Peace Now und Ir Amim rufen im Vorfeld der Anhörung zur weiteren Planung und Ausbau des Siedlungsprojektes am 18. OKtober 2021 zum Protest auf.

Ausführliche Information findent sich unter anderem hier.
Peace Now und Ir Amim rufen im Vorfeld der Anhörung zur weiteren Planung und Ausbau des Siedlungsprojektes am 18. OKtober 2021 zum Protest auf.

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Neu entdeckte Luftaufnahmen der deutschen Luftwaffe
Joseph Croitoru schreibt auf der Online-Plattform Qantara über neu entdeckte Luftaufnahmen der deutschen Luftwaffe, die belegen, daß sich die Militärführung im Zweiten Weltkrieg weit mehr für das von den Briten kontrollierte Palästina interessierte, als bislang bekannt war.

Online: Musik und Poesie der arabischen Halbinsel und Levante – Dienstag, 12. Oktober 2021
Teilnehmende:
Drin. Ines Weinrich – Arabistin, Musikethnologin, Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Ramy Al-Asheq –Lyriker, Journalist, Kurator
Sean Prieske – Musikwissenschaftler, Moderator
Wie hängen Gesang und Musik, Poesie und Literatur miteinander zusammen? Wie beeinflußten beduinische Poesie, religiöse Rezitation, Theater aber auch zeitgenössische Poesie und Performance-Formate musikalische Praktiken? Diesen Fragen geht Moderator Sean Prieske in der zweiten Ausgabe von al musiqa auf den Grund. Mit Blick auf die arabische Halbinsel und die Levante wird die wechselseitige Beziehung von Musik und Poesie aufgezeigt. Als Gäste diskutieren die Arabistin und Musikethnologin Drin. Ines Weinrich sowie der vielfach ausgezeichnete Lyriker, Journalist und Kurator Ramy Al-Asheq.
Die Veranstaltungsreihe al musiqa wendet sich an Musiklehrer:innen, Schüler:innen und alle, die sich für Musik interessieren. Mehr Informationen zu dieser Veranstaltung und der Vortragsreihe finden Sie in der Einladung.
Die Online-Veranstaltung ist kostenlos und findet mit der Software „Zoom“ statt. Die Teilnehmer:innenzahl ist begrenzt. Die veranstaltendende DAFG bittet um Online-Registrierung bis zum 12. Oktober 2021 unter https://tinyurl.com/8wx78h7a.
Nicht nur zusammen denken – auch zusammen schmecken … Orientalische Gaumenfreunden

„Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen.“
Diese Rezeptsammlung möchte einen Einblick in die authentische ‚orientalische‘ Küche geben. Langjährige ICO (Initiative christlicher Orient) Projektpartner:innen aus Syrien, Libanon, Irak, Palästina/Israel, Türkei und Jordanien haben ihre besten Rezepte verraten.
Auch wenn sich die orientalische Küche über viele Länder erstreckt und dementsprechende Unterschiede aufweist, so hat diese immer eines gemeinsam: Orientalischkochen bedeutet, mit Leidenschaft zu kochen. Hier verbinden sich warme Gewürze und Aromen und gehen eine satte und vollmundige Harmonie ein.
Preis: 15,00 € + VK – Entweder unter www.christlicher-orient.at oder über bestellung@apohorisma.eu
Verzweiflung und Hoffnung aus dem Heiligen Land
Eine Hybrid-Veranstaltung am 24. September 2021 um 18:00 Uhr über und mit Patriarch em. Dr. Michel Sabbah
Der Priester und ehemalige Präsident der katholischen Universität Betlehem, Dr. Michel Sabbah, war von 1987 bis 2008 das Oberhaupt der katholischen Kirche von Israel, Palästina, Jordanien und Zypern. Johannes Paul II. p.p. hatte den Palästinenser 1987 zum Lateinischen Patriarchen von Jerusalem ernannt. 2008 stimmte Benedikt XVI. p.p. zu, daß Patriarch Sabbah sich im Alter von 75 zur Ruhe setzte. Von 1999 bis 2007 war Patriarch Sabbah Präsident von pax christi international. Er ist immer noch aktiv in vielen Initiativen und Aktivitäten, um seine humane und spirituelle Botschaft in Palästina und in der Welt zu verbreiten.

