Ashrawi zu USA-Palästina-Beziehungen

Mittwoch, 9. Dezember 9, 2020, 10:30 am (EST!) (Eastern Standard Time is 6 hours behind of Mitteleuropäische Zeit) = 16: 30 Uhr

Dr. Hanan Ashrawi , Mitglied im Exekutivkomittee der PLO spricht über die palästinensisch-US-amerikanischen Beziehugnen und die Möglichkeit eines Neubeginns mit der Administration Biden-Harris.

Registrierung: https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_ajnFNecgSMmis9sSVRF16g

Dr. Ashrawi will discuss the Palestinian perspective on the transition, and examine the state of US-Palestinian relations after Donald Trump’s four years in the White House, the Palestinian leadership’s efforts to push the reset button on the relationship as President-elect Biden prepares to enter the Oval Office next month, and the Palestinian expectations from the Biden administration. Dr. Ashrawi will also talk about the Palestinian leadership’s overall foreign policy, beyond the relationship with Washington.

Was bedeutet der Regierungswechsel in den USA für Israel und Palästina?

Webinars zu Implikationen der Präsidentenwahl

Americans for Peace Now führt am 7. únd 8. Dezember zwei Webinare durch, zu denen sich alle Interessent(inn)en anmelden können: Am 7.12. thematisiert Hagit Ofran das Settlement Watch Projekt, das Peace Now seit vielen Jahren durchführt, und am 8.12. spricht Hanan Ashrawi zur palästinensischen Perspektive auf den Regierungswechsel und darüber hinausgehend zur Außenpolitik der palästinensischen Führung.

Registrierung unter: https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_nJvjPLbjTH6W6iIZIZ14HQ

Zionistische Kritik an ‚der‘ Antisemitismus-Definition

Die zionistische Organisation Americans for Peace Now veröffentlichte kürzlich einen offenen Brief, in dem sie die vielfach verwendete Arbeitsdefinition der International Holocaust Remembrance Alliance kritisiert und als ungeeignetes Werkzeug bezeichnet. Dieser Brief fügt sich in eine allgemein lauter werdende Kritik an der Arbeitsdefinition, die auch in Deutschland Anwendung findet und erschien wenige Tage nach einem offenen Brief ähnlichen Inhalts von arabischen Intellektuellen. 
Hier der Zugang dem offenen Brief im Original.

27. Friedensratschlag

Sonntag, 6. Dezember 2020

Weltkriegsgefahren entgegentreten – Wandel zum Frieden einleiten! – Keine neuen Atombomber – alle Nuklearwaffen abrüsten – Killerdrohnen verhindern und Rüstungsexporte verbieten – Abrüstung und Konversion für Klimaschutz, Gesundheit und soziale Wohlfahrt!

Auch der 27. Friedensratschlag findet aufgrund der Corona-Situation dieses Jahr digital statt. – Anmeldung  und Einwahldaten finden sich unter https://www.friedensratschlag-digital.de. Die Ausstrahlung erfolgt am 6. Dezember in einer Kombination über YouTube-Videostream und Zoom-Konferenzen. Die Veranstaltungsteilnahme ist frei.

Veranstaltet von: 
Bundesausschussß Friedensratschlag, Kasseler Friedensforum, den Fachgebieten Didaktik der politischen Bildung sowie Politik und Globalisierung an der Universität Kassel. Mit freundlicher Unterstützung vom Offenen Kanal Kassel.

Die Einführung des Friedensratschlages lautet:

„In diesem Jahr ist der Ratschlag besonders wichtig. Kurz nach den Wahlen in den USA und im Vorfeld der Bundestagswahl stehen wichtige Entscheidungen an, die unser Leben, ja das Überleben bestimmen. Der NEW START-Vertrag zwischen den USA und Russland, der die strategischen Nuklearwaffen begrenzt und gegenseitig kontrolliert, droht am 5. Februar 2021 auszulaufen –ein neues atomares Wettrüsten wäre die Folge. CDU/CSU und FDP wollen auf Jahrzehnte hinaus die deutsche Luftwaffe mit 30 Atombombern sowie 15 sie begleitende Kampfjets aus den USA erneuern, um damit US-Atombomben präzise gegen unterirdisch verbunkerte Ziele in Russland lenken zu können. Das erhöht nicht nur die Spannungen in Europa, sondern die Gefahr eines Atomkriegs. Da die Entscheidung darüber erst nach der Bundestagswahl 2021 fällt, muss das von uns zu dem Thema des Wahlkampfs gemacht werden. Außerdem droht die Einführung von Killerdrohnen für die Bundeswehr, erhöhen NATO-Kriegsmanöver und der Ausbau von Stützpunkten entlang der Westgrenzen Russlands die Spannungen und der Rüstungshaushalt steigt selbst in Zeiten von Corona kräftig an. Geht es nach Kramp-Karrenbauer droht Anfang der 30er Jahre seine Verdopplung auf 100 Milliarden Euro jährlich. Die Milliarden müssen dagegen in eine gute Gesundheitsversorgung, öffentliche Daseinsvorsorge und den Umweltschutz investiert werden. Rüstungskonversion und eine sozial-ökologische Transformation der Wirtschaft unter Mitwirkung der Beschäftigten stehen auf der Tagesordnung. Die globale Krise zeigt: Wir brauchen nicht mehr Konkurrenz und nationalen Egoismus, sondern internationale Solidarität! Es ist höchste Zeit, unsere Kräfte gegen den Rüstungswahnsinn und für die Verbesserungen der Lebensbedingungen zu bündeln. Wir laden Mitstreiter*innen, Bündnispartner*innen und neue Interessierte zur Verständigung ein, wie wir die vielfältigen sozialen Bewegungen und das Eintreten für den Frieden zusammenbringen und stärken können.“

