US-Plan: Was immer daraus und damit wird…

PEACE TO PROSPERITY – THE ECONOMIC PLAN: A NEW VISION FOR THE PALESTINIAN PEOPLE

so der klingende Titel des am Samstag veröffentlichten US-amerikanischen „großen (Wirtschafts-)Plans“ … die nächsten Wochen werden spannend, wann waren sie das schon einmal nicht. Hier das PDF-Dokument†††:

Aus der Werkstatt von i&p

Eines des nächsten Hefte von israel & palästina wird das Thema Palästinische Kunst II haben, es wird das zweite Heft dazu sein, die Ausgabe 4/2014 war schon einmal dem Thema gewidmet.

Auch diesmal wird sich die palästinensische Künstlerin und Kuratorin Faten Nastas Mitwasi aus Bethlehem federführend an der Konzeption des Heftes beteiligen. Hier ihr kurzes Statement bei der Projektbesprechung in Bethlehem.

Konfliktgegenstand Jerusalem

In ihrem neuen Bericht zum Israel-Palästina-Konflikt analysiert die renommierte International Crisis Group (ICG) die Politik der israelischen Regierung zu Ost-Jerusalem. Mit Plänen zur stärkeren Implementierung weiterer Teile Ostjerusalems in die Strukturen des israelischen Staatssystems, einer „de facto annexation of most of occupied East Jerusalem“ (ICG im Report), würde neues Konfliktpotential entstehen. Die im September 2019 neu zu wählende israelische Regierung Israels sollte diese Vorhaben beiseitelegen, schlußfolgert die ICG International Crisis Group.

Report 202 / Middle East & North Africa 12 June 2019
Reversing Israel’s Deepening Annexation of Occupied East Jerusalem

Debatte um bds geht weiter

und wird sicher noch länger weitergehen:

Aktuell bis zum 18. Juni bietet die Zeitschrift Publik-Forum eine Umfrage zum Thema an, Teilnahme online möglich.

Ist Israel-Boykott antisemitisch?

Der Bundestag hat die BDS-Bewegung (die Abkürzung steht für Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen) jüngst als antisemitisch eingestuft. Diese fordert in unterschiedlicher Ausprägung einen Boykott Israels. Sechzig jüdische und israelische Wissenschaftler hatten sich zuvor an die deutschen Abgeordneten gewandt – um den Beschluss zu verhindern. Ist es antisemitisch, einen Israel-Boykott zu fordern?

Women in Black: Ein-stehen Für ein Ende der Besatzung …

Auch im 52 Jahr … auf daß es kein 53 geben möge

Am 7. Juni 2019 – an einen wahrlich heißen Tag – stehen die Frauen in Schwarz / Women in Black in Jerusalem (und anderswo…) und erinnern sich und uns und die Vorbeifahrenden und -gehenden:
# Das Grundübel ist die Besatzung.

Dieses Wort scheint im aktuellen Sprachgebrauch in Israel fast ganz verschwunden zu sein. Dank also an und hohen Respekt für die Frauen (und ein paar ihrer männlichen Unterstützer) für diese Wahrheit (ein) zu stehen, auch wenn sie nicht gerne gehört wird oder weil sie nicht gerne gehört wird!
Beendet die Besatzung!