Während wir an der ‚Grenze‘ zu Gaza…

schreckliche Bilder sehen ‚müssen‘ …, … ereignet sich in Hebron eine andere Wirklichkeit: Freedem Seder in Occupied Hebron:

„Holding the Freedom Seder was not just a call for an end to the occupation but “an affirmation of our commitment to working to the end the occupation,” explained Daniel Roth, a member of All That’s Left and one of the event’s organizers,

Jewish tradition, identity, and culture form the crux of why Roth is working to build a just peace and end the occupation, he added. “A Freedom Seder that weaves together ancient tradition with modern tradition and brings the storytelling at the center of Passover to contemporary struggles is deeply compelling for me.”

 

Civey fragt….,

…. aber stellt es die „richtigen“ Fragen?

Welchen politischen Kurs wünschen Sie sich von Deutschland gegenüber Israel?

Deutlich mehr als ein Drittel der Abstimmenden wollen eine „Distanzierung“ – was aber soll das heißen?  Und was würde eine weiteren Annäherung bedeuten? Was soll das Ziel dieser Befragung sein? Mehr Fragen als Antworten!

Für eine andere Zukunft …

Tel Aviver Demonstration am 1. April 2018 unter dem Motto „Now is the time to stand together and create hope! Now is the time to prevent the next war!“
Aufgerufen hatten die Parteien Chadasch und Merez sowie linke zivilgesellschaftliche Organisationen, wie Gush Shalom, Peace Now, The Forum for Bereaved Israeli-Palestinian Families, Hope Instead of War, Breaking the Silence und Zazim. Ein Bericht mit Bildern zur Demonstration findet sich hier. (Das öffentliche Forum ist übrigens ein Ort, der auch unterstützende Leserinnenreaktionen gebrauchen kann…)

Der Aufruf zur Demonstration lautete wie folgt:

In the previous weekend, we saw how the next war, which threatens to fall upon us every passing day, could look like: more than 15 dead and thousands of Palestinians wounded, more pain and fear, more hatred and animosity, and zero progress toward a life of security and peace for the people living on both sides of the border.

This sad outcome could have been avoided. But when the government chooses to continue the siege on Gaza and to suffocate its residents, the outcome is growing despair. Despair that has consequences for all of us. What happened on Friday at the border of the Gaza Strip is not just a Palestinian story. So many people, Israelis and Palestinians, are under imminent danger of a further war.

We have to stop such an event before everything burns and more blood is spilled in vain. Both Israelis and Palestinians deserve to live in security, and in order to do so, we must lift the siege on Gaza now and put an end to the terrible distress there, and strive to end the occupation and promote peace between two states living side by side – Israel and Palestine. This is what we must demand from the government now – stop the fire, completely change direction.

Come and demonstrate with us on Sunday, 1 April, at 18:00, in front of Metzudat Ze’ev, the Likud Party’s Headquarters on 38 King George Street in Tel Aviv, to demand that the escalation be halted and that an Israeli-Palestinian peace solution be immediately advanced.

***

Nachdenkliches zur Zukunft von Jerusalem findet sich auf der Seite von Ir Amim.
Im Pessach-Newsletter der Organisation heißt es:

This year, in Jerusalem, the concluding words of the Seder are taken up with alarming literalness by Temple movement activists driven to overturn the fragile status quo on the Temple Mount/Haram al-Sharif. Theirs is not the symbolic yearning to live in a rebuilt Jerusalem but a zealous mission to rebuild the Temple now, today, in place of the existing Muslim holy sites. In 2018, IR AMIM’s on-the-the-ground monitoring, expert analysis, and advocay continues to formatively shape efforts TO GUARD THE STATUS QUO, ENSURE THE DIGNITY AND WELFARE OF ALL JERUSALEMITES AND SAFEGUARD THEIR HOLY PLACES.

Neue Studie der SWP erschienen

Akteure des israelisch-palästinensischen Konflikts

Umgfangreich und (gerade deshalb) lesenswert: Beiträge von Peter Lintl (Auswirkungen des ungelösten Konflikts auf israelische Machtkonstellationen und Akteursperspektiven), Muriel Asseburg (Die Palästinensische Autonomiebehörde und die Hamas-Regierung: Erfüllungsgehilfen der Besatzung?), René Wildangel (Die Europäische Union und der israelisch-palästinensische Konflikt: Von der Deklaration zur Aktion?), Birthe Tahmaz (Permanente Spannungen zwischen UNRWA und Israel – warum eigentlich?), Lidia Averbukh (Ein Akteur im Wandel: Die jüdische Israel-Lobby in den USA).
Das gesamte 91-seitige Dokument gibt es hier als PDF.