Saul & Ruby’s Holocaust Survivor Band

*** HINWEIS: Erscheint am 29. Dezember 2020 ***

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Like many survivors of the Holocaust, after World War II, Saul and Ruby moved to America, started families and careers, grew old, and retired to South Florida. For them, retirement could have been the last chapter in their story. But then they decided to start a klezmer band, named the Holocaust Survivor Band. The band summons the bittersweet memories of childhood in Poland, but more than that, it is a celebration of life. In this utterly heart-affecting and enthralling film, we follow Saul and Ruby’s musical journey, which begins in total obscurity, playing in residential homes for the elderly and small Jewish community organizations, to being invited to perform at venues across the country, including a coveted performance at the Kennedy Center’s Millennium Stage. This unique and compelling story is about having the courage to live one’s dreams, finding purpose and meaning in life at any age, the transcendent power of music, and the importance of speaking out against anti-Semitism and bigotry.

Zum Trailer

Gedenkkonzert: Kniefall von Warschau

50 Jahre Kniefall von Warschau – Gedenkkonzert der „Stiftung zum 7. Dezember 1970“

Zum 50. Jahrestag des Kniefalls von Willy Brandt in Warschau lädt die „Stiftung zum 7. Dezember 1970“ am Montag, 7. Dezember 2020 zu einem Gedenkkonzert mit Studierenden der Musikhochschule Lübeck (MHL) ein. Das Konzert wird ab 20 Uhr im MHL-Streaming-Kanal (unter http://www.mhl-streaming.de) und im Offenen Kanal Lübeck ausgestrahlt.

Auf dem Programm steht das Stück „Per Slava“ von Krzysztof Penderecki, das Giljae Lee aus der Cello-Klasse von Troels Svane vorstellt. Von Johannes Brahms erklingt das Klaviertrio op. 8 in H-Dur, interpretiert von Alexandra Suhr (Violine), Florian Schmidt (Violoncello) und Jakob Linowitzki (Klavier). Henning Scheve, Stiftungsratsvorsitzender der „Stiftung 7. Dezember 1970“, führt in die Veranstaltung ein. Bettina Greiner vom Willy-Brandt-Haus liest aus den „Erinnerungen“ von Willy Brandt

Diener zweier Herren

Turbulent geht es zu zur Zeit in der israelischen Innenpolitik, im Kern der Auseinandersetzung immer wieder der Ministerpräsident Netanyahu, seine Stärke – oder die Schwäche seiner Gegner. Teil der Dabatte sind immer wieder auf die Rüstungsgeschäfte des Landes.

Deshalb hier der Hinweis auf einen ausführlichen Beitrag von Yossi Bartal und Itay Mashiach auf der Website der Rosa Luxemburg-Stiftung Tel Aviv, der die Rolle des Rüstungskonzerns ThyssenKrupp in den Blick nimmt.

Zukunft für die Kunst – Kunst für die Zukunft

‚outreach program‘ – so heißt das heute: Nabad ist eine Initiative des Dar al Kalima University College of Arts and Culture in Bethlehem (Palästina), nachdem 2019 ein Gazaprogramm gestartet ist, folgt jetzt 2020 – angestoßen duch die verheerende Explosion im Beiruter Hafen – eine Initiative im Libanon.

Nabad is an innovative program that aims at empowering artists, arts organizations and creative enterprises in Southwestern Asia and North Africa to implement their artistic and cultural ideas, and market their artworks.

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Frieden und Religion

Frieden und Religion wird gelegentlich formuliert als Frieden gegen die Religion oder als Frieden ohne Religion. Dem liegt das Verständnis zugrunde, daß Religion(en) ein Störfaktor für einen friedlichen Ausgleich sei, religiöse Akteure also den ‚Spoilern‘ zu zurechnen seien, deren Einfluß besser zurückgedrängt werden müsse.

Ein Blick auf das, was wir nach 25 Jahren kaum anders denn als Scheitern begreifen müssen, einen Oslo-Prozeß, der ein säkulares, zum Teil anti-religöses Projekt war, sollte zum Nachdenken anregen, wie sich vielleicht konstruktiv Religionen, und insbesondere religiös motivierte „Falken“ in den Prozeß des Interessensausgleich einbinden lassen können, ohne deshalb den säkularen Raum aufzugeben und allen Mitgliedern einer Gesellschaft normative Zwänge aufzuerlegen. Nur: Dieser Satz gilt aber eben auch umgekehrt: niemand soll zur Aufgabe seiner/ihrer religösen Überzeugungen veranlaßt werden, um für ‚Frieden‘ zu sein.

Rabbiner Dr. Doron Danino (Herbert Kelman Institute for Conflict Transformation / Direktor Religious Zionist Department at the Citizen Accord Forum) hat dazu mit Blick auf die Politik der neuen US-Admistration einen lesenswerten Beitrag in der Times of Israel veröffentlicht. In ähnlichen Sinne haben wir an dieser Stelle gelegentlich auf die Arbeiten von Ofer Zalzberg (@OferZalzberg) verwiesen.

Die Frage Religion und Konflikt / Religion im Konflikt wird auch Thema des Bandes 50 der Schriftenreihe des diAk sein.

MITVIM im November

New Publications on Israel’s Regional Foreign Policies November 2020


We are pleased to share with you the Mitvim Institute’s recent publications on Israel’s regional foreign policies, with a focus on Joe Biden’s victory, Israel-Arab normalization, Israeli-Palestinian peacemaking, and ties with Europe and the Eastern Mediterranean.