No More ‘My Ally, Right or Wrong’

Ein Meinungsbeitrag von Susie Becher, Kommunikationsdirektorin der Policy Working Group, einer Gruppe von Israelis, darunter ehemaligen Mitgliedern des diplomatischen Dienstes und der Sicherheitseinrichtungen des Landes, die sich gegenüber der internationalen Gemeinschaft weiterhin für eine Regelung des Israelisch-Palästinensischen Konflikts auf der Basis der einer Zwei-Staaten-Regelung einsetzen:

„Not only the Israeli left but progressive governments everywhere are reeling from the outcome of the Israeli elections.  It is not so much the decisive victory of the right-wing, pro-Netanyahu camp, whose voters showed utter disregard for the values of honesty, integrity, and truth as characteristics for leadership, that has shaken liberals around the world.  What is far more worrisome is the impressive 12% of the seats in parliament won by the extremist Religious Zionism party, the wretched alliance of the Kahanist Itamar Ben-Gvir with the fundamentalist Bezalel Smotrich that has both Jews and Arabs, quaking at the thought of the racist, reactionary, homophobic, chauvinistic policies they may seek to advance.

Smotrich, Ben-Gvir, senior Likud members, and commentators identified with the right wing are busy trying to assure the public that there is nothing to fear, that the status quo on gay rights, abortion laws, and other issues related to civil rights will be preserved.  It is too early to assume that that will not be the case, to no small degree because of the Religious Zionist leaders’ understanding that the surge in this popularity did not come from a public hungry for halakhic rule but rather from a public that loathes the Arabs among whom we live. Despite assurances to the contrary, there may yet be a turn on the domestic scene that makes the current level of religious coercion in Israel look like a liberal paradise, but what is an absolute certainty is that we will see an increase in anti-Arab discourse designed to delegitimize the Arab political parties and make the entire Palestinian population in Israel appear suspect and entitled to no more than conditional citizenship.  Furthermore, the incoming government – right wing from end to end with a large percentage of religious parties – will be united not only in its objection to the establishment of a Palestinian state but also in its refusal to recognize the very need for a diplomatic resolution of the Israel-Palestine conflict and its portrayal of the expansion of settlement in East Jerusalem and the West Bank as the fulfillment of the destiny of the “chosen people” on its own land.

Germany, as a leading EU member state but, even more importantly, as a country that has committed itself to the defense of the security of the Jewish people and the State of Israel as its raison d’etat, is facing a unique challenge. Its leaders are wondering how Germany can chastise the Israeli Government or impose punitive measures without breaking the promise that lies at the foundation of German-Israel relations and without being perceived as reverting to an antisemitic stance reminiscent of the Nazi era.  The real question, however, is how can it not?

Following the approach adopted by the Biden administration, Europe and Germany in particular must stress that democratic values are fundamental to their relations with Israel and that they expect to see these values upheld both domestically and in its treatment of the Palestinians.

Such a change in German policy would not constitute abandonment of its unwavering commitment to the security of Israel; rather, it would demonstrate willingness to act when Israel strays from the path of justice and democracy because it recognizes that the greatest danger to the security of the state and of world Jewry would be giving license to a racist, fascist government whose policies ignite the Middle East.“

Im Nachgang zu Karlsruhe (ÖRK/WCC)

Auf der 11. Vollversammlung des Weltkircherates in Karlsruhe im September 2022 waren auch die Fragen von Israel & Palästina und die Position zur Verwendung der Begrifflichkeit „Apartheid“ auf der Tagesordnung.

Hier das Heft 2/2002 des PRO ÖKUMENE-Informationsdienstes, das einen Rückblick auf die Tagung und die unterschiedlichen Debatten wirft, auch zu zahlreichen anderen Fragen natürlich.

Wir gratulieren

Daniel Barenboim zum 80. Geburtstag

Daniel Barenboim zu 80. Geburtstag

Was heißt: Singularität des Holocaust?

