Ein Interview mit Osama Hamdan, Direktor des Mosaic Center of Jericho, geführt von Cécile Leca (lpj.org) – Hier das Gespräch auf Englisch und der Hinweis auf die Arbeit des Zentrums in Jericho.

Ein Interview mit Osama Hamdan, Direktor des Mosaic Center of Jericho, geführt von Cécile Leca (lpj.org) – Hier das Gespräch auf Englisch und der Hinweis auf die Arbeit des Zentrums in Jericho.

1982-2022 | Unsere Liebe Frau von Haifa – Haus Gnade / Haus Gnade auf Facebook
Auch wer nicht (physisch) in Haifa sein kann …
„40 Jahre Haus Gnade – Wir laden Sie ein, am 8. September um 19.00 Uhr das
Fest Mariä Geburt, der Patronin unserer Kirche und
zugleich auch das 40-jährige Bestehen von Haus Gnade, mitzufeiern.“

Hier ein kleiner Film über Kamil Shehade (hebräsich/arabisch).
Mit Jamal Shehade, dem ältesten Sohn und heutigen Direktor,
haben wir am 15. März 2022 in diAk-online über
die Situation der Palästinenser:innen in Israel gesprochen.
Über die Kraft eines Dialogs auf Augenhöhe
Zwei Podiumsgespräche in Berlin
Freunde von Neve Shalom • Wahat al-Salam e.V. lädt Sie herzlich ein zu zwei Podiumsgesprächen mit zwei führenden Repräsentant:innen aus Neve Shalom • Wahat al-Salam, dem einzigen Ort in Israel, in dem jüdische und palästinensisch-arabische Israelis seit nunmehr 50 Jahren friedlich und gleichberechtigt miteinander leben und arbeiten.
Dr. Roi Silberberg ist der Direktor des nachhaltig wirksamen Fort- und Weiterbildungs-zentrums School for Peace und Samah Salaime die Leiterin des C&D Office (Büro für Öffentlichkeit und Entwicklung) des Friedensdorfes und seine Vertreterin im Kreisrat.
Das erste Podiumsgespräch findet statt am
Samstag, den 03.09.2022, von 16.00 – 18.00 Uhr im Tagungszentrum „Im Glockengarten“
des Ev. Diakonievereins Berlin-Zehlendorf (Glockenstraße 8, 14163 Berlin).
Dort wird Roi Silberberg über die Rolle der School for Peace im Israel-Palästina Konflikt, insbesondere bei und nach den Mai-Unruhen 2021, und ihre aktuelle Arbeit berichten. Samah Salaime wird über die Arbeit der Grundschule und der anderen Bildungseinrichtungen von Neve Shalom • Wahat al-Salam informieren und über die Situation der Frauen bei den Mai-Unruhen 2021 und aktuell Auskunft geben.
Das zweite Podiumsgespräch findet statt am
Montag, 05.09.2022 – 19.30 Uhr im Friedenszentrum im Martin-Niemöller-Haus in Berlin-Dahlem (Pacelliallee 61, 14195 Berlin). Dort werden Roi Silberberg und Samah Salaime das Friedensdorf Neve Shalom • Wahat al-Salam vorstellen.
In der wieder einmal zugespitzten Situation nach den erneuten Angriffen der israelischen Armee auf Gaza und im Vorfeld der Wahlen im November können Sie hier Stimmen aus Israel hören, die tatkräftig und nachhaltig für einen tragfähigen Frieden eintreten. Beim Podiumsgespräch mit den beiden Referenten haben Sie die Chance, aus erster Hand informiert zu werden, mit den beiden ins Gespräch zu kommen und Weg weisenden Stimmen des Friedens den Rücken zu stärken. (Statement zu Gaza und Appell von NSh•WaS)
Die Veranstaltungen werden in englischer Sprache stattfinden; beide Referent:innen sprechen fließendes, gut verständliches Englisch. Um eine Übersetzungsmöglichkeit wird sich bemüht.

