„Ausgerechnet in Palästina und im Yemen, wo nur wenige Emissionen in die Atmosphäre gelangen, zeigt sich die Klimakrise mit voller Wucht“, resümiert Eman Mounir, eine junge ägyptische Journalistin. Hier ihr Beitrag auf dem Themenportal der FES: Die Welt gerecht gestalten.
Kategorie: Naher Osten
Zur Zukunft der Taufstelle…
Jordanien ernennt Experten-Kommission
Entwicklung zwischen religiösem Respekt, historischer Verantwortung und einem attraktiven Profil für Tourist:innen und deren Geld… Öffentliche Präsentation in Jordanien sogar in Anwesenheit des Königs.
Auch Israel will auf der palästinensischen Seite des Jordans investieren…
Jordan has announced plans to develop the site along the Jordan River – where John is believed to have baptized Jesus – into a destination for Christian pilgrims from around the world.
King Abdullah himself attended a ceremony last week to officially appoint the board which was formed last year to provide a strategic vision to develop the site. The plan includes improving the infrastructure to accommodate more pilgrims and establishing a village with hotels and hospitality, an area for religious ceremonies, as well as agricultural parks and gardens.
“The board will oversee the development of these areas, while ensuring the protection of the Baptism Site as a UNESCO World Heritage Site,” according to the Royal Hashemite website. “The advisory board groups areexperts from around the world in development, tourism, cultural heritage and hospitality, among other key fields.”
Bericht in AllArabNews | Vatikan News
Die EU unterstützt weiterhin UNRWA
Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationenen
Seit 1971 unterhalten die Europäische Gemeinschaft / EU und the United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East (UNRWA) eine strategische Partnerschaft mit dem gemeinsamen Ziel, humanitäre Entwicklungserfordernisse palästinensischer Flüchtlinge und Stabilität im Nahen Osten zu unterstützen.
Inzwischen ist die EU die größte multilaterale Unterstützerinstitution, die internationale Hilfe für mehr als 5,8 Millionen palästinensischer Flüchtlinge in Jordanien, Libanon, Syrien, Westjordanland und Gaza leistet.
Am 17. November 2021 unterzeichneten die beiden Vertreter der EU und der UNRWA eine Gemeinsame Erklärung über die weitere Unterstützung der EU für die UNRWA für die Jahre 2021 bis 2024. Josep Borrell, EU High Representative, hob hervor, daß UNRWA in den Kernbereichen bei der Versorgung von Millionen palästinensischer Flüchtlinge eine „essential role“ spiele.
Der Text der gemeinsamen Erklärung ist hier abzurufen:
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Deutschland erhöht Unterstützung des VN-Flüchtlingshilfswerkes UNRWA
Die Bundesrepublik Deutschland wird das VN-Flüchtlingshilfswerk UNRWA mit weiteren 72 Millionen Euro unterstützen. Dies teilte Staatssekretär Miguel Berger gestern im Rahmen der virtuellen UNRWA-Konferenz in Brüssel mit. In dem Betrag sind zusätzliche 15 Millionen Euro zur Entlastung des Programmbudgets enthalten.
Two States or One? Re-thinking the Israeli-Palestinian Conflict
In einem online-Panel diskutierte Michael Brenner (American University, Washington) am 1. November 2021 mit Omri Boehm (New School), Yael Aronoff (Michigan State University), und Saliba Sarsar (Monmouth University) zur Zukunft Israels und Palästinas. Zwei Staaten oder ein Staat, Realität und Wunsch, Optionen und Alternativen.
Die Diskussion ist aufgezeichnet worden und kann hier abgerufen werden.
Stipendium für Aufenthalt in Givat Haviva
Praktikum in Givat Haviva – Über ihren deutschen Freundeskreis ist das
„Friedel and Peter Grützmacher (F & P) Internship for International Partner Relations in Givat Haviva, Israel“
ausgeschrieben
Nähere Informationen in der Ausschreibung
Schlaglicht Israel – FES Medienspiegel
Die Friedrich Eberst Stiftung (Israel-Büro) hat den neuen Medienspiegel „Schlaglicht Israel“ veröffentlicht. Darin werden Schwerpunktthemen israelischer Politik in israelischen Tageszeitungen präsentiert. In der aktuellen Ausgabe für die Zeit vom 16. bis 31. Oktober 2021 geht es unter anderem um die Entscheidung Minister Gantz', sechs palästinensische NGO zu 'Terrororganisationen' zu erklären.
Von Jerusalem nach München…
Erinnerungen, Einschätzungen, Hoffnungen zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft Israels und Palästinas
Judith Bernstein und Adrian Paukstat im Gespräch mit dem Dialoggruppen-Mitbegründer Fuad Hamdan und Dr. Jochim Varchmin
Veranstaltung im Rahmen der Münchner Friedenswochen | Montag, 15. November 2021 von 19:00 bis 22:00 Uhr
Neuer Raum:
Liberales Zentrum, Bichlerstr. 72 – ehemaliger Kiosk am stadteinwärts führenden Gleis. Die S7 braucht von München-Hbf. ca. 20 Minuten bis nach Solln. Abfahrt alle 20 Minuten z.B. 17:53, 18:13, 18:33 usw.
Saal der Münchner Aidshilfe, Rückgebäude, Lindwurmstraße 71.
