Justitia et Pax Jerusalem

Aus der aktuellen Erklärung (PDF) hier zwei Zitate:

“As Catholics in the Holy Land, who share .. (the) vision for a peaceful world, we are outraged that political actors in Israel and abroad are mobilizing the theory of “just war” in order to perpetuate and legitimate the ongoing war in Gaza. … Though we are a small community in the Holy Land as Catholics we are an integral part of this land’s identity. We wish to make it clear that we, and our theological tradition, must not be used in order to justify this violence. The witness that we bring is not one of war, but one of transformational love, one of freedom and equality, one of justice and peace, one of dialogue and reconciliation”.

Ein (israelisches) Gedankenmodell für Gaza

In der Frankfurter Rundschau finden sich ein Interview, daß Maria Sterkl mit der Juristin Netta Barak-Corren und dem Militärhistoriker Danny Orbach geführt hat, beide sind Autor:innen eines Stragegiepapiers, das in Israel seit einiger Zeit diskutiert wird („Von einem Mörder-Regime zu einer gemäßigten Gesellschaft: Die Transformation und Rehabilitation von Gaza in der Post-Hamas-Ära“)

Hier ein Zitat aus dem Papier, dessen Duktus israelische Interessen reflektiert und aus historischen Erfahrungen (und Fehlern) lernen will …

Separating Myth from Reality

Keine kurze Nachricht heute einmal, sondern einen relativ langen Essay von Sheryl Ono, der sehr einfühlsam und lesenswert ist … es gibt keine einfachen Antworten ..

„I am proud of my Jewish heritage. I am proud of our commitment to scholarship, the arts, and activism, of our role in the civil rights and union movements. I am proud of the young Jews speaking out on college campuses and the older ones who took over the Cannon Building in the Capitol last November. This is the culture that I know and connect with — people whose hearts are capable of aching for the Israeli hostages and the Palestinians at the same time.“

Make Freedom Ring

Mit der Initiative „Make Freedom Ring“ macht Geiger Michael Barenboim auf die humanitäre Katastrophe in Gaza aufmerksam. Viele Landsleute kritisieren ihn dafür. Ende Juli veranstaltet die Initiative ein Benefizkonzert in der Himmelfahrtskirche in München – Ein Beitrag (Kathrin Hasselbeck) auf br-klassik.de

Krieg ohne Ende?

SWP-Podcast 2024/P 16 mit Muriel Asseburg und Peter Lintl

It’s time!

Hier der Link um Livestream auf Youtube.

Politischer Islam, politisches Judentum

Auf der Plattform quantara.de, die sich in diesen Tagen von der Deutschen Welle zur ifa, dem Institut für Auslandbeziehungen, verabschiedet – zum Schluß ein spannender Beitrag von Stefan Buchen über (die) Entwicklungen im jüdisch-national-religiösen Bereich:

Niemals Frieden? Israel am Scheideweg

Analog in der Bibliothek der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Straße der Pariser Kommune 8A
10243 Berlin

02. Juli 2024, 19:00 – 21:00 Uhr oder digital im Livestream – anmeldung erfoderlich

Der israelische Historiker Moshe Zimmermann nimmt den Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 zum Ausgangspunkt, um in seinem neuen Buch eine kritische Bilanz des israelisch-palästinensischen Konflikts und der Geschichte des Staates Israel zu ziehen. Er zeigt historische Linien auf und hinterfragt Optionen für ein künftiges Miteinander jüdischer und palästinensischer Bürgerinnen und Bürger.

Sein Fazit ist sowohl pessimistisch als auch konstruktiv; es sieht nicht nur die regionalen Akteure, sondern auch die internationale Gemeinschaft in der Verantwortung, um dem Teufelskreis von Gewalt und Gegengewalt zu entfliehen.

Angelika Timm, erste Büroleiterin der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Israel, diskutiert mit Moshe Zimmermann über dessen Buch «Niemals Frieden? Israel am Scheideweg». An dem Gespräch beteiligt sich, zugeschaltet aus Tel Aviv, auch Gil Shohat, der gegenwärtige Büroleiter der RLS in Israel.

Eine Anmeldung ist erforderlich, bitte geben Sie bei der Anmeldung im Bemerkungsfeld an, ob die Teilnahme vor Ort oder digital gewünscht ist.


Lernen für die Zukunft

Master Interreligiöse Studien – Theologische Fakultät an der Universität Trier

Ein Masterstudiengang, der die transkulturellen Kompetenzen vermittelt, die eigene und die Perspektive anderer zu reflektieren, um Brücken zu bauen.

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