Eine alt-neue Kulturtechnik

Ein Interview mit Osama Hamdan, Direktor des Mosaic Center of Jericho, geführt von Cécile Leca (lpj.org) – Hier das Gespräch auf Englisch und der Hinweis auf die Arbeit des Zentrums in Jericho.

Preserving mosaics in Bethany | Photo credit: https://mosaiccentrejericho.com/

Andere Stimmen (III)

Die Ausgabe 2/2022 unserer Zeitschrift israel & palästina ist auch als Buchausgabe im AphorismA Verlag erschienen. „Hören auf Menschen in Israel & Palästina“ – Herausgegeben von Jürgen Schulz und mit einem Vorwort von Ulrich Duchrow.

Cover Andere Stimmen

Inhaltsverzeichnis Andere Stimmen

Prosa und Lyrik der Mizrachi

Ein Online-Begegung mit Tehila Hakimi, Shlomi Hatuka, Amira Hess, Mati Shemuelof und Yossi Sucary.

Montag, 3. Oktober 2022 – 18.00 Uhr (12.00-14.00 Michigan)

Anmeldung zum Zoom

Offering a glimpse into the vital Mizrahi literary landscape, this panel will gather several Mizrahi authors of different generations, backgrounds, and experiences. These well-known authors will be reading from their invaluable work and engaging the audience in a conversation about their specific texts as well as about their more general struggles and challenges. While aiming at giving a flavor of the wide-ranging aesthetics, generic, and stylistic scope of Mizrahi creativity, the panel, more broadly, hopes to give a sense of the intricacies of the Mizrahi story. The reading will be accompanied with English translation to facilitate the discussion with the audience.

Karlsruhe – zweimal gesehen

Ein (Teil-)Rückblick auf die Vollversammlung des Weltkirchenrates

Ziemlich unterschiedlich wahrgenommen und bewertet werden die Israel-Palästina/Palästina-Israel betreffenden Ereignisse in Karlsruhe.

Zwei Beispiel dafür:
Portal: Die Eule – hier der Abschnitt 2. ‚„Apartheid“-Antrag zum Nahost-Konflikt‘

Deutlich anders das Netzwerk Kairos Palästina Deutschland in seinem Offenen Brief.

(Weitere Reaktionen sollen noch später nachgetragen werden)

KATJA MEIROWSKY – Zurück in die Stadt

KATJA MEIROWSKY (1920-2012)

Ihrer künstlerischen Begabung folgend, begann Katja Meirowsky 1939 in Berlin Malerei zu studieren. Aufgrund ihrer jüdischen Herkunft verboten ihr die Nationalsozialisten 1942 die Fortsetzung des Studiums. Im selben Jahr flüchtete sie nach Polen. 1945 kehrte Katja Meirowsky nach Berlin zurück, gehörte zum Kreis der avantgardistischen Künstlerinnen und Künstler der Stadt und beteiligte sich erfolgreich an nationalen und internationalen Ausstellungen.
 

Der Titel der Ausstellung »Katja Meirowsky – Zurück in die Stadt« verweist auf die gleichnamige Serie von Kohlezeichnungen der Künstlerin aus dem Jahr 1947 und auf ihre zweimalige Rückkehr nach Berlin: 1945 aus dem polnischen Exil und im Jahr 2000 von ihrem fast fünf Jahrzehnte langen Aufenthalt auf der Insel Ibiza. … Mehr dazu bei der Salongalerie »Die Möwe« Auguststraße 50 b – 10119 Berlin

Im Tagesspiegel+ der Artikel dazu:

Ausstellung zu Katja Meirowsky:
„Da kommt die Revolution persönlich!“

Holocaust-Überlebende, Shootingstar im Nachkriegs-Berlin, Gründerin der Grupo Ibiza 59:
Die Malerin Malerin Katja Meirowsky wird wiederentdeckt.

Kritik der Diskriminierung

Über das spannungsreiche Verhältnis von Anti-Antisemitismus und Postkolonialismus

Podiumsgespräch am 13. Oktober 2022, 19:00 Uhr in der Katholischen Akademie in Berlin

An der Diskussion nehmen teil:

Prof. Dr. Dan Diner,
Profin. Drin. Christina von Braun,
Prof. Dr. Gregor Maria Hoff
Als Gastgeber Prof. Dr. Elad Lapidot.

Die Veranstaltung ist Teil des interreligiösen Dialogprojekts „Kohäsion durch Konflikt“.

