A Divided City Jerusalem/Al־Quds 1967-2017 – Evening Event in the Van Leer Jerusalem Institute

Thursday, 15 June, 2017, 18:00 to 20:00

 

Evening Event within the Framework of the International Conference „Histories in Conflict: Cities, Buildings, Landscapes“ that take place on Tuesday-Thursday, June 13-15, 2017

For further information: martin.hershenzon@gmail.com

You can find the programme online.

Gedenk- und Protestveranstaltung in Neve Shalom – Wahat al Salam

Am nächsten Samstag, den 10. Juni 2017, wird in Neve Shalom – Wahat al Salam ein Gedenk- und Protestevent zu 50 Jahren Besatzung stattfinden.

Die Veranstaltung wird ab 19:30 Uhr live im Internet übertragen und läßt sich entweder unter http://wasns.org/50-out-event-en oder https://ssl1.go-live.co.il/0009E3/neve_shalom/neve_david1_dcp.html mitverfolgen.

100 Dokumente aus 100 Jahren. diAk-Schriftenreihe Band 42-43

Angelika Timm (Hrsg’in.): 100 Dokumente aus 100 Jahren. Teilungspläne, Regelungsoptionen und Friedensinitiativen im israelisch-palästinensischen Konflikt (1917-2017)

diAk-Schriftenreihe Bd. 42-43
Hardcover | Leseband und Fadenheftung
ISBN 978-3-86575-063-1 | 728 S. | 35,00 € | AphorismA Berlin 2017

Erscheint am 30. Juni 2017

 

diAk_SR-Bd-43_Umschlag_Druck.inddDas israelisch-palästinensische Spannungsverhältnis hat die Entwicklung des Nahen Ostens seit Beginn des 20. Jahrhunderts maßgeblich geprägt. Stets war Militanz vom Bestreben internationaler, regionaler und nationaler Kräfte begleitet, den Konflikt einzuhegen und friedlich zu regeln. Zahlreiche Friedensinitiativen, Regelungsoptionen, Teilungspläne und Empfehlungen legen davon Zeugnis ab. Der Band stellt – erstmals in vorliegender kommentierter Gesamtschau – die wichtigsten ‚Palästina-Papiere‘ der vergangenen 100 Jahre vor: Positionsbestimmungen internationaler Mächte und Organisationen bzw. israelischer, arabischer und palästinensischer Akteure sowie binationale israelisch-palästinensische Friedensinitiativen, unterlegt durch themenrelevantes Kartenmaterial. Er will gleichermaßen die Verbreitung authentischen Wissens fördern, Hintergrundmaterial für konkrete Recherchen liefern, politische Erfahrungswerte und Entwicklungstendenzen sichtbar machen und gedankliche Anstöße bzw. konkrete Vorschläge für jedes produktive künftige Konfliktmanagement geben.

Dr’in. Angelika Timm ist Nahostwissenschaftlerin und Israel-Expertin. Sie lehrte an der Humboldt-Universität (1988 – 1998), an der Freien Universität Berlin (1999 – 2002) und an mehreren israelischen Universitäten, u. a. an der Bar-Ilan Universität in Ramat Gan (2002 – 2007). Zahlreiche Publikationen über den Nahen Osten und deutsch-israelische Beziehungen.

Israeli-Palestinian Congress of Women

200 Israeli & Palestinian Women Negotiating Peace at the Center of Tel-Aviv

Rothschild Boulevard and the corner of Shenkin St., Tel Aviv, Israel

Over two Hundred Israeli & Palestinian women negotiated peace on the famous Rothschild Boulevard in Tel Aviv.

On May 19th, two hundred Israeli & Palestinian women negotiated solutions to the conflict at the Corner of Rothschild Boulevard and Shenkin St., Tel Aviv. The negotiations are open to all and the public is welcome to join the negotiations as observers or participants. The congress was held in the presence of international observers.

This event is an important step towards the establishment of a major Israeli-Palestinian Public Negotiating Congress – a powerful peacemaking institution that will operate over a period of time. The congress is designed to involve the people in the peacemaking efforts and motivate the leadership, on both sides, to conclude agreements.

The initiative is led by Dr. Sapir Handelman – an Israeli who received the Peter Becker Award in Peace & Conflict Research. Dr. Handelman and his colleagues have successfully led 33 Israeli-Palestinian public negotiating congresses in leading universities around the US and Canada, in conference halls in Israel and the West Bank, and in central public places in Jerusalem and Tel Aviv.

This is the first time that only women are going to participate in the negotiating process. This is an unusual and powerful event in the Middle East. Women initiated the ‘Congress of the Women’ and they will lead it.

The congress is sponsored by the Leon Charney Resolution Center. The center was established to help different communities cope with social crises and prepare the young generation to handle conflicts by peaceful means.

