80 Jahre Évian-Konferenz

Geschlossene Grenzen / Verschlossene Tore …

 

Anläßlich des 80. Jahrestages der Konferenz von Évian dokumentieren das Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin und die Gedenkstätte Deutscher Widerstand vom 27. Juli bis 5. Oktober 2018 die Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik von 32 Staaten, die im Juli 1938 versuchten, für den vom nationalsozialistischen Deutschland verursachten Massenexodus europäischer Juden und Jüdinnen eine Lösung zu finden. Letztlich wurde die Konferenz von Évian zum Symbol für das Scheitern einer gemeinsamen Flüchtlingspolitik: Die auf Zuflucht angewiesenen verfolgten Juden und Jüdinnen wurden weitgehend im Stich gelassen.

Vom 6. bis 15. Juli 1938 trafen sich 72 Delegationsmitglieder aus Staaten wie Frankreich, Belgien, Irland, Bolivien, Kuba, Australien und Paraguay im mondänen Badeort Évian-les-Bains am französischen Ufer des Genfer Sees, um auf Empfehlung des US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt über die größte Flüchtlingskrise ihrer Zeit zu beraten…

(Illustration © BArch, Bild 183-S69279 / CC-BY-SA 3.0)


Ausstellungseröffnung am 26. Juli 18.00 – Hotel Maritim, Stauffenbergstraße 26|
Anmeldung bis 25. Juli : presse@gdw-berlin.de

 

 

 

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