Eine Würdigung von Michael Hesse in der Berliner Zeitung (BZ)
„Ernst Tugendhat hat nicht nur philosophiert, sondern ebenso sehr politisiert, demonstriert, gestritten. Am Montag ist er im Alter von 93 Jahren in Freiburg/B. gestorben. Mit ihm verliert Deutschland einen seiner großen Denker.“
G. H. Holländer schreibt in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ)
„Das heißt nicht, dass Tugendhat jeden seiner Irrtümer erkannt hätte, aber so ausdrücklich, wie er auf ihr Vorhandensein hinweist, ermuntert er auch dazu, selbst welche zu finden. Ein solcher Irrtum könnte etwa sein, dass das Wollen der Menschen auf Zukunft gerichtet sei. Gerade für Religion und Mystik lässt sich viel eher eine Ausrichtung auf das schlechthin Vergangene beweisen.“
Und ein Beitrag auf der Schweizer Website ch-cultura.ch.
Im ukrainischen Czernowitz, einst das ‚Jerusalem des Ostens‚, lebten bis vor Kurzem kaum noch Juden und Jüdinnen. Nun verschaffen Geflüchtete aus anderen Landesteilen den jüdischen Gemeinden neuen Zulauf.
Arabistik-Studierende der FU Berlin haben kreativ erforscht, was es heißt in Deutschland arabisch zu sein. Ihre Antworten stellten sie in einer berührenden Performance vor – ein Beitrag von Eva Murašov im Tagesspiegel vom 14. Februar 2023.