Vor 125 Jahren geboren

Erich Maria Remarque (1898-1970)

Das „Erich Maria Remarque Jahrbuch“ und die die „Schriften des Erich Maria Remarque Archivs“, beide erscheinen im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht (heute BRILL Deutschland GmbH), erinnern an Wirken und Nachwirken diesen greoßen deutschen Autors.

Erich Maria Remarque in Osnabrück geboren, avancierte zu einem der renommiertesten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, vor allem durch den großen Erfolg seines Romans „Im Westen nichts Neues“. Während des ersten Weltkrieges wurde Remarque als Soldat eingezogen und erlebte die Grausamkeiten des Krieges an vorderster Front. Diese Erfahrungen prägten sein literarisches Schaffen.

Cover Literatur zu im Westen nichts Neues von Remarque


Remarque veröffentlichte „Im Westen nichts Neues“ im Jahr 1928 und es wurde sofort zu einem internationalen Bestseller. Das Buch erzählt die Geschichte einer Gruppe junger Soldaten im Ersten Weltkrieg, deren anfängliche Euphorie schnell von der traumatischen Realität des Krieges eingeholt wird. Remarques Roman vermittelt die bedrückende Sinnlosigkeit des Krieges.

Von den Nationalsozialisten wurde Remarque als „entartet“ diffamiert und verfolgt. Deshalb emigrierte er 1931 erst  in die Schweiz und später in die USA. Im nationalsozialistischen Deutschland wurden seine Bücher verboten und 1933 öffentlich verbrannt. 1938 wurde ihm die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt. 1939 emigrierte er in die USA. Er starb am 25. Spetember 1970.

Kalender 2023 – Juli

Essen verbindet

Ein Begleiter durch das Jahr 2023 – Mit Photos von Bärbel Doering und aus dem AphorismA Verlagsarchiv

Süß, süßer, …

Photo: AphorismA Archiv

israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2022


Werke von Marwan

Arbeiten des in Syrien geborene Künstlers Marwan Kassab-Bachi (1934-2016) aus der Sammlung der Barjeel Art Foundation, Sharjah – Ausstellung 2. – 30. Juni 2023 im Kunsthaus Lempertz Berlin.

Internationales Literaturfestival Leukerbad

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Vom 23. bis 25. Juni 2023 findet in der Schweiz, im Wallis, das Internationale Literaturfestival Leukerbad statt: Unter den Mitwirkenden sind auch Chaza Charafeddine („Beirut für wilde Mädchen“) und Stefan Weidner („1001 Buch. Die Literaturen des Orients“) mit ihren in der Edition Converso erschienenen Büchern.


Hier die Festivalseite und ein Überblick über die Veranstaltungen mit Chaza Charafeddine und Stefan Weidner.

LiBeraturpreis 2023 für Adania Shibli

Die palästinensische Autorin Adania Shibli erhält für ihren Roman Eine Nebensache den LiBeraturpreis 2023. Die deutsche Übersetzung von Günther Orth ist im Berenberg Verlag erschienen. Der Preis wird seit 1987 an deutschsprachige Bücher von Schriftsteller*innen aus dem globalen Süden verliehen.

„Gleichsam präzise und behutsam entwirft die palästinensische Autorin Adania Shibli ein formal wie sprachlich streng durchkomponiertes Kunstwerk, das von der Wirkmacht von Grenzen erzählt und davon, was gewalttätige Konflikte mit und aus Menschen machen. Mit großer Wachsamkeit richtet sie ihren Blick dabei auf die kleinen Details, die Nebensächlichkeiten, die es uns erlauben, die alten Wunden und Narben zu erblicken, die hinter der Oberfläche liegen“, heißt es in der Jurybegründung.

Jenin Freedom Theatre

Feminist Theatre Festival – im besetzten Palästina – vom 16. bis 21. September 2023

Das Feministische Theaterfestival ist eine Veranstaltung, die den Schwerpunkt auf die Präsentation von Theaterwerken legt, die feministische Themen und Perspektiven erforschen. Das Festival bietet Dramatikerinnen, Regisseurinnen und Darstellerinnen eine Plattform, um ihre Talente zu präsentieren und Themen wie Geschlechtergleichheit, Frauenrechte und soziale Gerechtigkeit hervorzuheben. Das Festival umfaßt in der Regel verschiedene Aufführungen, darunter Theaterstücke, Monologe und experimentelle Stücke. Es bietet auch Workshops, Diskussionen und Panels zu Themen rund um Feminismus und Theater an. Das Feminist Theatre Festival im Freedom Theatre ist eine wichtige Plattform für feministische Künstlerinnen, um ihre Arbeit zu teilen und eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten aufzubauen. Sie können auch ein Katalysator für gesellschaftlichen Wandel sein, indem sie das Bewußtsein für Fragen der Geschlechtergleichstellung schärfen und eine integrativere und vielfältigere Theaterbranche fördern.