Im Rahmen der weltweiten Ökumenischen Woche für Frieden in Israel und Palästina des Weltkirchenrates.
Die Vermittler-Lücke füllen ….
„Die israelisch-arabische Annäherung zu fördern und neu zu definieren ist eine große Aufgabe. Für Deutschland und Europa ist sie wie maßgeschneidert.“
In Zeiten, in denen die USA, Großbritannien und Australien sich von der primären Nutzung der kooperativen Militärstrategie in der NATO mit Europa abwenden und ihr eigenes Dreiergrüppchen AUKAS mit Force voranbringen, die BRD sich international wieder aktiver nach eigenen Interessen engagieren will und Brüssel auf „strategische Autonomie in der Welt“ abzielt, kommt Gil Murcianos (MITVIM) außenpolitisch-strategisches Fazit, die BRD und Europa sollten die ‚Vermittler-Lücke‘ in Nahost füllen, gerade recht.
Siehe dazu: TAZ | Informationen zur Deutschen Außenpolitik [German-foreign-policy.com]
ARTE – Teil 1: Sklaverei und Handel – Teil 2: Die Belagerung Maltas
Auf Arte.tv verfügbar bis zum 16. Dezember 2021
Im 16. Jahrhundert kämpfen Christen und Muslime um die Herrschaft über Europa – im Namen Jesu und Allahs.
Mitte des 16. Jahrhunderts kämpfen Christen und muslimische Osmanen um die Herrschaft über Europa. Jeder im Namen seiner Religion. In diesem Kampf trifft die osmanische Elitetruppe der Janitscharen auf die Ritter der katholischen Johanniter, ein Militärorden, der auf Malta stationiert ist.
Die Geschichte dieser Auseinandersetzung wird aus der Sicht zweier junger Männer erzählt, die in unterschiedlichen Kulturen aufwachsen, zu fanatischen Kämpfern für ihren Glauben erzogen werden und in diesem Kampf aufeinandertreffen.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Hasan erzählt, einem zwangsrekrutierten Griechen, der zum osmanischen Janitscharen ausgebildet wird. Und aus der Perspektive von Raymonde, einem Ritter des Johanniterordens auf Malta. Beide werden im Kampf für ihre Religion aufeinandertreffen.
Nur einer von ihnen wird überleben.
Wie im Osmanischen Reich Tradition, wird ein 14-jähriger Bauernjunge in Griechenland zwangsrekrutiert. Er muß vom Christentum zum Islam konvertieren. Nach seiner Ausbildung zum Elitesoldaten wird Hasan auch innerlich zum überzeugten Krieger Allahs. Janitscharen wurden ausschließlich unter Nicht-Muslimen rekrutiert – meist aus den christlichen Gemeinden des Balkans.
Sein Gegenspieler, der junge französische Aristokrat Raymonde, träumt dagegen von einer Karriere beim Johanniterorden, dem letzten christlichen Militärorden aus der Zeit der Kreuzzüge. Auf Malta wird Raymonde Ordensritter und Seefahrer. Bei einer entscheidenden Seeschlacht treffen Hasan und Raymonde als ausgebildete Soldaten aufeinander. Einer zeichnet sich als Offizier aus, während der andere als Galeerensklave endet.
Im 16. Jahrhundert wurde das Ausrauben von Handelsschiffen und der Sklavenhandel im Mittelmeer von Muslimen und Christen gleichermaßen praktiziert. Jeder konnte daran verdienen, jeden konnte es treffen.“
„1565 sticht die Kriegsflotte Suleimans des Prächtigen von Konstantinopel aus in See, um den auf Malta stationierten Johanniterorden unter Großmeister Jean de la Valette zu vernichten. Der Orden stört mit seinen Raubzügen den Handel im Mittelmeer. Und der geschützte Hafen von Malta ist ein ideales Sprungbrett, in Italien einzufallen und von dort Europa zu erobern.
Im Laufe ihres erbitterten Kampfes erkennen Hasan und Raymonde im anderen etwas von sich selbst: den unbezwingbaren Geist, für die eigene Sache bedingungslos einzutreten. Nur einer wird überleben – voller Zweifel über seine Befehlshaber und den Sinn des gnadenlosen Religionskrieges.
Online-Veranstaltung | 22. September 2021, 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Neue israelisch-arabische Beziehungen
„Israel hat jüngst neue Beziehungen zu einigen arabischen Ländern aufgenommen. Darunter Bahrain, Dschibuti, Katar, Mauretanien, die Vereinigten Arabischen Emirate und zuletzt auch Marokko. Diese außenpolitischen Erfolge Israels haben weitreichende Folgen für ein neues Miteinander aber auch für die Bedeutung Palästinas, das stets ein Hinderungsgrund für israelisch-arabische Beziehungen gewesen war. Die palästinensische Frage scheint damit in den Hintergrund gerückt, neue strategische Interessen – vor allem die weiter gewachsenen Spannungen zwischen dem Iran und Israel haben zu einer Annäherung zwischen den ehemaligen Feinden geführt.
Hintergrund der Annäherung aus arabischer Perspektive ist vor allem die wachsende Feindschaft zwischen Saudi-Arabien und dem Iran. Zwar hat sich das saudische Königreich bisher noch nicht zu einer offiziellen Anerkennung Israels durchringen können, doch die Zusammenarbeit beider Staaten, vor allem beider Geheimdienste, besteht bereits seit einiger Zeit. Was bedeutet das für die Region und für die Zukunft der arabisch-palästinensischen Beziehungen und für die Palästina-Frage? Gemeinsam mit der Nahost-Expertin Drin. Muriel Asseburg von der Stiftung Wissenschaft und Politik, Elias Deis vom Holy Land Trust und Yair Bunzel von den Combatants for Peace wollen wir darüber diskutieren, welche Perspektiven sich daraus ergeben.“
Es referieren:
Drin. Muriel Asseburg, Stiftung Wissenschaft und Politik – Berlin
Elias D’eis, Holy Land Trust
Yair Bunzel, Combatants for Peace
Anmeldung bis Mittwoch, 22. September 2021, 12:00 Uhr, per Mail an Martina Steffen.
Sie erhalten eine Anmeldebestätigung mit den Zugangsdaten.
Eine Veranstaltung der Evangelischen Akademie Rheinland
Hochrangige US-amerikanische Delegation in der der Region
Wahrscheinlich soll die palästinensische Seite dankbar sein, daß die US-Politiker – unter Leitung des Demokratischen Senators Chris Murphy (D-C.T) – überhaupt mit ihnen reden, auch wenn sie dann im Ergebnis die PA für „zu schwach“ halten, den Wiederaufbau in Gaza zu befördern oder zu leiten. …
Aber warum sollte die US-Politik auch überlegen, was die Ursachen solcher Entwicklungen sind, die die PA (auch) zu dem gemacht haben, was sie heute ist und ob die USA damit vielleicht auch etwas zu tun haben, solange sie die PA vorranging zur Assistentin der israelischen Sicherheit gemacht haben?
Hier der Bericht in der Times of Israel dazu.