Quo vadis PLO, quo vadis Palästina?

Die Krise der politischen Führung in Palästina und unter den Palästinensern ist unübersehbar – werden die Wahlen und der Prozeß dahin daran etwas ändern können?

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So beginnt ein Online-Essay von Al-Shabaka, The Palestinian Policy Network zum Thema Focus On: Palestinian Political Leadership:

„The Palestinian national movement is in an acute state of crisis, and the Palestinian political system and institutions are incapable of bringing the Palestinian people closer to realize their rights. The existing style of governance and models of leadership prove on a daily basis to be unfit for present and future Palestinian generations seeking equality, justice, and freedom above all. The Palestinian people urgently need a new political leadership that is representative, legitimate, responsible, responsive, and accountable.“ 

Beiträge von Jamil Hilal, Marwa Fatafta, Yara Hawari, Zachariah Sammour, Fadi Quran, Dana El Kurd, Noura Erakat, Haidar Eid, Samah Sabawi, Loubna Qutami, Inès Abdel Razek, Ali Abdel-Wahab, Tareq Baconi 

Reiner Bernstein: Ein Nachruf von Micha Brumlik

Zum Tod des leidenschaftlichen Zeitgenossen Reiner Bernstein in der Frankfurter Rundschau

Zikhrono le Brakha – so lautet der jüdische, der hebräische Spruch, wenn eine wichtige Persönlichkeit dahingegangen ist. „Möge“ so die deutsche Übersetzung“ sein Andenken zum Segen werden: Am vergangenen Donnerstag ist nach langer Krankheit im Alter von zweiundachtzig Jahren Reiner Bernstein gestorben – ein Zeitgenosse, der sich wie kein anderer stets und vor allem für eine vernünftige, friedliche Lösung des Israel/Palästinakonflikts eingesetzt hat. …

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Ein längeres Gespräch mit Judith Bernstein auch über das jahrzehntelange Engagement der beiden findet sich auf dem Blog des Bündnisses für Gerechtigkeit zwischen Israelis und Palästinensern BIP e.V. (1. September 2021).

Seit 600 Jahren verbunden …

Kustodie und Kommissare der Franziskaner

Am 14. Februar 1421 veröffentlichte Martin V. p.p. seine Bulle His quae pro ecclesiasticarum, die zur Geburtsurkunde der Kommissariate des Heiligen Landes wurde.

Bulle His quae pro ecclesiasticarum – Bild von CMC Jerusalem.

Sechshundert Jahre später, am 14. Februar 2021, feierten die Kustodie des Heiligen Landes und die 67 Kommissariate des Heiligen Landes dieses Jubiläum am 15. Februar mit einer Heiligen Messe für die Wohltäter des Heiligen Lande.

Radio Vatikan zum Jubiläum || Weitere Informationen zum Jubiläum in einem Video des Christian Media Center 

Wahlen, die Vierte. Episode 9

Was ist das Ergebnis der Zerbrechens der „Gemeinsamen Liste“?

Abgezeichnet/angedeutet hatte sich das Zerbrechen dieses Projektes schon einige Zeit – Was bedeutet das für die inner-israelischen Machtverhältnisse, was für die palästinensisch-politische Szene, diesseits und jenseits der Mauer? Ein israelischer Ministerpräsident, der seine mögliche erneute Wahl islamischen Kräften im eigenen Land verdanken könnte, ist jedenfalls noch einmal ein fast bizzar zu nennende Wendung. Einen ausführlichen Beitrag dazu von Joshua Leifer auf dem Blog von Jewish Currents.

Reiner Bernstein + Nachruf

Text: Ulrich Kusche – Satz: AphorismA

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Der Nachruf in der Süddeutschen Zeitung (20. Februar 2021) von Alexandra Föderl-Schmid, stellvertretende Chefredakteurin, würdigt den Mahner für das Miteinander, Reiner Bernstein.

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in memoriam Reiner Bernstein (1939-2021)

Dr. Reiner Bernstein (* 13. Februar 1938 † 18. Februar 2021)
Gründungsmitglied des diAk – Ein ausführlicher Nachruf folgt.

Neues i&p-Heft erschienen

Allen Anfeindungen zum Trotz

Die neue Ausgabe unserer Zeitschrift für Dialog ist erschienen und an die Abonenntinnen sowie Mitglieder bereits verschickt. Der Schwerpunkt der Ausgabe ist die Lebensbilanz von Reiner Bernstein (München), der zu den Gründungsmitgliedern des diAk Ende der 1970er Jahre gehört.

„Der Versuch, kritische Stimmen über israelische Politik mundtot zu machen,  hat eine lange Geschichte in Deutschland. Dies zeigen die autobiograpischen Reflektionen von Reiner Bernstein in seinem lebenslangen Engagement im Spannungsfeld Deutschland-Israel-Palästina.

Hier das aktuelle Inhaltverzeichnis – dem Schwerpunkt des Heftes, den Beitrag von Reiner Bernstein, gibt es auch in einer eigenen Buchhandelsausgabe.

1700 Jahre (dokumentiertes) jüdisches Leben auf heute deutschem Boden

Einen großen Beitrag zum Jubiläumsjahr bietet die taz in einem Beutrag von Klaus Hillenbrand: Acht Meter tief Geschichte

Jung & Naiv – Rückblick

Hebron, Stadt der Matriarchen und Patriarchen – heute

Manchmal lohnt sich auch ein Blick zurück – der Podcast zu Hebron/al-Khalil (Nr. 389) ist nicht neu, aber er bleibt sehenswert, wie vieles aus diesem spannenden Podcast Jung & Naiv (am 31. Oktober haben wir an dieser Stelle schon einmal darauf hingewiesen, damals auf die Nr. 468).

Der Gang durch Hebron – gerade wo diese Stadt heute noch einmal doppelt weit weg ist, erhellend, frustrierend, läßt einen mit mehr Fragen zurück, als Antworten…

1.000 Dosen Impfstoff für Gaza?

Finden die russischen Spenden ihrer/einen Weg?

Die Palästinensische Autorität hat bei der israelischen Regierung um die Erlaubnis nachgesucht, 1.000 Dosen Impfstoff der Marke Sputnik, Teil eines Geschenks (10.000 Einheiten) der russischen Regierung an die Palästinenser, für die Impfung medizinischen Personals nach Gaza weiterleiten zu dürfen … Die Anfrage werde geprüft, heißt es dazu aus israelischen Regierungskreisen. Aus den Reihen der Knesset war zu vernehmen, diese Weiterleitung an Bedingungen an die Hamas zu knüpfen.

Haaretz – Times of Israel