Eine internationale Tagung am Franz Rosenzweig Minvera Reseach Center an der Hebräischen Universität in (West-)Jerusalem über den Dichter und Künster Manfred Winkler (1922-2014) | 29./30. November 2022

Eine internationale Tagung am Franz Rosenzweig Minvera Reseach Center an der Hebräischen Universität in (West-)Jerusalem über den Dichter und Künster Manfred Winkler (1922-2014) | 29./30. November 2022

Bis zum 13. November 2022 auch im Sofa-Kino
Programm und Hintergründe …. https://www.otherisrael.org/

Feministisch, politisch und ohne Schnörkel ist die Kunst der palästinensisch-britischen Mona Hatoum.
Deren Retrospektive in Berlin verteilt sich auf gleich drei Orte
Tom Mustroph in der taz:
„Für ihre klare, politische Kunst fand Mona Hatoum ab Mitte der 1990er Jahre weltweit Anerkennung. 1994 hatte sie ihre erste Schau im Pariser Centre Pompidou. Ein Jahr später wurde sie für den renommierten Turner Prize nominiert. Seit einem DAAD-Stipendium 2003 ist sie auch Berlin verbunden. Die jetzige Retrospektive ist nach vielen Jahren die erste Einzelausstellung in Deutschland.“
Austtellungen:
Neuer Berliner Kunstverein bis 13. November 2022
Georg Kolbe Museum bis 8. Januar 2023
Kindl Zentrum bis 14. Mai 2023

Hebräische Schreibkultur in Europa. Zalman Schneurs verschollene Briefe
Von Lilah Nethanel, sie lehrt am Department of Literature of the Jewish People der Bar-Ilan Universität in Ramat Gan, Israel und forscht zur modernen hebräischen Literatur. Zudem ist sie Übersetzerin und Schriftstellerin.
Neuerscheinung bei Vandenhoeck & Ruprecht | 9783525336120 | 23,00 €

In ihrem Essay fragt die israelische Autorin Lilah Nethanel nach der Bedeutung von Mehrsprachigkeit und Transnationalität für die hebräisch-europäische Schreibkultur im frühen 20. Jahrhundert. Hierzu beleuchtet sie Leben und Werk des hebräischen und jiddischen Schriftstellers Zalman Schneur (1887-1959). Anhand bisher unbekannter persönlicher Korrespondenzen zeichnet Nethanel den Weg von der veröffentlichten Fiktion zurück zu den biografischen Hintergründen des Autors nach, die von so existenziellen Erfahrungen wie Krieg und Flucht, Emigration und Einsamkeit geprägt sind. Diese Dokumente, die erst mehr als fünf Jahrzehnte nach Schneurs Tod in Madrid entdeckt wurden, machen die moderne jüdische Schreibkultur in ihrer gesamten Komplexität sichtbar: Auf Deutsch, Französisch und Jiddisch verfasst, wurden die Briefe aus dem nachrevolutionären Russland, dem Weimarer Berlin und dem Paris der 1940er Jahre verschickt. Sie legen das vielschichtige biografische Mosaik offen, das in Schneurs literarisches Werk eingeflossen ist, und bieten neue Perspektiven für das Verständnis moderner jüdischer Schriften in Europa.
Entgegen all der Stimmen, die auf Dominanz, Repression und Gewalt setzen: Festhalten daran, daß eine eine Zukunft möglich ist: Women of the Sun, a grassroots Palestinian movement

Der Aktionsmonat ist zu Ende, der Weg der Women Wage Peace nicht!
Siehe etwa: The Mother’s Call

Kontrovers, sachlich, wahrhaftig – einfache Antworten gibt es nicht
rbb Kultur – Das Magazin | Sa 15.10.22 | 18:30 – Etwas versteckt, und in der Online-Inhaltsangabe aktuell nicht aufgeführt, aber online und trotzdem abrufbar ein Beitrag (ab Minute 24:00) von Norbert Kron, unter anderem im Gespräch mit Susan Neiman zu der aktuellen Neuerscheinung „Historiker streiten – Gewalt und Holocaust – die Debatte“ – (Herausgegeben von Susan Neiman und Michael Wildt, Propyläen Verlag, 368 S. ISBN 9783549100509 – 26,00 €), die auf eine Tagung des Einstein-Forums aus dem Jahr 2021 zurückgeht und die heftige Debatten ausgelöst hatte.

Ein Interview mit Osama Hamdan, Direktor des Mosaic Center of Jericho, geführt von Cécile Leca (lpj.org) – Hier das Gespräch auf Englisch und der Hinweis auf die Arbeit des Zentrums in Jericho.

Die Ausgabe 2/2022 unserer Zeitschrift israel & palästina ist auch als Buchausgabe im AphorismA Verlag erschienen. „Hören auf Menschen in Israel & Palästina“ – Herausgegeben von Jürgen Schulz und mit einem Vorwort von Ulrich Duchrow.


Ein Online-Begegung mit Tehila Hakimi, Shlomi Hatuka, Amira Hess, Mati Shemuelof und Yossi Sucary.
Montag, 3. Oktober 2022 – 18.00 Uhr (12.00-14.00 Michigan)
Offering a glimpse into the vital Mizrahi literary landscape, this panel will gather several Mizrahi authors of different generations, backgrounds, and experiences. These well-known authors will be reading from their invaluable work and engaging the audience in a conversation about their specific texts as well as about their more general struggles and challenges. While aiming at giving a flavor of the wide-ranging aesthetics, generic, and stylistic scope of Mizrahi creativity, the panel, more broadly, hopes to give a sense of the intricacies of the Mizrahi story. The reading will be accompanied with English translation to facilitate the discussion with the audience.

„The Proto-outsider of the Modern World“ – NPR Podcast | Tom Ashbrook
Ein englisches Gespräch mit Saul Friedländer (*1932 in Prag), dem auch in Deutschland bekannten israelisch-jüdischen Historiker, über „The Poet of Shame and Guilt„