To be a part of the feminist theatre festival, kindly contact the address below. By doing so, you will have the opportunity to join The Freedom Theatre and establish direct contact with the festival committee. Feel free to reach out at info@thefreedomtheatre.org

Kalender 2023 – Juni

Essen verbindet

Ein Begleiter durch das Jahr 2023 – Mit Photos von Bärbel Doering und aus dem AphorismA Verlagsarchiv

Eine Schaufel voller …

Photo: AphorismA Archiv

israel & palästina – Zeitschrift für Dialog | Ausgabe 4-2022


Studiengang für Restaurierung

Auch eine Form der Erneuerung an diesem (nach dem westlichen Kalender) Pfingstsonntag 2023

„Dank der Zusammenarbeit zwischen der al-Quds-Universität und der Universität Palermo können wir jetzt den ersten Studiengang für Restaurierung im gesamten Nahen Osten anbieten“, so Carla Benelli, Leiterin der Kulturprojekte bei Pro Terra Sancta. Sie erzählt begeistert, wie sie derzeit im Herzen von Bethanien arbeitet, wo seit 2016 die Associazione Pro Terra Sancta und das Mosaic Centre Konservierungs- und Aufwertungsarbeiten im historischen Zentrum der Stadt von Marta, Maria und Lazarus durchführen.

(Die Seite dürfte auf der Basis einer autoamtischen Übersetzung erstellt sein)

Handschriften von Dschalal ad-Din Rumi (1207-1273) Weltkulturerbe

Handschriften der Staatsbibliotheken in Berlin und München in das UNESCO-Weltdokumentenerbe aufgenommen

Zwei bedeutende Handschriften des persischen Dichters Dschalal ad-Din Rumi (1207-1273) sind in das Register des UNESCO-Weltdokumentenerbes aufgenommen. Die beiden Werke – aus den Beständen der Staatsbibliothek zu Berlin und der Bayerischen Staatsbibliothek – sind Teil eines insgesamt 15 Handschriften umfassenden Gemeinschaftsantrags, an dem sechs Länder beteiligt waren und der unter Federführung der türkischen UNESCO-Kommission eingereicht wurde.

Dschalal ad-Din Rumi gilt als einer der bedeutendsten persischsprachigen Dichter, Philosophen und Mystiker des Mittelalters. Auf Rumi, auch als Maulana (türk. Mevlana, „unser Meister“) bekannt, geht der Mevlevi-Orden, der Orden der tanzenden Derwische, zurück.

Bei der Handschrift aus dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek (BSB Cod.pers. 45) handelt es sich um das zweite von sechs Büchern des bedeutenden Werks „Masnawi-ye ma’nawi“ (dt. „Geistige Doppelverse“) von Rumi. Die Handschrift entstand 1307 und zählt zu den frühesten Manuskripten des „Masnawi-ye ma’nawi“. Zur hohen wissenschaftlichen und textgeschichtlichen Relevanz der Handschrift tragen die Sekundäreinträge an den Seitenrändern, zwischen den Zeilen oder den Kolumnen bei. Die Münchner Handschrift stammt aus der Bibliothek des bekannten französischen Orientalisten Étienne Marc Quatremère (1782-1857), die 1858 für die damalige Hofbibliothek erworben wurde.

Die Handschrift im Bestand der Staatsbibliothek zu Berlin (Minutoli 21) umfaßt alle sechs Bücher des „Maṯnawī-i maʿnawī“ und enthält etwa 25.000 Verse. Gefertigt im Jahr 1337, weist die Handschrift zwei Glossare auf, die das Textverständnis mit Erklärungen unterstützen und ist zusätzlich mit Randbemerkungen in Form von Ergänzungen und Varianten ausgestattet. Die Handschrift ist Teil der Minutoli-Sammlung, die 1863 von der damals Königlichen Bibliothek erworben wurde. Die Sammlung umfaßt 300 Bände, darunter 117 persische Manuskripte.

Dr. Achim Bonte, Generaldirektor der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, und Dr. Klaus Ceynowa, Generaldirektor der Bayerischen Staatsbibliothek: „Die Aufnahme der Handschriften von Dschalal ad-Din Rumi in die Liste des UNESCO-Weltdokumentenerbes unterstreicht einmal mehr die internationale Bedeutung, die den beiden Staatsbibliotheken aufgrund ihres einzigartigen historischen Bestandes zukommt.“

Nur 38,1 Millionen US-$

Auch wenn es viel Geld ist, so ist es doch nicht viel

Bei Sotheby’s in New York City wurde der Codex Sassoon versteigert. Über einen Mäzen (Alfred Moses und Familie) wird er nach Tel Aviv ins Museum of the Jewish People (das eh. Diaspora-Museum) kommen.