Schwerpunkt: Israelische Demokratie 2018 – RLS-online

Ein umfangreiches Dossier zu aktuellen Situation findet sich auf der Website der Rosa Luxemburg-Stiftung Tel Aviv. In der Einleitung heißt es:

Der globale Aufwind autoritärer Regierungen und Diskurse geht nicht an Israel vorüber. Hart erkämpfte Bürger- und Menschenrechte werden abgebaut, Rechtspopulist*innen stellen demokratische Strukturen und Institutionen infrage und hetzen gegen Minderheiten. Der repressive Charakter der langanhaltenden israelischen Besatzung der Palästinensergebiete unterfüttert diese Tendenzen.

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Literaturtage … 11.-15. April: …. Termin vormerken lohnt sich

Fair enough? Was ist gerecht?

Deutsch-israelische Literaturtage 2018 der Heinrich Böll Stiftung in Berlin

Ungleichheit in der Gesellschaft ist keine Neuigkeit – aber auch keine Selbstverständlichkeit. Was hindert uns, unsere Gesellschaft gerechter zu organisieren? Wagen wir es nicht, uns grundlegenden Verteilungsfragen zu stellen?
Diesen Themen widmen sich die Deutsch-Israelischen Literaturtage 2018 unter dem Titel „Fair enough? Was ist gerecht?“ vom 11. bis zum 15. April in Berlin. Neun israelische und deutschsprachige Autorinnen und Autoren lesen und diskutieren.

Annäherung an einen komplizierten Streit: Israel und BDS

Die Debatten über die internationale BDS-Bewegung („Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen“) haben sich in den letzten Monaten auch in Deutschland verstärkt.

Alexandra Senfft beschäftigt sich in ihrem unlängst im „Freitag“ veröffentlichten Beitrag mit Entstehung und Hintergründen der Bewegung.
Sie
geht darin insbesondere der Frage nach, ob die Charakterisierung der 2005 von palästinensischen Organisationen initiierten BDS-Kampagne als „antisemitisch“ gerechtfertigt ist.

Proteste der Kirchen in der Heiligen Stadt

Aktualisierung vom 27. Febraur 2018

Besteuerung von Kirchen auf Eis gelegt

Die Pläne für eine Besteuerung von Kirchen wurden verschoben und Verhandlungen angekündigt – ob damit mehr als nur kurzfristig und taktisch etwas Druck aus der Angelegenheit genommen worden ist, bleibt abzuwarten.


Aus Protest gegen neue Maßnahmen der Stadtverwaltung von (West)Jerusalem und gegen Pläne des israelischen Parlaments, haben die Kirchen in der Heiligen Stadt die Auferstehungskirche geschlossen („Till further notice“).

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Photo: Der griech.-orthodoxe Patriarach, neben ihm der Custos der Franziskaner, hinter ihm arm.-orthodoxe Geistliche vor der geschlossenen Tür der Kirche das Heiligen Grabes

Statement on Municipal threats and the discriminatory ‚Churches Lands Bill‘

Hier der Filmbericht des Franciscan Media Center.

Aus ökumenischer Solidarität blieb auch die protestantische Erlöserkirche geschlossen:
http://www.elcjhl.org/we-of-the-elcjhl-stand-in-solidarity-with-the-holy-sepulchre-church-protest/

Ein weiterer Bericht von der deutschsprachigen Redaktion von Radio Vatikan und der Beitrag auf der Website des Weltkircherates in Genf.

Schon am 15. Februar 2018 hatten die Oberhäupter der Kirchen Jerusalems in einer gemeinsamen Erklärung gegen die Steuerpläne protestiert.

Und dazu noch die Erklärung des Lutherischen Bischofs, Ibrahim Azar:

 

100 Jahre – 100 Dokumente

Am 27. Februar 2018 spricht Angelika Timm, Vorstand des diAk, in Köln bei der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e. V. aus
Anlaß der Neuerscheinung in der diAk-Schriftenreihe

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Thema des Abends:
Israel und Palästina
– Binationaler Staat
oder zwei Staaten

 


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Das Kalenderblatt vom Februar 2018

An dieser Stelle präsentieren wir in jedem Monats Kalenderblatt aus dem diAk-Kalender für das Jahr 2018 (erschienen als Ausgabe IV/2017) – ein Gespräch in Bildern…

Februar

Luli (* 4. Juli 1985)  and Yehudit (* 6. Februar 1985) met at the age of 18. Tey like to think of themselves as childhood fiends. Both born in Israel, they have each gone their separate path and their fiendship has become one of overseas. Te project ‘Visual Correspondences’ was born afer a conversation in which the two observed that the different choices they have made in life, and the places they have been, places they have called home cast a light on both the similarities and differences of their visual observations.
Using their phones, they began writing each other ‘picture messages’. Each picture
is answered with a picture. Te text was later atached to the pictures.

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