Ort: Katholische Akademie in Berlin, Hannoversche Str. 5, 10115 Berlin

Die Leo Baeck Foundation (Berlin), die Eugen-Biser-Stiftung (München), der Lehrstuhl für Fundamentaltheologie und Ökumenische Theologie an der Paris-Lodron-Universität Salzburg und die Katholische Akademie bilden das Netzwerk Religion und Demokratie. Die vier Institutionen nehmen sich in dem über mehrere Jahre angelegten Projekt zentraler Konflikt- und Streitfelder im Verhältnis von Religion und Demokratie an. Theoretische Grundlegung, praktische Bildungs- und Dialogarbeit und öffentliche intellektuelle Debatte werden aufeinander bezogen, um Konfliktlinien des interreligiösen Gesprächs auszuleuchten.

Zeitgenössische Debatten zeigen eine wachsende Spannung zwischen dem theoretischen und politischen Kampf gegen Antisemitismus einerseits und dem theoretischen und politischen Diskurs des Postkolonialismus andererseits.

Anmeldung unter info@bohnen-pa.com.

Prophetische Stimme für einen Paradigmenwechsel

Positionspapier christlicher Intellektueller im Nahen Osten

Die Herderkorrespondenz weist in einem aktuellen Beitrag von Hilde Naurath auf den Text Wir wählen das Leben in Fülle. Christen im Vorderen Orient auf dem Weg zu erneuerten theologischen, sozialen und politischen Entscheidungen, hin, der auch als Kleiner Text 88 im AphorismA Verlag erschienen ist.

Zwischen Verbundenheit und Entfremdung

Deutschland und Israel heute (September 2022)

Eine Studie der Bertelsmann Stiftung (Hrsg.) von Jenny Hestermann, Roby Nathanson und Stephan Stetter

Kostenloser PDF-Download

Deutschland und Israel haben sich in den vergangenen Dekaden in erstaunlicher Weise angenähert und pflegen heute intensive Beziehungen auf allen Ebenen und in den unterschiedlichsten Bereichen. Zugleich sind die deutsch-israelischen Beziehungen auch heute nicht frei von Mißverständnissen und Konflikten. Dies zeigt sich in der Studie: „Deutschland und Israel heute: Zwischen Verbundenheit und Entfremdung”.

Insgesamt sind die deutsch-israelischen Beziehungen heute gute Beziehungen. Allerdings blicken Israelis deutlich positiver auf Deutschland als umgekehrt die deutsche Bevölkerung auf Israel. Und: Gerade bei der jüngeren Generation beider Länder gibt es Anzeichen einer möglichen Entfremdung.

Shana Tova!

Auf ein gutes 5783 – Es werde ein Jahr voller Süße, voller Gesundheit und voller Frieden, der von Gerechtigkeit getragen sei …

In Sorge um den status quo

Eine Stellungnahme von Ir Amim aus Anlaß der anstehenden (jüdischen) Feiertage

„In recent years, Jewish and Muslim holidays have become flashpoints for unrest in and around the Temple Mount/Haram a-Sharif (TM/HAS) often escalating into clashes and violence. The upcoming holidays also coincide with the weeks leading up to the Israeli national elections, which will likely spur right-wing politicians and activists affiliated with them to capitalize on the timing and take measures to further challenge the status quo on the TM/HAS. …“

….

„As such, these actions are laying the ground for what could devolve into a renewed crisis surrounding the Temple Mount/Haram al-Sharif. In order for such a crisis to be averted, Israeli authorities should be immediately called upon to take the following measures:

  • Cease all daily prayers and ritual activity by Jewish groups on the Holy Esplanade
  • Curb opportunities for Temple Movement activists to deliberately breach the Status Quo (i.e. limiting the size of groups of Jewish visitors to enable the police to effectively prevent violations and enforce compliance).
  • End the police’s close coordination with the Temple Movements. These extreme political activists should not be part of decision-making and management of the most sensitive Holy site and inarguably, the epicenter of the Israel-Palestinian conflict.
  • Rebuild a partnership with the Jordanian Waqf. Only such partnership can reduce Muslim concerns. The Waqf’s involvement can be crucial to avoid initial conflicts from escalating, yet after Israeli authorities have worked to undermine its authority, it is far more difficult for the Waqf to mitigate tensions.„

Written by Ir Amim Senior Field Researcher, Aviv Tatarsky