Über die (Un-)Möglichkeit der Vergleiche

Selenskys Rede, gerichtet an die Abgeordneten der Knesset in (West-)Jerusalem

In seiner Analyse dieser Rede untersucht Anshelm Pfeffer die Motivation Selenskys, in einer Art Kampagne die Parlamente der westlichen Welt zu addressieren, u.a. das House of Parliament in London, den US-amerikanischen Kongress, den deutschen Bundestag etc. Diese Kampagne, so Pfeffer, ziele weniger darauf ab, bestimmte Entscheidungen der Abgeordneten auf den Weg zu bringen, als das Gewissen und die Aufmerksamkeit der Welt auf sein Land gerichtet zu sehen. Sie gleiche damit einer medialen Inszenierung, um im Fokus der Weltöffentlichkeit zu bleiben.

„Perhaps the most important component of Zelenskyy’s Knesset address was the repeated warning at the end of the dangers of “indifference” to Ukraine’s plight. He may have only four years of experience in politics, but he knows full well by now that speeches to parliaments, not just the Israeli one, are not going to change governments’ cold, calculated and pragmatic policies. That isn’t the reason Zelenskyy’s talking to parliaments.“


Zum gleichen Thema der Beitrag „Ein ungeheuerlicher Vergleich“ auf german-foreign-policy.com.

Nachtrag: 24. März 2022

Beitrag von Rachel Sharansky Danziger auf dem Blog der Times of Israel:

„Yes, Zelensky misspoke, but that really doesn’t matter – What matters is how Israel handles the present moment – and whether its actions will stand the test of time“


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