U3 / U6 Goetheplatz – für die Veranstaltung gelten die 3G-Regel
Judith Bernstein und Adrian Paukstat von der Jüdisch-Palästinensischen Dialoggruppe berichten an diesem Abend über ihre persönlichen Erfahrungen und politischen Einschätzungen zur Situation in Israel und Palästina, sowie den Stand der politischen Kämpfe für Frieden und Gleichheit sowohl in Deutschland als auch vor Ort. – Im Rahmen eines öffentlichen Interviews werden dabei sowohl politische als auch persönlich-biographische Themen angeschnitten.
Judith Bernstein ist als Tochter von Überlebenden der Shoah in Jerusalem geboren und aufgewachsen und später nach Deutschland emigriert. Seit vielen Jahren setzt sie sich für Frieden zwischen Palästina und Israel ein.
Adrian Paukstat ist deutscher Politikwissenschaftler, hat in Jerusalem gelebt, gearbeitet und geforscht und war dort in lokalen Friedensinitiativen aktiv.
Dr. Joachim Varchim ist ebenfalls Mitglied der Jüdisch-Palästinensischen Dialoggruppe München.
Fuad Hamdan, geboren im Flüchtlingslager Qualandia, gründete 1985 die Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe.
Nebenan schauen: Ein Blick nach Alexandria
Buchvorstellung: „Shared Margins. An Ethnography with Writers in Alexandria after the Revolution“
Ein neues Buch von Samuli Schielke und Mukhtar Saad Shehata, „Shared Margins. An Ethnography with Writers in Alexandria after the Revolution“ (De Gruyter 2021), erforscht die literarischen Räume und Karrieren von Schriftsteller*innen in Ägyptens zweitgrößter Stadt.
Es dezentriert kosmopolitische Avantgarden und säkular-revolutionäre Ästhetiken, die seit 2011 in Ägypten intensiv dokumentiert und untersucht wurden und bietet es eine feldforschungsbasierte Darstellung verschiedener Milieus und Stile.
Eine öffentliche Buchpräsentation findet am
8. November 2021 um 17.00 Uhr am Leibniz-Zentrum Moderner Orient in Berlin und online statt.
Originalpublikation:

Schielke, Samuli and Shehata, Mukhtar Saad: Shared Margins.
An Ethnography with Writers in Alexandria after the Revolution. ZMO-Studien 41.
Berlin / Boston (De Gruyter) 2021 – https://doi.org/10.1515/9783110726305
„Shared Margins“ ist in der Reihe ZMO-Studien bei De Gruyter erschienen.
Die Publikation wurde durch den Leibniz-Publikationsfonds für Open-Access-Monographien gefördert und kann kostenlos heruntergeladen und gelesen werden.
Weitere Informationen zur Veranstaltung:
Kommentierte Bibliographie online
Hilfreicher Service der Rosa Luxemburg Stiftung
„Linke und Antisemitismus, Nationalsozialismus, Shoah, (links-)jüdische Geschichte, Nahostkonflikt“
Das Projekt, das von Lisa Albrecht, Christoph Gollasch, Peter Ullrich und Florian Weis betreut wird und auf der kommentierten Bibliographie «Linke, Nahostkonflikt und Antisemitismus», erstmals erschienen im Jahr 2012, aufbaut, soll zu einer Versachlichung der Diskussion beizutragen. Im Zentrum steht das Anliegen, Zugänge zu Hintergrundwissen, insbesondere wichtigen Forschungsergebnissen aufzuschließen. Damit soll eine Grundlage zur (selbst-)kritischen Reflexion des schwierigen Themas geschaffen werden. Zugleich soll das Unterfangen anregen, den einseitigen Positionen, schablonenhaften Schuldzuschreibungen und ritualisierten Phrasen komplexere Perspektiven entgegensetzen. Schließlich befinden sich die Gesellschaft und somit auch die miteinander verschränkten Themen in einem steten Wandel. Umso wichtiger, aber auch schwieriger ist es, einen Überblick über die Vielzahl relevanter Publikationen und Debattenbeiträge zu behalten.
Es werden (ohne Vollständigkeit garantieren zu können) einige der aus der Sicht der Betreuenden wichtigen Beiträge zum Themenfeld «Linke, Antisemitismus, Nationalsozialismus, Shoah, jüdisch-linke Geschichte und Nahostkonflikt» in Form von Rezensionen vorgestellt.
Als Darstellung der – aus politisch linker wie wissenschaftlicher Perspektive – elementaren Beiträge ist diese kollektive Bibliographie vor allem für die Nutzung in der politischen Bildungsarbeit gedacht. Doch auch Studierende, Wissenschaftler:innen und alle anderen Interessierte werden sich schnell einen Überblick zum Stand der Forschung verschaffen können. Neben der thematischen Gliederung bietet eine Suche nach Schlagwörtern und Autor:innen weitere Zugänge. Schriften, die in der Bibliothek der RLS oder online verfügbar sind, sind auch direkt verlinkt.
Wie die Debatte selbst ist diese Bibliografie work in progress – Gerade die Übersichtlichkeit der Website scheint noch ausbaufähig.
Literaturhinweise und eigene Beitragsvorschläge werden per Mail erbeten an florian.weis@rosalux.org
5. Jahreskonferenz Mitvim
Future Pathways for Israel’s Foreign Policy
Join the 5th Annual Conference of the Mitvim Institute
In cooperation with the Friedrich-Ebert-Stiftung. Featuring experts, government officials and politicians.
25 October 2021, 16:30 Israel time (15:30 CET, 09:30 EDT) Via Zoom;
In Hebrew, with simultaneous translation into English | To register, click here