Das beanstandete die bischöfliche Kommission ‚Justitia & Pax / Justice and Peace in Jerusalem‘ am Freitag, 19. August 2022, in einer Stellungnahme. Israel übe eine strenge Kontrolle über alle Wasserressourcen in Palästina aus und habe dort nichts für die Wasserinfrastruktur getan, vermerkt die Kommission. Zusätzlich zu einer drastischen Verknappung führe dies zu einer Qualitätsverschlechterung des verfügbaren Wassers.
Besonders hart treffe die Situation Dutzende Gemeinden, „die von den israelischen Behörden daran gehindert werden, sich an ein funktionierendes Wassernetz anzuschließen“ sowie jene, die in der Landwirtschaft arbeiteten. Sie seien gezwungen, Wasser zu erheblichen Kosten privat zu kaufen. Da sich das viele nicht leisten könnten, müßten sie ihre landwirtschaftlichen Flächen aufgeben.
Die bischöfliche Kommission wirft Israel vor, mit der Nichtachtung des Rechts auf Wasser die Siedlungspolitik voranzutreiben. Durch Wassermangel aufgegebene Landwirtschaftsflächen etwa könnten von Israel beschlagnahmt werden. Ferner sorge die Zerstörung von Zisternen durch die israelische Armee oder Siedler „zur Entvölkerung, oft in Gebieten, in denen Israel die Präsenz von Siedlern verstärken will“. Israel müsse auf das menschliche Grundbedürfnis nach Wasser eingehen und „den Bewohner:innen Palästinas erlauben, Wasserzisternen zu bauen und zerstörte Zisternen zu reparieren, um Regenwasser zu sammeln und gekauftes Wasser zu speichern“, so die Stellungnahme.
Israel liegt in einer semi-ariden Zone, in der es durchschnittlich an nur 50 Tagen im Jahr regnet. Die Wüste Negev nimmt gut 60 Prozent des Landes ein. Nur drei Wasserquellen versorgen die Bevölkerung im Land. Die Regierung setzt auf Entsalzungsanlagen: 2025 sollen 85 Prozent des Trinkwassers durch das Filtern von Meerwasser gewonnen werden. In den Palästinensergebieten herrscht allerdings chronischer Wassermangel.
Assembly of Catholic Ordinaries Of the Holy Land
August 19, 2022
A cry in the heat of the summer to respect the right to water
Drink water from your own cistern, flowing water from your own well. (Proverbs 5:15)
As the northern hemisphere passes through a scorching summer, we hear the voices of the thirsty rising up from our land. Water is a vital resource for human existence. The right to water is also basic right. Like in many places in the world, in Israel, people benefit from running water to meet their household needs twenty-four hours a day. However, hundreds of thousands of Palestinians face severe water shortages, especially during the summer months. Some of them have no running water during parts of the summer.
Israel maintains strict control of all water resources in Palestine (the areas of the Palestinian Autonomy and those areas under direct Israeli control). The Israeli authorities have not advanced the development of the water infrastructure in these areas nor its maintenance, causing dire hardship. This is not only causing drastic shortages but also the degradation of the quality of water when it is available.
Worst off are dozens of communities that the Israel authorities prevent from connecting to a functioning water grid, forcing them to buy water privately at considerable cost. The cost increases when water must be transported in areas where there is no easy road access due also to developmental neglect.
Those who work in agriculture in rural areas are particularly badly hit by the water shortage. They have to pay five to nine times the regular price for water, which many cannot afford. They must often abandon their agricultural lands, which can then be confiscated by the Israeli authorities. While Palestinian zones become wasteland because of the lack of water, Israeli settlements in these same areas continue to boast of green lawns and swimming pools.
We call on the Israeli authorities to respond to this basic human need and allow residents of Palestine to construct water cisterns and repair destroyed ones in order to gather rain water and store purchased water. We also hope that this attention to a basic human need will end the destruction of water cisterns by the Israeli army, also impeding Israeli settlers from doing the same. In the past fifteen years, hundreds of cisterns have been destroyed by the Israeli army or settlers. This destruction leads to depopulation, often in areas where Israel is seeking to intensify the presence of settlers.
The need for water is universal and God sends his rain down on one and all. Is anyone listening to this cry?
Das Bethlehem Bible College bietet Kurse im Kontext des Heiligen Landes an (Gfls. mit Creditpoints):
Home/Courses of the Bethlehem Institute of Peace and Justice/Certificate Courses
Peacemaking and Justice in the Palestinian Context (1 and 2) are asynchronous, guided, online courses that introduce key concepts in both the theory and practice of peacemaking and justice in the context of Palestine and Israel and as expressed by Palestinian Christians and other international scholars. Combined with the Summer Intensive in Bethlehem, these two courses comprise the Certificate Program in Peacemaking and Justice in the Palestinian Context. These courses are open to both undergraduate, graduate, and auditing students. These are three credit/hour courses offered in the Fall and Spring semesters and are 14 weeks in duration. The Fall semester course begins in mid-September and ends mid-December. The Spring semester course begins mid-January and ends mid-April.
Heute vor 20 Jahren, am 29. Juli 2002, starb der aus Engers am Rhein stammende Benediktinerabt (Dr. Dr. h.c. mult.) Laurentius Klein, viele Jahre der Dekan des «Theologische Studienjahres« der Benediktinerabtei Dormitio auf dem Zion in Jerusalem.

