Mindestens diese beiden sind Geschwister, (auch wenn zur Familie auch noch die paar Anhänger:innen des Christentum gehören). Jehoschua Ahrens und Mira Sievers in einem Beitrag der Rheinischen Post.

Mindestens diese beiden sind Geschwister, (auch wenn zur Familie auch noch die paar Anhänger:innen des Christentum gehören). Jehoschua Ahrens und Mira Sievers in einem Beitrag der Rheinischen Post.

Polarisierung zum Trotz
Manchmal gibt es auch ganz andere Reaktionen, unerwartete Lichtblicke, nicht naiv sondern nach vorne gewandt:
WDR 5 Neugier genügt – Redezeit. 13.11.2023. 27:01 Min.. Verfügbar bis 13.11.2024. WDR 5.
Israel oder Palästina? Das Thema Nahostkrieg scheint die deutsche Bevölkerung zu spalten. Kristina Bublevskaya und Zeynep Karaosman warnen vor schwarz-weißen Sichtweisen. Sie haben die Gemeinschaft „Palästinenser und Juden für den Frieden“ gegründet und rufen zur Solidarität mit den Opfern beider Seiten auf. Moderation: Julia Schöning

Auf die Arbeit von Standing together oder der Combatants for Peace haben wir an dieser Stelle schon öfter verwiesen. Gil Shohat ist als Sohn israelischer Eltern in Bonn aufgewachsen. Er ist Historiker, hat in Berlin promoviert und leitet seit Frühjahr 2023 das Israel-Büro der Rosa Luxemburg-Stiftung in Tel Aviv.
In der taz schreibt er über die Logik der Solidarität: In Zeiten des Krieges gilt es besonders der Polarisierung entgegenzuwirken. Einige jüdische und palästinensische Aktivist:innen in Israel bringen den Mut dazu auf. – Und ein anderes aktuelles Beispiel siehe weiter unten …

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A joint Jewish-Arab declaration for peace:

Während die gewaltsame Auseinandersetzung andauert und ein Ende oder ein Waffenstillstand kaum abzusehen sind, auch wenn es erste (öffentliche) Signale dafür gibt, ist die Debatte über Empathie und Solidarität, über Verständnis(se) und Kontexte wohl gerade erst am Anfang und wird die veröffentlichte Meinung noch lange beschäftigen (müssen).
Hier die lesenswerte Stellungnahme der amerikanischen Philosophin Seylah Benhabib zur Debatte innerhalb der Linken über die „Kontextualisierung“ des Krieges.
Hier zwei kurze Zitate:
„The attacks of October 7, 2023 are not “just one salvo in an ongoing war between an occupying state and the people it occupies, or as an occupied people exercising a right to resist violent and illegal occupation“, [Columbia Faculty Letter: Grave Concerns About the Well-Being of Our Students (google.com) ] They are a turning point not only for the Jewish people in Israel and elsewhere, but also in the history of the Palestinian people.“
„But at the end of the day, a Palestinian state must be established. There must be an exchange of prisoners for hostages. Israel is holding thousands of Palestinians in its prisons; some must be released in accordance with conditions conforming to international law in return for hostages.“
Der 35. Tag … es scheint wichtig, einen Blick auch in die Region, das größere Umfeld, zu werfen, dazu zwei Hinweise:
Die International Crisis Group wendet sich speziell dem US-amerikanischen-iranischen Verhältnis zu und beleuchtet mögliche Eskaltionsszenarien:
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Mitvim, ein aus dem progressiven israelischen Lager stammendes Politikberatungs- und Forschungsinstitut gibt aus der Sicht des Landes kurze Einschätzungen der regionalen Akteure (A Regional Perspective / Egypt / US / Saudi Arabia / Europe / Iran / Jordan / Turkey / ‚Hellenic Alliance‘ / Lebanon – Die Vereinten Nationen sind nicht daruner [sic])
An diesem Tag, der in so vielen Jahren ein besonderer „deutsche Tag“ war, der Hinweis auf das „Dokudrama“ in der ZDF-Mediathek, gewidmet dem Leben und Überleben der heute 102-jährigen Shoa-Überlebenden Margot Friedländer.


Die Ereignisse der letzten Wochen lassen auch hierzulande die Menschen nach Worten suchen, das Geschehene und das Geschehende zu „begreifen“ und einen Blick auf die Konsequenzen und das ‚zu Tuende‘ werfen. Pfr. Andreas Goetze, lange Jahre Landeskirchlicher Pfarrer für das interreligiöse Gespräch in Berlin (EKBO), jetzt tätig im Zentrum Ökumene EKHN/EKKW in Frankfurt/Main, hat das in einem Beitrag für das Portal Die Eule versucht, es gibt eben trotz allem keine einfachen Antworten in der komplexen Gemengelage des ‚Nahen Ostens‘ und unserer Beziehungen dorthin und dorther…

Ein Monat ist vergangen seit dem „Schwarzen Samstag“…
Ein Blick auf ein kleines, großes Zeichen in diesen schwierigen Tagen:
How Israeli and Palestinian peace activists are jointly facing this moment

Combatants for Peace
(Kurzfilm mit vorausgehender Werbung)
Nicht nur die Gewalt geht weiter, auch die Mengen an Fehl-, Falsch- und Halbfalschmeldungen nehmen zu, Gerüchte, Vermutungen, ungeprüfte Meldungen …
Die International Crisis Group ist seit Jahren ein zuverlässiges Medium, was Einschätzungen und Prognosen, soweit diese in der Politik verläßlich sein können, liefert.
Aktuell bietet die Seite eine Einschätzung von Mairav Zonszein, Senior Analyst, Israel-Palestine, über die Gewalt der Siedler, die selbst den US-Präsidenten zu entsprechenden Interventionen veranlaßt hat und die doch sehr unter dem Radar der Ereignisse im Gazastreifen bleibt.
