Waffen statt Wiederaufbau: Israel bewaffnet palästinensische Gegner der Hamas, im Gazastreifen droht nun noch mehr Chaos. Die Strategie erinnert an frühere Fehler Netanjahus und könnte sich rächen. Eine Analyse von Steffi Hentschke, Tel Aviv in Die Zeit
Lisa Macheiner war für Ärzte ohne Grenzen und das Schweizerische Hilfswerk für Kinder insgesamt neun Monate im humanitären Einsatz im südlichen Gazastreifen. Ihr Fazit: „Es braucht ein neues Vokabular für das, was in Gaza passiert.”
Ein Gespräch mit Lisa Macheiner von Inge Günther in der Frankfurter Rundschau: Gaza-Projektkoordinatorin Lisa Macheiner über den Alltag im Krieg, den Umgang mit der Angst und die Kunst, aus Not und Mangel zu improvisieren.
On Sunday, June 8th, 2025 Churches for Middle East Peace (USA) and its 35 member denominations and communions call upon congregations in the U.S. and worldwide to pray for peace in Gaza and the broader Middle East as part of Solidarity Sunday.
In mid-May, CMEP will provide resources to shape Sunday prayers, worship, liturgy, and other aspects of Solidarity Sunday services, including videos from voices in the region.
Resources will be ecumenically and politically diverse, allowing each community to shape their Solidarity Sunday around their own traditions and commitments. This day of prayerful solidarity and calls for justice come as we observe the arrival of the Holy Spirit on Pentecost Sunday.
Die Israelin Tom Kellner und die Palästinenserin Seba Abu Daqa im Interview der Frankfurter Rundschau über ihre Unterstützung für die Menschen in Gaza und die gemeinsam gegründete Initiative Clean Shelter. Das Gespräch führte Sophie Tiedemann.
Die Spenden dieses Abends gehen auch an Clean Shelter …
Palestinians, Israelis, and allies from around the world gathered on May 15, for the 2025 Joint Nakba Remembrance Ceremony – to commemorate the forced displacement and dispossession of the Palestinian people, to acknowledge that the current bloodshed is a horrifying link in the long chain of conflict and violence over the land, and to insist on another way. Through the ceremony, Combatants for Peace modeled what they affirm – that understanding how each side experiences history is imperative to breaking this chain and forging a different future.
Josep Borrell, ehedem Minister in Spanien, Präsident des Europäischen Parlaments, Hoher Vertreter der EU für Außen- und Sicherheitspolitik sowie Vizepräsident der Europäischen Kommission, reflektiert auf dem Portal http://www.ipg-journal.de über die Politik der EU mit Blick auf Gaza und auf Israel.
Unter anderem schreibt er:
“ (…) Bei einigen europäischen Ländern hat die historische Schuld am Holocaust sich offenbar in eine „Staatsräson“ verwandelt, die als Begründung für die bedingungslose Unterstützung Israels dient und die Gefahr in sich birgt, dass die EU sich zur Komplizin bei den Verbrechen gegen die Menschlichkeit macht. Ein Gräuel kann nicht als Rechtfertigung für andere Gräuel dienen. Wenn die Werte, welche die EU für sich in Anspruch nimmt, nicht vollends unglaubwürdig werden sollen, kann der Staatenverbund nicht länger passiv zuschauen, wie in Gaza das Grauen weiter um sich greift und das Westjordanland zu einem zweiten Gazastreifen wird. (…)“
Der britische Guardian berichtet in einem bewegenden Beitrag von Hannah Ellis-Petersen und Quique Kierszenbaum (Tel Aviv) über den Protest von Überlebenden der Shoa in Israel, die das Leiden der Palästinenser:innen nicht aus den Augen verlieren …