Prof. em. Dr. Michael Wildt:
Überarbeitete und ergänzte Fassung der Abschiedsvorlesung vom 17. Februar 2022 an der Humboldt-Universität zu Berlin

„In der aktuellen Debatte um Holocaust, Kolonialismus und Erinnerung hat Per Leo jüngst angeregt, dass Historikerinnen und Historiker irritierende Fragen stellen sollten. Diesem, wie ich finde, klugen Vorschlag folgend, möchte ich hier diskutieren, ob und inwieweit die Rede von der Singularität des Holocaust angemessen, sinnvoll, erkenntnisfördernd ist. Wie ist sie (in der Bundesrepublik) entstanden, und worin könnte heute ihre Aussagekraft liegen? Müsste die Perspektive nicht erweitert werden? Solche Fragen führen in das Zentrum einer Debatte, die hierzulande seit der Auseinandersetzung vom Frühjahr 2020 um den afrikanischen postkolonialen Theoretiker Achille Mbembe heftig entbrannt ist, dem der Antisemitismus-Beauftragte der Bundesregierung Felix Klein vorwarf, den Holocaust zu relativieren. Die vor allem in den Feuilletons geführte Debatte verschärfte sich, als der in den USA lehrende Historiker A. Dirk Moses im Mai 2021 mit einem provokanten Essay die deutsche Erinnerungskultur kritisierte: In der Fixierung auf den Holocaust würden die Kolonialverbrechen ausgeblendet. Die Kontroverse um Antisemitismus auf der diesjährigen documenta bildete mit den schrillen Tönen zweifellos den vorläufigen Tiefpunkt dieser Debatte. Nachdenkliche Argumente wie von Micha Brumlik, Sebastian Conrad, Charlotte Wiedemann oder Natan Sznaider scheinen kaum noch Gehör zu finden.“

Der spannende ganze Text kann hier gelesen oder heruntergeladen werden.

Bibliographische Angaben:

Prof. em. Dr. Michael Wildt, Was heißt: Singularität des Holocaust?, in: Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History, Online-Ausgabe, 19 (2022), H. 1,
URL: https://zeithistorische-forschungen.de/1-2022/6022,
DOI: https://doi.org/10.14765/zzf.dok-2405,
Druckausgabe: S. 128-147.

Beschluß des Haushaltsausschusses

Deutsch-Israelisch-Palästinensisches Promotionskolleg in Flensburg wird gefördert

Wissenschaftler*innen präsentieren Arbeit zu internationaler Verständigung im Deutschen Bundestag

Mit insgesamt 2,1 Millionen Euro fördert der Bund die European Wasatia Graduate School for Peace and Conflict Resolution an der Europa-Universität Flensburg. Das hat der Haushaltsausschuß des Bundestages entschieden. Damit ist die Graduiertenschule, in der Promovierende aus Israel, Palästina und Deutschland gemeinsam religionsübergreifend und interdisziplinär zu Lösungen des Konflikts im Nahen Osten forschen, bis zum Jahr 2029 gesichert. Zudem kann mit dem Geld ein Programm für Gastwissenschaftler*innen (scholar-in-residence) aufgelegt und eigene Stipendien vergeben werden.

„Ich freue mich sehr darüber, daß es gelungen ist, dieses in Deutschland bisher einmalige Programm für Promovierende aus Israel, Palästina und Deutschland weiter zu fördern. Die European Wasatia Graduate School for Peace & Conflict Resolution wird zukünftig bis zu 359.000 € jährlich im Rahmen ihrer Arbeit für Frieden, Verständigung und Versöhnung vom Bund erhalten“, so Dr. Wiebke Esdar, zuständige Haushaltspolitikerin der SPD-Bundestagsfraktion für den Etat des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Prof. Dr. Ralf Wüstenberg, Professor für evangelische Theologie und Direktor des Graduiertenkollegs bewertet diese Anschlußfinanzierung als wichtiges friedensethisches Signal. „Dieses Zeichen strahlt über den Nahost-Konflikt hinaus und berührt wesentlich auch europäische Fragen. Es ist nun sichergestellt, daß über die gegenwärtig eingeschriebenen Promovierenden zwei weitere Kohorten in 2023 und in 2026 aufgenommen werden können. Neben Israelis, Palästinensern und Deutschen sollen Stipendien auch an junge Promovierende aus andere Transformationsgesellschaften gehen, wie u.a. Südafrika, Irland, Albanien. Gemeinsames Lernen, eigenständiges Forschen und das wechselseitige Entdecken von Konfliktlösungsstrategien im Horizont von Wasatia und Versöhnung sind die Eckpfeiler des Programms.“

Auch Prof. Dr. Udo Steinbach, Leiter des MENA Study Centre der Maecenata Stiftung, das eng mit der Wasatia Graduate School zusammenarbeitet, schätzt die Entscheidung des Deutschen Bundestags als nachhaltigen Beitrag Deutschlands für die Lösung des palästinensisch-israelischen Konflikts ein.

