Seit langem gab es in Palästina wieder einmal (Kommunal)Wahlen, neben der Westbank auch in einem Distrikt in Gaza (Deir Al-Balah). Ein Bericht dazu auf DropSite und ein Beitrag von Christian Meier (FAZ): Fragmentiertes Palästina.

Und +972 zum Thema

Was für ein Datum … aber hier geht es nicht im Tschernobyl..
Der 26. April steht auch für Guernica. 1937, also vor 89 Jahren zerstörten insbesondere Kampfflugzeuge der deutschen Legion Condor und der italienischen Aviazione Legionaria die schutzlose Stadt.
Bundespräsident R. von Weizsäcker bat 1997 in deutschem Namen um Verzeihung für das Verbrechen.
Als Lesehinweis dazu ein aufrüttelnder, ja provizierender – und umso mehr lesenswerter Artikel von Elat Lapidot: Gaza as World War, der auch dieses Datum in seine Reflektionen einbezieht.

Ein offener Brief von B’Tselem an Bundeskanzler Merz im Freitag

Bislang ist wenig darüber bekannt, wie die Bevölkerung in Deutschland den Krieg wahrnimmt, den die USA und Israel am 28. Februar 2026 gegen den Iran begonnen haben. Eine Online-Befragung unter 2.492 Personen von Ende März liefert hierzu erste Einblicke. Die Ergebnisse helfen dabei, aktuelle öffentliche und politische Debatten besser zu kontextualisieren.

Hussein el Mouallem, Programmleiter im Libanon-Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung, blickt aus der Sicht seines Landes auf die Verhandlungen Israel-Libanon.

Hier ein Zitat aus der aktuellen Ausgabe der London Review of Books / April 2026
„Reconstruction plans imposed on Palestinians with the implicit aim of destroying Palestinian life in Gaza demonstrate the reason Lemkin reserved a place for architecture in his conception of the crime of genocide. He knew that the way a people organises its space is a manifestation of its history and social structure. ‘Genocide has two phases,’ Lemkin wrote in Axis Rule in Occupied Europe. The first involves the ‘destruction of the national pattern of the oppressed group’ – this was achieved in Gaza by Israel’s devastating bombing. The second involves the imposition of a design by the oppressor, like these reconstruction plans for Gaza. ‘This imposition, in turn,’ he wrote, ‘may be made upon the oppressed population which is allowed to remain, or upon the territory alone, after removal of the population and the colonisation of the area by the oppressor’s own nationals.’“

The 21st Israeli-Palestinian Joint Memorial Ceremony
Die 21. Israeli-Palestinian Joint Memorial Day Zeremie
