Wöchentlich Mahnwache – jeden Freitag, 17–18 Uhr, Blücherplatz 1 (vor der Amerika-Gedenkbibliothek, ZLB), 10961 Berlin. Für einen gerechten Frieden in Israel und Palästina – gegen das Aushungern, Töten und Vertreiben in Gaza und für die sofortige Rückkehr der Geiseln.
Erklärung des Parents Circle-Israeli Palestinian Bereaved Families for Peace vom 17. Juni 2025
„In diesen dramatischen und schmerzhaften Tagen haben wir – die palästinensischen und israelischen Familien, die den höchsten Preis bezahlt haben – eine klare Botschaft: Wir weigern uns, ein Leben zu führen, das von Mord, Besatzung und Angst bestimmt ist. Krieg und Konflikt werden uns nicht definieren. Wir bestehen weiterhin darauf, daß die Zukunft nur durch geteilte Menschlichkeit, Würde und die Hoffnung auf ein Leben in Freiheit, Gerechtigkeit und Sicherheit für alle gestaltet werden kann.“
Bekannte christliche Vertreter:innen im Heiligen Land haben zu Pfingsten das israelische Vorgehen im Gazastreifen scharf verurteilt und die internationale Gemeinschaft zu stärkerem Protest aufgerufen.
„Wir flehen euch an, nicht aufzugeben“, so der Appell der christlichen Gruppe an die internationale Gemeinschaft. „Laßt uns zu Pfingsten mit der Kraft der Auferstehung und des Heiligen Geistes erfüllt werden und bekräftigen wir unseren Kampf für Leben und Freiheit unserer Brüder und Schwestern in Gaza und überall sonst in Palästina/Israel.“
Waffen statt Wiederaufbau: Israel bewaffnet palästinensische Gegner der Hamas, im Gazastreifen droht nun noch mehr Chaos. Die Strategie erinnert an frühere Fehler Netanjahus und könnte sich rächen. Eine Analyse von Steffi Hentschke, Tel Aviv in Die Zeit
Lisa Macheiner war für Ärzte ohne Grenzen und das Schweizerische Hilfswerk für Kinder insgesamt neun Monate im humanitären Einsatz im südlichen Gazastreifen. Ihr Fazit: „Es braucht ein neues Vokabular für das, was in Gaza passiert.”
Ein Gespräch mit Lisa Macheiner von Inge Günther in der Frankfurter Rundschau: Gaza-Projektkoordinatorin Lisa Macheiner über den Alltag im Krieg, den Umgang mit der Angst und die Kunst, aus Not und Mangel zu improvisieren.