Wer „darf“ was noch sagen?

Hanno Hauenstein im Gespräch (veröffentlicht in der Frankfurter Rundschau) mit der von der Universität Köln ausgeladenen US-amerikanischen Philosophin Nancy Fraser – der Präsident der Universität, der die (seine) Ausladung übermittel hat, ist übrigens auch der Präsident des DAAD …

Screenshot Frankfurter Rundschau

Wichtiger denn je!

Oint Memorial Day 12. Mai 2024

Eine Schule als Friedensprojekt im besetzten Land

Die Schule Talitha Kumi im Westjordanland wird von Christen und Muslimen besucht. Der Gazakrieg macht es nicht einfacher, die Gruppen in der zerstrittenen Region miteinander zu versöhnen. Doch die Schule hält an ihrer Friedensmission fest.

Deutschlandfunk Kultur – Pia Steckelbach, Jan-Christoph Kitzler, Margarete Wohlan · 04. April 2024

Wer sieht den 7. Oktober wie?

Über die unterschiedlichen Sichtweisen und Einordnungen des 7. Oktober in verschiedenen sozialen Wirklichkeiten in Israel ein Beitrag von Shaul Arieli in Haaretz.

3sat – Kulturzeit: Wege zum Frieden

An diesem (westlichen) Ostern ein Hinweis auf einen Beitrag bei 3sat: Israel – Wege zum Frieden

Der Krieg im Gazastreifen – ausgelöst durch das blutige Massaker der Hamas am 7.Oktober – dauert an, fast schon ein halbes Jahr, mit mehr als 30.000 Toten und einem Gebiet, das für lange Zeit unbewohnbar geworden ist. Den Millionen Binnenflüchtlingen fehlt es am Notwendigsten, eine humanitäre Katastrophe und kein Ende in Sicht, Wunden auf beiden Seiten. Wie kann es so zu einer friedlichen Lösung kommen, wie soll er aussehen, der Tag danach?

Wir haben mit zwei Experten über ihre Vision für einen Frieden gesprochen: die palästinensische Anwältin Hiba Husseini ist seit 1994 Rechtsberaterin bei Friedensverhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern. Andreas Reinicke, ehemaliger EU-Sonderbeauftragter für den Frieden im Nahen Osten, leitet das Deutsche Orient-Institut in Berlin.

sCREENSHOt 3SAT

Permanent Gaza Ceasefire …

Jerusalems Patriarchen fordern Feuerpause

„Wir sind uns des großen Leids bewußt, das uns hier im Heiligen Land umgibt, so wie auch in vielen anderen Teilen der Welt. Mit direktem Bezug auf unsere eigene Lage, verurteilen wir erneut alle Gewalt im aktuellen zerstörerischen Krieg, besonders gegen unschuldige Zivilisten und wir erneuern unseren Ruf nach einer sofortigen und dauerhaften Waffenruhe“, heißt es in der am Donnerstag vom Lateinischen Patriarchat in Jerusalem verbreiteten gemeinsamen Osterbotschaft der Kirchen im Heiligen Land. (Zum vollständigen Text: )

140+ Global Christian Leaders Call for Permanent Gaza Ceasefire, Halt of Arms Sales to Israel

March 26, 2024 – As Christians around the world prepare to commemorate the final suffering in the earthly life of Jesus Christ during Holy Week, we stand in solidarity with all in the Holy Land who suffer. During Passion Week, Catholics, Protestants, and Orthodox alike engage in prayer, reflection, and repentance. We repent of the ways we have not stood alongside our Palestinian siblings in faithful witness in the midst of their grief, agony, and sorrow. Christian witness and engagement with the world must be marked by faithfulness to God, love of neighbor, and mercy toward those who are suffering and in need. For the Holy Scriptures teach, “Uphold the cause of the poor and the oppressed.” (Psalm 82:3).  (Zum vollständigen Text: …)

The Israeli Initiative

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The latest publication from the Mitvim Institute/Berl Katznelson Center – the Israeli Initiative:

The Initiative aims to turn the tragedy of October 7th and the ensuing war into a political turning point between Israel, the Palestinians, and the Arab World. 

The Israeli Initiative offers a three-phase plan. The first phase focuses on a shift from warfare to rehabilitation. The second phase aims to prepare the ground for a stable settlement. Finally, the third phase outlines a negotiation process over a two-state solution as part of regional normalization process between Israel and the Arab World. The plan was created by the Foreign and Security Team of Mitvim and the Berl Katznelson Foundation, which was established 24 hours after the October 7th massacre, with the support of the New Israel Fund. It was crafted by a group of top-tier diplomatic and security experts with decades of experience.

The Initiative stands out as the first comprehensive alternative published by Israel since the beginning of the war, which provides a voice to the Israeli liberal majority. It aims to serve as a feasible policy plan for those who have long opposed the government’s policies and its unwillingness to offer, or even deal with, political planning for the day after.

The Israeli Initiative not only recognizes the importance of a two-state solution, but also emphasizes its significance in ensuring the safety and security of both Israelis and Palestinians. By presenting a pragmatic approach and considering the evolving dynamics on the ground, this publication sets a new benchmark for future discussions and negotiations.

+972: … the absurdity of Germany’s pro-Israel fanaticism

Michael Sappir über die spiraling absurdity of Germany’s pro-Israel fanaticism

Ein Beitrag auf +972mag über „repression of Palestine solidarity penetrates every sector of life, the state’s liberal self-image is fast becoming a story Germans can only tell themselves.“

Über Selbstverteidigung und Verhältnismäßigkeit

Philippe Currat, Schweizer Experte für den Internationalen Strafgerichtshof im Gespräch mit Elene Servettaz

Die humanitäre Situation im Gazastreifen stellt ein Kriegsverbrechen oder sogar ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit dar, sagt Philippe Currat, Schweizer Experte für den Internationalen Strafgerichtshof. Den Angriff der Hamas vom 7. Oktober kritisiert er scharf, stellt aber klar: Das war kein Völkermord.

Quelle: SWI swissinfo.ch – Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft

apuz: Naher Osten

Neu erschienen bei der Bundeszentrale für politische Bildung
Ausgabe 12/2024 – Als PDF zum herunterladen, online zum Lesen oder analog bestellbar

Inhaltsbeschreibung

Am 7. Oktober 2023 verübte die Hamas einen mörderischen Anschlag auf Israel mit über 1200 Todesopfern und verschleppte mehr als 230 Menschen in den Gazastreifen. Bald darauf setzte sich Israel mit einer militärischen Großoffensive gegen die islamistische Terrororganisation zur Wehr. Ein Ende des Kriegs ist seither nicht in Sicht. Vielmehr ist eine Ausweitung der Gewalt zu befürchten, etwa durch mit Iran verbündete Milizen im Libanon und im Jemen.

Als Scharnier zwischen dem östlichen Mittelmeer, der Arabischen Halbinsel und dem Persischen Golf ist der Nahe Osten, historisch betrachtet, ein Schauplatz ethno-religiöser Spannungen, hegemonialer Machtprojektionen und ungewöhnlicher Allianzen. Viele Länder und ihre Gesellschaften sind geprägt von einer gegensätzlichen Dynamik aus Fremdbestimmung und Selbstbehauptung, die zum Teil weit in die Kolonialzeit zurückreicht. Hinzu kommt die wiederkehrende Frage: Wie lässt sich Gewalt durch Verhandlungslösungen verlässlich einhegen?