… unter diesem schon an sich spannenden Titel findet sich aktuell ein äußerst lesenwerter Artikel von Hanno Hauenstein in der Schweizer „WOZ – Die Wochenzeitung„, der vielen aus dem Herzen – oder besser aus dem Verstand – sprechen dürfte. (Und eine ideale Vorbereitung für unseren morgigen „Nachdenktag“ ist…)
Proteste, Widerstand, „Repression“, – Zensur … viele Begriffe liegen in der Luft, wenn es um die aktuell wachsende Zahl von US-amerikanischen Studierenden geht, die an ihren Universitäten Zeltlager errichten (wollen), um auf die Lage in Gaza aufmerksam zu machen… in einer zunehmend aufgeheizten inländischen Debatte, bei auch jüdische Studierende (fataler und falscher Weise) Ziel von Agression und Angriffen werden – obwohl es um den „Nahostkonflikt“ geht …
Hier ein längerer Bericht auf +972 (und folglich auch nur eine Sichtweise) über die Situation an US-Universitäten:
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Eine andere Sicht hier in einem Beitrag des Forward (Jewish, Independent. Nonprofit – online-Magazin):
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Und eine Reaktion dazu von der US-amerikanischen Sektion von Jewish Voice for Peace.
1963-1965 | Ausstellung Hessisches Landesarchiv Eröffnung 30. April 2024
Vor 60 Jahren – zwischen 1963 und 1965 – fand der 1. Frankfurter Auschwitz-Prozeß statt. Die Prozeßakte und die Tonbänder dazu bewahrt das Hessische Hauptstaatsarchiv Wiesbaden.
Als bedeutendes Zeugnis für die justizielle Aufarbeitung der nationalsozialistischen Verbrechen wurden die im Hauptstaatsarchiv befindlichen Prozessunterlagen 2017 durch die UNESCO als Weltdokumentenerbe ausgezeichnet.
Das Hauptstaatsarchiv stellt den Auschwitz-Prozeß in den Mittelpunkt einer Posterausstellung der UNESCO zum Weltdokumentenerbe, die durch ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm zum vielfältigen Weltdokumentenerbe mit Schwerpunkt auf Hessen begleitet wird.
Eröffnung: 30. April 2024, 18:00 Uhr – Vernissage mit öffentlichem Vortrag Dr. Nicola Wurthmann, Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden „Das Weltdokumentenerbe des Hessischen Landesarchivs: Der 1. Frankfurter Auschwitz-Prozess 1963 – 1965″
Wie unterschiedlich auf der Welt auf die aktuellen Ereignisse reagiert wird, das scheint doch wichtig wahrzunehmen – nicht alles muß man:frau gut finden oder teilen, aber auch nicht die Moral eines Landes setzt die Maßstäbe des Handels und Dürfens ….
Hier ein Bericht von RNS (Religion News Service) aus den USA
Am 29. April 1945 befreiten Einheiten der US-amerikanischen Armee das Konzentrationslager Dachau. Bereits am 28. April flüchtete der Großteil der SS-Lagerführung und der Wachmannschaften.
Zum Zeitpunkt der Befreiung befanden sich noch 32.300 Häftlinge im KZ Dachau. Wenige Tage vor der Befreiung wurden noch über 10.000 Häftlinge von der SS aus dem Lager auf sogenannte „Todesmärsche“, meist Richtung Tirol, geschickt. Mehr als 1.000 Häftlinge starben dabei.
Auch in den Wochen nach der Befreiung verstarben noch Tausende Häftlinge an den Folgen der KZ-Haft. Die Gedenkfeier zum 79. Jahrestag der Befreiung des KZ Dachau findet am Sonntag, 5. Mai 2024, statt.
Aus Trauer Kraft gewinnen und einen neuen, anderen Weg suchen …
In the midst of unparalleled violence, divisiveness and uncertainty, what does reconciliation entail? How do we navigate the road ahead?
Join us for a webinar Dialogue Meeting with newly, bereaved Israeli mother Elana Kaminka and bereaved Palestinian husband, Yacoub Al-Rabi. They will bravely recount their deeply personal journeys of loss and the courageous decisions they’ve made to pursue reconciliation and peace.
Their experiences offer insights into the complexities of grief and resilience.
Register for the webinar on Tuesday, April 30, 2024
Das Beobachterbüro der VN in den von Israel besetzten palästinensischen Gebieten, OCHA, hat einen Bericht zu den dringend notwendigen Hilfsmaßnahmen für die Menschen in Gaza und dem Westjordanland veröffentlicht.
Hanno Hauenstein im Gespräch (veröffentlicht in der Frankfurter Rundschau) mit der von der Universität Köln ausgeladenen US-amerikanischen Philosophin Nancy Fraser – der Präsident der Universität, der die (seine) Ausladung übermittel hat, ist übrigens auch der Präsident des DAAD …