The late Leon Charney played an important role in the Camp David Accords, which led to the peace treaty between Israel and Egypt. Leon, who dedicated a major part of his life to back-channel diplomacy, understood that the road to peace and stability required peacemaking activities in multiple dimensions. Leon and his wife, Tzili, established the center in order encourage, develop, and initiate activities that can create the foundation for a better world.

For more information:

Galit Soffer Weinstock – Minds of Peace – 058-5578066 peace.public@gmail.com         
Yael Lotan:  03- 5667474 yael@lotanpr.com
Yahav Cohen :  052- 3392929 yahav@lotanpr.com

May 1, 2017, Press Release

more information: https://www.i24news.tv/en/news/israel/society/145695-170519-israeli-and-palestinian-women-hold-peace-talks-on-the-streets-of-tel-aviv

Leseempfehlung: „Israel und Palästina. Umkämpft, besetzt, verklärt“ (Edition LE MONDE diplomatique No. 21)

Das neue Heft der Edition LE MONDE diplomatique No. 21 widmet sich „Geschichten aus dem Nahen Osten, 50 Jahre nach dem Sechstagekrieg“. Aus vielen exzellent recherchierten und geschriebenen Artikeln, die von Bild- und Kartenmaterial unterstützt werden, sticht noch einmal der kurze Beitrag von Agnes Fazekas über Ayelet Roth, „Wir dachten, wir weben das Netz für die Zukunft“, heraus.

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Darin benennt die in einem Kibbuz aufgewachsene Lehrerin, Aktivistin und Konfliktforscherin von allmählichen, aber immer deutlichen Rissen in ihren eigenen Narrativen, bemerkt den fehlenden „Heilungsprozess“ in der „Friedensindustrie“ und ihr Versuch, in der erzieherischen Praxis etwas Neues zu etablieren, einen

dritten Weg, der die zwei Narrative nebeneinander existieren lässt.

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Photo und Text © 2017 Le Monde diplomatique, Berlin

 

 

 

 

 

 

 

Quelle:
Edition LE MONDE diplomatique No.21
Israel und Palästina. Umkämpft, besetzt, verklärt
112 farbige Seiten, broschiert.

„Im Land des Schweigens“. Avraham Burg über Israels Linke

Die politische Linke in Israel ist kollabiert. Den Kampf gegen die Besatzung schultern jetzt allein zivilgesellschaftliche Organisationen. Kommentar von Avraham Burg

Die diplomatische Kollision zwischen dem deutschen Außenminister und Israels Premierminister vergangene Woche erlaubte einen seltenen Einblick in das Innenleben der israelischen Politik und in die Bewegungsgesetze der israelischen Seele.

Die Nichtregierungsorganisationen Breaking the Silence und B’Tselem, an denen sich der Streit entzündete, sind die eigentlichen Wächter über den Dreiklang von demokratischen Werten, westlicher Kultur und jüdischem Erbe. Dieser Dreiklang ist seit einigen Jahren Ziel heftiger politischer Attacken geworden. Lange vor dem Brexit und Trump, vor Le Pen, der AfD und den übrigen Populisten.

© Taz, Quelle: Taz, 8. Mai 2017

Der ganze Artikel auf taz.de findet sich hier

stern-Umfrage: Mehrheit der Deutschen hält Kritik an Israels Siedlungspolitik für zulässig – Fast zwei Drittel für staatliche Anerkennung Palästinas

Hamburg (ots) – Als der israelische Premier Benjamin Netanjahu vorige Woche seinen Termin mit Außenminister Sigmar Gabriel absagte, weil der mit regierungskritischen Organisationen sprechen wollte, war das ein diplomatischer Eklat, der auch den anstehenden Israel-Besuch von Bundespräsident Steinmeier überschatten könnte. Nach einer Forsa-Umfrage im Auftrag des stern ist mit 21 Prozent nur jeder fünfte Bundesbürger der Ansicht, dass sich deutsche Politiker vor dem Hintergrund des besonderen Verhältnisses zu Israel mit öffentlicher Kritik an der israelischen Regierung zurücknehmen sollten. Eine breite Mehrheit von 71 Prozent hingegen meint, dass zum Beispiel die Siedlungspolitik in den Palästinenser-Gebieten durchaus kritisiert werden darf – auch wenn Israel von 52 Prozent der Deutschen eine besondere Rolle in der Völkergemeinschaft zugestanden wird.

Eine Zwei-Staaten-Lösung zur Beilegung des Nahostkonflikts favorisieren fast zwei Drittel der Befragten. 64 Prozent befürworten nämlich, dass Deutschland Palästina als eigenen Staat anerkennt – darunter mehrheitlich die Anhänger aller Parteien. 16 Prozent sprechen sich gegen eine staatliche Anerkennung Palästinas aus.

Datenbasis: Das Forsa-Institut befragte am 26. und 27. April 2017 im Auftrag des Magazins stern 1001 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 3 Prozentpunkten.


Der Artikel entstammt der Quelle: http://www.presseportal.de/pm/6329/3626151
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