Der Spagat – für die einen, Quadratur des Kreises den anderen -, ob Israel ein jüdischer Staat, ein demokratischer Staat oder ein jüdisch-demokratischer Staat sei, bewegt das Land seit Anbeginn. Die neue Regierung des Jahres 2023 und die sie tragende parlamentarische Mehrheit kann – und wird? – das Land umbauen.
Ein Gastbeitrag im Tagespiegel von Suzie Navot, Professorin für Verfassungsrecht und Vizepräsidentin des Israel Democracy Institute, zu diesem Thema, das uns in den nächsten Monaten sicher noch oft beschäftigen wird.
… und es gibt viel leicht Entzündliches in der ‚Heiligen‘ Stadt‘ …
Alarming developments in coalition agreements and promised ministerial appointments following the Israeli elections in November have left many of us rightfully worried about the future of Israeli democracy and human rights in the region.
The incoming government, comprised of far-right extremist and Jewish supremacist politicians, is shaping up to give their parties profound power and control over a wide range of politically sensitive and explosive issues in East Jerusalem, the West Bank, and within the Green Line.
What does this mean for Jerusalem and the prospects for peace?
Ir Amim invites you to join us for a virtual event exploring the implications of the incoming government on Jerusalem and what it means for civil society organizations active in pursuing justice, equality, and the end of the occupation.
The event will take place on Zoom on Sunday, December 18th @ 12:30 Eastern US | 17:30 London | 19:30 Jerusalem Register Here for Our Upcoming Virtual Event on Dec 18
** Zoom link will be sent upon registration **
Featuring the expert analyses of:
Professor Naomi Chazan, Professor Emerita of Political Science – Hebrew University of Jerusalem & former MK
Nivine Sandouka, Regional Chief of Staff – ALLMEP & Board Director – Hoqoqna
Auf der Plattform fathomjournal.org reflektiert Kira Lewis über die Erfahrungen und Perspektiven der israelischen Labourparty mit Blick auf die deutsche Sozialdemokratie – soll da der Lahme dem Blinden helfen, oder gibt es gemeinsame Lernerfahrungen?
Kleine Geschichte des israelisch-palästinensischen Konflikts
Von Jörn Böhme und Christian Sterzing, beide Jahrzehnte im diAk aktiv und unseren Anliegen verbunden …
Das Buch bietet einen kurzen, aber multiperspektivischen Überblick über die komplexe Konfliktgeschichte. Auch wird diskutiert, welche Friedensregelungen nach mehr als fünfzig Jahren israelischer Besatzung palästinensischer Gebiete noch denkbar sind und menschen- wie völkerrechtlichen Maßstäben genügen. Ist die international geforderte, aber heftig umstrittene Zwei-Staaten-Regelung noch machbar? Die Spaltung Palästinas, ein Rechtsruck in Israel und der völkerrechtswidrige Siedlungsbau sowie Krisen und Kriege in arabischen Staaten rücken den Frieden in immer weitere Ferne. Die Kernpunkte kontroverser Debatten werden knapp geschildert: eine erste Orientierung in einem vielschichtigen Diskurs.
978-3-7566-1527-8 | 248 S. | 9. überarbeitete, erweiterte und aktualisierte Auflage | 18,00 €
Israel Nachrichten – eine Kommentierung von Ariel Kahana:
„Israels außer Kontrolle geratenes Justizsystem wird endlich einer angemessenen Überwachung unterliegen, und die notwendigen Reformen werden das Leben in Judäa und Samaria verbessern.“
Was bleibt da zu sagen? Eine Herausforderung zu begreifen, daß hier über das gleiche Land gesprochen wird, es liest sich eher wie die Nachricht von einem anderen Planeten…
zur Einordung des israelischen Wahlergebnisses und der potentiellen neuen israelischen Regierung, zu der ja in den vergangenen zwei Wochen schon eine Reihe von Namen und möglichen Projekten in der Öffentlichkeit kursieren.
Eine interessante und jetzt mit Blick auf die Entwicklungen in Israel und im rechten/religiösen Lager spannende Debatte, zu der hier Rabbiner Naftalie Rothenberg auf dem Blog der Times of Israel seine Position darlegt;
Theocracy is simply not a Jewish legal concept – the halachic legal system applies its authority only to those who accept it
Dr. Gil Murciano ist der CEO von Mitvim (Israeli Institute for Regional Foreign Policies). Er ist Mitglied der Adjunct Faculty der Hertie School of Governance Berlin, wo er als Dozent für Internationale Politik des Nahen Ostens tätig ist