Unter Ökumene hat er immer verstanden als mehr als ’nur‘ das Gespräch unter den (christlichen) Konfessionen, er sah sie eingebunden in eine neues, zukunfsweisendes gemeinsam Unterwegs-Sein aller Zweige der abrahamitischen Familie.
Nachtrag: Inzwischen hat auch die Dormitio auf ihrer FB-Seite eine Erinnerung gepostet.
Am 23. Juli 1847 verlegte der Bischof von Rom, Pius IX. p.p., den physischen Sitz des sog. Lateinischen Patriarchats ‚zurück‘ nach Jerusalem und entsandte mit Bischof G. Valerga wieder einen europäischen Kleriker in die Heilige Stadt – mit dem Anspruch eines Patriarchen.
Das Christian Media Center hat aus Anlaß einesGrabungsbesuches der Oberhäupter der Kirchen einen Filmbericht veröffentlicht, der einen kleinen Einblick in laufenden Arbeiten gibt.
Dazu ein Bericht auf der Seite der Holy Land Christian Ecumenical Foundation.
Für die einen aus der Zeit gefallen, für die anderen das Zeichen der Zeit:
Der Palästinenser Bassam Aramin und der Israeli Rami Elchanan waren vom 9. – 23. Juni 2022 in verschiedenen Orten zu Gast. Für November sind Veranstaltungen in Freiburg und der Schweiz geplant.

Bassam und Rami sind Freunde. Sie gehören beide dem Parents Circle Families Forum an, einer israelisch-palästinensischen Organisation, deren Mitglieder ein Familienmitglied durch Gewalt der „Gegenseite“ verloren haben. Beide sind auch mit den Combatants for Peace verbunden, den ehemaligen Kämpfern, die den Kampf mit der Waffe gegen friedensfördernde Aktivitäten eingetauscht haben.
Weltweit begangen vom 15. – 22. September 2022
Während dieser Woche, in die auch der Internationale Gebetstag für den Frieden am 21. September fällt, sind kirchliche Organisationen, Gemeinden und Gläubige zum gemeinsamen Friedenszeugnis aufgerufen, in dem sie an Gottesdiensten, Bildungsveranstaltungen teilnehmen und mit ihrem Handeln Frieden und Gerechtigkeit für Israelis und Palästinenser/innen unterstützen.
Der Ökumenische Rat der Kirchen – ÖRK/WKK (Genf) lädt Mitgliedskirchen, religiöse Gemeinschaften und zivilgesellschaftliche Organisationen aus der ganzen Welt ein, sich gemeinsam an einer Gebetswoche für einen gerechten Frieden für alle Menschen in Palästina und Israel zu beteiligen. Weltweit sollen Gemeinden und Einzelpersonen, die auf Gerechtigkeit hoffen, sich in dieser Woche zu friedlichen Aktionen zusammenschließen, um ein gemeinsames internationales Zeugnis zu geben.
