Mehrdenken statt Querdenken

– für ein solidarisches Miteinander gegen Corona – Kein Schulterschluß mit Nazis!

Seid solidarisch, gefährdet weder euch, noch andere!

Zeigen wir unser Mitgefühl mit den Angehörigen der Toten der Covid19-Pandemie!

Beteiligen wir uns an den Protesten gegen die in vielen Bezirken stattfindenden »Montagsspaziergänge«!

Wenn auch nur ein kleines Zeichen: https://solidarisch-denken.de !

Rechtsextremismus in Institutionen

„Ein besonderes Anliegen wird mir sein, die größte Bedrohung, die derzeit unsere freiheitlich demokratische Grundordnung hat, den Rechtsextremismus, zu bekämpfen.“

so Nancy Faeser kurz nach ihrem Amtsantritt als Innenministerin der neuen Bundesregierung.

Die Beiträge: Was ist rechts und was extrem? | Die AfD auf dem Weg der Radikalisierung | Rechtsextremismus und der Verfasungsschutz | Brandmauern und Brückendiskurse. Rechtsextremismus in der Bundeswehr | „Tiefer Staat“? | Vorkommnisse, Vorfälle, Einzelfälle? Rechtsextremismus in der Polizei | Das Rechte im Recht. Rechtsextremismus in der Justiz | Gewerkschaften und die radikale Rechte | „Politische Bildung“ von rechts

Der Analyse dieses Phänomens, speziell dem Rechtsextremismus in Institutionen, nimmt sich nun auch die POLITIKUM an.

Zur Inhaltsübersicht – Den zentralen Grundlagentext „Was ist rechts und was extrem?“ aus der POLITIKUM gibt es zurzeit als kostenlose Leseprobe. Ausführlichere Würdigigung vorgesehen.

Über eine aktuelle Debatte

Geht es um Inhalt oder um das Etikett?

In der Debatte um den aktuellen Bericht von amnesty international zur Situation in Israel-Palästina schlagen (gerade in Deutschland) die Wellen wieder einmal hoch. Signalworte stoßen bekannte Reaktionen an, der Inhalt des Berichts gerät dabei fast aus dem Blick.

Hanno Hauenstein in der Berliner Zeitung versucht eine sachlich-differenzierende Einordung.

Der Bericht (englisches Original) selbst kann hier heruntergeladen werden, hier die Einordung von ai Deutschland (geänderte Fassung).

Wie wollen wir uns an die Shoa erinnern?

aspekte vom 28. Januar 2022 – mit Jo Schück

Beitrag in der ZDF Mediathek

Vorwurf Antisemitismus – Vom Umgang mit einem scharfen Schwert

WDR 3 Kulturfeature 29. Januar 2022

Von Heike Brunkhorst und Roman Herzog

Gegen Judenhaß heute vorzugehen ist notwendig. Das hat nicht erst der Anschlag auf die Synagoge von Halle gezeigt. Doch taugt eine institutionalisierte Definition von Antisemitismus tatsächlich um jüdisches Leben zu schützen?

Margarete Susman 1872 | 1966 | 2022

Heftvernissage Neue Wege 1/2.22 (Online 27. Januar 2022 – 19.30 Uhr)

Einführung von Elisa Klapheck, Rabbinerin in Frankfurt und Professorin in Paderborn
Gespräch mit Antje Schrupp, Politikwissenschaftlerin, und Matthias Hui, Neue Wege, über die Aktualität von Margarete Susman

Texte von Margarete Susman – Lesung der Schauspielerin Ilknur Bahadir

Mitträgerschaft: Omanut – Forum für jüdische Kunst und Kultur

Link Online-Streaming | Link Veranstaltungflyer

Straßenumbenennungen in Berlin

Der Intendant der Komischen Oper warnt vor „Listen“ von Namensgebern für Straßen und sagt: „Wir haben im 20. Jahrhundert genug von deutschen Listen gesehen.“ Und: „Mir soll kein Nicht-Jude mehr sagen, was antisemitisch ist.“

Im Dezember hat der Berliner Antisemitismus-Beauftragte Samuel Salzborn ein Dokument vorgelegt, das 290 Straßennamen mit antisemitischen Bezügen auflistet. Angefertigt hat es in Salzborns Auftrag ein Historiker, dieser schlägt bei rund 100 Namen eine Umbenennung vor. Getilgt werden soll etwa der Name Martin Luther, aber auch der des Komponisten Richard Wagner. Barrie Kosky, der Intendant der Komischen Oper Berlin, ist Jude. Was sagt er zu der Debatte?“

Auch am Tag danach … damit es nie der Tag davor wird…

Es bleibt immer schwierig, eine gelingende Balance zwischen Dokumentation und (zu seichtem) Infotainment zu finden, aber der Weg muß immer wieder neu versucht werden.

Was gestern vor 80 Jahren in einer Villa am Wannsee geschah, war der Ausgangspunkt der systematischen Ermordung von Millionen von Menschen: 15 Vertreter der SS und des NS-Regierungsapparates planten den Völkermord an den europäischen Jüdinnen und Juden.


Hier das Dossier des ZDF, auch auf anderen Kanälen findet sich entsprechende Beiträge.

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Susanne Wasum-Riner, deutsche Botschafterin in Israel, und Jeremy Issacharoff, israelischer Botschafter in Deutschland, veröffentlichten einen gemeinsamen Appell gegen die Leugnung der Shoa und wollen eine entsprechende Resolution bei den Vereinten Nationen erwirken.

Rabbiner Martin Riesenburger zur Wannseekonferenz (1962)

Ein Bild-/Filmdokument aus dem DRA (Aktuelle Kamera) – Ein Blick (nicht nur) auf DDR-BRD Beziehungen