog“ eine kritische Auseinandersetzung von Jana Trapp mit den Entwicklungen in unserer „liberalen“ Demokratie …

Mit welchem liberalen Kern?

„Ein neuer Naher Osten mag in der Entstehung begriffen sein.
Die dringlichere Frage ist aber, ob damit auch ein neues Israel entsteht – und ob dieses Israel auf lange Sicht demokratisch bleiben wird.
Sollte das nicht geschehen, dann wird es von keinem
militärischen Sieg aufgewogen werden können.“

Qantara

„Wie aus Journalismus Propaganda wurde“

Essay von Fabian Goldmann auf dem Portal Jacobin

Zur Quelle die Selbstauskunft: „Jacobin ist eine führende Publikation der sozialistischen Linken. Wir bringen Euch scharfe und lesbare Analysen zu Politik, Wirtschaft und Kultur. 2011 in New York geboren, erscheint Jacobin auf Englisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Griechisch und Niederländisch – und seit 2020 auch auf Deutsch.“

Reden auf dem Parteitag der Linken

YouTube, 19. Juni 2026 | REDE VON VERED BERMAN

[Link folgt]

Beschlüsse des Parteitags Die Linke in Potsdam

Dokumentation der Beschlüsse vom 19. Juni 2026

Ein Blick auf die israelische Rechte

Ein-Blicke nach Syrien

Mittwoch, 17. Juni 2026 – 18:00 – 20:00 Uhr – Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Genslerstr. 66, 13055 Berlin