Reicht „etwas Anerkennung“?

Über die „verschwundenen“ (jeminitischen) Kinder…

Das Verhältnis von Jüdinnen und Juden aus dem europäischen Kulturraum und jenen aus der arabischen Welt ist kaum je seit Staatsgründung Israels spannungsfrei gewesen, auch wenn dies oft kein Thema der internationalen Öffentlkichkeit war. Zu den besonders tiefen Verwerfungen, die auch heute noch präsent sind, gehört das Schicksal jeminitischer Kinder, besonders in den 1950er Jahren. Benjamin Hammer (Tel Aviv) hat für die ARD einen Bericht um das neueste Kapitel dieser Auseinandersetzung geschrieben.

Ja oder nein zur Quote…

Debatte über reservierte Sitze im neuen Palästinensischen Parlament für Christen (und Christinnen).

Präsident Abbas‘ Pläne sehen vor, bei den anstehenden Wahlen am 22. Mai 2021 sieben Sitze für die Repräsentanz der palästinensischen Christenheit vorzubehalten. Damit wären sie deutlich stärker im Parlament vertreten, als es ihrem Bevölkerungsanteil (vor ca. 1-1,5 % Prozent) entspräche. Hier ein Beitrag von Daoud Kuttab für RNS (Religion News Service) über die innerpalästinensische Debatte dazu.

Umwelt kennt keine Grenzen

Das östliche Mittelmeer erlebt die schlimmste Umweltkatastrophe der vergangenen Jahrzehnte. Auf rund 160 Kilometern Länge werden an der Küste Teerklumpen angeschwemmt, jahrelange Schäden werden befürchtet. Und das Öl kennt keinen Unterschied vom Strand von Ashdod oder Gaza …

Hier ein ausführlicher Bericht bei Tikun Olam – Ein Podcast bei Times of Israel.

Quo vadis PLO, quo vadis Palästina?

Die Krise der politischen Führung in Palästina und unter den Palästinensern ist unübersehbar – werden die Wahlen und der Prozeß dahin daran etwas ändern können?

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So beginnt ein Online-Essay von Al-Shabaka, The Palestinian Policy Network zum Thema Focus On: Palestinian Political Leadership:

„The Palestinian national movement is in an acute state of crisis, and the Palestinian political system and institutions are incapable of bringing the Palestinian people closer to realize their rights. The existing style of governance and models of leadership prove on a daily basis to be unfit for present and future Palestinian generations seeking equality, justice, and freedom above all. The Palestinian people urgently need a new political leadership that is representative, legitimate, responsible, responsive, and accountable.“ 

Beiträge von Jamil Hilal, Marwa Fatafta, Yara Hawari, Zachariah Sammour, Fadi Quran, Dana El Kurd, Noura Erakat, Haidar Eid, Samah Sabawi, Loubna Qutami, Inès Abdel Razek, Ali Abdel-Wahab, Tareq Baconi 

Reiner Bernstein: Ein Nachruf von Micha Brumlik

Zum Tod des leidenschaftlichen Zeitgenossen Reiner Bernstein in der Frankfurter Rundschau

Zikhrono le Brakha – so lautet der jüdische, der hebräische Spruch, wenn eine wichtige Persönlichkeit dahingegangen ist. „Möge“ so die deutsche Übersetzung“ sein Andenken zum Segen werden: Am vergangenen Donnerstag ist nach langer Krankheit im Alter von zweiundachtzig Jahren Reiner Bernstein gestorben – ein Zeitgenosse, der sich wie kein anderer stets und vor allem für eine vernünftige, friedliche Lösung des Israel/Palästinakonflikts eingesetzt hat. …

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Ein längeres Gespräch mit Judith Bernstein auch über das jahrzehntelange Engagement der beiden findet sich auf dem Blog des Bündnisses für Gerechtigkeit zwischen Israelis und Palästinensern BIP e.V. (1. September 2021).

Seit 600 Jahren verbunden …

Kustodie und Kommissare der Franziskaner

Am 14. Februar 1421 veröffentlichte Martin V. p.p. seine Bulle His quae pro ecclesiasticarum, die zur Geburtsurkunde der Kommissariate des Heiligen Landes wurde.

Bulle His quae pro ecclesiasticarum – Bild von CMC Jerusalem.

Sechshundert Jahre später, am 14. Februar 2021, feierten die Kustodie des Heiligen Landes und die 67 Kommissariate des Heiligen Landes dieses Jubiläum am 15. Februar mit einer Heiligen Messe für die Wohltäter des Heiligen Lande.

Radio Vatikan zum Jubiläum || Weitere Informationen zum Jubiläum in einem Video des Christian Media Center 

Reiner Bernstein + Nachruf

Text: Ulrich Kusche – Satz: AphorismA

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Der Nachruf in der Süddeutschen Zeitung (20. Februar 2021) von Alexandra Föderl-Schmid, stellvertretende Chefredakteurin, würdigt den Mahner für das Miteinander, Reiner Bernstein.

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in memoriam Reiner Bernstein (1939-2021)

Dr. Reiner Bernstein (* 13. Februar 1938 † 18. Februar 2021)
Gründungsmitglied des diAk – Ein ausführlicher Nachruf folgt.

Neues i&p-Heft erschienen

Allen Anfeindungen zum Trotz

Die neue Ausgabe unserer Zeitschrift für Dialog ist erschienen und an die Abonenntinnen sowie Mitglieder bereits verschickt. Der Schwerpunkt der Ausgabe ist die Lebensbilanz von Reiner Bernstein (München), der zu den Gründungsmitgliedern des diAk Ende der 1970er Jahre gehört.

Der Versuch, kritische Stimmen über israelische Politik mundtot zu machen,  hat eine lange Geschichte in Deutschland. Dies zeigen die autobiograpischen Reflektionen von Reiner Bernstein in seinem lebenslangen Engagement im Spannungsfeld Deutschland-Israel-Palästina.

Hier das aktuelle Inhaltverzeichnis – dem Schwerpunkt des Heftes, den Beitrag von Reiner Bernstein, gibt es auch in einer eigenen Buchhandelsausgabe.

1700 Jahre (dokumentiertes) jüdisches Leben auf heute deutschem Boden

Einen großen Beitrag zum Jubiläumsjahr bietet die taz in einem Beutrag von Klaus Hillenbrand: Acht Meter tief Geschichte