Projektkoordinatorin Dr. Zeina Barakat freut sich über das breite Interesse an der European Wasatia Graduate School for Peace and Conflict Resolution unter den Parlamentariern des Deutschen Bundestages und erklärte: „Als in Jerusalem geborene Palästinenserin, die sich über ein Jahrzehnt auch wissenschaftlich mit Friedensethik befaßt, sind die Ziele der Graduiertenschule auch eine Herzenzangelegenheit.“

Die „European Wasatia Graduate School for Peace and Conflict Resolution“

Das interdisziplinäre, transnationale und multireligiöse Promotionskolleg wurde im November 2021 gegründet. Derzeit sind zwölf Doktorand*innen Teil der „European Wasatia Graduate School for Peace and Conflict Resolution“.

Das Kolleg identifiziert Wahrheit wie Recht als Bedingung für Frieden und Konfliktlösung im israelisch-palästinensischen Verhältnis. Vor dem Hintergrund, dass rechtliche, politische und religiöse Dimensionen der Versöhnung ihrerseits mentale Komponenten beinhalten, wie etwa die Anerkennung von Leid, die Befähigung zur inter-religiösen Toleranz und zur Dekonstruktion festgefahrener Narrative, soll die Wasatia Graduate School als ein interdisziplinäres Forum fungieren, das Versöhnung als zentrales Element zur gesellschaftlichen Konfliktlösung herausstellt.

Logo Europa-Universität Flensburg

Den Schmerz der Anderen begreifen III

Goethe-Institut und Rosa-Luxemburg-Stiftung in Tel Aviv vertagen die für den 13. November geplante Veranstaltung „Den Schmerz der anderen begreifen“ auf einen späteren Zeitpunkt.

Die Erinnerung an die Shoah und das Gedenken der Opfer sind dem Goethe-Institut und der Rosa-Luxemburg-Stiftung ein großes Anliegen. Das Goethe-Institut widmet sich diesem Thema in zahlreichen Projekten in Israel und weltweit. Es steht für Verständigung und Dialog. Das Datum der ursprünglich für den 9. November in Tel Aviv geplanten Veranstaltung „Den Schmerz der anderen begreifen“ war sehr unglücklich gewählt und wurde korrigiert. Im Vorfeld der Veranstaltung hat sich in Deutschland und Israel zunehmend ein Diskussionsklima entwickelt, das deren sachgerechte Durchführung unmöglich macht. Es muss mit massiven Störungen gerechnet werden, die Sicherheit der Podiumsdiskussion ist vor diesem Hintergrund leider nicht zu gewährleisten. Das wichtige Thema der Erinnerungskultur kann so nicht in angemessener Weise behandelt werden.

Das Goethe-Institut und die Rosa-Luxemburg-Stiftung haben deshalb gemeinsam entschieden, die für den 13. November geplante Veranstaltung auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Wir werden jetzt gemeinsam mit einer Vielzahl von Diskursbeteiligten über die Neukonzeptionierung nachdenken.


Wir bedauern sehr, dass die von uns geplante Veranstaltung bereits vor ihrer Durchführung in einem Maße der öffentlichen Kritik ausgesetzt war, dass ihre erneute Verschiebung unumgänglich wurde.

***

In einer persönlichen Erklärung schreibt Charlotte Wiedemann über die Absage der Präsentation ihre Buches u.a.:

 „Niemand hatte vor, die in ihren Dimensionen und Konsequenzen völlig unterschiedlichen historischen Ereignisse Holocaust und Nakba gleichzusetzen. (…) Stattdessen sollte debattiert werden, wie die beiden jeweils identitätsstiftenden Traumata verflochten sind und wie sie von der anderen Seite besser verstanden werden können. (…) Dies war ein Testfall, wie Deutschland mit der verschärft rechten Stimmung nach den Wahlen [in Israel] umgeht, und Deutschland hat nach meinem Verständnis demokratischer Werte diesen Test nicht bestanden.“ 

Den Schmerz der Anderen begreifen II

„In seiner Rezension des Buches „Der Schmerz der Anderen“ von Charlotte Wiedemann äußerte Micha Brumlik die Hoffnung, es „könne .. gelingen, die festgefahrenen Fronten in der Diskussion über das Verhältnis von kolonialen Gräueltaten und nationalsozialistischem Judenmord und die Singularität der Shoah wieder aufzulockern“.

