Worte allein genügen nicht für den Frieden

In einer Rede in Rom hat der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Pierbattista Kardinal Pizzaballa, die tiefe Zerrissenheit zwischen Israelis und Palästinensern geschildert. Frieden und Versöhnung drohten zu leeren „Slogans“ zu werden, wenn sie nicht durch sichtbare Zeichen und mutige politische Visionen untermauert würden…

Ein Bericht auf Radio Vatican – (Redetext noch nicht auffindbar, Auszüge hier [ICN])

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Daszu ein Interview Seiner Eminenz auf ilsole24ore:

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Und als Sonntagszugabe:

Palestine: the Desert Castle

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Ergänzt: 09.02.2026

Phase Two in Gaza?

In this episode of Hold Your Fire!, Richard Atwood speaks with Crisis Group experts Amjad Iraqi, Mairav Zonszein and Max Rodenbeck about President Donald Trump’s Board of Peace and its implications for Gaza. They unpack the structure of the board’s different layers, how Palestinians are reacting to the new Palestinian technocratic Gaza committee and what that committee will do. They look at conditions on the ground in Gaza amid frequent ceasefire violations and Hamas’s continued hold of parts of the strip. They also assess the obstacles to moving the peace plan forward, including working out agreement on the sequencing of Hamas decommissioning weapons, on one hand, and Israeli withdrawing troops and letting in reconstruction aid on the other, as well as the still-uncertain prospects for an international stabilisation force in the strip.

Wein – kann nicht nur trocken sein …

Eine investigative Recherche von Hanno Hauenstein in der Frankfurter Rundschau

Siehe auch bei Instagram Hanno Hauenstein

Koloniales Unrecht und Wiedergutmachung

Ehemals kolonisierte Länder und ihre Gemeinschaften fordern zunehmend die Anerkennung kolonialen Unrechts und konkrete Schritte zur Wiederherstellung von Gerechtigkeit. Deutschland hat sich zwar zur Aufarbeitung verpflichtet, bisher gibt es jedoch nur einzelne freiwillige Maßnahmen ohne klare rechtliche Grundlage, was Risiken wie inkonsistente Umsetzung, fehlende Langfristigkeit und mangelnde Transparenz birgt. Als globaler Akteur ist Deutschland gefordert, eine glaubwürdige, menschenrechtsbasierte Außenpolitik gegenüber Ländern des Globalen Südens zu gestalten. In unserem Fachgespräch möchten wir gemeinsam mit Expert*innen aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik diskutieren, welche Ansprüche Deutschland berücksichtigen sollte, um einen kohärenten und langfristig tragfähigen Rahmen für den Umgang mit seiner Kolonialvergangenheit zu schaffen – und Lehren aus dem laufenden Versöhnungsprozess zwischen Namibia und Deutschland zu ziehen.
Mit dabei: Awet Tesfaiesus MdB, Obfrau im Ausschuss für Kultur und Medien, Stellvertretendes Mitglied im Auswärtigen Ausschuss | Deborah Düring MdB, Sprecherin für Außenpolitik | Claudia Roth MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien a.D., Obfrau im Unterausschuss Kultur und Bildungspolitik, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und entwicklungspolitische Sprecherin | Maria Kind, Heinrich-Böll-Stiftung | Kirsten Krampe,Heinrich-Böll-Stiftung | Prof. Dr. Henning Melber, Extraordinary Professor, Institut für Politikwissenschaften, Universität Pretoria | Jephta Nguherimo, Autor und Genozid-Aktivist, Washington D.C. | Dr. Sebastian Spitra, Postdoctoral Researcher, Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte, Universität Wien | Almaz Teffera, Senior Researcherin, Racism in Europe, Human Rights Watch
02. März 2026 | Hybrides Fachgespräch
Zur Veranstaltung und Anmeldung
Deutscher Bundestag Reichstagsgebäude, Fraktionssitzungssaal Platz der Republik 1 11011 Berlin oder online via Zoom 15:30 Uhr-18:45 Uhr

Kalender 2026 – Februar

israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2025

„The initiative began by feeding 150 families a day in April 2024 and quickly grew to serving 3,000 people daily. Operating amidst unimaginable scarcity and risk, our team works tirelessly to prepare and serve hot, nourishing meals. We are not an outside aid group; we are the people of Gaza, serving our own community through the Gaza Soup Kitchen and local Palestine NGO efforts“.
gazasoupkitchen.org/donate-now/

Es war das elfte Mal, daß im Rahmen von israel & palästina | Zeitschrift für Dialog ein Photobegleiter in Kalenderform für das kommende Jahr erschienen ist:

Kalender 2026


On Mike Huckabee

A reflection of Rifat Kassis (Kairos Palestine) on the US Ambassador to Israel

Additional Background information about the statesment of the Head of Churches

Shoah Stories

An dem internatialen Verbund sind auch 20 deutsche Einrichtungen beteiligt

Vom Zeitgeist und von Davos

Ein lesenswerter Beitrag des kanadischen Miniterpräsidenten Mark Carney in Davos

Über das Völkerrecht und Deutschland …

DJfdV Online Seminar – 27. Januar 2026

Literatur an der FU Berlin

BIPoC Referat des AStA FU lädt ein zu einer Literaturveranstaltung
„Gaza erzählt: Literatur im Schatten des Genozids“.
Gemeinsam mit Autor*innen und Literaturwissenschaftler*innen soll folgenden Fragen nachgegangen werden:

– Was schreiben die Autor*innen — oder können sie überhaupt schreiben —, während ihre Wohngegend, ihr Zuhause und ihre Familien bombardiert werden und Hunger bis hin zum Verhungern erleiden?
– Warum schreiben Autro*innen inmitten des Elends? Um zu überleben? Um zu erinnern? Damit die Welt sie hört und auf ihr Leid aufmerksam wird?
– Ist es sinnvoll, diese Texte als Literatur des Genozids zu bezeichnen und einzuordnen?
– Wie beeinflußt die schnelle Übersetzung die Rezeption dieser Literatur? Verliert sie dadurch ihren Kontext — oder gewinnt sie notwendige Sichtbarkeit?

Dienstag, 03. Februar 2026, 16 Uhr
📍 GalileA @galileafuberlin (über Mensa 2 FU Berlin; Otto-von-Simson-Str. 26)