Unbedingt vormerken …

Joint Memorial & Nakba Ceremonies

Below the first invitation from Combatants for Peace to join and support the two big upcoming events.
For more details and for general information on the daily activities of CfP take a look here: https://www.facebook.com/c4peace

Joint Memorial & Nakba Ceremonies

Israel and Palestine have each established a national day of remembrance wherein they mourn the consequences of the decades-long conflict with one another. Historically, and culturally, both communities have elevated this day of national remembrance to one of sacred observance.

Israelis mourn on Yom Hazikaron (Memorial Day) and Palestinians on the Nakba (Day of Catastrophe). The narratives that the Palestinian and Israeli communities hold are vastly different: the two sides interpret the history and the politics in two completely different ways. 

By bringing the “other side” to each other’s Memorial or Remembrance Ceremony, Combatants for Peace transforms despair into hope, and we remind ourselves that occupation and war are not inevitable. When we learn to understand and respect each other we become able to forge a just and lasting peace.

Joint Memorial – Tuesday, April 13th 2021, 8:30pm Israel/Palestine time, (1:30pm EST/6:30pm GMT)

Nakba Day Ceremony – Saturday 15th May 2021 

If you are interested in hosting an online watch party, or are connected to a community or NGO and would like more information on partnership or sponsorship, please contact Laura.Morris@cfpeace.org

West-Jerusalem: Die Nationalbibliothek und ihre Geschichte: Sammlungen, Personen und Wendepunkte

Online-Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe: Literatur im Archiv – Nachlässe an der Israelischen Nationalbibliothek

Vortrag: Stefan Litt (Israelische Nationalbibliothek West-Jerusalem)
Kommentar: Thomas Meyer (Ludwig-Maximilians-Universität München)
Moderation: Birgit Erdle (Lichtenberg-Kolleg, Georg-August-Universität Göttingen)

Donnerstag 11. März 2021 | 18.00 Uhr Online
Bitte registrieren sie sich unter: https://nlisrael.typeform.com/to/k73qy2jm
Eine Kooperationsveranstaltung des Centrums für Jüdische Studien der Karl-Franzens-Universität Graz, der Israelischen Nationalbibliothek, des Instituts für Germanistik der Karl-Franzens-Universität Graz und des Lichtenberg-Kollegs an der Georg-August-Universität Göttingen.

Mehr als eine Ergänzung

Berlin setzt Kommission gegen antimuslimischen Rassismus ein

Als erstes Bundesland hat Berlin eine Expert(inn)enkommission zu antimuslimischem Rassismus eingericht und reagiert damit auf die Ereignisse in (u.a.) Hanau. Ziel sei, das Handeln von Politik und Verwaltung auf den Prüfstand zu stellen, betonte der Berliner Justizsenator Dirk Behrendt: „Antimuslimischer Rassismus ist ein Problem, das wir genauer in den Blick nehmen müssen.“ Es habe sich die Frage gestellt, „ob wir wirklich schon genug gegen antimuslimischem Rassismus tun“, so Behrendt.

Zunächst sei eine Bestandsaufnahme geplant, betonte Behrendt. Danach sollen bis zum Frühjahr 2022 konkrete Empfehlungen erarbeitet werden. Von Ozan Zakariya Keskinkilic, er lehrt an der Alice Salomon Hochschule Berlin, findet sich ein Beitrag in israel & palästina (III/2018, erschienen 2019) zu Antimuslimischer Rassismus und Antisemitismus im Vergleich, ein Auszug aus seinem Buch die Islamdebatte gehört zu Deutschland.

Weitere Mitglieder sind Zülfukar Cetin von der Evangelischen Hochschule Berlin Sanem Kleff von der Kampagne Schule ohne Rassismus und Yasemin Shooman vom Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM). Das Islamforum der Integrationsbeauftragten entsende zudem Lydia Nofal und Mohammed Hajjaj in die Kommission.

Podcast: Rethinking Palestine

Ein neue Episode im Podcast bei Al Shabaka – ein Abo lohnt sich hier immer. Diesesmal geht es um Palestinian Digital Rights: Crackdowns & Corporate Complicity with Amal Nazza‪l‬. – nicht nur, wenn man/frau den Blick darauf richtet, daß Israel heute (schon seit 2014) mehr im Bereich Media and Controll (Cyber Security) exportiert, als im traditionellen militärischen Sektor…

Zweifel wachsen…

… am Projekt einer Kabelbahn an der Jerusalemer Altstadt

Emek Shaveh berichtet nur über fünf Fragen, welche die zuständigen Richter an die Verantwortlichen des Projekts gerichtet haben und die im wesentlichen die Einwände der NGO-Koalition gegen das Unterfangen aufgreifen.

