Kein neues Phänomen, aber …

Neues Video der International Crisis Group zur steigenden Siedlergewalt

Abscheu und Scham

Der in Berlin lebende und aus Israel stammende Autor, Kurator und Aktivist, Mati Shemeolof schreibt in einem Beitrag für die Open-Source-Initiative der Berliner Zeitung, was der Krieg, die Kriege in Nahost mit ihm „hier“ machen …

Späte Ehrung

Seit Jahrzehnten ringt Irmela Orland darum, den Hinterbliebenen von Opfern der Nazi-„Euthanasie“ in Berlin einen Gedenkort zu schaffen …

Ein Bericht im Tagesspiegel von Jutta Herms.

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Mehr als ein Nachtrag: Verdienstkreuz am Bande

Seit Jahrzehnten erinnert Irmela Orland an die Euthanasie in den ehemaligen Wittenauer Heilstätten, wo psychisch kranke Menschen während der Nationalsozialistischen Gewaltherrschaft umgebracht wurden. Für ihre vorbildliche Aufklärungs- und Erinnerungsarbeit wurde die Pfarrerin im Ruhestand im Oktober 2024 von Bildungsstaatssekretärin Christina Henke mit dem Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

No Other Land

„Passend“ zu den Nachrichten über eine anstehende mögliche Annektion des Besetzten Gebiete, kommt in die deutschen Kinos der auf der Berlinale 2024 prämierte Film No Other Land der Filmemacher Yuval Abraham und Basel Adra: Susanne Lenz schreibt zur Vorführung im Kino Babylon in der Berliner Zeitung:

Staatsräson – Zur Geschichte eines Missverständnisses

Das Programm der Jahreskonferenz des Dubnow-Instituts gliedert sich in drei zwar miteinander verflochtene, zugleich jedoch eigenständige Veranstaltungen. Den Auftakt bildet die öffentliche Keynote-Lecture von Claus Leggewie „Ein Jahr später. Das europäisch-israelische Verhältnis vor dem Hintergrund globaler Transformationen“ am Abend des 4.12. Das Tagesprogramm am 5.12. ist stärker auf den intensiven wissenschaftlichen Austausch gerichtet und wird einen eher internen Charakter tragen. Den Abschluss bildet am Abend des 5.12. die wiederum öffentliche Podiumsdiskussion Staatsräson auf dem Prüfstand. Deutschland, Israel und der 7. Oktober im Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig

Palästina zwischen den Weltkriegen

Während des Ersten Weltkriegs trafen im Nahen Osten sehr gegensätzliche Interessen aufeinander: die kriegführenden europäischen Großmächte, das späte Osmanische Reich, arabische Bevölkerung und bald eine immer größere Gruppe von jüdischen Zuwanderern. Unklare Versprechen, große Erwartungen und enttäuschte Hoffnungen prägen die Jahre zwischen den Weltkriegen. In ihnen liegen die Wurzeln des Nahostkonflikts (Rainer Volk | BR 2024) || BR-Podcast

Kalender 2025

Das Heft 4/2024 unserer Zeitschrift israel & palästina stellt in Kooperation mit allmep.org zwölf Organisationen vor, die an einer kooperativen Vision festhalten …

Ein ideales Geschenk – jetzt zum Sonderpreis vorbestellen: 5,00 € + VK (bestellung@aphorisma.eu)

Organisationen im Kalender
ALLMEP
Combatants for Peace
Rabbis for Human Rights
A Land for All
Itach Maaki
Standing Together
PC/FF
AJEEC-NISPED
Women wages Peace
Hand in Hand School Network
Givat Haviva
The Abraham Initiatives

Breite Mehrheit …

Trotz – oder wegen – der kontroversen Debatten hat der Bundestag – pünktlich für die deutsche Gedenkkultur – einen umstrittenen Beschluß gefaßt.

Zwei Stimmen unter vielen:

Die Zeit, 7. November 2024

Junge Welt, 7. November 2024

Lebensmelodien-Konzert: „Melodic Memories”

Am 9. November 2024 erklingen in der Apostel-Paulus-Kirche Melodien, die in Zeiten der Verfolgung zwischen 1933 und 1945 entstanden sind. Das Projekt Lebensmelodien bringt diese Kompositionen zurück und vermittelt sie an junge Menschen, die aktiv am Projekt mitgewirkt haben.

Lebensmelodien – in den unmenschlichsten Situationen der Verfolgung und Ermordung sind diese Melodien zwischen 1933 und 1945 entstanden. Die Nationalsozialisten versuchten, den jüdischen Teil der deutschen Kultur auszulöschen. Das interreligiöse Konzert- und Bildungsprojekt Lebensmelodien trägt die Kompositionen und Lebensgeschichten zurück in die deutsche Geschichte und vermittelt sie an die nächste Generation junger Menschen in diesem Land. Und die haben sich an diesem Konzert aktiv beteiligt: Die Recherche über einen Komponisten, der 1939 als junger Mann aus Ulm fliehen und seine schwerkranken Eltern zurücklassen mußte, wurde von Schülerinnen und Schülern der Stadt Ulm übernommen! Seine Kompositionen erklingen zusammen mit Melodic Memories aus Frankfurt und Berlin am 9. November – dem Tag, an dem unser Komponist 1938 erkannte, daß er sein Heimatland verlassen muß, um zu überleben.

Samstag, 9. November 2024 – 19 Uhr (Einlaß ab 17.30 Uhr), Apostel-Paulus-Kirche, Grunewaldstraße 77a, 10823 Berlin-Schöneberg, U7 Eisenacher Straße

Israel at 100

Keine Flucht vor den (heutigen) Realitäten, nur die Frage, was es denn für Zukünfte geben kann

International Conference Sunday, November 10 – Monday, November 11


As Israel approaches its 100th anniversary in 2048, CIS and the Kogod School of Business invite you to explore the future as modern futurists, utilizing contemporary foresight approaches. Please join us as we convene scholars, economists, politicians, and activists at the country’s most difficult hour, to explore potential future scenarios for the Jewish state.

Co-sponsored by the College of Arts and Sciences and School of International Service Department of Foreign Policy and Global Security.

Attend VIRTUALLY, please register here to receive ZOOM link for Conference:   
https://tinyurl.com/AUisraelat100virtualrsvp