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Instagram: Soviel zur Spannung von Freiheit der Meinungsäußerung und dem Schutz vor Haß und anderem…

Hayati

Es gibt auch andere Nachrichten... there is a place for you and me …

Link to all platforms: https://nanadisc.lnk.to/Hayati

Yael Deckelbaum: Today I am doing an act of love, and releasing “Hayati”, with a video clip that was filmed along the wall of Bethlehem.

It is clear to me as day light that this creation needs to be released.

I feel a great privilege to strengthen the voice that sees the other side, and makes room to grieve this reality as it is now, and still holds the faith that things can change through the power of love and healing.

I have been collaborating with Meera Eilabuni for many years now, and I appreciate our friendship deeply.

During the making of this video we met Razan Munayer, who is an amazing woman, and hosted us with great generosity.

I heard true stories from real people, and I cried allot.

To this I add a blessing that the walls of fear will melt within us, and that we will learn to live in peace.

Inside me I already feel that another wall has melted.

Thank you to all the amazing people that took part in this creation, credits in the first comment

In der Tat: Forensik allein reicht nicht

Die Berliner Zeitung hat zur Debatte um den Tod der palästinensisch-US-amerikanischen Journalistin Shireen Abu Akleh einen lesenswerten Beitrag des Tel Aviver Wissenschaftlers Gal Hertz veröffentlicht:

„Wer hat Shireen Abu Akleh erschossen? Aus der forensischen Perspektive werden wir es womöglich nie erfahren. Aber wenn wir über die politischen Bedingungen nachzudenken und wie sie einen Raum der Gewalt formen, können wir eine Antwort finden. Shireen ist nicht das erste und wird leider auch nicht das letzte Opfer eines Konflikts sein, der so lange nicht gelöst werden kann, wie unsere politische Vorstellungskraft auf Ballistik beschränkt ist.“

– Gerade an einem Tag wie heute, der in Jerusalem Macht statt Respekt, Emotion statt Vernunft auf den Straßen sieht, nachdenkenswerte Worte.

Soldaten erzählen…

Noch bis zum 22. Juli 2022 in der Mediathek von Arte – keine einfache Kost, wahrlich!

Israel als Besatzungsmacht – Soldaten erzählen

arte: „Der israelische Regisseur Avi Mograbi läßt Soldaten berichten, die an einer militärischen Besetzung beteiligt waren. Dabei wird deutlich, wie eine kolonialistische Okkupation der palästinensischen Gebiete im Westjordanland funktioniert und welche Logik damit verbunden ist.“

Uri Savir (1953-2022) z”l

Der langjährige israelische Außenpolitiker und ehemalige Knessetabgeordnete Uri Savir ist am 14. Mai in West-Jerusalem gestorben. Savir, der auch als einer der Architekten von Oslo galt, sagte zu dieser Übereinkunft in einem Interview von 2013, aus der Ha’aretz, zu deren gelegentlichen Autoren Savir auch gehörte, in ihrem Nachruf zitiert:

„I think that the title ‚architect of the Oslo Accords‘ is somewhat exaggerated. I was at most a plumber. I got an opportunity to conduct negotiations under clear guidelines laid down by the prime minister and foreign minister.” [Savir did not accept the notion that these accords failed, saying that] “Oslo did not fail or succeed. There was a breakthrough, an opportunity, but it was wasted, since Israel came to their implementation with a prime minister and party who objected to the process. A government can’t implement a policy it opposes,” he said.

Zum Tod der Journalistin Shirin Abu Akle

Ein aktuelles Beispiel aus der Berichterstattung der Süddeutschen Zeitung vom 13. Mai 2022

Hier zwei Screenshots der online Ausgabe 19:31 Uhr und 22:55 Uhr


Hier der Link zum Artikel in der SZ.

Ayman Odehs ‚Odysee‘?

Das politische System in Israel war in den letzten Jahren für einige Überraschungen gut, Parteien blühten auf und verschwanden bei den nächsten Wahlen wieder in der Versenkung, alte Bewegungen kratzten an der Schwelle zur Bedeutungslosigkeit, neue Koalitionen wurden Realität, die noch vor wenigen Jahren undenkbar schienen – for good and bad... An wirklichen Persönlichkeiten, die dem Land eine Vision geben oder die eine Debatte über Entwicklungen anstossen könnten, herrscht durchaus Mangel, während zugleich einige ehemalige Politiker im Gefängnis sitzen oder saßen.

Fathom, eine Onlineplattform („For a deeper understanding of Israel and the region“, so die Selbstbeschreibung), die auch immer wieder kontroverse Themen anpackt und ungewöhnliche Beiträge und Beiträger:innen einlädt, hat gerade einen ausführlichen – und jedenfalls lesenswerten – Beitrag zu Ayman Odeh, Mitglied der Knesset, und Vorsitzender der „Gemeinsamen Liste“, gebracht.

Nach-hören, möglich und wichtig

Die Aufzeichnung der 17. gemeinsamen, israelisch-palästinensischen Gedenkveranstaltung

ist online verfügbar und kann angesehen werden, wer keine Möglichkeit hatte, online live dabei zu sein, oder wer es einfach noch einmal anschauen will.

Hier der Hinweis auf einen Beitrag in der taz dazu: Wir teilen den gleichen Schmerz

Bleibt es beim status quo?

Trotz aller (oder wegen?) aller heiligen Zeiten, prägt wieder einmal Gewalt die Situation in Jerusalem, und nicht allein dort. Aber in Zeiten wie diesen steht alles in Frage. Ist es klug in dieser Zeit den staus quo, der bislang ein fragiles Konstrukt aufrecht erhalten hat, auch in Frage zu stellen? (Aber wer sagt, das Politik klug handelt?)

Hier eine Stimme aus Jordanien (sic), die einen kritischen Blick auf die Entwicklung wirft: Daoud Kuttab fragt in Arab News: Want quiet in Jerusalem? Respect the status quo

Mitten in Jerusalem – heute…

Eine Regierung in der Krise, apokalyptische Phantasien, Opfervisionen, Gewalt und Gebet – Tage, die alles möglich werden lassen …

Und zwischen allen Stühlen, die arabischen Parteien in Israel, von den einen zur Rückzug aus „dieser“ Regierung aufgefordert, von den anderen mitgedacht als parlamentarisches Sicherheitsnetz über das Überleben in einer Regierung…

In einem Kommentar auf Haaretz schreibt Carolina Landsmann dazu: „In Israel, Arab Politicians Are Only Legitimate if Netanyahu Says So“