Diese Hoffnung hat sich nicht er füllt.

Seit das Goethe-Institut in Tel Aviv in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung in Tel Aviv am 9. November eine Veranstaltung mit der Autorin unter der Überschrift „Holocaust, Nakba und deutsche Erinnerungskultur“ ankündigte, gehen die Wellen hoch. (Vergleiche unser Post vom 9. November). Die Rede ist von einer Revision des deutschen Geschichtsbildes, von einer Diffamierung Israels.

Daß es keineswegs um einen Vergleich des Holocaust mit der Nakba geht, wie Amos Goldberg von der Hebräischen Universität in Jerusalem erläutert, spielt offensichtlich in der in der Zwischenzeit polemisch aufgeladenen Debatte keine Rolle mehr.

Das Goethe-Institut hat in der Zwischenzeit die Veranstaltung auf das unverfängliche Datum des 13. November verlegt.

Hier der Link zum Artikel in der taz.

Den Schmerz der Anderen begreifen

Eigentlich hätte heute Abend, 9. November 2022, in Tel Aviv und im Netz (Zoom) eine Veranstaltung von Goethe Institut und Rosa Luxemburg Stiftung (Tel Aviv) stattfinden sollen, deren Absicht die Organisatoren wie folgt beschrieben haben:

„Fast 75 Jahre nach seiner Gründung bleibt Erinnern in Israel ein politisch umkämpftes Terrain. Jüdinnen und Juden richten den Fokus auf den Holocaust, Palästinenser:innen hingegen auf das Schicksalsjahr 1948, als Hundertausende Opfer von Flucht und Vertreibung durch jüdische Kämpfer wurden – arabisch als Nakba (Katastrophe) bezeichnet. In ihrem Buch „Den Schmerz der Anderen begreifen“ plädiert die Publizistin Charlotte Wiedemann für ein neues empathisches Erinnern, das verschiedenen Seiten gerecht wird und Solidarität statt Opferkonkurrenz fördert.“

Im Hintergrund steht eine Publikation von Charlotte Wiedemann „Den Schmerz der anderen begreifen. Holocaust und Weltgedächtnis“ (Propyläen, 2022).

An dem Gespräch , das jetzt am Sonntag, 13. November 2022, 19.00 Uhr stattfinden wird, werden teilnehmen:

Charlotte Wiedemann ist Publizistin und Auslandsreporterin, ihre Beiträge erschienen u.a. in Die Zeit, Geo und Le Monde Diplomatique. Sie hält Vorträge, ist Kolumnistin der taz und hat zahlreiche Bücher zu internationalen Themen veröffentlicht, zuletzt erschien „Den Schmerz der anderen begreifen. Holocaust und Weltgedächtnis“ (Propyläen, 2022). Geprägt vom Schweigen in der eigenen Familie, verfolgt sie die Debatten um die deutsche Verantwortung für den Nationalsozialismus seit vier Jahrzehnten.

Bashir Bashir ist außerordentlicher Professor für politische Theorie an der Open University of Israel und Senior Research Fellow am Van Leer Jerusalem Institute. Er forscht zu Demokratietheorie, Nationalismus, Staatsangehörigkeit, Multikulturalismus und Versöhnungspolitik. Zuletzt erschien von ihm The Arab and Jewish Questions: Geographies of Engagement in Palestine and Beyond (Columbia University Press, 2020); Mitherausgeber von The Holocaust and Nakba: A New Grammar of Trauma and History (Columbia University Press, 2018)

Amos Goldberg ist außerordentlicher Professor für Geschichte des Holocaust und Leiter des Forschungsinstituts für zeitgenössisches Judentum an der Hebräischen Universität von Jerusalem. Seit Jahrzehnten erforscht er die Geschichte und die Erinnerung an den Holocaust an der Schnittstelle von Geschichte, kritischer Theorie und Literatur. Zu seinen Veröffentlichungen gehören Trauma in First Person: Diary Writing during the Holocaust (Indiana University Press, 2017); Zusammen mit Bashir Bashir (Hg.) The Holocaust and Nakba:  A New Grammar of Trauma and History. Goldberg gehört zu den Initiatoren und Verfassern der Jerusalem Declaration on Antisemitism.

