Daniel Bar-Tal in Berlin: Lesung im Bildungswerk Berlin – 26. April 19.00 Uhr

Daniel Bar-Tal in Hamburg:
Lesung – 29. April 18.00 Uhr Akademie für integrative Psychotherapie |
Deutsche Kampfjet über Israel – am Beginn der Feierlichkeiten zum 75. Jahrestag des Staatsgründung … – aber nicht über den Besetzten Gebieten. Und die Proteste gegen weiter …
Eine besondere Symbolpolitik ?!
(Bericht im Tagesspiegel)

Wer es live nicht geschafft hat, kann hier die Zeremonie anschaue!

Gemeinsame Israelisch-Palästinensische Gedenkzeremonie am 24. April 2023 – 19:30 Uhr (Berliner Zeit)

Live-Übertragung im Netz / Anmeldung u.a. hier
Here you will find the link/access to the live stream:
https://www.youtube.com/live/gxbkR9_ZTrw?feature=share
Also follow here:
https://www.facebook.com/events/630252142256286/
2023 Ceremony:
This year, the Joint Memorial Ceremony will be held on April 24, 2023. You can join the live stream from wherever you are in the world (8:30pm Jerusalem | 6:30pm London | 1:30pm New York | 10:30am Los Angeles).
The theme of the ceremony is “WE ACKNOWLEDGE”: bringing to light what has already been known but was suppressed, denied, or muted.
WE ACKNOWLEDGE each other’s humanity and every human’s right to security and freedom.
WE ACKNOWLEDGE the oppressive system that fuels injustice, violence, and trauma.
WE ACKNOWLEDGE our personal suffering, the suffering of our neighbors, and our part in this pain.
WE ACKNOWLEDGE our shared vision of a land where the inherent dignity and equality of all is fully realized.
WE ACKNOWLEDGE our power to transform, collectively heal, and unite to end the occupation.
Israel’s Domestic and International Challenges on its 75th Anniversary
27. April 2023 – 12:00 PM CEST – ZOOM / Facebook Live
The International Institute for Peace, in cooperation with the Herbert C. Kelman Institute, cordially invites to the online event with this Speakers:
Moderation:
Content:
Israelis are celebrating their country’s 75th anniversary in a time of turmoil. From domestic political disarray to new regional dynamics, the country is experiencing unprecedented challenges.
To better understand these issues, our two guest experts will explore the tectonic shifts that have occurred in Israeli society and politics, and examine how these changes have given rise to the current state of affairs. In addition, the panel will discuss the transitions between old and new forces and how they interact, as well as the country’s social trends alongside regional and international policies under the current right-wing government.

Nachrichten aus Israel-Palästina/Palästina-Israel gibt es viele und auch nicht wenige, in denen das Dreieck Deutschland-Israel-Palästina eine Rolle spielt, genau die Schnittstelle, die uns in der Arbeit des diAk besonders interessiert.
Zusammen denken und zusammendenken – dafür bieten wir an dieser Stelle jeden Tag einen Beitrag, manchmal mit einer Einordnung/Einleitung, oft ein Hinweis auf eine spannende Verstaltung oder ein Onlineformat, dann auch wieder eine Erinnerung, zu der die Kalender und die unterschiedlichen Narrationen Anlaß geben.
Das wollen wir möglichst vielfältig tun, ohne uns jeden Beitrag oder jede Position zu eigen zu machen, aber immer in dem Bemühen über die Zeit hin die Vielfalt und die Verwobenheiten erkennbar werden zu lassen …
A Sabeel Reflection on Antisemitism
Am 19. April 2023 hat Sabeel, ein ökumenisches palästinensisches Zentum für Befreiungstheologie, das aus der anglikanischen Kirche heraus entstanden ist, online sein neues Buch vorgestellt, die Veranstaltung wurde aufgezeichnet und ist bei Youtube nachhörbar.
Eine deutsche Ausgabe diese Reflektionen, die das Ergebnis mehrjähriger Überlegungen sind, wird 2023 im AphorismA Verlag erscheinen.
Im Freitag hat der Autor Peter Prange einen Gastbeitrag geschrieben: Die Diskussion über rassistische Sprache in Wolfgang Koeppens „Tauben im Gras“ erinnere ihn an eine ähnliche Debatte über seinen letzten Roman „Der Traumpalast“ …
„Nein, wenn wir begreifen wollen, wie wir wurden, was wir sind, dürfen wir uns unsere Vorfahren nicht nach heutigen Maßstäben schönreden, sondern müssen sie beim Wort nehmen, wollen wir aus ihren Fehlern lernen, um uns selbst weiter zu entwickeln. So unerträglich eine solche Vergegenwärtigung der Vergangenheit manchmal sein mag, bleibt uns nichts anderes übrig, als uns ihr zu stellen. „Nur wer weiß, woher er kommt“, so Theodor Heuss, der erste Präsident der Bundesrepublik Deutschland mit Blick auf die problematische deutsche Geschichte, „weiß, wohin er geht.“ Schauen wir also der Vergangenheit ins ungewaschene Gesicht, damit wir den Blick frei bekommen für eine Zukunft, wie wir sie uns erwünschen und wie sie uns lebenswert erscheint.“

In Warschau wurden Photographien entdeckt, die ein neues Licht auf den Aufstand und die Situation werfen und die einen Blick auf die Opfer zeigen, nicht wie bislang nur durch die Linse der Nazis.
Ein Beitrag auf der Seite des Forward (vier Artikel können dort kostenlos eingesehen werden) berichtet über die aufgefunden Bilder, die Zbigniew Leszek Grzywaczewski, ein Warschauer Feuerwehrmann, gemacht hat.

-> Beitrag der Bundeszentrale für politsche Bildeung zum 75. Jahrestag 2018