The court listed five questions for the State that in effect constitute legal challenges which will be difficult to surmount:

 1. Why was the plan processed through the National Infrastructure Committee when it was legally precluded from doing so.

2. Why was it determined that there were no flaws in the approval process when the National Infrastructure Committee did not possess all the necessary data including timely professional opinions which could substantiate the definition of the project as „a transportation infrastructure project that could also serve as a tourist attraction“ in accordance with the planning and building law.

3. Why it shouldn’t be determined that the cable car is predominantly a transportation project rather than a tourism project. 

4. In light of the above, why the National Infrastructure Committee decision and subsequent governmental approval for the plan should not be revoked.

5. Why the route of the plan should not be changed so that it will not harm the Karaite cemetery

Hintergrundinformationen bei Emek Shaveh.

Reicht „etwas Anerkennung“?

Über die „verschwundenen“ (jeminitischen) Kinder…

Das Verhältnis von Jüdinnen und Juden aus dem europäischen Kulturraum und jenen aus der arabischen Welt ist kaum je seit Staatsgründung Israels spannungsfrei gewesen, auch wenn dies oft kein Thema der internationalen Öffentlkichkeit war. Zu den besonders tiefen Verwerfungen, die auch heute noch präsent sind, gehört das Schicksal jeminitischer Kinder, besonders in den 1950er Jahren. Benjamin Hammer (Tel Aviv) hat für die ARD einen Bericht um das neueste Kapitel dieser Auseinandersetzung geschrieben.

Ja oder nein zur Quote…

Debatte über reservierte Sitze im neuen Palästinensischen Parlament für Christen (und Christinnen).

Präsident Abbas‘ Pläne sehen vor, bei den anstehenden Wahlen am 22. Mai 2021 sieben Sitze für die Repräsentanz der palästinensischen Christenheit vorzubehalten. Damit wären sie deutlich stärker im Parlament vertreten, als es ihrem Bevölkerungsanteil (vor ca. 1-1,5 % Prozent) entspräche. Hier ein Beitrag von Daoud Kuttab für RNS (Religion News Service) über die innerpalästinensische Debatte dazu.

Umwelt kennt keine Grenzen

Das östliche Mittelmeer erlebt die schlimmste Umweltkatastrophe der vergangenen Jahrzehnte. Auf rund 160 Kilometern Länge werden an der Küste Teerklumpen angeschwemmt, jahrelange Schäden werden befürchtet. Und das Öl kennt keinen Unterschied vom Strand von Ashdod oder Gaza …

Hier ein ausführlicher Bericht bei Tikun Olam – Ein Podcast bei Times of Israel.

Quo vadis PLO, quo vadis Palästina?

Die Krise der politischen Führung in Palästina und unter den Palästinensern ist unübersehbar – werden die Wahlen und der Prozeß dahin daran etwas ändern können?

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So beginnt ein Online-Essay von Al-Shabaka, The Palestinian Policy Network zum Thema Focus On: Palestinian Political Leadership:

„The Palestinian national movement is in an acute state of crisis, and the Palestinian political system and institutions are incapable of bringing the Palestinian people closer to realize their rights. The existing style of governance and models of leadership prove on a daily basis to be unfit for present and future Palestinian generations seeking equality, justice, and freedom above all. The Palestinian people urgently need a new political leadership that is representative, legitimate, responsible, responsive, and accountable.“ 

Beiträge von Jamil Hilal, Marwa Fatafta, Yara Hawari, Zachariah Sammour, Fadi Quran, Dana El Kurd, Noura Erakat, Haidar Eid, Samah Sabawi, Loubna Qutami, Inès Abdel Razek, Ali Abdel-Wahab, Tareq Baconi 

Reiner Bernstein: Ein Nachruf von Micha Brumlik

Zum Tod des leidenschaftlichen Zeitgenossen Reiner Bernstein in der Frankfurter Rundschau

Zikhrono le Brakha – so lautet der jüdische, der hebräische Spruch, wenn eine wichtige Persönlichkeit dahingegangen ist. „Möge“ so die deutsche Übersetzung“ sein Andenken zum Segen werden: Am vergangenen Donnerstag ist nach langer Krankheit im Alter von zweiundachtzig Jahren Reiner Bernstein gestorben – ein Zeitgenosse, der sich wie kein anderer stets und vor allem für eine vernünftige, friedliche Lösung des Israel/Palästinakonflikts eingesetzt hat. …

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Ein längeres Gespräch mit Judith Bernstein auch über das jahrzehntelange Engagement der beiden findet sich auf dem Blog des Bündnisses für Gerechtigkeit zwischen Israelis und Palästinensern BIP e.V. (1. September 2021).