Inge Günther hat mehr als zwanzig Jahre lang als Korrespondentin in Israel und Palästina gearbeitet, unter anderem für die Frankfurter Rundschau und die Berliner Zeitung. Für ihre Berichte erhielt sie mehrfach Preise, zuletzt 2017 den Journalistenpreis der Deutschen Initiative für den Nahen Osten. Aus beruflichen wie privaten Gründen ist Jerusalem ihre zweite Heimat neben Berlin geworden.

Die Veranstaltung wird live per Zoom übertragen.Bitte um Anmeldung: telaviv.office@rosalux.org

***

Die Verschiebung ist das Ergebnis von „Protesten“ aus Deustchland, hier einige Stimmen dazu:

https://www.juedische-allgemeine.de/kultur/scharfe-kritik-am-goethe-institut-inakzeptabel-und-respektlos/

https://www.jpost.com/israel-news/article-721814

https://www.goethe.de/ins/il/de/ver.cfm?event_id=24278029 (mit der Begründung der Verschiebung)

Zahlreiche Weitere lassen sich leicht auffinden, auch Polemiken auf Twitter.

***

Kommentar: Es scheint mindestens so wichtig, wie über das Thema, auch kontorvers, zu diskutieren, danach zu fragen, warum es zu solchen Reaktion kommt – warum wird es (von manchen / einigen ?) als bedrohlich empfunden, den Schmerz des anderen zu begegreifen? Die Wirklichkeit des Erinnerns is vielfältig und heterogen, wer setzt die Maßstäbe, was gedacht, gefühlt, empfunden werden darf? Der lange Arm der Geschichte ist weiter präsent….

Reisen – bildet

Im Januar und Februar 2023 auf nach Israel und Palästina

Zwei Angebote, die von diAk-Mitgliedern begleitet/organisiert werden – noch Plätze frei

Einmal (mit eigener Anreise) eine Fahrt zur Gebetswoche für die Einheit der Christenheit – 21.-29. Januar 2023:

Die Vielfalt der Ökumene in Jerusalem entdecken und erleben

und zum anderen eine

Studienfahrt Israel | Palästina. Perspektiven auf den Nahost-Konflikt
(Deutsche Vereinigung für Politische Bildung, Landesverband Rheinland-Pfalz, DVPB) vom 18.-26. Februar 2023

Kontakt auch über agentur@aphorisma.eu | Anmeldung bis 15. November 2022

Inside Out | Edgar Keret

Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin | 21. Oktober 2022 bis 5. Februar 2023

Mit Inside Out zeigt das Jüdi­sche Museum Berlin ab 21. Okto­ber 2022 eine Aus­stellung des israe­li­schen Autors Etgar Keret.

Aus­gehend von Er­inne­run­gen an seine Mutter hat Keret Kurz­ge­schichten ver­fasst, die im Rah­men der Aus­stellung nun erst­mals öffent­lich präsen­tiert wer­den. Die Texte er­zählen vom All­tag der Familie in Israel eben­so wie von trau­ma­ti­schen Kriegs­erleb­nissen und Gewalt­er­fah­rungen der 1934 in Polen ge­borenen Mutter.

Die Geschichten werden mit vom Autor aus­gewählten Ob­jekten aus den JMB-Samm­lungen sowie mit Auftrags­arbeiten von zeit­ge­nössischen Künstler*innen, die in Ko­ope­ra­tion mit Keret ent­standen sind, präsen­tiert. Das Zusammen­spiel von Er­inne­run­gen, Objekten und künstler­ischen Installa­tionen er­öffnet Be­sucher*innen neue, emotions­geladene Assoziations­räume, die be­wußt mit klas­si­schen Er­wartungen an einen Museums­besuch brechen.

Übersichtsplan mit allen Gebäuden, die zum Jüdischen Museum Berlin gehören. Der Libeskind-Bau ist grün markiert

Ort: Libeskind-Bau EG, Eric F. Ross Galerie – Lindenstraße 9–14, 10 969 Berlin